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Co-Teaching und multiprofessionelle Zusammenarbeit als Gelingensbedingung inklusiver Schulen

Die inklusive Lehrerbildung am Beispiel der Leibniz Universität Hannover

Titel: Co-Teaching und multiprofessionelle Zusammenarbeit als Gelingensbedingung inklusiver Schulen

Forschungsarbeit , 2019 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tobias Schlüter (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Forschungsarbeit geht der Frage nach, inwiefern die Studierenden, insbesondere die der Regelschullehrämter, auf Co-Teaching und auf die neuen Anforderungen einer inklusiven Schule vorbereitet werden. Dabei gilt es herauszufinden, ob die Lehrerausbildung den oben genannten Erwartungen gerecht wird und ob im Rahmen des Studiums genügend sonderpädagogische und kooperative Kompetenzen vermittelt werden. Zur Beantwortung dieser Frage wurde an der Leibniz Universität Hannover eine quantitative Studie durchgeführt, bei der 101 Studierende des Regelschullehramtes einen Fragebogen über ihre universitäre Vorbereitung auf einen inklusiven Schulunterricht ausfüllten. Darüber hinaus soll noch ein Blick in die gemeinsame Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Lehramt an Gymnasien“ der Leibniz Universität Hannover geworfen werden, um das Curriculum hinsichtlich sonderpädagogischer und inklusionsrelevanter Themen zu analysieren. Vorab sollen die Vorteile von Co-Teaching für die Realisierung eines inklusiven Unterrichts und die sechs Kooperationsformen nach Friend (2010) näher beleuchtet werden, ehe der Fokus auf die unterschiedlichen Lehramtsprofessionalisierung gelegt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Co-Teaching

2.1 Vorteile von Co-Teaching und multiprofessioneller Zusammenarbeit

2.2 Die sechs Formen von Co-Teaching

3 Die sonderpädagogische Lehramtsprofessionalisierung

4 Analyse der Prüfungsordnung und der Vorlesungsverzeichnisse für angehende Lehrkräfte des Faches Sport

5 Die universitäre Lehramtsausbildung am Beispiel der Leibniz Universität Hannover

5.1 Methodik

5.2 Ergebnisse

5.3 Reflektion

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, inwieweit das Studium für angehende Lehrkräfte des Regelschullehramts an der Leibniz Universität Hannover die notwendigen Kompetenzen für inklusiven Unterricht und die Anwendung der Methode Co-Teaching vermittelt. Durch eine Analyse des Curriculums sowie eine quantitative Befragung von 101 Studierenden wird evaluiert, ob die derzeitige Lehramtsausbildung den Anforderungen an eine inklusive Schulpraxis gerecht wird.

  • Theoretische Grundlagen und Vorteile des Co-Teaching
  • Analyse der sonderpädagogischen Professionalisierung im Sportstudium
  • Evaluation des Studienangebots hinsichtlich Inklusionsrelevanz
  • Quantitative Untersuchung der studentischen Selbsteinschätzung
  • Identifikation von Defiziten in der praktischen inklusiven Ausbildung

Auszug aus dem Buch

2.2 Die sechs Formen des Co-Teaching

Bezüglich der multiprofessionellen Zusammenarbeit von Regelschullehrkräften und Sonderpädagoginnen sowie Sonderpädagogen stellen Friend et al. (2010, S. 12) sechs effektive Formen des Co-Teaching vor, die in der deutschsprachigen Literatur vielfältig rezipiert wurden:

1. One teach, one observe

2. Station teaching

3. Parallel teaching

4. Alternative teaching

5. Teaming

6. One teach, one assist

Bei der Kooperationsform One teach, one observe übernimmt eine Lehrkraft den Unterricht, während die andere Lehrperson die Rolle als Beobachterin bzw. Beobachter einnimmt. Der Beobachtende hat die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre Bedürfnisse und Schwächen zu diagnostizieren, sodass aus diesen pädagogischen und diagnostischen Erkenntnissen entsprechende Unterstützungsmaßnahmen für die nächsten Unterrichtsstunden angeboten und ein schülerzentrierter sowie differenzierter Unterricht gestalten werden kann (Harting, 2014, S. 59).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Inklusion ein und begründet die Relevanz der Untersuchung von Co-Teaching für die universitäre Lehrerausbildung.

2 Co-Teaching: In diesem Kapitel werden die theoretischen Vorteile multiprofessioneller Zusammenarbeit sowie die sechs gängigen Kooperationsformen nach Friend et al. definiert und erläutert.

3 Die sonderpädagogische Lehramtsprofessionalisierung: Hier wird das veränderte Tätigkeitsprofil sonderpädagogischer Lehrkräfte im inklusiven Setting sowie die Notwendigkeit multiprofessioneller Teamarbeit diskutiert.

4 Analyse der Prüfungsordnung und der Vorlesungsverzeichnisse für angehende Lehrkräfte des Faches Sport: Dieses Kapitel untersucht kritisch das Curriculum und die reale Verfügbarkeit inklusionsspezifischer Lehrveranstaltungen an der Leibniz Universität Hannover.

5 Die universitäre Lehramtsausbildung am Beispiel der Leibniz Universität Hannover: Dieser Teil beschreibt die Methodik, Ergebnisse und Reflexion der durchgeführten quantitativen Befragung unter Lehramtsstudierenden.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass die Ausbildung derzeit unzureichend auf Inklusion vorbereitet und fordert institutionelle sowie curriculare Anpassungen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Co-Teaching, Lehramtsausbildung, Sportpädagogik, Multiprofessionelle Zusammenarbeit, Regelschule, Sonderpädagogik, Heterogenität, Inklusive Schule, Lehrerbildung, Schulentwicklung, Unterrichtsqualität, Differenzierung, Studium, Kompetenzerwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vorbereitung von Lehramtsstudierenden auf die Anforderungen eines inklusiven Schulunterrichts an der Leibniz Universität Hannover.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Methode Co-Teaching, die inklusive Professionalisierung von Regelschullehrkräften und die Analyse der curricularen Verankerung von Inklusion im Sportstudium.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es herauszufinden, ob die universitäre Ausbildung den Studierenden ausreichend sonderpädagogische und kooperative Kompetenzen für den inklusiven Sportunterricht vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Zur Datenerhebung wurde eine quantitative Studie mittels eines vollstandardisierten Fragebogens mit 101 Probanden sowie eine Analyse der Prüfungsordnungen und Vorlesungsverzeichnisse durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Co-Teaching und Inklusion sowie eine empirische Untersuchung der Situation an der Leibniz Universität Hannover.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Inklusion, Co-Teaching, Lehrerausbildung und Heterogenität im Sportunterricht charakterisieren.

Wie schätzen die befragten Studierenden ihre eigene Vorbereitung ein?

Der Großteil der Studierenden fühlt sich nach eigener Angabe kaum oder sehr schlecht auf die inklusive Praxis vorbereitet.

Welche Konsequenz zieht der Autor aus den Studienergebnissen?

Der Autor fordert zwingende hochschuldidaktische und curriculare Modifikationen, da die aktuelle Ausbildung den Anforderungen an eine inklusive Schule nicht gerecht wird.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Co-Teaching und multiprofessionelle Zusammenarbeit als Gelingensbedingung inklusiver Schulen
Untertitel
Die inklusive Lehrerbildung am Beispiel der Leibniz Universität Hannover
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Note
1,0
Autor
Tobias Schlüter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
34
Katalognummer
V1045299
ISBN (eBook)
9783346471338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
co-teaching zusammenarbeit gelingensbedingung schulen lehrerbildung beispiel leibniz universität hannover
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Schlüter (Autor:in), 2019, Co-Teaching und multiprofessionelle Zusammenarbeit als Gelingensbedingung inklusiver Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045299
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Leseprobe aus  34  Seiten
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