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Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als spezielle Bestandteile des Konzernabschlusses

Título: Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als spezielle Bestandteile des Konzernabschlusses

Trabajo de Seminario , 2008 , 23 Páginas

Autor:in: Josef Gilgen (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Nach Verabschiedung des Bilanzrechtsreformgesetzes (BilReG) im Jahre 2004 wurden Kapitalflussrechnung (KFR) und Eigenkapitalspiegel (EKS) erstmals zu integralen Bestandteilen sämtlicher deutscher Konzernabschlüsse. Die entspre-chende Rechtsgrundlage wurde durch die neue Fassung des § 297 Abs.1 HGB geschaffen, der die Berichtsinstrumente neben Konzernbilanz, Konzern-GuV und Konzernanhang als zusätzliche Pflichtbestandteile ergänzt. Die nunmehr für sämtliche Konzerne vorgeschriebene Erstellung von KFR und EKS löste die zuvor geltende Aufstellungspflicht lediglich börsen-, später kapitalmarktorientier-ter Muttergesellschaften ab. Hintergrund der Modifizierung ist in einer konse-quenten Annäherung des deutschen Konzernabschlusses an den international üblichen Umfang sowie in einer Stärkung der Informationsbedürfnisse externer Abschlussadressaten zu sehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Auswirkungen des BilReG auf den handelsrechtlichen Konzernabschluss

2 Die Kapitalflussrechnung im Konzernabschluss

2.1 Begriff und Arten von Kapitalflussrechnungen

2.2 Aufgabe der Kapitalflussrechnung nach DRS 2

2.3 Ableitungszusammenhang und Grundstruktur

2.4 Ermittlung und Darstellung der Cash Flows

2.4.1 Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit

a) nach der direkten Methode

b) nach der indirekten Methode

2.4.2 Cash Flow der Investitionstätigkeit

2.4.3 Cash Flow der Finanztätigkeit

2.5 Besonderheiten der Konzern-Kapitalflussrechnung

3 Der Eigenkapitalspiegel im Konzernabschluss

3.1 Begriff und Zusammensetzung des Eigenkapitals

3.1.1 auf der Ebene des Einzelabschlusses

3.1.2 auf der Ebene des Konzernabschlusses

3.2 Die Veränderung des Konzerneigenkapitals

3.3 Aufgabe des Eigenkapitalspiegels nach DRS 7

3.4 Darstellung des Eigenkapitalspiegels im Konzernabschluss

4 Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Integration von Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als verpflichtende Bestandteile des deutschen Konzernabschlusses nach den Änderungen durch das BilReG. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese Instrumente die Informationsqualität für externe Abschlussadressaten erhöhen und zur besseren Einschätzung der Finanzlage sowie der Eigenkapitalentwicklung beitragen.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Zielsetzung der Kapitalflussrechnung (DRS 2).
  • Methoden der Cash-Flow-Ermittlung und deren praktische Umsetzung im Konzern.
  • Struktur und Analyse des Eigenkapitals auf Einzel- und Konzernebene.
  • Zweck und Darstellung des Eigenkapitalspiegels (DRS 7) zur Erhöhung der Transparenz.

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cash Flow aus der laufenden (auch: operativen, gewöhnlichen) Geschäftstätigkeit bildet den Ausgangspunkt der KFR. Nach DRS 2.23 sind in ihm alle zur Erlöserzielung ausgerichteten zahlungswirksamen Tätigkeiten des Unternehmens einzubeziehen, soweit diese nicht dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzuordnen sind. Damit handelt es sich insbesondere um Zahlungsströme aus dem Produktions-, Verkaufs- und Servicebereich.

Durch seinen Ausweis soll die Fähigkeit des Konzerns vermittelt werden, wie dieser Zahlungsmittelüberschüsse aus dem reinen Umsatzgeschäft generieren konnte, ohne dabei auf Finanzierungsalternativen angewiesen zu sein. Als Indikator der Innenfinanzierung zeigt er, wie sich der Konzern aus eigener Kraft finanzieren konnte. Je höher ein derartiger Einzahlungsüberschuss ist, desto geringer wird der Bedarf einer Außenfinanzierung und desto großzügiger können laufende Investitions-, Tilgungs-, und Ausschüttungsvorhaben betrieben werden. Ein negativer Cash Flow zeigt im Umkehrschluss den Deckungsbedarf aus anderen Einzahlungsquellen und ist oftmals in Gründungs- und Einführungsphasen unvermeidlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Auswirkungen des BilReG auf den handelsrechtlichen Konzernabschluss: Erläutert die gesetzliche Verankerung von KFR und EKS als neue Pflichtbestandteile, um die Vergleichbarkeit deutscher Konzernabschlüsse mit internationalen Standards zu erhöhen.

2 Die Kapitalflussrechnung im Konzernabschluss: Analysiert den Aufbau, die Zweckbestimmung und die methodische Vorgehensweise bei der Ermittlung des Cash Flows aus operativer, Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

3 Der Eigenkapitalspiegel im Konzernabschluss: Beschreibt die Zusammensetzung des Eigenkapitals und zeigt auf, wie der Eigenkapitalspiegel Bewegungen und Veränderungen im Eigenkapital transparent darstellt.

4 Kritische Würdigung und Ausblick: Bewertet den Nutzen der neuen Berichtsinstrumente für den Adressaten und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung im Zuge des BilMoG.

Schlüsselwörter

Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel, Konzernabschluss, BilReG, DRS 2, DRS 7, Cash Flow, Innenfinanzierung, Eigenkapital, Finanzlage, Transparenz, Abschlussadressaten, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Bilanzanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als spezielle, verpflichtende Bestandteile im deutschen Konzernabschluss nach den gesetzlichen Neuregelungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die methodische Ermittlung von Cash Flows, die Struktur des Eigenkapitals sowie die Anforderungen der Rechnungslegungsstandards DRS 2 und DRS 7.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die verbesserte Informationsqualität für externe Adressaten durch diese Instrumente darzustellen und ihre Bedeutung für die Unternehmensanalyse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Aufarbeitung der handelsrechtlichen Normen und Standards (HGB, DRS) unter Einbeziehung der aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Kapitalflussrechnung (Methoden der Cash-Flow-Ermittlung) und des Eigenkapitalspiegels (Struktur und Veränderungsrechnung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Konzernabschluss, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel, BilReG, Cash Flow, Innenfinanzierung und Eigenkapitalanalyse sind die prägenden Begriffe.

Worin liegt der Unterschied zwischen der direkten und indirekten Methode beim Cash Flow?

Die direkte Methode basiert auf der Gegenüberstellung von Ein- und Auszahlungen, während die indirekte Methode das Periodenergebnis als Ausgangsbasis nutzt und um zahlungsunwirksame Vorgänge bereinigt.

Warum wird der Eigenkapitalspiegel als notwendig erachtet?

Da das Eigenkapital durch komplexe erfolgsneutrale Vorgänge und bilanzpolitische Spielräume schwer durchschaubar sein kann, dient der Spiegel als Instrument zur transparenten Nachvollziehbarkeit der Änderungen.

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Detalles

Título
Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als spezielle Bestandteile des Konzernabschlusses
Universidad
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Autor
Josef Gilgen (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
23
No. de catálogo
V111847
ISBN (Ebook)
9783640166848
ISBN (Libro)
9783640167203
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kapitalflussrechnung Eigenkapitalspiegel Bestandteile Konzernabschlusses
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josef Gilgen (Autor), 2008, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel als spezielle Bestandteile des Konzernabschlusses, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/111847
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