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Erklärkompetenz im Kindesalter. Eine vergleichende Untersuchung von Schülerinnen mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache

Titre: Erklärkompetenz im Kindesalter. Eine vergleichende Untersuchung von Schülerinnen mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache

Dossier / Travail , 2019 , 24 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - L'allemand en tant que deuxième langue
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Das Ziel der Arbeit liegt darin, die Erklärkompetenz von jeweils einem Kind mit Deutsch als Muttersprache und einem Kind mit Deutsch als Zweitsprache vergleichend zu untersuchen. Dadurch soll festgestellt werden, ob es Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Erklären zwischen den Kindern gibt. Diese sollen anhand eines konkreten Beispiels (Transkript), in dem jeweils ein Kind eine Spielerklärung zum Spiel „Mensch ärgere Dich nicht“ praktiziert, untersucht sowie auch herausgearbeitet werden.
Zunächst wird in der vorliegenden Arbeit eine theoretische Grundlage geschaffen.

Erklärungen zu praktizieren, erfordert eine gewisse Erfahrung. Niemand kann gleich nach dem Erwerb der Sprache Erklärungen durchführen. Es ist das Elternhaus, welches zunächst einen Einfluss auf die Förderung der Erklärkompetenz von Kindern hat. Demnach gilt dabei das Sprichwort: „Übung macht den Meister“. Aber nicht nur die Erfahrung bzw. Übung ist notwendig um erfolgreich erklären zu können, sondern auch das inhaltliche Wissen, welches erklärt werden soll, muss vorhanden sein. Dabei ist Erklärung nicht gleich Erklärung, sondern wird durch bestimmte charakteristische Merkmale unterschieden.

Doch was bedeutet erklären? Was sind Erklärungen? Welche Arten von Erklärungen gibt es? Welche sprachlichen Mittel und Formen können beim Erklären verwendet werden? Gibt es Besonderheiten, die beim Erklären auffällig sind? Was kann denn überhaupt erklärt werden? Gibt es auch einen Unterschied zwischen den Kindern bezüglich der Erklärkompetenz? Mit diesen Fragen setzt sich die folgende Hausarbeit auseinander. Auf die letztere Frage wird im Detail eingegangen. Dabei geht es insbesondere um den Unterschied der Erklärkompetenz zwischen Kindern, die Deutsch als Muttersprache bzw. Erstsprache erlernt haben und Kindern, die die Sprache Deutsch als Zweitsprache erworben haben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlage

2.1 Forschungsstand

2.2 Erklären als diskursive Einheit

3. Exemplarische Untersuchung von Spielerklärungen

3.1 Vorgehen und Durchführung

3.2 Analyse der Transkripte

3.3 Vergleich der Transkripte

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die mündliche Erklärkompetenz von Grundschulkindern mit Deutsch als Muttersprache (DaM) und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) anhand des Brettspiels „Mensch ärgere Dich nicht“.

  • Vergleichende Analyse von Sprachkompetenz bei Kindern
  • Einsatz des Beschreibungsmodells „GLOBE“ zur Diskursanalyse
  • Untersuchung von prozeduralen Erklärungen und Sprachstrategien
  • Identifikation von Unterschieden bei Wortschatz und sprachlicher Struktur
  • Herausarbeitung der Bedeutung von Sprachförderung bei bilingualen Kindern

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse der Transkripte

Zunächst soll die Spielerklärung von Hanna anhand des Analysemodells „GLOBE“ untersucht werden. Da es sich um eine Instruktion bzw. Anleitung handelt, kann diese Erklärung unter dem Erklärtyp „ERKLÄRUNG-WIE“ geordnet werden (vgl. Schmidt-Thieme 2014: 1075). Wird nun das Transkript näher betrachtet, fällt auf, dass Hanna die primäre Sprecherrolle einnimmt und der Nachhilfelehrerin, also dem Erklärrezipient, das Spiel erklärt. So hat Hanna auch insgesamt in der Interaktion das längere Rederecht. Dadurch, dass bei dieser Untersuchung die Spielerklärung selbst die wichtige Rolle spielt, wurde das zu erklärende Spiel durch die Nachhilfelehrerin vorgegeben, weshalb in diesem Fall keine reale Wissensasymmetrie vorliegt. So gibt es auch auf Ebene der Jobs keinen Gesprächsgegenstand sowie keine „Darstellung von Inhaltsrelevanz“ (Morek/Heller/Quasthoff 2017: 21). Der Erklärbedarf und somit auch das „Konstituieren eines Explanandums“ liegt am Anfang von Transkript I (T. I.) vor (ebd.; vgl. T.I. Z. 001). Hier liegt ein lokaler Zugzwang vor, den Hanna erkennt und als Erklärgegenstand annimmt (vgl. T. I. Z. 002f.). Der Kern der Erklärung, d. h. die Durchführung, folgt gleich danach und zieht sich im Vergleich zu anderen Jobs am längsten (vgl ebd.: 003-083).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz der Erklärkompetenz bei Kindern dar und erläutert das Ziel der vergleichenden Untersuchung von Kindern mit Erst- und Zweitsprache.

2. Theoretische Grundlage: Hier werden zentrale Begriffe wie Erst- und Zweitsprache definiert und der aktuelle Forschungsstand sowie das Analysemodell „GLOBE“ für diskursive Erklärungen vorgestellt.

3. Exemplarische Untersuchung von Spielerklärungen: Dieses Kapitel beinhaltet die Durchführung der Studie sowie die detaillierte Analyse der Transkripte und den direkten Vergleich der Ergebnisse beider Kinder.

4. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung gezielter sprachlicher Förderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.

Schlüsselwörter

Erklärkompetenz, Deutsch als Muttersprache, Deutsch als Zweitsprache, Sprachdidaktik, Spielerklärungen, GLOBE-Modell, prozedurale Erklärungen, Spracherwerb, Diskurseinheiten, Grundschulkinder, Wortschatz, Sprachliche Handlungsfähigkeit, Bilingualität, Kommunikativer Erfolg, Sprachliche Struktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Grundschulkinder ihre Erklärkompetenz im mündlichen Diskurs nutzen, um ein Brettspiel zu erklären, wobei der Fokus auf den Unterschieden zwischen Erst- und Zweitsprachlernenden liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Theorie des Spracherwerbs, die linguistische Analyse mündlicher Erklärungen sowie die Anwendung spezifischer Modelle wie „GLOBE“ zur Bewertung von Diskursen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich, ob und wie Kinder mit Deutsch als Muttersprache und Kinder mit Deutsch als Zweitsprache unterschiedliche sprachliche Mittel verwenden, um einem Rezipienten komplexe Spielabläufe verständlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse von transkribierten Spielerklärungen durchgeführt, die mithilfe des „GLOBE“-Modells auf Jobs, Mittel und Formen der Erklärung untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition der theoretischen Grundlagen, der Durchführung der Fallstudie mit zwei Mädchen und der detaillierten Analyse und Gegenüberstellung ihrer transkribierten Erklärungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Erklärkompetenz, DaM, DaZ, prozedurale Erklärungen, Sprachliche Handlungsfähigkeit und das GLOBE-Analysemodell.

Wie unterscheidet sich die Sprachproduktion von Hanna und Leyla?

Hanna nutzt häufig Neologismen, um präziser zu sein, während Leyla aufgrund von Wortschatzdefiziten eher zu Umschreibungen und längeren Denkpausen neigt.

Welche Bedeutung kommt dem Modell „GLOBE“ in der Analyse zu?

Das GLOBE-Modell dient als systematisches Analysewerkzeug, um Erklärungen in ihre funktionalen Bestandteile wie Jobs, Mittel und Formen zu zerlegen und so die kommunikative Struktur vergleichbar zu machen.

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Résumé des informations

Titre
Erklärkompetenz im Kindesalter. Eine vergleichende Untersuchung von Schülerinnen mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache
Université
University of Wuppertal
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
24
N° de catalogue
V1130233
ISBN (ebook)
9783346493477
ISBN (Livre)
9783346493484
Langue
allemand
mots-clé
Sprachdidaktik Erklärkompetenz DaZ ErklärenimKindesalter DeutschalsZweitsprache
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Erklärkompetenz im Kindesalter. Eine vergleichende Untersuchung von Schülerinnen mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130233
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Extrait de  24  pages
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