Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung

Wie sinnvoll wären einheitliche Vorschulkonzepte in Kindertagesstätten?

Titel: Wie sinnvoll wären einheitliche Vorschulkonzepte in Kindertagesstätten?

Hausarbeit , 2019 , 33 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alena Neubauer-Brennecke (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, mit Hilfe der empirischen Sozialforschung zu klären, inwiefern eine Vereinheitlichung der Vorschulkonzepte im Elementarbereich einen kleinen Teil zur Berechenbarkeit des deutschen Bildungswesens beitragen könnte und wie sinnvoll ein solcher Versuch wäre. Zunächst sollen im zweiten Kapitel der Hausarbeit einige theoretische Bezüge näher erklärt werden, um die aktuelle Relevanz und den bildungswissenschaftlichen Bezugsrahmen zu umreißen. Anschließend nähert sich die Arbeit der Entstehung und Stellung der Forschungsfrage und beschreibt daraufhin im dritten Kapitel die Methoden des Forschungsvorhabens mit dem Problemzentrierten Interview und der qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse der Forschung werden im dritten Kapitel vorgestellt. Mit dem Fazit im vierten Kapitel schließt die Hausarbeit und stellt darin noch einmal Erwartungen und Ausblicke vor.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie

2.1 Vorschulische Bildung

2.2 Föderalismus: Vorschulbildung in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

2.3 Lebenslanges Lernen

2.4 Forschungsfrage

3 Methoden

3.1 Das Problemzentrierte Interview

3.2 Feldzugang

3.3 Die qualitative Inhaltsanalyse

3.4 Begründung der Methodenwahl

4 Ergebnis

4.1 Auswertung des Interviews

4.2 Beantwortung der Forschungsfrage

5 Fazit

5.1 Zusammenfassung und Ausblick

5.2 Methodenreflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Erkenntnisgewinn im Bereich der Vorschularbeit zu fördern und zu untersuchen, inwiefern eine Vereinheitlichung von Vorschulkonzepten im elementaren Bildungssektor sinnvoll und umsetzbar wäre, basierend auf der Expertise einer erfahrenen Leiterin einer Kindertagesstätte.

  • Analyse der Bedeutung von Vorschulbildung und Lebenslangem Lernen.
  • Untersuchung föderaler Strukturen und deren Einfluss auf Bildungskonzepte.
  • Durchführung und Auswertung eines problemzentrierten Experteninterviews.
  • Reflektion über die Umsetzbarkeit einheitlicher Vorschulprogramme in Deutschland.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen pädagogischer Vielfalt und Standardisierung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Problemzentrierte Interview

Da mit ihm umfangreiche Informationen mit überschaubaren Mitteln eingeholt werden können, gilt das Interview in der qualitativen Sozialforschung als verbreitetste Erhebungsmethode (vgl. Hill 2018, S.308). Die Frage nach einem einheitlichen Vorschulkonzept soll hier im Sinne eines offenen, theoretischen Konzepts gestellt werden, so wie Andreas Witzel (1985, S.228) es für das Problemzentrierte Interview (PZI) vorsieht. Witzel entwickelte Anfang der 1980er Jahre die Methode des PZI. Dabei soll ein konkretes gesellschaftliches Problem anhand der Erfahrungen und Standpunkte von Personen oder Expert*innen aus einem spezifischen Gesellschaftsbereich betrachtet werden (vgl. Witzel 1985, S.228 f.). Problemzentrierung bildet das Hauptkriterium für das PZI.

Daneben gibt es zwei weitere Kriterien, die bei Witzels Methode von entscheidender Bedeutung sind. Zum einen ist das die Gegenstandsorientierung, bei der sich die Methode immer nach dem zu untersuchenden Gegenstand ausrichten soll. Eine gegenstandsunabhängige Methode eignet sich nach Witzel (1985, S. 232 f.) nicht für Deutungsmuster sozialer Realität in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen. Es sollte hier im Interview die Möglichkeit der Dialogform mit detaillierter Nachfragemöglichkeit vorgezogen werden. Das dritte Kriterium ist die Prozessorientierung, bei der es um eine flexible, schrittweise Datengewinnung geht. Die Daten „schälen“ sich in einem Wechsel von Induktion und Deduktion aus dem Interview heraus. Bei der Prozessorientierung geht es sowohl um die Gestaltung des Forschungsablaufs als auch um den Verstehensprozess und die Interpretation im wissenschaftlichen Kontext (vgl. Witzel 1985, S. 233 f.). Das PZI ist aus mehreren Teilelementen aufgebaut, die Instrumente des Verfahrens sind ein Kurzfragebogen, der zum Einstieg und zur ersten Beschäftigung mit dem Thema dienen kann und zusätzlich Informationen über die soziale Situation der oder des Befragten liefert, ohne durch Nachfragen die Problementwicklung aus dem Auge zu verlieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik des deutschen Bildungssystems, insbesondere die föderale Struktur und die Trennung des Elementarbereichs, und führt in die Fragestellung nach der Sinnhaftigkeit einheitlicher Vorschulkonzepte ein.

2 Theorie: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie die vorschulische Bildung, den Föderalismus in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie das Konzept des lebenslangen Lernens und begründet die Forschungsfrage.

3 Methoden: Hier werden die Wahl des problemzentrierten Interviews sowie die qualitative Inhaltsanalyse als methodisches Vorgehen zur Untersuchung des Forschungsgegenstandes dargelegt und begründet.

4 Ergebnis: Das Kapitel präsentiert die Auswertung des Interviews anhand fünf entwickelter Kategorien und beantwortet die Forschungsfrage hinsichtlich der Bedingungen für einheitliche Vorschulkonzepte.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Herausforderungen bei der Umsetzung eines einheitlichen Konzepts und reflektiert die methodische Vorgehensweise kritisch.

Schlüsselwörter

Vorschulbildung, Kindertagesstätte, Föderalismus, Problemzentriertes Interview, Qualitative Inhaltsanalyse, Bildungsprogramm, Schulvorbereitung, Sozialkompetenz, Elementarbereich, Pädagogische Konzepte, Erzieher, Bildungsauftrag, Curriculum, Professionalisierung, Lebenslanges Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit einheitlicher Vorschulkonzepte im elementaren Bildungssektor in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das deutsche föderale Bildungssystem, die verschiedenen Konzepte der vorschulischen Bildung, die Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen sowie die Entwicklung pädagogischer Programme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie sinnvoll wären einheitliche Vorschulkonzepte im Elementarbereich aus der Sicht einer erfahrenen Erzieherin, die in verschiedenen Kindertagesstätten sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Niedersachsen gearbeitet hat?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine qualitative Forschungsstrategie gewählt, wobei ein problemzentriertes Interview mit einer erfahrenen Kita-Leiterin geführt und anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Bezüge, die methodische Vorgehensweise sowie die detaillierte Auswertung der Expertengespräche hinsichtlich der praktischen Umsetzung und Eignung von Vorschulmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Vorschulbildung, Föderalismus, pädagogische Konzepte, Schulvorbereitung und qualitative Sozialforschung charakterisiert.

Warum ist der föderale Aufbau für die Vorschularbeit relevant?

Der Föderalismus bedingt, dass es in den Bundesländern keine einheitlichen Bildungspläne gibt, was zu großen Unterschieden in den Ansätzen zur Vorschulbildung und Erziehung führt.

Was ist das zentrale Ergebnis der Expertenbefragung?

Die befragte Erzieherin sieht eine Vereinheitlichung nur als Leitfaden sinnvoll an, der von Praktikern entwickelt wird, wobei der Fokus zwingend auf der spielerischen Vermittlung von Sozial- und Selbstkompetenz liegen sollte, statt auf rein kognitiven Inhalten.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie sinnvoll wären einheitliche Vorschulkonzepte in Kindertagesstätten?
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Empirische Bildungsforschung)
Note
1,7
Autor
Alena Neubauer-Brennecke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
33
Katalognummer
V1041208
ISBN (eBook)
9783346461155
ISBN (Buch)
9783346461162
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vorschule Vorschulkonzepte Interviewverfahren problemzentriertes Interview qualitative Inhaltsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alena Neubauer-Brennecke (Autor:in), 2019, Wie sinnvoll wären einheitliche Vorschulkonzepte in Kindertagesstätten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041208
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  33  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum