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Vision "Zero Impact Factory". Die Motivation für die Verfolgung einer Nachhaltigkeitspolitik

Eine empirische Untersuchung der Porsche AG

Título: Vision "Zero Impact Factory". Die Motivation für die Verfolgung einer Nachhaltigkeitspolitik

Tesis (Bachelor) , 2021 , 78 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Ética de los negocios, ética económica
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Im Rahmen dieser Arbeit wurde die Motivation von Unternehmen im Hinblick auf die Verfolgung einer Nachhaltigkeitsstrategie untersucht. Die Forschungsfrage, ob es bei der Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) den Unternehmen einzig und allein um die Gewinnmaximierung und den Erhalt ökonomischer Werte und Ziele geht oder ob das Wohlergehen der Stakeholder Antrieb für das Nachhaltigkeitsdenken ist, wurde mithilfe einer Einteilung in drei verschiedene CSR-Reifegrade beantwortet.

Während bei einem CSR-Reifegrad 1.0 eindeutig die ökonomischen Ziele der Unternehmen im Vordergrund stehen, wird mit einem CSR-Reifegrad 2.0 die Grenze zur nachhaltigen Motivation überschritten und Nachhaltigkeit bzw. CSR von Unternehmen als notwendig angesehen, um gesellschaftlichen Mehrwert zu generieren. Ein CSR-Reifegrad 3.0 lässt sich als weitere Ergänzung des Reifegrades 2.0 verstehen. Basierend auf den theoretischen Grundlagen wurde ein Kriterienkatalog mit den vier Überkategorien: Ökonomie, Ökologie, Soziales und Stakeholder-Management aufgestellt, der es Unternehmen ermöglicht, die eigenen Relevanzen einzelner Kriterien zu analysieren und ihr Nachhaltigkeitshandeln somit einem der drei zuvor bestimmten CSR-Reifegrade zuzuordnen.

Als Praxisbeispiel wurden die Aktivitäten und Maßnahmen der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten deutlich, dass Ökonomie und das Erwirtschaften von Gewinnen als wichtiges Fundament für die nachhaltigen Aktivitäten des Unternehmens dient und durch die wirtschaftliche Stabilität sich ökologischen und gesellschaftlichen Themen vermehrt angenommen werden konnte. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass Geld nur als Mittel dient und nicht den Zweck von CSR-Maßnahmen darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Stand der Forschung

1.3 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.4 Abgrenzung des Themas

1.5 Gang der Arbeit und Methodik

2 Verantwortung von Unternehmen und deren Management

2.1 Grundlagen der Nachhaltigkeit

2.1.1 Begriffsentwicklung

2.1.2 Dimensionen der Nachhaltigkeit

2.1.3 Nachhaltigkeitsparadigmen

2.1.4 Aktuelle Problemfelder

2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)

2.2.1 Definition und Einordnung des Begriffs

2.2.2 Dokumentation unternehmerischer Verantwortung

2.2.3 Stakeholder-Management

2.2.4 Reifegradmodell der CSR

2.3 Kriterienkatalog zur Bestimmung des CSR-Reifegrades

3 Analyse des Nachhaltigkeitsmanagements der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

3.1 Unternehmensprofil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

3.2 Nachhaltigkeitsstrategie 2030

3.3 Definition des Untersuchungsfokus

3.3.1 Kategorie 1: Ökonomie

3.3.2 Kategorie 2: Ökologie

3.3.3 Kategorie 3: Soziales

3.3.4 Kategorie 4: Stakeholder-Management

4 Fazit und Zukunftsausblick

4.1 Fazit

4.2 Kritische Betrachtung der eigenen Arbeit

4.3 Zukunftsausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Motivation von Unternehmen zur Verfolgung einer Nachhaltigkeitsstrategie, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, ob das Wohlergehen der Stakeholder der primäre Antrieb für CSR-Aktivitäten ist oder ob das Streben nach reiner Gewinnmaximierung dominiert.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen CSR und Unternehmensmotivation
  • Etablierung eines Kriterienkatalogs zur Bestimmung von CSR-Reifegraden
  • Anwendung des Modells auf die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Vergleich der Nachhaltigkeitsaktivitäten zwischen den Geschäftsjahren 2013 und 2020
  • Untersuchung der Rolle der Stakeholder im Nachhaltigkeitsmanagement

Auszug aus dem Buch

1.2 Stand der Forschung

Bereits seit den 1930er-Jahren wurde in vielen amerikanischen Literaturen die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen untersucht. Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wurde Mitte des 20. Jahrhunderts durch Howard R. Bowen und seiner damals veröffentlichten Publikation „Social Responsibilities of the Businessman“ maßgeblich geprägt. Bowen kam zu dem Entschluss, dass Unternehmen insofern eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft haben, als dass sich das unternehmerische Handeln an ihren Erwartungen, Werten und Zielen zu orientieren hat (Carroll 1999, S.268f.). Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat der Begriff CSR erneut einen weltweiten Aufschwung durch die zunehmende Globalisierung und den damit einhergehenden Herausforderungen erfahren. Bis heute gibt es eine Vielzahl an Definitionen für den Grundgedanken der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, sodass oftmals unterschiedliche CSR-Vorstellungen in der unternehmerischen Praxis aufeinanderprallen. Während für die einen Unternehmen jegliches Engagement, das über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgeht, bereits als CSR definiert wird, verstehen andere Unternehmen weitaus mehr unter dem Begriff. Hierzu entwickelte Andreas Schneider ein Modell, dass die Entwicklung von einer passiven CSR hin zu einer proaktiven, global orientierten und ganzheitlichen CSR in vier Reifegrade einordnet (Altenburger 2016, S.20). Die vier Reifegrade symbolisieren zudem vier unterschiedliche Herangehensweisen und Motivationen von Unternehmen sich für einen gesellschaftlichen Mehrwert einzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenrelevanz, den Forschungsstand sowie die Zielsetzung und Methodik der Arbeit ein.

2 Verantwortung von Unternehmen und deren Management: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zu Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Stakeholder-Management sowie ein Modell zur Einteilung von CSR-Reifegraden erarbeitet.

3 Analyse des Nachhaltigkeitsmanagements der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Dieses Kapitel führt eine empirische Untersuchung der Nachhaltigkeitsbemühungen der Porsche AG in den Jahren 2013 und 2020 auf Basis des zuvor entwickelten Kriterienkatalogs durch.

4 Fazit und Zukunftsausblick: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage durch Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Fallstudie und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR-Reifegradmodell, Stakeholder-Management, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Nachhaltigkeitsstrategie, Gewinnmaximierung, ESG, ökologische Verantwortung, soziale Verantwortung, Unternehmensethik, Berichtspflicht, Nachhaltigkeitsbericht, Wirtschaftsweise, Wertschöpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation von Unternehmen, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu verfolgen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf Nachhaltigkeit (Ökologie), ökonomischer Stabilität, sozialen Aspekten sowie dem Stakeholder-Management.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob das Wohlergehen der Stakeholder der wahre Antrieb für unternehmerisches Nachhaltigkeitshandeln ist oder ob Unternehmen lediglich gewinnmaximierend handeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein CSR-Reifegradmodell nach Schneider genutzt, um einen Kriterienkatalog zu erstellen und diesen auf die Porsche AG anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Nachhaltigkeit und CSR sowie einen empirischen Teil, der die Aktivitäten der Porsche AG 2013 und 2020 analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, CSR-Reifegrad, Stakeholder-Engagement und Unternehmensstrategie geprägt.

Wie hat sich Porsche laut der Analyse zwischen 2013 und 2020 entwickelt?

Die Untersuchung zeigt eine positive Entwicklung: Während 2013 noch Tendenzen zu CSR 1.0 bestanden, sind die Aktivitäten 2020 klarer im Bereich CSR 2.0 bis 3.0 einzuordnen.

Was ist der Kernunterschied zwischen den CSR-Reifegraden?

Der Unterschied liegt im Motiv: CSR 1.0 betrachtet CSR oft als Kostenfaktor zur Imagepflege, während CSR 2.0 und 3.0 Nachhaltigkeit als ganzheitliche, strategische Notwendigkeit verstehen.

Final del extracto de 78 páginas  - subir

Detalles

Título
Vision "Zero Impact Factory". Die Motivation für die Verfolgung einer Nachhaltigkeitspolitik
Subtítulo
Eine empirische Untersuchung der Porsche AG
Universidad
University of Applied Sciences Neu-Ulm
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
78
No. de catálogo
V1040296
ISBN (Ebook)
9783346459985
ISBN (Libro)
9783346459992
Idioma
Alemán
Etiqueta
vision zero impact factory motivation verfolgung nachhaltigkeitspolitik eine untersuchung porsche
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Vision "Zero Impact Factory". Die Motivation für die Verfolgung einer Nachhaltigkeitspolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1040296
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