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Mediennutzung und -handeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Ein qualitatives, sozialräumliches Forschungsprojekt

Título: Mediennutzung und -handeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Ein qualitatives, sozialräumliches Forschungsprojekt

Trabajo Universitario , 2020 , 152 Páginas

Autor:in: Stephan Walk (Autor)

Trabajo social
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Medienhandeln und Mediennutzung von Menschen mit einer Autismus- Spektrum - Störung ist ein echtes Forschungsdesiderat und dabei liegen hier neben Risiken echte Chancen auf Teilhabe am eigenen Leben und an der Gesellschaft, ganz besonders für diesen Personenkreis. Voraussetzung dafür ist natürlich eine entsprechende Medienkompetenz der Betroffenen, die vermittelt werden muss, um etwa ungesundem Nutzungsverhalten und Mediensucht entgegenzuwirken. Das hier vorliegende sozialräumliche Forschungsvorhaben befasst sich aber ausdrücklich mit den Chancen die in der Mediennutzung und dem Medienhandeln für die Zielgruppe liegen und zeigt zeigt insbesondere den hohen Stellenwert gerade von Neuen Medien für Betroffene auf. Deutlich wird insbesondere deren Bedeutsamkeit im Zusammenhang mit einer gelingenden Alltagsbewältigung für Menschen mit Autismus.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0. Hinführung

2.0. Eine Kurzdarstellung des Forschungsstandes

3.0. Theorie zu Raum und Medien

4.0. Zum forschungsmethodischen Vorgehen

5.0. Zu den (Haupt-)kategorien und sinnbewahrender Ergebnisdarstellung

6.0. Zur Reflexion und Diskussion der Ergebnisse

7.0. Persönliches Fazit

8.0. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mediennutzung und das Medienhandeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum im Kontext ihrer Lebenswelt. Ziel ist es, ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie digitale Medien zur Alltagsbewältigung beitragen und welche Barrieren oder Chancen sich für die Betroffenen in diesem Zusammenhang ergeben.

  • Medienhandeln und Mediennutzung bei Autismus-Spektrum
  • Die Rolle von Raum und Medien nach der Raumsoziologie
  • Qualitative Erhebungsmethoden (Leitfadeninterviews)
  • Strategien zur Bewältigung von Reizüberflutung
  • Strukturierung des Alltags durch Medientechnologien

Auszug aus dem Buch

3.0. Theorie zu Raum und Medien

Was mit Räumen gemeint ist und wie sie entstehen beantwortet in Grundzügen die Raumsoziologie von Martina Löw, die auf einem prozessualen Raumbegriff aufsetzt (vgl. Löw, 2001:15). Unterschieden wird zwischen einem absolutistischen Raumverständnis, bei dem zwischen Raum und Körper differenziert und der Raum vom Handeln klar abgegrenzt betrachtet wird und einem relativistischen Verständnis desselben, bei dem er sich aus der Struktur der relativen Lagen der Körper ergibt, sodass hier die Aktivität der Körper und damit auch das soziale Handeln einfließt. Die Unterscheidung zwischen zwei verschiedenen Realitäten, dem physisch abgrenzbaren Raum einerseits, den Menschen und sozialen Gütern andererseits nicht länger vorauszusetzen und mithin die Dualität des Raumes, in dem Menschen gemeinsam mit anderen zur selben Leben anzuerkennen, welcher eben zugleich stofflich- materiell aber auch sozial ist- das ist es was Löw mit ihrer Anknüpfung an relativistische Raumvorstellungen für ihren prozessualen Begriff von Raum schafft (vgl. Krais, 2001: 347-348).

Zusammenfassung der Kapitel

1.0. Hinführung: Vorstellung des Forschungsprojekts, das sich mit der Mediennutzung von Menschen mit Autismus-Spektrum befasst und den Aufbau der Arbeit erläutert.

2.0. Eine Kurzdarstellung des Forschungsstandes: Ein Überblick über die aktuelle Datenlage zur Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen, der bestehende Forschungslücken aufzeigt.

3.0. Theorie zu Raum und Medien: Theoretische Auseinandersetzung mit der Raumsoziologie von Martina Löw und deren Übertragung auf die mediale Umgebung.

4.0. Zum forschungsmethodischen Vorgehen: Detaillierte Beschreibung der qualitativen Forschungsmethodik mittels Leitfadeninterviews und Anwendung der Grounded Theory.

5.0. Zu den (Haupt-)kategorien und sinnbewahrender Ergebnisdarstellung: Analyse der Interviewergebnisse und Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf die Lebenswelt der Bewohner.

6.0. Zur Reflexion und Diskussion der Ergebnisse: Kritische Auseinandersetzung mit den Stärken und Limitationen der Arbeit sowie Verknüpfung mit existierender Fachliteratur.

7.0. Persönliches Fazit: Zusammenfassende Einschätzung des Forschungsprojekts und Reflexion des persönlichen Erkenntnisgewinns.

8.0. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Referenzen.

Schlüsselwörter

Autismus-Spektrum, Mediennutzung, Medienhandeln, Raumsoziologie, Grounded Theory, Leitfadeninterview, Alltagsstrukturierung, Reizüberflutung, Soziale Teilhabe, Barrieren, Mediatisierung, Sozialraum, Assistive Technologien, Inklusion, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit?

Die Arbeit untersucht das Medienhandeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum in ihrem sozialen Wohnumfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Mediatisierung des Alltags, die Rolle von Räumen, die Strukturierung von Tagesabläufen durch Technik sowie die Überwindung von Kommunikationsbarrieren.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, Forschungsfragen zur Unterstützung durch Medien bei der Alltagsbewältigung für Menschen mit Autismus-Spektrum empirisch zu bearbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden qualitative Leitfadeninterviews mit Fachkräften und Betroffenen geführt, die nach der Methode der Grounded Theory ausgewertet werden.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung des Raumbegriffs, der methodischen Durchführung und der Analyse der erhobenen Daten in Form von Kategorien.

Was charakterisiert die wichtigsten Schlüsselwörter?

Die Begriffe spiegeln die Schnittmenge zwischen medienpädagogischem Handeln, soziologischer Raumtheorie und autismusspezifischen Bedürfnissen wider.

Wie gehen Betroffene mit Reizüberflutung im digitalen Raum um?

Laut den Ergebnissen nutzen sie strukturierte Medienangebote und individuelle Einstellungen, um sich vor Überforderung zu schützen und Entspannung zu finden.

Welche Bedeutung haben Smartphones und soziale Medien?

Diese Medien dienen als wichtige Werkzeuge zur Kontaktaufnahme, zur Überbrückung physischer Distanzen und zur individuellen Tagesstrukturierung, erfordern aber klare Nutzungsregeln.

Final del extracto de 152 páginas  - subir

Detalles

Título
Mediennutzung und -handeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Ein qualitatives, sozialräumliches Forschungsprojekt
Universidad
Munich University of Applied Sciences  (Fakultät 11 für Sozialwissenschaften)
Curso
Sozialraumforschung I
Autor
Stephan Walk (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
152
No. de catálogo
V1060770
ISBN (Ebook)
9783346473974
ISBN (Libro)
9783346473981
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mediennutzung Medienhandeln Autismus Autismus-Spektrum-Störung Mediennutzung und Medienhandeln mit Autismus Chancen der Mediennutzung und das Medienhandelns für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung Autismus und Medien Teilhabe durch Mediennutzung und Medienhandeln für Menschen mit Autismus Medien und Behinderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Walk (Autor), 2020, Mediennutzung und -handeln von Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum. Ein qualitatives, sozialräumliches Forschungsprojekt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1060770
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