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Das Perspektivenschema von Wolfgang Klafki. Unterrichtsplanung für das Themenfeld Naturphänomene

Titel: Das Perspektivenschema von Wolfgang Klafki. Unterrichtsplanung für das Themenfeld Naturphänomene

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Benedikt Häußler (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Was sollen Schüler*innen lernen? Warum sind bestimmte Inhalte bedeutsamer als andere? Wie soll Unterricht geplant werden?" Mit diesen Fragen beschäftigt sich diese Arbeit und genau damit hat sich auch Wolfgang Klafki in seinem "Perspektivenschema" befasst. Dieses stellt ein theoretisches Gerüst zur Unterrichtsplanung dar.
Um dieses Perspektivenschema durchdringen zu können, muss man sich vorher mit den Theorien und Modellen auseinandersetzen, die Klafki entwickelte. Es wird erklärt, welche Didaktik Klafki vertritt, was laut ihm gelehrt werden sollte, was für ihn Bildung ist und was einen gebildeten Menschen ausmacht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kurzbiographie Klafkis

3 Standpunkte Klafkis

3.1 Die Kategoriale Bildung

3.2 Ziel der Kategorialen Bildung (Mündigkeit)

3.3 Allgemeinbildung

3.4 Epochaltypische Schlüsselprobleme

4 Das Perspektivenschema (die Unterrichtsplanung)

4.1 Bedingungsanalyse

4.2 Begründungszusammenhang

4.3 Thematische Strukturierung

4.4 Bestimmung von Zugang- und Darstellungsmöglichkeiten

4.5 Methodische Strukturierung

5 Die didaktische Analyse am Beispiel des Themenfeldes Naturphänomene

5.1 Einordnung des Themas in den Bildungsplan

5.2 Ablauf der Unterrichtsstunde

5.3 Gegenwartsbedeutung

5.4 Zukunftsbedeutung

5.5 Exemplarische Bedeutung

5.6 Struktur des Inhalts

5.7 Erweisbarkeit / Überprüfbarkeit

5.8 Zugänglichkeit

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Gerüst der Unterrichtsplanung nach Wolfgang Klafki, bekannt als „Perspektivenschema“, und dessen praktischer Anwendung. Ziel ist es, Klafkis didaktische Konzepte zu erläutern und ihre Nutzbarkeit für die Unterrichtsplanung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zu prüfen.

  • Grundlagen der bildungstheoretischen und kritisch-konstruktiven Didaktik
  • Erläuterung des Perspektivenschemas als Planungsmodell
  • Analyse des Begriffs der kategorialen Bildung und Mündigkeit
  • Praktische Erprobung der didaktischen Analyse am Beispiel des Themenfeldes Naturphänomene
  • Reflexion des Nutzens und der theoretischen Herausforderungen von Klafkis Modell

Auszug aus dem Buch

Die Kategoriale Bildung

Klafki entwickelte die kategoriale Bildung sehr früh. Schon seine Dissertation beschäftigte sich mit dem Thema „Das Pädagogische Problem des Elementaren und die Theorie der kategorialen Bildung“ (Klafki, Das Pädagogische Problem des Elementaren und die Theorie der kategorialen Bildung, 1964). Dabei beschäftigte er sich mit der Frage, was Bildung überhaupt ist.

Klafki teilt die vorhandenen Bildungstheorien in zwei Kategorien auf: die „Materiale Bildungstheorien“ und die „Formale Bildungstheorien“. Die Materiale Bildungstheorie legt ihren Schwerpunkt auf die Materialien, also auf Objekte. Aus diesem Grund werden diese Theorien auch Objekt-Theorien genannt. Es geht nicht darum, dass der Mensch ein Selbstverhältnis zu sich entwickelt. Wichtig ist dagegen, dass der Mensch Wissen besitzt und Inhalte verinnerlicht. Die materiale Bildungstheorie fragt, welche Inhalte gelernt werden sollen. Oft wird dabei ein ganzer Kanon an Inhalten aufgelistet. Wer diese Inhalte verinnerlicht hat, gilt als gebildet. Ein Beispiel dafür wäre das Buch: „Bildung - Alles was man wissen muß“ von Dietrich Schwanitz, welches eine Auswahl an Inhalten bietet, die anscheinend einen gebildeten Menschen ausmachen. Auch Meinungen wie: „Wer Goethe und Schiller liest, ist sittlich und gereift“ (Meyer & Meyer, 2007, S. 33) gehören zur materialen Bildungstheorie.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Wolfgang Klafki für die moderne Bildungswissenschaft ein und umreißt das Ziel der Arbeit, sein „Perspektivenschema“ theoretisch zu fundieren und praktisch zu veranschaulichen.

2 Kurzbiographie Klafkis: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Lebensweg von Wolfgang Klafki, seine akademische Karriere und seine politischen Aktivitäten im Bereich der Schulentwicklung.

3 Standpunkte Klafkis: Hier werden die zentralen theoretischen Konzepte wie kategoriale Bildung, Mündigkeit, Allgemeinbildung und epochaltypische Schlüsselprobleme erläutert.

4 Das Perspektivenschema (die Unterrichtsplanung): Dieses Kapitel widmet sich dem didaktischen Modell der Unterrichtsplanung, seinen historischen Wurzeln und den einzelnen Elementen des Schemas.

5 Die didaktische Analyse am Beispiel des Themenfeldes Naturphänomene: Hier erfolgt der Transfer der theoretischen Prinzipien auf eine konkrete Unterrichtsstunde für eine Klasse eines SBBZ mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Stärken sowie die theoretische Komplexität von Klafkis Modell für die schulische Praxis.

Schlüsselwörter

Wolfgang Klafki, Perspektivenschema, didaktische Analyse, kategoriale Bildung, Allgemeinbildung, Mündigkeit, Unterrichtsplanung, kritisch-konstruktive Didaktik, Naturphänomene, geistige Entwicklung, Schulentwicklung, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Solidaritätsfähigkeit, Schlüsselprobleme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Klafkis „Perspektivenschema“ als Modell zur Unterrichtsplanung und beleuchtet dessen Anwendung in der sonderpädagogischen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die bildungstheoretischen Grundlagen nach Klafki, insbesondere die Konzepte der Mündigkeit und Allgemeinbildung, sowie deren praktische Übertragung auf den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie das theoretische Perspektivenschema zur Strukturierung von Unterricht beitragen kann, insbesondere für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der didaktischen Schriften Klafkis und einer beispielhaften, praxisorientierten Anwendung seines Modells.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Klafki'schen Didaktik, die Vorstellung des Perspektivenschemas und die praktische didaktische Analyse des Themas „Naturphänomene“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kategoriale Bildung, Mündigkeit, Perspektivenschema, didaktische Analyse, kritisch-konstruktive Didaktik und sonderpädagogische Förderung sind zentrale Begriffe.

Warum wird gerade das Thema „Naturphänomene“ für das Praxisbeispiel gewählt?

Es dient dazu, die abstrakten Kategorien des Perspektivenschemas greifbar zu machen und zu zeigen, wie ein solches Modell für Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf didaktisch reduziert werden kann.

Wie bewertet der Autor die Übertragbarkeit des Modells auf die sonderpädagogische Praxis?

Der Autor sieht das Modell als hilfreichen Rahmen, merkt aber kritisch an, dass es sehr theoretisch ist und der Lehrkraft einen eigenständigen Transfer abverlangt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Perspektivenschema von Wolfgang Klafki. Unterrichtsplanung für das Themenfeld Naturphänomene
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Sonderpädagogik)
Veranstaltung
Einführung in die Didaktik im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Note
1,3
Autor
Benedikt Häußler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1132403
ISBN (eBook)
9783346506603
ISBN (Buch)
9783346506610
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klafki Sonderpädagogik Perspektivenschema Geistige Entwicklung Kategoriale Bildung Unterrichtsplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benedikt Häußler (Autor:in), 2021, Das Perspektivenschema von Wolfgang Klafki. Unterrichtsplanung für das Themenfeld Naturphänomene, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1132403
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