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Evidentia als Verfahren zur Darstellung von Liebesakten. Ein analytischer Vergleich von zwei Heftromanen

Titel: Evidentia als Verfahren zur Darstellung von Liebesakten. Ein analytischer Vergleich von zwei Heftromanen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Die Geschichte des Romans fesselte mich so stark, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören konnte.“ Solche und weitere ähnliche Aussagen hört man von einigen Leserinnen und Lesern, die über spannende Bücher oder allgemein spannende Texte erzählen. Doch wie schaffen es die Autorinnen und Autoren solcher Bücher und Texte so viele Menschen an ihr Geschriebenes zu fesseln?

In der Literatur gibt es einige Möglichkeiten, um genau diesen Effekt in Texten zu erzeugen. Bestimmte Darstellungsformen, Verfahren oder gewisse sprachliche Mittel werden für die Erzeugung einer fesselnden Geschichte genutzt. Es wird versucht, die Geschichten so real wie möglich darzustellen, sodass sich die Leserinnen und Leser in die Geschichten hineinversetzen können oder die Geschehnisse beim Lesen vor Augen sehen. Dadurch entstehen für die Rezipientinnen und Rezipienten reale sowie spannende Situationen beim Lesen. Ein besonderes Verfahren, das solch eine Wirkung auslöst, ist die Evidentia. Die Evidentia umfasst verschiedene Verfahren und Techniken.

Um dieses Verfahren der Evidentia geht es in der folgenden Hausarbeit. Dabei lautet das Thema: „Evidentia als Verfahren zur Darstellung von Liebesakten – Ein analytischer Ver-gleich von zwei Heftromanen“ Das Ziel der Hausarbeit liegt darin, zwei Heftromane in Bezug auf die angewandten Verfahren und Techniken der Evidentia insbesondere in den Liebesszenen miteinander zu vergleichen und dabei deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszustellen. Die Art und Weise sowie auch die Häufigkeit und Intensität der verwendeten Verfahren der Evidentia unterscheidet sich in den jeweiligen Büchern, Texten, Heftromanen, etc. Aus diesem Grund soll beispielhaft anhand der Heftromane Lassiter und das Trio des Todes aus der Heftserie Lassiter – Der härteste Mann seiner Zeit und dem Heftroman Reich, schön – und gefährlich! aus der Heftserie G-man Jerry Cotton dieser Aspekt miteinander verglichen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Evidentia

2.2 Pornographische und erotische Darstellungen in der Literatur

3. Der Heftroman Lassiter – Der härteste Mann seiner Zeit

3.1 Inhalt

3.2 Analyse der Liebesszenen

4. Der Heftroman G-man Jerry Cotton

4.1 Inhalt

4.2 Analyse der Liebesszenen

5. Vergleich der Heftromane

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das rhetorische Verfahren der Evidentia, welches dazu dient, literarische Beschreibungen für Leser lebendig und real erscheinen zu lassen. Ziel ist der analytische Vergleich zweier Heftromane unterschiedlicher Genres hinsichtlich der Anwendung dieser Techniken bei der Darstellung von Liebesszenen.

  • Grundlagen der Evidentia als rhetorisches Verfahren
  • Differenzierung zwischen pornographischen und erotischen Darstellungsweisen
  • Analyse der Techniken zur Phantasieanregung und Verlebendigung in Liebesszenen
  • Vergleich der Häufigkeit und Intensität sprachlicher Mittel in den untersuchten Romanen
  • Untersuchung des Frauenbildes und der Objektivierung in Heftromanen

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse der Liebesszenen

Im Heftroman Lassiter und das Trio des Todes spielen sich vier Liebesakte ab. Die sexuellen Handlungen sind zum größten Teil umfangreich beschrieben und finden zwischen den bekannten Figuren im Roman statt. Ein Geschlechtsakt, der mehr als eineinhalb Seiten beschrieben wird, findet zwischen Ben Green und Rita Lennon statt. Der nächste spielt sich auf über zwei Seiten zwischen Lassiter und Helena Robinson ab. Die dritte Liebesszene ist etwa eine Seite lang beschrieben und findet zwischen Henry Donald Miller und Suzanne Tuesday statt. Die letzte sexuelle Handlung spielt sich auf zwei Seiten des Heftromans zwischen Lassiter, der in die Rolle eines Francis O’Haras geschlüpft ist, und Suzanne Tuesday ab.

Der erste Liebesakt findet weit am Anfang der Handlung zwischen Ben Green und Rita Lennon in Bens Kajüte statt. Die Handlung wird aus einer heterodiegetischen Erzählperspektive beschrieben. Dies ist bedeutend für die beschriebene Handlung, da eine Leserin oder ein Leser auch als eine außenstehende Person sich so die Situation besser vorstellen kann. Außerdem liegt ein Wechsel zwischen interner sowie externer Fokalisierung vor, wobei die externe Fokalisierung überwiegt. Mit Hilfe der internen Fokalisierung wird das Innenleben Ben Greens an einigen Stellen beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Evidentia als literarisches Verfahren zur Darstellung von Liebesszenen ein und umreißt das Ziel der vergleichenden Analyse.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Evidentia sowie die Merkmale pornographischer und erotischer Literatur.

3. Der Heftroman Lassiter – Der härteste Mann seiner Zeit: Hier wird der Inhalt des Romans Lassiter und das Trio des Todes dargestellt und eine detaillierte Analyse der darin enthaltenen Liebesszenen vorgenommen.

4. Der Heftroman G-man Jerry Cotton: In diesem Kapitel wird der Inhalt des Romans Reich, schön – und gefährlich! beschrieben und die Liebesszenen einer analytischen Untersuchung unterzogen.

5. Vergleich der Heftromane: Dieser Abschnitt stellt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden untersuchten Heftromane im Hinblick auf die Verwendung der Evidentia-Techniken gegenüber.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die unterschiedliche Intensität der Evidentia-Anwendung sowie die Implikationen für die Frauenbilddarstellung.

Schlüsselwörter

Evidentia, Heftroman, Liebesszene, Literaturwissenschaft, Western, Thriller, Rhetorik, Verlebendigung, Detaillierung, Pornographie, Erotik, Frauenbild, Erzählperspektive, Fokalisierung, Immersion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das rhetorische Verfahren der Evidentia, welches eingesetzt wird, um erzählte Ereignisse für Leser besonders lebendig und anschaulich darzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Anwendung literarischer Verlebendigungs- und Detaillierungstechniken, die Abgrenzung von erotischer zu pornographischer Sprache sowie die Darstellung von Sexualität und Frauenbildern in Heftromanen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der analytische Vergleich von zwei spezifischen Heftromanen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Anwendung der Evidentia-Techniken innerhalb der Liebesszenen herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, wobei insbesondere narrative Strategien wie Erzählperspektive, Fokalisierung sowie rhetorische Mittel wie Hyperbeln und Metaphern untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert jeweils den Inhalt und die Liebesszenen der Heftromane Lassiter und das Trio des Todes sowie Reich, schön – und gefährlich! und vergleicht diese anschließend direkt miteinander.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Kernbegriff Evidentia sind Begriffe wie Literaturwissenschaft, Heftroman, Liebesszenen, Erotik, Pornographie und Erzähltechnik prägend.

Warum unterscheidet sich die Evidentia-Anwendung zwischen den zwei Romanen so stark?

Die Studie zeigt, dass die Intensität der Anwendung vom Stellenwert der Liebesszenen innerhalb der jeweiligen Serie abhängt; bei Lassiter nehmen diese mehr Raum ein und sind detaillierter ausgearbeitet als bei Jerry Cotton.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Wirkung auf den Leser?

Die Arbeit betont, dass durch einfache Alltagssprache, parataktische Sätze und eine gezielte Detaillierung ein Immersionseffekt erzeugt wird, der den Leser stärker in das Geschehen hineinversetzt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evidentia als Verfahren zur Darstellung von Liebesakten. Ein analytischer Vergleich von zwei Heftromanen
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V1130309
ISBN (eBook)
9783346491114
ISBN (Buch)
9783346491121
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schundliteratur Heftromane Evidentia AnalysevonLiebesakten Liebesakte Analyse Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Evidentia als Verfahren zur Darstellung von Liebesakten. Ein analytischer Vergleich von zwei Heftromanen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1130309
Blick ins Buch
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