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Bedeutung aktiver Managementstrategien im internationalen Vergleich

Titre: Bedeutung aktiver Managementstrategien im internationalen Vergleich

Thèse de Bachelor , 2021 , 47 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Harald Schupp (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Das Ziel der Forschungsarbeit ist es herauszufinden, welche Bedeutung aktive im Vergleich zu passiven Investmentstrategien im internationalen Kontext haben. Dazu werden die folgenden drei Schwerpunkte als Forschungsfragen behandelt: Welche theoretischen Annahmen aus dem Bereich der neoklassischen und verhaltensorientierten Kapitalmarkttheorie begünstigen aktive oder passive Managementkonzepte? Inwieweit gelingt dem aktiven Investment eine attraktivere Performance in Hinblick auf Rendite, Risiko und Risiko-Rendite-Verhältnis? Wie agieren die Managementstile in unterschiedlichen Marktphasen?

Um diese Forschungsfragen zu beantworten, erfolgt eine quantitative Gegenüberstellung eigens ausgewählter Fonds aus dem aktiven und passiven Bereich. Der quantitative Vergleich zeigt, dass in der Vergangenheit nahezu alle aktiven Anlagestrategien in weltweiten Industrieländern keinen Vorteil gegenüber den passiven Anlagestrategien aufweisen konnten. Auf Märkten in Schwellenländern bestehen hingegen Chancen für das aktive Fondsmanagement. So konnte eine Mehrzahl der untersuchten Fonds eine Überrendite gegenüber dem Markt erzielen. Zudem ist das Agieren aktiver Managementansätze auf Märkten in Schwellenländern deutlich erfolgversprechender als das Agieren auf Märkten in Industrieländern. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass passive wie auch aktive Investmentprodukte in jedem Depot ihre Daseinsberechtigung haben. Folglich sind passive Investments in effizienten Standardmärkten vorzuziehen, während aktive Investments sinnvoll sind, wenn Märkte als ineffizient gelten. Besonders interessant für Investoren ist daher eine Kombination aus aktiven und passiven Investmentprodukten.

Extrait


1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise der Untersuchung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Neoklassische Kapitalmarkttheorie

2.1.1 Charakteristika der Investoren und die Effizienzmarkttheorie

2.1.2 Das Capital Asset Pricing Model

2.1.3 Arbitrage Pricing Theory

2.2 Verhaltensorientierte Kapitalmarkttheorie

2.2.1 Ausgewählte Heuristiken

2.2.2 Prospect Theory

2.2.3 Limits to Arbitrage

2.3 Managementstile

2.3.1 Passives Management

2.3.2 Aktives Management

3 Methodik

3.1 Art der Forschung und Vorstellung der Märkte

3.2 Datenerhebung

3.3 Verlauf der Forschung

4 Diskussion und Ergebnisse

4.1 Performanceanalyse Industrieländer

4.2 Performanceanalyse Schwellenländer

4.3 Das Agieren in Industrieländer

4.4 Das Agieren in Schwellenländer

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht empirisch die Bedeutung aktiver im Vergleich zu passiven Investmentstrategien im internationalen Kontext, um zu ermitteln, unter welchen Marktbedingungen (Industrieländer versus Schwellenländer) aktives Management einen Mehrwert generieren kann.

  • Analyse neoklassischer und verhaltensorientierter Kapitalmarkttheorien als Basis für Investmententscheidungen.
  • Empirische Untersuchung der Performance (Rendite, Risiko, Risiko-Rendite-Verhältnis) aktiver Fonds.
  • Vergleich der Wirksamkeit von Managementstilen in unterschiedlichen Marktphasen (Auf-, Ab- und Seitwärtsphasen).
  • Identifikation von Effizienzgraden der Märkte als entscheidender Faktor für den Erfolg aktiver Strategien.
  • Ableitung von Empfehlungen für Investoren zur Kombination von aktiven und passiven Produkten.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Charakteristika der Investoren und die Effizienzmarkttheorie

Der vollkommen rational denkende und handelnde Mensch, im Weiteren Homo oeconomicus genannt, bildet das Fundament des neoklassischen Denkansatzes. Dabei handelt es sich um ein vereinfachtes Modell eines Menschen, das rational, nutzenmaximierend, frei von Emotionen und fehlerfrei bei der Aufnahme von Informationen handelt. Durch diese Annahmen wird die ökonomische Analyse des menschlichen Verhaltens deutlich vereinfacht und zudem quantifizierbar. Neben den Vorteilen ist ein Kritikpunkt des Modells, dass die Individualität des realen Menschen keine Beachtung findet. Die wirtschaftlichen Entscheidungen des Homo oeconomicus beruhen auf den drei zentralen Prinzipien der unbegrenzten Rationalität, der unbegrenzten Willenskraft und dem unbegrenzten Eigennutzstreben.

Neben der Annahme des Homo oeconomicus spielt für die neoklassische Kapitalmarkttheorie die Effizienzmarkthypothese (EMH) von Eugen Fama eine entscheidende Rolle. Ausgangspunkt des Denkansatzes ist die Überlegung aus vergangener Wertentwicklung die zukünftige abzuleiten und so eine Überrendite zu erzielen. In seiner Theorie beschäftigt sich Fama mit der Informationseffizienz der Kapitalmärkte. Ein Markt wird als informationseffizient angesehen, wenn die Preise stets alle verfügbaren Informationen vollständig widerspiegeln. Infolgedessen kann die Hypothese mit den drei nachfolgenden Elementen beschrieben werden:

Unter der Voraussetzung eines informationseffizienten Marktes reagieren die Preise rasch und rational auf neue Nachrichten. Sämtliche vergangenen und gegenwärtigen Informationen sind somit in den Kursen eingepreist. Vorhandene Informationen beschreibt Fama deshalb als veraltet. Daraus folgt, dass auf effizienten Märkten aktive Anlagestrategien keinen konsistenten risikoadjustierten Mehrwert gegenüber passiven Anlagestrategien erzielen können. Auf ineffizienten Märkten sind hingegen nicht alle Neuigkeiten eingepreist. Diese Gegebenheit eröffnet dem aktiven Management das Potenzial, Marktineffizienzen zu nutzen und dadurch überdurchschnittliche Renditen gegenüber dem passiven Management zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte zwischen aktiven und passiven Investmentstrategien ein und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die neoklassische und die verhaltensorientierte Kapitalmarkttheorie sowie die daraus resultierenden Managementstile theoretisch hergeleitet und gegenübergestellt.

3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Auswahl der Stichprobe für Industrieländer und Schwellenländer sowie die verwendeten Performance-Kennzahlen.

4 Diskussion und Ergebnisse: Die quantitative Analyse der Fondsperformance sowie das Verhalten der Strategien in verschiedenen Marktphasen werden hier detailliert dargestellt und ausgewertet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und leitet Implikationen für die Anlagestrategie von Investoren ab.

Schlüsselwörter

Aktives Management, Passives Management, Effizienzmarkthypothese, Kapitalmarkttheorie, Behavioral Finance, Performanceanalyse, Industrieländer, Schwellenländer, Volatilität, Sharpe-Ratio, Jensen-Alpha, Portfoliomanagement, Markteffizienz, Asset Allocation, Risikoadjustierte Rendite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Erfolg aktiver gegenüber passiven Investmentstrategien im internationalen Vergleich zwischen Industrieländern und Schwellenländern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Kapitalmarkttheorien (neoklassisch vs. verhaltensorientiert), Performancevergleiche von Fonds und die Effizienz von Finanzmärkten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob aktives Management in bestimmten Marktkontexten eine nachhaltige Überrendite gegenüber passiven Indexfonds erzielen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird eine quantitative Vergleichsanalyse von aktiv verwalteten Aktienfonds gegenüber passiven Benchmarks (MSCI World und MSCI EM) durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die methodische Vorgehensweise bei der Datenerhebung sowie die detaillierte Diskussion der Ergebnisse basierend auf Performance-Kennzahlen und Marktphasen-Analysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Aktives und Passives Management, Markteffizienz, Behavioral Finance und Performanceanalyse.

Warum schneiden aktive Strategien in Industrieländern oft schlechter ab?

Laut Theorie sind diese Märkte als sehr informationseffizient einzustufen, wodurch Informationen schnell eingepreist sind und aktives Management kaum Mehrwert generieren kann.

Warum gelten Schwellenländer als attraktiver für aktives Management?

Aufgrund von Ineffizienzen und Informationsasymmetrien in diesen Märkten bietet sich für Fondsmanager ein größeres Potenzial, den Markt durch Informationsverarbeitung zu schlagen.

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Résumé des informations

Titre
Bedeutung aktiver Managementstrategien im internationalen Vergleich
Note
2,0
Auteur
Harald Schupp (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
47
N° de catalogue
V1045112
ISBN (ebook)
9783346468765
ISBN (Livre)
9783346468772
Langue
allemand
mots-clé
aktiv vs. passiv informationseffizienz Managementstrategien Mangement Kapitalmarkttheorie Fonds ETFs aktives Management passives Management Capm Vergleich Limits to Arbitrage
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Harald Schupp (Auteur), 2021, Bedeutung aktiver Managementstrategien im internationalen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045112
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Extrait de  47  pages
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