Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Art - Installation / Action/Performance Art / Modern Art

Der Ausstieg aus dem Bild - Vom White Cube zur Black Box

Title: Der Ausstieg aus dem Bild - Vom White Cube zur Black Box

Term Paper , 2003 , 34 Pages , Grade: 2-

Autor:in: Heike Magdzack (Author)

Art - Installation / Action/Performance Art / Modern Art
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Eine schwierige Aufgabenstellung. Wie vergleicht man zwei Bilder eines Künstlers mit einer Lichtinstallation eines anderen Künstlers?
Die Aufgabenstellung : Der Ausstieg aus dem Bild? Vom "White Cube" zur "Black Box" kann hier ein Leitfaden sein.
Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen kurzen Abriss zu den Begriffen "White Cube" und "Black Box", sowie zu den beiden Künstlern James Turell und Barnett Newman.
Es folgt ein Teil, indem die beiden Bilder "Midnight Blue" (1970) und "Genesis - The Brake" (1946), sowie die Lichtinstallation "Twilight Arch" (1991), aus der Werkreihe "Space-Division", vorgestellt werden.
Dabei werden die Werke Newmans in chronologischer Reihenfolge behandelt, und bei der Vorstellung von "Midnight Blue" bereits Vergleiche und Brücken zu "Genesis-The Brake" geschlagen, damit dieser sekundäre Vergleich kein extra Kapitel beansprucht.
Dieser Vorstellung folgt, anders als der dritte Teil der Arbeit, keinem Leitfaden, sondern ist in einer ungebundenen Aufsatzform verfasst.
In einem letzten, dritten Teil wird, anhand einiger zuvor festgelegter Stationen, ein Vergleich der drei Arbeiten angestrebt. Als übergeordnete Leitfrage wird dabei das Hausarbeitsthema: Der Ausstieg aus dem Bild? Vom "White Cube" zur "Black Box" dienen.
Ein Schlusswort, in dem ich rückblickend meine Erlebnisse und Erfahrungen bezüglich der Auseinandersetzung mit diesem Thema reflektiere, soll die Arbeit abrunden.

Die Ausführungen zu den Kunstwerken, sowie der Schlüsselbegriffe und der übergeordneten Leitfrage, möchte ich als einen Anstoß zur selbstständigen Auseinandersetzung anbieten, da die Arbeit in keiner Weise einen Anspruch auf Richtigkeit oder gar Vollständigkeit erheben möchte.

Einen letzten, für mich aber wichtigen Punkt, möchte ich noch erwähnen.
Nach Beenden der Arbeit habe ich mir diese selbstverständlich noch einmal durchgelesen. Dabei musste ich - zunächst mit Schrecken - feststellen, dass ich ummittelbar zu Beginn der Arbeit Sätze formuliert und Gedanken zu Papier gebracht habe, die ich heute so nicht mehr schreiben würde. Es passierte, dass ich einen Satz las, und im Stillen dachte: Ja, aber sie vergisst das aus einer weiteren Perspektive zu sehen! oder: [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel 1: Kontextinformationen

1.1. White Cube vs. Black Box

1.2. James Turell

1.3. Barnett Newman

Kapitel 2: Die Kunstwerke

2.1. „Twilight Arch“ (1991)

2.2. „Genesis-The Brake“ (1946)

2.3. „Midnight Blue“ (1970)

Kapitel 3: Vergleichsversuch

3.1. Die Stationen zur leitenden Fragestellung

3.2. Helligkeit, Licht und Wirkung der Fragen

3.3. „Tiefe“ des Kunstwerkes

3.4. Beziehung zwischen Raum und Bild

3.5. Abschließendes Resümee zur übergeordneten Fragestellung

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der künstlerischen Wahrnehmung durch den Vergleich zweier gegensätzlicher Präsentationsformen, dem White Cube und der Black Box, anhand ausgewählter Werke von James Turell und Barnett Newman.

  • Analyse der Raumbegriffe White Cube und Black Box im historischen Kontext
  • Untersuchung der künstlerischen Ansätze von James Turell und Barnett Newman
  • Vergleichende Betrachtung der Lichtinstallation "Twilight Arch" mit den Gemälden "Genesis-The Brake" und "Midnight Blue"
  • Reflexion über die Wirkung von Raum, Licht und Bildtiefe auf den Betrachter
  • Erörterung der Frage, inwieweit Kunstwerke den Ausstieg aus traditionellen Bildgrenzen vollziehen

Auszug aus dem Buch

1.1. White Cube – Black Box

Die „Black Box“ ist keine neue Erfindung. Das erste Bild einer Camera obscura ist aus dem Jahre 1544 überliefert. Seither ist der schwarze Raum der Produktion auch ein Instrument der künstlerischen Produktion.

Man erinnert sich: Der antike griechische Philosoph Platon erzählt in seinem berühmten Höhlengleichnis, wie die Menschen in einer Höhle auf die Wände starren und meinen, die in einer Art Schattentheater auftauchenden Gestalten seien Wirklichkeit. Erst wer sich von dieser Scheinwelt lösen kann und den Ausgang der Höhle erreicht, wird, geblendet von der grellen Sonne, die Wirklichkeit sehen (vgl. Aufzeichnungen WS 97, Seminar: „Was ist ein Bild?).

Die aktuelle Kunst spielt sich vermehrt in schwarzen Räumen ab („Black Box“) und verlässt den fast sakrosankten „White Cube“, den blanken, weißen Ausstellungsraum. Es gilt einzutauchen in die Dunkelheit und sich voranzutasten in allen den „Black Boxes“ und auf all das einzulassen, was geschieht – darauf vertrauend, dass sich im Dunklen vieles zeigen wird. Faszination – ganz ohne Effekthascherei. Die „Black Box“ setzt als einzigen Effekt neben den Kunstwerken die intensiv erlebbare Dunkelheit ein, durch die man sich vorantasten muss.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die komplexe Fragestellung des Vergleichs zwischen verschiedenen Kunstformen und Darlegung der persönlichen Lernmotivation der Autorin.

Kapitel 1: Kontextinformationen: Erläuterung der theoretischen Grundlagen zu den Begriffen White Cube und Black Box sowie kurze Porträts der Künstler James Turell und Barnett Newman.

Kapitel 2: Die Kunstwerke: Detaillierte Betrachtung und ästhetische Analyse der drei spezifischen Kunstwerke „Twilight Arch“, „Genesis-The Brake“ und „Midnight Blue“.

Kapitel 3: Vergleichsversuch: Synthese der vorangegangenen Analysen in Form eines direkten Vergleichs, um die übergeordnete Fragestellung nach dem Ausstieg aus dem Bild zu beantworten.

Schlusswort: Reflektion über den Erkenntnisgewinn der Arbeit und die Relevanz der behandelten Künstler für den eigenen zukünftigen Unterricht.

Schlüsselwörter

White Cube, Black Box, James Turell, Barnett Newman, Lichtinstallation, Malerei, Bildwirkung, Raumwahrnehmung, Ausstieg aus dem Bild, Kunstgeschichte, Ästhetik, Wahrnehmungsraum, Bildtiefe, Farbfeldmalerei, Konkrete Kunst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den künstlerischen und räumlichen Wandel von der klassischen, weißen Galerieumgebung (White Cube) hin zum dunklen Ausstellungsraum (Black Box).

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Begriffe White Cube und Black Box, die künstlerischen Positionen von James Turell und Barnett Newman sowie die Wirkung von Licht und Raum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, einen Vergleich zwischen Turells Lichtkunst und Newmans Malerei zu ziehen, um zu klären, wie Kunstwerke die Grenzen des Bildraums überschreiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und vergleichenden Analyse, bei der Werke chronologisch vorgestellt und anschließend anhand festgelegter Stationen miteinander in Beziehung gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Biografien und Werkbegriffe sowie eine detaillierte, persönliche Auseinandersetzung mit den drei ausgewählten Kunstwerken und deren direkter Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie White Cube, Black Box, Lichtkunst, Bildraum, Wahrnehmung und künstlerische Grenzauflösung geprägt.

Warum spielt das Höhlengleichnis von Platon eine Rolle im Text?

Es dient als historische und philosophische Metapher, um die Wirkung der Dunkelheit und den Übergang von der Scheinwelt zur Wahrnehmung der Wirklichkeit in der Kunst zu illustrieren.

Wie unterscheidet die Autorin den Raumbild-Begriff zwischen Turell und Newman?

Turells Werke werden als untrennbar mit dem Raum verbunden (Raumbild) definiert, während Newmans Arbeiten als eigenständige, kraftvolle Bildräume beschrieben werden, die sich von der Wand lösen.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
Der Ausstieg aus dem Bild - Vom White Cube zur Black Box
College
University of Siegen  (FB Kunstwissenschaft)
Course
White Cube - Black Box. Raum, Medium und Installation in der Gegenwartskunst
Grade
2-
Author
Heike Magdzack (Author)
Publication Year
2003
Pages
34
Catalog Number
V10611
ISBN (eBook)
9783638169844
Language
German
Tags
Lichtinstallation Farbfeld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Magdzack (Author), 2003, Der Ausstieg aus dem Bild - Vom White Cube zur Black Box, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10611
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  34  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint