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Auswirkungen von mobilen Arbeitsformen während der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten

Title: Auswirkungen von mobilen Arbeitsformen während der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten

Bachelor Thesis , 2021 , 227 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marvin Pascal Bechtel (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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In dieser Arbeit stellt sich die Frage: „Führt die Corona-Pandemie und die damit verbundene mobile Arbeit zu negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit?“ Laut dem DAK-Gesundheitsreport 2020 sind psychische Erkrankungen, gemessen an den Arbeitsunfähigkeitstagen, die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen in Deutschland. Die kontinuierliche Zunahme psychischer Erkrankungen lässt sich, mit Ausnahme der Jahre 2006 und 2018, klar belegen. Somit ist es unausweichlich, dass das Thema „psychische Erkrankungen“ immer weiter in den Fokus rückt – so auch in dieser Arbeit. Gleichzeitig zeigen Studien wie unter anderem der Fehlzeiten-Report 2019 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK und des AOK-Bundesverbands, dass Beschäftigte in mobilen Arbeitsformen, wie beispielsweise dem Homeoffice, stärkere psychische Belastungen aufweisen als Menschen, die nur im Büro arbeiten.

Zudem hat die Corona-Pandemie die Rahmenbedingungen der Arbeit in Deutschland, aber auch im Rest der Welt, maßgeblich verändert. Dabei sind die Veränderungen von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. Während einige Bereiche eine Beschleunigung der Digitalisierung und damit verbunden eine Zunahme mobiler Arbeitsformen erfahren, sind andere Bereiche, wie beispielsweise die Reise- oder Gastronomiebranche zeitweise komplett stillgelegt. So unterschiedlich die Maßnahmen zwischen den Branchen ausfallen, so unterschiedlich sind auch die daraus resultierenden Folgen. Neben der vermeintlichen Doppelbelastung aus Beruf und Familie in der mobilen Arbeit spielt das Thema Kurzarbeit oder sogar der Verlust der Arbeit eine große Rolle. Diese Veränderungen im Arbeits- und Berufsleben haben ebenfalls einen Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit der Menschen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturrückblick und Begriffserklärung

2.1 Mobile Arbeitsformen

2.2 Psychische Belastungen, Beanspruchungen und Stress

2.3 Forschungsstand zur Auswirkung mobiler Arbeitsformen auf die psychische Gesundheit

3 Theorie und Hypothesen

3.1 Job-Demand-Control (JDC) – und Job-Demand-Control-Support (JDCS) Model

3.2 Modifizierung des Job-Demand-Control-Support (JDCS) Models

3.3 Hypothesen

4 Methode

4.1 Fragebogenkonstruktion

4.2 Operationalisierung der Hauptbegriffe

4.3 Operationalisierung der beruflichen Anforderungen

4.4 Operationalisierung der Anforderungen der Work-Life-Balance

4.5 Operationalisierung des Handlungsspielraums

4.6 Operationalisierung der sozialen Unterstützung

4.7 Operationalisierung der psychischen Beanspruchung

4.8 Operationalisierung ergänzender Variablen

4.9 Methodische Vorgehensweise

5 Analyse und Ergebnisse

5.1 Die Situation vor der Corona-Pandemie

5.2 Die Situation während der Corona-Pandemie

5.3 Deskriptive Ergebnisse

5.4 Korrelationsanalyse

5.5 Regressionsanalyse

6 Fazit

6.1 Kritik

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung, ob die durch die Corona-Pandemie erzwungene verstärkte Nutzung mobiler Arbeitsformen bei der ORLEN Deutschland GmbH negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten hat. Dabei wird auf Basis theoretischer Modelle (insbesondere des JDCS-Modells) geprüft, wie verschiedene Arbeitsfaktoren in diesem Kontext interagieren.

  • Psychische Gesundheit und Stress in mobilen Arbeitsformen
  • Einfluss der Corona-Pandemie auf Arbeitsbedingungen
  • Anwendung und Modifizierung des Job-Demand-Control-Support (JDCS) Modells
  • Quantitative Analyse mittels standardisierter Mitarbeiterbefragung
  • Regressionsanalyse von Arbeitsanforderungen, Handlungsspielraum und sozialer Unterstützung

Auszug aus dem Buch

2.1 Mobile Arbeitsformen

Dieses Kapitel der Arbeit befasst sich mit den Begriffen mobiler Arbeitsformen. Mobile Arbeitsformen werden in der Literatur oftmals zusammengefasst betrachtet und beschreiben üblicherweise Arbeitsformen, die außerhalb der eigentlichen Arbeitsstätte verrichtet werden. Dabei ist nicht klar geregelt, ob die Arbeit unterwegs bzw. mobile oder an einem festen Platz, außerhalb des Büros, erfolgt. Der wohl am häufigsten verwendete, und medial am stärksten geprägte, Begriff ist „Heimarbeit bzw. Homeoffice“.

Aber auch „Telearbeit bzw. telework“ und „mobile Arbeit bzw. mobile work“ sind häufig verwendete Begriffe. Seit wenigen Jahren werden unter dem Begriff „mobile Arbeit“ Tätigkeiten verstanden, die regelmäßig oder ständig außerhalb der eigentlichen betrieblichen Arbeitsstätte, z.B. beim Kunden vor Ort oder unterwegs auf Reisen, verrichtet werden (Brandt 2010: 9). Dabei spielen vor allem das Internet und die zunehmende Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Die Arbeitswelt wird durch diese Trends nachhaltig verändert, sodass Laptops, Handys und Co. für viele Beschäftigte zum Alltag gehören.

Als mobil arbeitend gelten laut Brand alle Beschäftigten, die „mehr als 20% ihrer Arbeit außerhalb des Firmenbüros“ leisten (Brandt 2010: 10). Weitere Merkmale neben dem zeitlichen Anteil, sind Orte, wie öffentliche Verkehrsmittel oder Hotels als Arbeitsplatz, die Arbeit beim Kunden vor Ort, das erhöhte Maß an Selbststeuerung, die Abhängigkeit von funktionsfähiger IT-Infrastruktur sowie die Häufigkeit und Abhängigkeit von Verkehrsmitteln (ebenda).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme psychischer Erkrankungen in Deutschland und thematisiert die veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie im Arbeitsalltag.

2 Literaturrückblick und Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe mobiler Arbeit und erläutert gängige Konzepte der Stressforschung, um eine theoretische Basis zu schaffen.

3 Theorie und Hypothesen: Hier wird das JDCS-Modell vorgestellt, für die vorliegende Untersuchung modifiziert und die darauf basierenden Forschungshypothesen abgeleitet.

4 Methode: Dieser Abschnitt beschreibt die Konstruktion des quantitativen Fragebogens, die Operationalisierung der Hauptbegriffe sowie die methodische Vorgehensweise der Datenauswertung.

5 Analyse und Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Ergebnisse, die Korrelationsanalysen sowie die Regressionsmodelle, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Arbeit (Kritik) und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

mobile Arbeitsformen, Corona-Pandemie, psychische Gesundheit, JDCS-Modell, Job-Demand-Control-Support, Arbeitsanforderungen, Handlungsspielraum, soziale Unterstützung, psychische Beanspruchung, Work-Life-Balance, ORLEN Deutschland GmbH, quantitative Studie, Mitarbeiterbefragung, Stressforschung, Arbeitsbedingungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Zunahme mobiler Arbeitsformen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten bei der ORLEN Deutschland GmbH.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die psychische Belastung durch mobile Arbeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance), soziale Unterstützung sowie die Gestaltung von Arbeitsanforderungen und Handlungsspielräumen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die durch die Corona-Pandemie bedingte verstärkte Nutzung mobiler Arbeit zu messbaren negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten führt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Studie auf Basis einer standardisierten Online-Mitarbeiterbefragung durchgeführt, deren Daten mittels Korrelations- und Regressionsanalysen (in SPSS) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Fundierung durch das JDCS-Modell, die Operationalisierung der Variablen, die deskriptive Darstellung der Befragungsergebnisse sowie die statistische Überprüfung der Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind mobile Arbeitsformen, psychische Beanspruchung, JDCS-Modell, Work-Life-Balance, Corona-Pandemie und Arbeitsanforderungen.

Welches theoretische Modell dient als Fundament?

Die Untersuchung basiert auf dem Job-Demand-Control-Support (JDCS) Modell von Johnson und Hall, welches um den Aspekt der Work-Life-Balance erweitert wurde.

Welche Rolle spielt die soziale Unterstützung in den Ergebnissen?

Die Analyse zeigt, dass soziale Unterstützung einen signifikanten Einfluss hat; insbesondere für weibliche Beschäftigte moderiert soziale Unterstützung, wie sich Anforderungen der Work-Life-Balance auf die psychische Beanspruchung auswirken.

Führt mobile Arbeit pauschal zu negativen Folgen?

Nein, die Untersuchung zeigt keine pauschal negativen Auswirkungen. Es zeigen sich jedoch signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die eine differenzierte Betrachtung erforderlich machen.

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Details

Title
Auswirkungen von mobilen Arbeitsformen während der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten
College
University of Flensburg  (Internationales Institut für Management)
Grade
1,7
Author
Marvin Pascal Bechtel (Author)
Publication Year
2021
Pages
227
Catalog Number
V1041323
ISBN (eBook)
9783346461544
ISBN (Book)
9783346461551
Language
German
Tags
Corona Telework mobile work home office psychische Gesundheit work life balance job demand job control JDCS Modell job support
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marvin Pascal Bechtel (Author), 2021, Auswirkungen von mobilen Arbeitsformen während der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1041323
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