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Exegese Lukas 10,17-20. Die gebrochene Macht Satans und der Erfolg der 70 Jünger durch Jesus

Título: Exegese Lukas 10,17-20. Die gebrochene Macht Satans und der Erfolg der 70 Jünger durch Jesus

Exégesis , 2014 , 16 Páginas , Calificación: 1,75

Autor:in: Benjamin Lizinger (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Erinnerte sich Jesus wirklich an dieses Szenario, als er zu den siebzig Jüngern sprach, die gerade vor Freude berichteten, dass sie Dämonen austreiben konnten? Sah er dabei bildlich den Untergang Satans, wie er ihn schon damals im Himmel miterlebt hatte? Oder sah er eine Vision, die auf die Zukunft weist, wenn Satan und seine Engel endgültig fallen werden? Was haben Jesu darauffolgenden Worte in Lukas 10, 17ff für einen Wert und was wollte Jesus seinen Jüngern mit auf den Weg geben?

Jener Fragen möchte ich mich in dieser Exegese stellen und untersuchen, was Jesus mit seiner Aussage und mit der nachfolgenden Rede womöglich gemeint haben könnte. Der unmittelbare Kontext und die Zeit, in der sich dieser Abschnitt befindet, werden dafür ebenso zur Rate gezogen. Wir versuchen somit zu klären, warum Jesus dieses Szenario vor Augen hatte und wie er auf die freudige Botschaft der Jünger reagierte. Welche Botschaft hat dieser Text für uns heute, die wir im 21. Jahrhundert leben und was lernen wir daraus?! Diese Arbeit möchte dabei helfen, Antworten zu finden und beim Studieren dieses Textes mit einigen Gedanken und Fakten zu bereichern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Vorwort

1.2. Gegenstand der Studie und Abgrenzung

2. Analytischer Teil

2.1. Der griechische Text und eigenständige Arbeitsübersetzung

2.2. Textanalyse

2.2.1 Textart und Untersuchung des Textkritischen Apparats

2.3. Historische und kontextuelle Analyse

2.4. Linguistische Analyse

2.4.1 Satan fällt wie ein Blitz vom Himmel

2.4.2 e`bdomh,konta Îdu,oÐ = [zweiund]siebzig

2.4.3 „de,dwka“ oder „di,dwmi“?

3. Theologische Bedeutung

3.1 Theologische Analyse

3.2 Aufruf mit homiletischer Anwendung

4. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theologische Bedeutung der Worte Jesu in Lukas 10, 17-20. Dabei steht die Frage im Zentrum, was Jesus mit seiner Aussage über den Fall Satans vom Himmel meinte und warum er die Jünger dazu anhielt, sich weniger über die Macht über Dämonen als über ihre Namen im Buch des Lebens zu freuen.

  • Exegese der Passage Lukas 10, 17-20
  • Untersuchung des historischen und kontextuellen Hintergrunds
  • Linguistische Analyse zentraler griechischer Begriffe
  • Analyse des prophetischen und apokalyptischen Charakters der Rede Jesu
  • Homiletische Anwendung und die Bedeutung der Heilsgewissheit

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Satan fällt wie ein Blitz vom Himmel

Die große Frage bleibt aber, was Jesus nun wirklich damit meinte, als er die Worte aussprach: „Ich schaute den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.“?

Zunächst einmal müssen wir uns das Wort evqew,roun genauer ansehen. Denn dies kann in der Grundform qewre,w: 1.zuschauen, anschauen und sehen (mit den leiblichen Augen) oder 2. Beobachten und wahrnehmen (mit dem geistigen oder verstandesmäßigem Sehen) bedeuten. Walter Bauer ordnet das Wort in unserem Text der ersten Bedeutung zu, also mit derjenigen, dass Jesus wohl direkt mit dem bloßen Auge dies Ereignis gesehen haben mag. Auch im bekannten Theologischen Wörterbuch von Gerhard Kittel wird Lukas 10, 18 nicht als eine Vision betrachtet, da das Wort qewre,w meist nicht im NT als Terminus Technicus für visionäres Sehen genutzt wird. Weiterhin wird vermerkt: „Es ist zu bedenken, dass Lk, 10, 18 sicher eine Wiedergabe einer aramäischen Vorlage sein wird und es im Aramäischen nur einen Vergangenheitstempus gibt [Kuhn].“

Jedoch muss man dazu sagen, dass anscheinend nicht Vorkommnisse im AT berücksichtigt wurden. Denn bei sämtlichen Visionen die Daniel „sah“ in der LXX wurde dasselbe Wort, also qewre,w benutzt und das sogar auch noch in der gleichen Form: evqew,roun, wie in Lukas 10, 18.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Ausgangslage und definiert den Gegenstand der Untersuchung sowie die methodische Abgrenzung der Exegese.

2. Analytischer Teil: Dieser Abschnitt bietet die philologische Grundlage, inklusive Textanalyse, historischem Kontext und linguistischer Untersuchung spezifischer Begriffe und Handschriftenvarianten.

3. Theologische Bedeutung: Hier wird der theologisch-homiletische Gehalt der Verse erschlossen, insbesondere im Hinblick auf die Heilsgewissheit und die Warnung vor Hochmut.

4. Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Lukas 10, Exegese, Satan, Dämonen, 70 Jünger, Blitz, Himmel, Macht, Reich Gottes, Heilsgewissheit, Buch des Lebens, biblische Analyse, prophetische Rede, Mission, Evangelien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse von Lukas 10, 17-20 und untersucht die Bedeutung der Worte Jesu über den Fall Satans sowie die Reaktion der Jünger.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Themen umfassen die biblische Textkritik, historische Kontextualisierung, linguistische Wortanalysen und die daraus ableitbare theologische Lehre.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche prophetische oder reale Bedeutung Jesu Aussage über den Fall Satans hat und warum er den Fokus der Jünger auf das Heil verschiebt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine klassische exegetische Methode verwendet, die philologische Untersuchungen (griechischer Urtext), historisch-kontextuelle Analysen und hermeneutische Auslegungen verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine analytische Untersuchung des griechischen Textes, inklusive der Analyse von Handschriftenvarianten, und eine tiefgehende theologische Erörterung.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Lukas 10, Exegese, Satan, 70 Jünger, Reich Gottes und Heilsgewissheit.

Warum spielt die Zahl 70 oder 72 eine Rolle im Text?

Die Arbeit diskutiert, dass die Zahl ein Hinweis auf die Völker der Welt sein könnte, was die weltweite Mission Jesu unterstreicht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Macht der Jünger"?

Der Autor argumentiert, dass die Macht über Dämonen eine Ankündigung Jesu für die Zukunft war, die in den Jüngern eine tiefe Freude auslöste, während Jesus sie auf ihre Rettung verwies.

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Detalles

Título
Exegese Lukas 10,17-20. Die gebrochene Macht Satans und der Erfolg der 70 Jünger durch Jesus
Universidad
Seminar Schloss Bogenhofen
Calificación
1,75
Autor
Benjamin Lizinger (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
16
No. de catálogo
V1129211
ISBN (Ebook)
9783346495662
ISBN (Libro)
9783346495679
Idioma
Alemán
Etiqueta
Exegese NT Lukas Evangelien Satan Jünger Bibel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Benjamin Lizinger (Autor), 2014, Exegese Lukas 10,17-20. Die gebrochene Macht Satans und der Erfolg der 70 Jünger durch Jesus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1129211
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