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Die Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Eine Darstellung der Faktoren

Título: Die Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Eine Darstellung der Faktoren

Texto Academico , 2021 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Faktoren dazu geführt haben, dass die häusliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland zugenommen hat und setzt sich mit der Zunahme der häuslichen Gewalt ab dem Jahr 2015 gegen Frauen in Deutschland auseinander.

Besonders in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema von großer Notwendigkeit. Jedoch auch abseits der Pandemie sind die steigenden Zahlen ab dem Jahr 2015 zutiefst erschreckend und geben Einblicke in die stets bestehenden „Ungleichheiten und Hierarchien im Geschlechterverhältnis“. Die Relevanz des Themas ergibt sich außerdem aus der aktuellen Popularität des Themas in den Medien sowie der Auseinandersetzung von häuslicher Gewalt gegen Frauen in zahlreichen wissenschaftlichen Studien.

Nach der Einleitung bietet, das zweite Kapitel eine Bestandsaufnahme der häuslichen Gewalt im Jahr 2019. In der vor allem die Polizeiliche Kriminalstatistik für die Bundesrepublik Deutschland als Datengrundlage herangezogen wird. Im Anschluss folgt ein Überblick über die Entwicklung der häuslichen Gewalt nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie, da die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2020 noch nicht vorliegt, ist dies jedoch nur bedingt möglich.

Es folgt das vierte Kapitel mit allgemeinen Faktoren, die häusliche Gewalt beeinflussen können. Aufbauend darauf werden Faktoren untersucht, die in der Covid-19-Krise zugenommen haben und somit zu einem Anstieg der häuslichen Gewalt führen können. Im sechsten Kapitel werden Maßnahmen aufgezeigt, um häusliche Gewalt in Deutschland zu reduzieren. Bei der Auseinandersetzung mit den Maßnahmen liegt ein Schwerpunkt auf den von dem BMFSFJ vorgeschlagenen Maßnahmen. Das siebte Kapitel schließt mit einem Fazit ab. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die relevanten Informationen zu der Zunahme häuslicher Gewalt sowie mögliche Faktoren zusammenzutragen und zu einem Überblick über die gegenwärtige Lage zu verschaffen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Bestandsaufnahme häusliche Gewalt in Deutschland von 2017 bis 2019

3. Bestandsaufnahme häusliche Gewalt während der Covid-19-Krise

4. Faktoren die häusliche Gewalt beeinflussen können

5. Faktoren, die durch die Covid-19-Krise verstärkt wurden

6. Maßnahmen gegen häusliche Gewalt

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Faktoren, die zu einer Zunahme der häuslichen Gewalt gegen Frauen in Deutschland ab dem Jahr 2015 geführt haben, unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Gewaltgeschehen.

  • Analyse der polizeilichen Kriminalstatistik (2017–2019)
  • Einfluss sozioökonomischer und struktureller Faktoren auf die Gewaltbereitschaft
  • Wirkung von Pandemie-bedingten Ausgangsbeschränkungen und Isolation
  • Bewertung staatlicher und gesellschaftlicher Präventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

Faktoren die häusliche Gewalt beeinflussen können

Die ungleiche Verteilung von Macht und Aufgaben von Partner*innen sowie das Aufbrechen der bestehenden traditionellen Geschlechterverhältnisse kann Einfluss auf die Partnerschaftsgewalt haben. Sowohl finanz- und bildungsschwache Frauen, die in einer starken Abhängigkeit zu ihrem Partner stehen, als auch Frauen über 45-Jahren, die eine höhere oder gleichwertige berufliche Position, wie ihre Partner bekleiden, sind am stärksten von Gewalt betroffen. Es lassen sich drei verschiedene Aspekte festhalten, die eine erhöhte Gewaltbereitschaft des männlichen Partners erwarten lassen. Zum einen begünstigt die soziale Situation das Auftreten von häuslicher Gewalt, dann wenn eine oder beide Partner kein Einkommen und über mangelnde berufliche Ressourcen verfügen. Besonders betroffen davon sind jüngere bis mittelalte Frauen. Außerdem sind mittelalte und ältere Frauen überproportional von Gewalt betroffen, wenn sie ihrem Partner beruflich und finanziell gleichgestellt oder überlegen sind. Frauen verschiedener Altersklassen, die höhere Ausbildungs- und Einkommensgruppen wie ihre Partner angehören sind ebenfalls betroffen, da sie die traditionellen Rollenerwartungen brechen. Daraus lässt sich ableiten, dass Gewalt begünstigt wird, wenn Männer dem gesellschaftlichen Druck, die traditionelle Rollenverteilung der Geschlechterverhältnisse zu reproduzieren nicht standhalten können und wenn diese hinterfragt werden. Männer, die eine egalitäre Perspektive auf die Geschlechterverteilung der Macht- und Rollenverteilung nicht teilen, weisen eher gewaltbereites Verhalten auf als Männer, die diese Werte teilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas häusliche Gewalt vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen und der besonderen Belastung durch die Covid-19-Pandemie.

2. Bestandsaufnahme häusliche Gewalt in Deutschland von 2017 bis 2019: Dieses Kapitel analysiert anhand der polizeilichen Kriminalstatistik die Entwicklung der Fallzahlen und charakterisiert Täter- sowie Opferprofile.

3. Bestandsaufnahme häusliche Gewalt während der Covid-19-Krise: Der Text erörtert die Herausforderungen der Datenerfassung während der Pandemie und gibt einen Überblick über die regional unterschiedliche Entwicklung der Gewaltvorfälle.

4. Faktoren die häusliche Gewalt beeinflussen können: Hier werden gesellschaftliche, ökonomische und individuelle Risikofaktoren wie Machtstrukturen, Trennungssituationen und vergangene Gewalterfahrungen dargelegt.

5. Faktoren, die durch die Covid-19-Krise verstärkt wurden: Das Kapitel untersucht, wie soziale Isolation, finanzielle Sorgen und psychische Belastungen während des Lockdowns als Verstärker für häusliche Gewalt wirken.

6. Maßnahmen gegen häusliche Gewalt: Die Darstellung umfasst aktuelle politische Initiativen und Empfehlungen zur Verbesserung des Hilfesystems für Betroffene von Partnerschaftsgewalt.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit weiterer Präventionsarbeit und mahnt zur fortlaufenden wissenschaftlichen Thematisierung des Problems.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Partnerschaftsgewalt, Covid-19-Pandemie, Geschlechterverhältnis, Prävention, Kriminalstatistik, Abhängigkeit, Gewaltbereitschaft, Lockdown, Hilfsangebote, Geschlechtergerechtigkeit, strukturelle Diskriminierung, Risikofaktoren, Opferhilfe, Sozialkontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in Deutschland und untersucht die zugrunde liegenden gesellschaftlichen sowie pandemiebedingten Einflussfaktoren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Schwerpunkte sind die statistische Aufarbeitung von Gewaltdelikten in Partnerschaften, die Analyse von Risikofaktoren und die Bewertung bestehender Schutz- und Präventionsmaßnahmen.

Was ist die Forschungsfrage der Publikation?

Die zentrale Fragestellung lautet, welche spezifischen Faktoren dazu geführt haben, dass die häusliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland in den betrachteten Jahren zugenommen hat.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Untersuchung basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse, insbesondere unter Heranziehung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie aktueller wissenschaftlicher Studien und Umfrageergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Jahre 2017 bis 2019, die Analyse der Krisenauswirkungen ab 2020, eine differenzierte Betrachtung von Risikofaktoren und die Vorstellung politischer Gegenmaßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Partnerschaftsgewalt, strukturelle Ungleichheit, Lockdown-Effekte, Präventionsmaßnahmen und die Rolle des BMFSFJ.

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie konkret auf das Gewaltrisiko aus?

Die Pandemie wirkt als Verstärker, da Faktoren wie räumliche Enge, soziale Isolation, finanzielle Instabilität und eine Retraditionalisierung der Rollenverteilung das Konfliktpotenzial in Haushalten erhöhen.

Welche Bedeutung kommt der "strukturellen Ungleichheit" in diesem Kontext zu?

Die Arbeit identifiziert die bestehende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern als eine der fundamentalen Ursachen, da traditionelle Machtstrukturen und Rollenerwartungen von Männern oft durch Gewalt gegenüber Partnerinnen verteidigt werden.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Eine Darstellung der Faktoren
Universidad
University of Cologne  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Curso
Corona-Pandemie – gesellschaftliche Herausforderungen in Zeiten einer multiplen Krise
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
18
No. de catálogo
V1131441
ISBN (Ebook)
9783346501295
ISBN (Libro)
9783346501301
Idioma
Alemán
Etiqueta
Covid-19-Krise Faktoren häuslicher Gewalt ungleiche Geschlechterverhältnis Polizeiliche Kriminalstatistik BMFSFJ Arten häuslicher Gewalt häusliche Gewalt 2017-2019 Bestandsaufnahme häusliche Gewalt während der Covid-19-Krise Machtverteilung zweiter Gleichstellungsbericht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Die Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Eine Darstellung der Faktoren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1131441
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