Ziel dieser Arbeit ist das Erstellen einer Präsentation zum Selbstmanagement. Die erste Aufgabe stellt die Vorbereitung der Präsentation mithilfe eines Modells dar. Zunächst wird eine Zuhöreranalyse durchgeführt, um daraus relevante Informationen und Materialien für die Präsentation zusammenzutragen. In Aufgabe zwei wurde die Kernbotschaft über die Fragestellung „Wenn ich nur einen Satz zur Verfügung hätte, um meinen Zuhörern das Wesentliche zu vermitteln" herausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe 1
Aufgabe 2
Aufgabe 3
Aufgabe 4
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit fokussiert sich auf die methodische Vorbereitung und mediale Gestaltung einer Präsentation zum Thema Selbst- und Zeitmanagement für Führungskräfte in einem Unternehmen, mit dem Ziel, praktische Kompetenzen zur Stressreduktion und Leistungssteigerung zu vermitteln.
- Zuhöreranalyse und zielgruppenspezifische Vorbereitung
- Einsatz von Modellen wie dem Zürcher Ressourcen Modell
- Strategien der Zeitplanung (ABC-Analyse, ALPEN-Methode, 60:40 Regel)
- Methodische Mediengestaltung und Präsentationstechniken
- Reflexion über Präsentationsmedien (Flipchart vs. Power Point)
Auszug aus dem Buch
Einsatz der Methoden und Modelle des Zeit- und Selbstmanagements
Anhand der Ziele und der Kernaussage der Präsentation werden nun in Frage kommende Inhalte selektiert. Im nächsten Schritt erfolgt eine Gewichtung der übrig gebliebenen Informationen mit Hilfe einer ABC Analyse. A-Inhalte sind Kerninhalte und haben die höchste Relevanz, B-Inhalte ergänzen und erklären die Kerninhalte und C- Inhalte zählen zum Hintergrundwissen des Themenbereichs (Thiele, 2010, S. 82). Die Kerninhalte dieser Präsentation sind die Vorstellung der Modelle und Methoden des Selbst- und Zeitmanagements.
Als Selbstmanagementmethode kommt das Zürcher Ressourcen Modell von Storch und Krause zum Einsatz. Die Begründung liegt in der Fokussierung auf die Mitarbeiter-Ressourcen. Das Ressourcenverständnis dieses Modells beruht auf neurobiologischen Erkenntnissen und integriert zusätzlich Elemente und Methoden unterschiedlicher psychotherapeutischer Ansätze. Das Modell enthält vor allem praxiserprobte Ansätze, welche empirisch solide belegt sind.
Es ist ein ganzheitliches Modell, indem Körperzustände, das Unterbewusstsein, der Ressourcenpool, Überzeugungen und Bedürfnisse mit einbezogen werden. Das Modell eignet sich sowohl als Selbstmanagement-Gruppentraining als auch zum Einzelcoachings des Mitarbeiters (Graf, 2012, S. 56-59).
Für das Zeitmanagement werden verschiedene Methoden vorgestellt, welche miteinander kombiniert werden sollen.
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe 1: Analyse der Zielgruppe (Führungskräfte) und Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte für ein Selbst- und Zeitmanagement-Training sowie Einführung des Zürcher Ressourcen Modells.
Aufgabe 2: Detaillierte Darstellung der Präsentationsvorbereitung, inklusive Kernaussage, Ablaufgestaltung und Wahl der Medien für eine 20-minütige Präsentation.
Aufgabe 3: Erläuterung der technischen und gestalterischen Anforderungen an visuelle Präsentationshilfen, unter besonderer Berücksichtigung der Lesbarkeit und kognitiven Wirkung von Folien.
Aufgabe 4: Kritische Evaluierung der eingesetzten Präsentationsmedien, insbesondere der Vor- und Nachteile von Flipchart, Whiteboard und Power Point in Bezug auf Interaktion und Gruppendynamik.
Schlüsselwörter
Selbstmanagement, Zeitmanagement, Präsentationstechnik, Zürcher Ressourcen Modell, Führungskräfteentwicklung, ABC-Analyse, ALPEN-Methode, Wissensvermittlung, Zielsetzung, Stressprävention, Medieneinsatz, Gruppendynamik, berufliche Leistungsfähigkeit, Work-Life-Balance, Coaching.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Planung einer Präsentation zum Thema Selbst- und Zeitmanagement für Führungskräfte eines Möbelhausunternehmens.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der zielgruppenorientierten Vorbereitung, der Auswahl effektiver Zeitmanagement-Methoden, der psychologischen Fundierung durch Modelle wie das ZRM sowie der Gestaltung interaktiver Präsentationsmedien.
Was ist das primäre Ziel der Präsentation?
Ziel ist es, Führungskräften Strategien zur Selbst- und Zeitsteuerung zu vermitteln, um langfristig gesundheitliche Belastungen im Berufsalltag zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden verschiedene managementtheoretische Ansätze genutzt, darunter das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM), die ABC-Analyse, das Pareto-Prinzip sowie die ALPEN-Methode.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Selektion, die detaillierte Ablaufplanung, die mediale Aufbereitung (insbesondere der Fokus auf Flipchart statt Power Point) und die methodische Vermittlung der Managementkonzepte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen gehören Selbstmanagement, Zeitmanagement, Präsentation, ZRM, Führung, Methodenkompetenz und Stressprävention.
Warum wurde auf Power Point verzichtet?
Es wurde bewusst gegen Power Point entschieden, um eine autoritäre Monolog-Struktur zu vermeiden und stattdessen die Interaktion sowie das unmittelbare Miteinander in der kleinen Führungskräfte-Gruppe zu fördern.
Wie spielt das „False Hope Syndrom“ eine Rolle?
Das Konzept wird im Präsentationsverlauf als mögliche Gefahr bei der Umsetzung von Methoden thematisiert, um realistische Erwartungen zu fördern und einem Abbruch der Praxisumsetzung vorzubeugen.
- Arbeit zitieren
- Jasmin Frommhold (Autor:in), 2021, Gelungenes Präsentieren. Erstellen einer Präsentation zum Thema Selbstmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042248