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Von der Kontakthypothese in den Unterricht. Ansätze interkulturellen Lernens im Deutschunterricht

Titre: Von der Kontakthypothese in den Unterricht. Ansätze interkulturellen Lernens im Deutschunterricht

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt der internationale und interkulturelle Austausch im Berufsalltag vieler Menschen immer mehr an Bedeutung. Auch gesellschaftliche Veränderungen machen ein gewisses Maß an interkultureller Kompetenz unabdingbar. Erst dadurch wird ein langfristiges und friedliches Miteinander in heterogenen, multikulturellen Gesellschaften, wie sie in den meisten Ländern der Europäischen Union bestehen, möglich.

So liegt eine große Verantwortung für deren Vermittlung in der Schule. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich dieser Verantwortung nicht nur bewusst sein, sie sollen darüber hinaus als positives Beispiel dienen und sich, unabhängig von den zu unterrichtenden Fächern, persönlich in diesem Gebiet bilden. Besonders im Fach Deutsch bietet sich durch die inhaltliche Freiheit und Vielfalt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, um sich thematisch an das interkulturelle Lernen anzunähern und eine Lernumgebung zu schaffen, die einen offenen Austausch ermöglicht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffe

2.1 Kultur

2.2 Interkulturelles Lernen

2.3 Interkulturelle Kompetenz

2.4 Interkulturelle Kommunikation

3 Kontakthypothese

4 Interkulturelle Kompetenz im Deutschunterricht

4.1 Leitsätze für interkulturelle Lernprozesse

4.2 Interkulturelle Sprach- und Literaturdidaktik

4.3 Interkulturelles Lernen durch Irritation

4.4 Die Rolle der Lehrperson

5 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie interkulturelle Kompetenz im Deutschunterricht effektiv vermittelt werden kann, wobei die Kontakthypothese nach Gordon Allport kritisch hinterfragt und in einen didaktischen Kontext gesetzt wird.

  • Theoretische Fundierung der Begriffe Kultur, Lernen und Kompetenz
  • Analyse der Kontakthypothese hinsichtlich ihrer Gültigkeit für den Bildungsbereich
  • Erarbeitung von Leitsätzen für interkulturelle Lernprozesse
  • Didaktische Strategien im Sprach- und Literaturunterricht
  • Die Rolle der Lehrperson als Moderator interkultureller Begegnungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Leitsätze für interkulturelle Lernprozesse

„Leitsatz 1: Interkulturelle Lehr-/Lernarrangements müssen so gestaltet werden, dass sie an der Person des Auszubildenden und seiner Kultur ansetzen und zu einer Sensibilisierung für kulturelle Unterschiede führen. Nur durch ein Bewusstsein für die eigene kulturelle Prägung wird Fremdverstehen erst möglich..“

Wie im Kapitel 3 erwähnt, ist interkulturelles Lernen erst dann möglich, wenn man die eigene kulturelle Identität zuerst gründlich reflektiert hat, um sich dann auf die fremde einlassen zu können.

„Leitsatz 2: Interkulturelles Training muss Erfahrungssituationen initiieren, da nur durch die persönliche Erfahrung ein Bewusstsein entwickelt werden kann, in welchem Ausmaß kulturelle Prägungen sich in der Interaktion, insbesondere auch im beruflichen Alltag manifestieren.“

Um kommunizieren zu können, ist es notwendig, auf eine gewisse Schnittmenge an beidseitig bekannten Zeichen und Erfahrungen zurückgreifen zu können. Diese Situationen zu schaffen oder anzuregen liegt in der Verantwortung des oder der Lehrenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Gesellschaft und benennt die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

2 Begriffe: Es erfolgt eine definitorische Klärung zentraler Konzepte wie Kultur, interkulturelles Lernen, interkulturelle Kompetenz und interkulturelle Kommunikation.

3 Kontakthypothese: Das Kapitel erläutert die Theorie von Gordon Allport und diskutiert kritisch deren Anwendbarkeit und Grenzen im schulischen Kontext basierend auf empirischen Studien.

4 Interkulturelle Kompetenz im Deutschunterricht: Hier wird der Transfer der Theorie in die Praxis vollzogen, indem didaktische Leitsätze, methodische Ansätze für Sprach- und Literaturunterricht sowie die Rolle der Irritation und der Lehrperson beleuchtet werden.

5 Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass interkulturelle Kompetenz kein Zufallsprodukt von Kontakten ist, sondern aktives, reflektiertes Handeln erfordert.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Deutschunterricht, Kontakthypothese, interkulturelles Lernen, Kulturdefinition, Sprachdidaktik, Literaturdidaktik, Selbstreflexion, Fremdverstehen, Lehrperson, Irritation, Bildungsauftrag, Kommunikation, Soziales Handeln, Vorurteilsabbau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Vermittlung interkultureller Kompetenz im schulischen Deutschunterricht, ausgehend von der theoretischen Reflexion bis hin zu konkreten didaktischen Ansätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Begriffsbestimmung, die kritische Auseinandersetzung mit der Kontakthypothese sowie didaktische Strategien für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie interkulturelles Lernen durch gezielte didaktische Planung und Reflexion anstelle von bloßem Kontakt gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zur Kontakthypothese, um daraus didaktische Leitlinien abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die theoretische Prüfung der Kontakthypothese und die Anwendung auf den Deutschunterricht, einschließlich der Rolle der Lehrperson.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Fremdverstehen, Selbstreflexion, didaktische Vermittlung und Kontakthypothese charakterisiert.

Warum reicht bloßer Kontakt zwischen Kulturen nicht aus?

Unreflektierter Kontakt kann zu Vorurteilen führen; interkulturelle Kompetenz erfordert laut Autor die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen und der fremden Kultur.

Welche Rolle spielt die Lehrperson laut der Arbeit?

Die Lehrperson fungiert als Moderator, der reflektierte Lernumgebungen schafft und den schmalen Grat zwischen Miteinbeziehung und Anregung der Selbstständigkeit der Schüler meistern muss.

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Résumé des informations

Titre
Von der Kontakthypothese in den Unterricht. Ansätze interkulturellen Lernens im Deutschunterricht
Université
PH Oberoesterreich
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
15
N° de catalogue
V1119227
ISBN (ebook)
9783346482204
ISBN (Livre)
9783346482211
Langue
allemand
mots-clé
kontakthypothese unterricht ansätze lernens deutschunterricht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Von der Kontakthypothese in den Unterricht. Ansätze interkulturellen Lernens im Deutschunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1119227
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