Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Droit - Protection des données

Künstliche Intelligenz und Kundendatenbanken. Datenschutzrechtliche Anforderungen an Verhaltensanalysen

Titre: Künstliche Intelligenz und Kundendatenbanken. Datenschutzrechtliche Anforderungen an Verhaltensanalysen

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2021 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Justin Bleh (Auteur)

Droit - Protection des données
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die folgende Arbeit geht der Frage nach, ob sich der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Kundendatenbanken mit dem Datenschutz in Einklang bringen lässt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verwendung von personenbezogenen Daten. In Zeiten von Nutzerverhaltensanalysen durch Cookies und präferenzbezogenen Werbeanzeigen im Internet ist klar, Big Data und die Analyse von Kundendaten ist präsent. Sie werden von einer Vielzahl von Unternehmen genutzt, um die Angebote an Kunden stetig zu optimieren. Durch intelligente Geräte, wie beispielsweise mit dem Internet verbundene Kühlschränke oder Sprachassistenten im eigenen Haushalt, dem sogenannten Internet of Things, werden immer mehr Daten erzeugt. Aus einer Unmenge von Kundendaten wie dem Kauf- oder Click-Verhalten, der Altersgruppe oder dem Geschlecht lassen sich Informationen ableiten, die für Unternehmen enorm wertvoll sein können. Fraglich ist allerdings, ob sich der Einsatz künstlicher Intelligenz bei Kundendatenbanken mit dem Datenschutzrecht in Einklang bringen lässt.

Im Laufe der Arbeit werden deshalb folgende Aspekte ausgeführt: denkbare Einsatzmöglichkeiten, die datenschutzrechtliche Problematik, Erlaubnistatbestände, Betroffenenrechte, Datenschutz-Folgeabschätzungen und die Möglichkeiten der Pseudo- und Anonymisierung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

C.) Ausarbeitung

I.) Einleitung

1.) Künstliche Intelligenz

2.) Kundendatenbank

II.) Denkbare Einsatzmöglichkeit

III.) Datenschutzrechtliche Problematik

1.) datenschutzrechtliche Einordnung

2.) Prinzip der Datensparsamkeit

3.) Zweckbindung

4.) Informationspflichten

5.) Speicher‐ und Löschfristen

IV.) Erlaubnistatbestände

1.) Art. 6 DS‐GVO

a.) lit. a – Die Einwilligung

b.) lit. b – für die Erfüllung eines Vertrages

c.) lit. f – das berechtigte Interesse

2.) Art. 6 Abs. 4 DS‐GVO

3.) besondere Kategorien nach Art. 9 DS‐GVO

V.) Betroffenenrechte

1.) Art. 13 Abs. 2 lit. f DS‐GVO

2.) Art. 15 Abs. 1 lit, h DS‐GVO

3.) Art. 17 Abs. 1 lit. a DS‐GVO

VI.) Datenschutz‐Folgenabschätzung

VII.) Möglichkeiten durch Pseudo‐ oder Anonymisierung

VIII.) Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die datenschutzrechtliche Zulässigkeit beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Kundendatenbanken. Im Fokus steht dabei die Herausforderung, die umfassende Datenverarbeitung moderner KI-Systeme mit den Grundprinzipien der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), insbesondere der Zweckbindung und Datensparsamkeit, in Einklang zu bringen.

  • Datenschutzrechtliche Einordnung von KI und Profiling nach der DS-GVO.
  • Analyse der Erlaubnistatbestände des Art. 6 DS-GVO für KI-gestützte Datenanalysen.
  • Die Problematik der Zweckbindung und Zweckänderung bei der Verarbeitung von Kundendaten.
  • Informationspflichten und Betroffenenrechte im Kontext automatisierter Entscheidungsfindung.
  • Einsatzmöglichkeiten von Anonymisierungs- und Pseudonymisierungsverfahren zur Risikominimierung.

Auszug aus dem Buch

1.) Künstliche Intelligenz

Zunächst eine kurze Einleitung in die Thematik der Künstlichen Intelligenz. Unter Künstlicher Intelligenz versteht man ein von Menschenhand gemachtes System, dass verschiedenste Aufgabenstellungen und Problematiken selbst lösen kann. Hierbei wird zwischen der klassischen, regelbasierten und der neueren, lernenden Künstlichen Intelligenz unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

I.) Einleitung: Diese Einführung thematisiert den wachsenden Wert von Daten im Zeitalter von Big Data und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Vereinbarkeit von KI-Einsatz in Kundendatenbanken mit dem Datenschutzrecht.

II.) Denkbare Einsatzmöglichkeit: Hier werden gängige Formen der Nutzung von KI zur Analyse großer Datensätze erläutert, insbesondere zur Vorhersage von Kundenverhalten und zur zielgruppenspezifischen Bewerbung.

III.) Datenschutzrechtliche Problematik: Dieses Kapitel arbeitet die grundlegenden Konflikte zwischen KI-Anforderungen und den Datenschutzprinzipien wie Datensparsamkeit, Zweckbindung und Transparenz heraus.

IV.) Erlaubnistatbestände: Hier wird die rechtliche Zulässigkeit der Datenverarbeitung geprüft, wobei insbesondere Art. 6 DS-GVO und die Grenzen der Einwilligung, der Vertragserfüllung sowie des berechtigten Interesses diskutiert werden.

V.) Betroffenenrechte: Dieser Abschnitt erläutert die spezifischen Rechte der betroffenen Personen, insbesondere im Hinblick auf Informationspflichten und Auskunftsansprüche bei automatisierter Entscheidungsfindung.

VI.) Datenschutz‐Folgenabschätzung: Hier wird die Notwendigkeit und der Zweck der Datenschutz-Folgenabschätzung beim Einsatz neuer Technologien wie KI zur Risikominimierung dargelegt.

VII.) Möglichkeiten durch Pseudo‐ oder Anonymisierung: Es wird untersucht, inwieweit technische Maßnahmen wie Anonymisierung und Pseudonymisierung als Mittel zur Wahrung der Betroffenenrechte dienen können.

VIII.) Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der KI-Einsatz in Kundendatenbanken rechtssicher primär in anonymisierter Form erfolgen sollte, um Rechtsunsicherheiten zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Kundendatenbank, DS-GVO, Datenschutz, Zweckbindung, Datensparsamkeit, Profiling, automatisierte Entscheidung, Einwilligung, berechtigtes Interesse, Betroffenenrechte, Anonymisierung, Pseudonymisierung, Big Data, Datenverarbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob und unter welchen Voraussetzungen Künstliche Intelligenz rechtmäßig zur Analyse von Kundendatenbanken eingesetzt werden kann, ohne das Datenschutzrecht zu verletzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die DSGVO-Konformität von KI-Systemen, die Interpretation von Erlaubnistatbeständen und die Herausforderungen bei der Umsetzung von Betroffenenrechten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vereinbarkeit von modernen KI-gestützten Datenanalysen mit Grundprinzipien wie der Zweckbindung zu prüfen und rechtliche Risiken aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine rechtswissenschaftliche Analyse unter Berücksichtigung von Kommentaren, Monographien, Fachzeitschriften und rechtlichen Urteilen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der datenschutzrechtlichen Einordnung, der Prüfung verschiedener Erlaubnistatbestände sowie den Betroffenenrechten und technischen Schutzmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Künstliche Intelligenz, Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), Zweckbindung, Profiling und datenschutzrechtliche Zulässigkeit.

Warum ist das Prinzip der Zweckbindung bei KI-Einsätzen besonders kritisch?

Da KI-Systeme oft auf der Zusammenführung vieler Datenquellen beruhen, ist die ursprüngliche Zweckbindung der Datenerhebung bei einer späteren KI-Analyse nur schwer zu wahren.

Ist eine Einwilligung der Betroffenen eine praktikable Lösung für KI-Analysen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass eine Einwilligung aufgrund der Komplexität und Intransparenz lernender KI-Systeme oft ungeeignet ist, da der Betroffene die konkreten Verarbeitungslogiken kaum nachvollziehen kann.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Künstliche Intelligenz und Kundendatenbanken. Datenschutzrechtliche Anforderungen an Verhaltensanalysen
Université
University of Applied Sciences Darmstadt
Cours
Projekt I
Note
1,3
Auteur
Justin Bleh (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
15
N° de catalogue
V1042540
ISBN (ebook)
9783346463388
ISBN (Livre)
9783346463395
Langue
allemand
mots-clé
Datenschutz Künstliche Intelligenz KI AI DSGVO BDSG Big Data Kundendatenbank Analyse Datenschutzrecht Daten Profiling Zweckbindung Datensparsamkeit Datenbank Betroffenenrechte DSFA Pseudonymisierung Anonymisierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Justin Bleh (Auteur), 2021, Künstliche Intelligenz und Kundendatenbanken. Datenschutzrechtliche Anforderungen an Verhaltensanalysen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1042540
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint