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Behinderte Menschen im Talentmanagement. Überblick zum Forschungsstand

Titel: Behinderte Menschen im Talentmanagement. Überblick zum Forschungsstand

Ausarbeitung , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dieser Ausarbeitung handelt es sich um einen Literaturreview und fasst die aktuellsten Journals zu dem Thema behinderte Menschen im Talentmanagement zusammen.

Einführend wird dabei nochmals ein kurzer Überblick über Kernaspekte des Diversity Managements gegeben, bevor sich die Arbeit im zweiten Teil neben den verfügbaren Daten auch den Themen der Stigmatisierung und der Entwicklung der Fragestellung durch und seit der Digitalisierung widmet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Begriffsdefinition Talent Management

2.2 Begriffsdefinition Diversity Management

2.3 Begriffsdefinition Behinderung

3. Aktueller Forschungsstand

3.1 Methode

3.2 Wertschätzung und Wertschöpfung

3.3 Führungskräfte

3.4 Stigma und Beziehungsqualitäten

3.5 Vorurteile

3.6 Digitalisierung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht auf Basis eines Literaturreviews, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Kontext des betrieblichen Talent Managements erfolgreich gestaltet werden kann und welche Erfolgsfaktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Integration von Menschen mit Behinderung im War for Talents
  • Die Rolle der Führungskräfte bei der Inklusionskultur
  • Einfluss von Stigmatisierung und Vorurteilen auf die Arbeitsplatzerfahrung
  • Bedeutung von Diversity Management und inklusiven HR-Praktiken
  • Chancen der Digitalisierung für die Inklusion

Auszug aus dem Buch

3.2 Wertschätzung und Wertschöpfung

Baumgärtner und Böhm (2018) untersuchten bei der Audi-AG, wie inklusive HR-Praktiken die Reintegration von Menschen mit Behinderung ermöglichen und ein positives Klima in Unternehmen erzeugt werden kann. Die Arbeit stellt des Weiteren die Frage, inwiefern sich dies auf die Leistung im Unternehmen auswirkt. In der Untersuchung wurden zwei quantitative Erhebungen per Fragebogen sowie qualitative Fokusgruppeninterviews mit allen relevanten Stakeholder-Gruppen des Unternehmens durchgeführt (vgl. Baumgärtner/Böhm 2018, S. 15).

Die Audi AG ist vom demografischen Wandel betroffen und steht vor der Herausforderung, eine alternde Belegschaft und die damit zusammenhängenden, häufiger auftretenden gesundheitlichen Einschränkungen sowie Behinderungen so zu koordinieren, dass die Beschäftigungsfähigkeit dieser oft wichtigen Wissensträger erhalten bleibt. Dies ist für die Audi AG nicht nur ein Beitrag zum sozialen Faktor, sondern auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Das Unternehmen wählte für die (Re-)Integration seiner Mitarbeitenden einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz. Sogenannte Koordinationsteams aus mehreren Bereichen erarbeiteten individuelle Lösungen für die Mitarbeitenden. Angeboten wurden alternative Arbeitsplätze und Tätigkeiten. Des Weiteren wurden verschiedene Qualifikationsmaßnahmen und ergonomische Anpassungen vorgenommen und die Mitarbeitenden an einem anderen Einsatzort eingearbeitet. Wichtig hierbei ist die Rolle der Führungskraft, denn diese Person trägt die Verantwortung dafür, die Lösung so zu optimieren, dass der Gesamterfolg des Teams, in welchen die/der Mitarbeitende mit Behinderung integriert ist, auch gewährleistet und messbar ist (vgl. Baumgärtner/Böhm 2018, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel als Treiber für die Notwendigkeit, Menschen mit Behinderung stärker in das Talent Management zu integrieren.

2. Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Talent Management, Diversity Management und Behinderung gemäß rechtlicher Vorgaben.

3. Aktueller Forschungsstand: Hier werden fünf ausgewählte Fachartikel analysiert, die Faktoren wie Führung, Stigmatisierung, Vorurteile und Digitalisierung in Bezug auf die Inklusion beleuchten.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die zentrale Rolle der Inklusionskultur und Führungskräfte und weist auf den Forschungsbedarf bei kleinen und mittleren Unternehmen hin.

Schlüsselwörter

Talent Management, Inklusion, Behinderung, Diversity Management, Führungskräfte, Unternehmenskultur, Stigma, Vorurteile, Digitalisierung, Personalentwicklung, HR-Praktiken, Beschäftigung, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Inklusionskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen Menschen mit Behinderung erfolgreich in ihr Talent Management integrieren können, um auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Schwerpunkte liegen auf Inklusionsstrategien, der Rolle von Führungskräften, psychologischen Aspekten wie Stigmatisierung und den Möglichkeiten moderner digitaler Hilfsmittel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Erfolgsfaktoren für die Integration behinderter Menschen zu identifizieren und den Mehrwert einer inklusiven Unternehmenskultur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein Literaturreview, in dem fünf aktuelle Fachartikel hinsichtlich ihrer Ansätze, Ergebnisse und methodischen Schwächen analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Studien diskutiert, die beleuchten, wie Führung, soziale Stigmatisierung und die Digitalisierung die Beschäftigungssituation von Menschen mit Behinderung beeinflussen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben Talent Management und Inklusion sind vor allem Begriffe wie Führungskompetenz, Diversität, Abbau von Barrieren und betriebliche Integration zentral.

Welche Bedeutung kommt der Führungskraft bei der Inklusion zu?

Führungskräfte fungieren als Schlüsselpersonen, da sie durch einen wertschätzenden Stil Akzeptanz schaffen und die Integration im Team maßgeblich steuern.

Warum ist die Offenlegung einer Behinderung ein zweischneidiges Schwert?

Die Studien zeigen, dass eine Offenlegung zwar notwendig sein kann, aber aufgrund existierender Vorurteile (insbesondere bei psychischen Beeinträchtigungen) auch zu negativen Wahrnehmungen durch Vorgesetzte führen kann.

Wie wirkt sich Digitalisierung auf die Inklusion aus?

Digitalisierung wird als große Chance gesehen, da mobile Technologien und Online-Kommunikation den Arbeitsalltag für Menschen mit Behinderung barrierefreier gestalten können.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behinderte Menschen im Talentmanagement. Überblick zum Forschungsstand
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1045560
ISBN (eBook)
9783346470638
ISBN (Buch)
9783346470645
Sprache
Deutsch
Schlagworte
behinderte menschen talentmanagement überblick forschungsstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Behinderte Menschen im Talentmanagement. Überblick zum Forschungsstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1045560
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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