Portfolio zum Konstruktivismus-Seminar: Zur Didaktik moderner Kinder- und Jugendliteratur - Ein konstruktivistischer Ansatz


Unterrichtsentwurf, 2003

8 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Wiederholung

2. „Des Kaisers neue Kleider“ – Anregungen einer Diskussion

3. Verstehen verstehen – Hauptgedanken von E. v. Glasersfeld

4. Diskussion der Standpunkte E. v. Glasersfeld und Wygotzki

5. Eigenständige Gruppenarbeit

6. Auswertung

Anhang

Literatur

Lernen durch Lehren - Vorbemerkung

Unter dem Motto „Lernen durch Lehren“ stand die experimentelle Unterrichtsreihe im Fach Deutschdidaktik. Die erste Doppelstunde wurde von uns geleitete. Eine kurze Übersicht der einzelnen Unterrichtsschritte soll hier aufgeführt werden, um am Schluss eine Evaluation dieser Stunde zu geben.

1. Wiederholung

An den Anfang unserer „Unterrichtsstunde“ setzten wir eine kurze Wiederholung des Inhaltes vom letzten Seminar. Dadurch wurde gewährleistet, dass alle Studenten eine gemeinsame kognitive Ausgangssituation hatten, um sich dem neuen Thema der Stunde zu widmen.

2. Des Kaisers neue Kleider

Durch einen Textausschnitt vom Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ (siehe Anhang) leiteten wir unsere Stunde, die wir zum Thema „Grundlagen des Konstruktivismus“ hielten, ein. Auf die Frage „Wo zeigt sich im Textausschnitt Konstruktivismus?“ kam eine erste Diskussionsrunde zustande, welche in der Erkenntnis mündete, dass es immer mehrere Wirklichkeiten gibt und sich dadurch die Wahrnehmungen aller Menschen unterscheiden.

3. Verstehen verstehen

Im dritten Punkt der Unterrichtsstunde gingen wir etwas näher auf den Aufsatz von GLASERSFELD „Verstehen verstehen“ ein. Dazu hielt Anja Komnick ein Kurzreferat und erläuterte dadurch die wichtigsten Gedanken GLASERSFELD.

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte seines Aufsatzes:

- Das Verstehen ist eine Sache des Zusammenpassens und nicht des Übereinstimmens.
- Es gibt keine direkte Übertragung der Bedeutung – der Interpret muss eine Sache mit seinen eigenen subjektiven Mitteln der Begriffsbildung verstehen.
- GLASERSFELD Kritik an WYGOTZKI’s Standpunkt vom sozialen Konstruktivismus, indem er meint, dass die Menschen, welche eine gemeinsame Vergangenheit verbindet das gleiche verstehen. Das heißt, dass ein Kind die gleichen Bedeutungszuschreibungen wie der Erwachsenen besitzt, bei dem es aufwächst.
- Der Empfänger einer Nachricht muss versuchen eine kohärente begriffliche Struktur aufzubauen, die dem Sprecher ähnelt. Dies gelingt nur durch die Vereinbarung von Erfahrungen und Abstraktionen mit seinem Gegenüber – sie kann aber nie als identisch nachgewiesen werden.
- Interpretationen können nur unter Kenntnis des Kontextes vorgenommen werden.
- Erfolgen begriffliche Unstimmigkeiten kommt es zur Perturbation und die Bedeutung der Wörter muss neu zugeordnet werden.
- Eine produktive Akkommodation und Anpassung lässt sich nur erreichen, wenn die Gesprächspartner eine konstruktivistische Gesprächshaltung einnehmen und sie sich von Anfang an bewusst sind, dass Bedeutungen des Sprechers letzten Endes subjektive Konstrukte sind.

4. Diskussion

Durch die Anführung der unterschiedlichen Standpunkte von GLASERSFELD und WYGOTZKI kam in der Gruppe eine rege Diskussion zustande. Dabei wurden nochmals die Gedanken des radikalen und des sozialen Konstruktivismus ausgetauscht und verfestigt

5. Eigenständige Gruppenarbeit

Mit Hilfe von Textstellen sollte in Gruppen ein Aufgabenkomplex bearbeitet werden. Als Textgrundlage dient das Heft 7/2001: „Fachdidaktik Deutsch – Konstruktivistische Ansätze und moderner Deutschunterricht“, welches sich die Studenten zu Beginn des Seminars besorgt haben.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Frage, was grundlegend für das Verständnis des Konstruktivismus ist im Zusammenhang mit der wiederholten Definition des Begriffes „Konstruktivismus“. Als Textgrundlage diente S.7 – 9 des oben genannten Heftes. Als Ergebnis sollten unter anderem folgende Punkte herausgearbeitet werden:

[...]

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Portfolio zum Konstruktivismus-Seminar: Zur Didaktik moderner Kinder- und Jugendliteratur - Ein konstruktivistischer Ansatz
Hochschule
Universität Rostock
Veranstaltung
Zur Didaktik von Kinder- Und Jugendliteratur - Ein konstruktivistischer Ansatz
Note
1,0
Autoren
Jahr
2003
Seiten
8
Katalognummer
V107950
ISBN (eBook)
9783640061570
Dateigröße
437 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Zusammenfassung eines selbstgeleiteten Seminars zum obengenannten Thema, der als Experiment &quot,Lernen durch Lehren&quot, in diesem Kurs durchgeführt wurde.
Schlagworte
Portfolio, Konstruktivismus-Seminar, Didaktik, Kinder-, Jugendliteratur, Ansatz
Arbeit zitieren
Katrin Niemann (Autor)Anja Komnick (Autor), 2003, Portfolio zum Konstruktivismus-Seminar: Zur Didaktik moderner Kinder- und Jugendliteratur - Ein konstruktivistischer Ansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/107950

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