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Die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910. Eine kirchenkritische Untersuchung

Título: Die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910. Eine kirchenkritische Untersuchung

Trabajo Escrito , 2021 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Ben Erpelding (Autor)

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In dieser Hausarbeit geht es um die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910. Mit besonderem Augenmerk auf die vierte Kommission werden die Fehler, sowie die Gemeinsamkeiten zwischen zwei Religionen aufgezeigt und untersucht. Daneben werden die einzelnen Tage beschrieben und die wichtigsten Personen genannt. Die nun bereits über hundert Jahre zurückliegende Weltmissionskonferenz in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands, spiegelt dieses Zitat im wahrsten Sinne wider. Jene berühmte Konferenz, welche in die Geschichte der Kirche als der Beginn der ökumenischen Bewegung einging und die verschiedenen Konfessionen zu vereinen versucht, soll in der folgenden Arbeit untersucht werden.

Doch täuschen soll ein jeder sich nicht, denn die zu untersuchende Weltmissionskonferenz hatte so manche Überraschungen und Tücken für die Missionare parat. So sagt Ranke im 5. Band seiner deutschen Geschichte im Zeitalter der Reformation: „Siege werden bald erfochten.“1 Kaum zu glauben, doch dies war ebenfalls ein Motto in Edinburgh 1910. Der Leser, welcher die beachtliche Ansammlung von Literatur nur zu überfliegen vermag, wird sich schnell der Täuschung ergeben, es handele sich lediglich um das Verlesen einer Messe und das Abhalten von Predigen. Doch diese Arbeit soll einen genaueren Einblick gewähren und dabei unerforschte Aspekte analysieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Weltmissionskonferenz

2.1 Vorgeschichte

2.2 Organisation der Weltmissionskonferenz

2.2.1 Ablauf

3 Kommission IV.

3.1 Zusammensetzung

3.1.1 Vorsitz

3.2 Kommissionsbericht

3.3 Animismus

3.4 Islam

4 Folgen

4.1 Continuation Commitee

4.2 Faith and Order

5 Kritik und Lob an der Weltmissionskonferenz

6 Schlussfolgerung

7 Quellen- und Literaturverzeichnis

7.1 Primärquellen

7.2 Sekundärquellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910, indem sie ihren Verlauf, die ekklesiologischen Erkenntnisse sowie die zentralen missionarischen Herausforderungen anhand des Berichts der vierten Kommission analysiert.

  • Historische Einordnung der Weltmissionskonferenz von 1910
  • Struktureller Ablauf und Organisation der Konferenz
  • Umgang der Kommission IV mit dem Animismus und dem Islam
  • Kritische Reflexion von Imperialismus und Mission
  • Nachhaltige ökumenische Folgen wie das Continuation Committee

Auszug aus dem Buch

3.1 Zusammensetzung

Auf den ersten Blick kann die Zusammensetzung der Kommission für eine gewisse Verwirrung sorgen. Lediglich sechs der zwanzig Mitglieder waren Missionare, drei davon waren nur Akademiker, andere waren zwar in Missionsgesellschaften tätig, jedoch hatte diese keine Erfahrung aus erster Hand. Daher muss der Leser sich fragen, inwiefern die getroffenen Entscheidungen einen professionellen Hintergrund besitzen. Es soll trotz allem der Kommission nicht unterstellt werden, die aufgetragene Arbeit nicht erfüllt zu haben. Jedoch müssen manche Dinge hinterfragen, wie die Zusammensetzung des Sub-Komitees, in welchem sich nur Mrs. Ethel Romanes als einzige Frau wiederfindet und nicht durch besonderes Missionswissen glänzen kann. Hinzu kommt die Ernennung von Cairns als Vorsitzender der Kommission. Neben Romanes gab es weitere solche Benennung, wo die Missionare in ihren vorigen Leben keinen Kontakt mit denen ihnen zugeschrieben Themenfeldern hatte. C. F. D. D’Arcy wurde zum Sub-Komitee für japanische Religion hinzugefügt, obwohl D’Arcy nie persönlich in Japan war und somit keine bedeutenden Kenntnisse über die Kultur oder Religion aufzeigen konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der ökumenischen Bewegung ein und umreißt die Fragestellung bezüglich der Folgen und ekklesiologischen Erkenntnisse der Edinburgher Konferenz.

2 Die Weltmissionskonferenz: Dieses Kapitel behandelt die Vorgeschichte, die Planung und den detaillierten Ablauf der achttägigen Konferenz in Edinburgh.

3 Kommission IV.: Hier werden die Zusammensetzung der Kommission sowie die spezifischen missionarischen Strategien im Umgang mit dem Animismus und dem Islam kritisch untersucht.

4 Folgen: Die langfristigen Auswirkungen der Konferenz, insbesondere die Gründung des Continuation Committee und die Entstehung der Faith and Order-Bewegung, stehen hier im Fokus.

5 Kritik und Lob an der Weltmissionskonferenz: Dieses Kapitel reflektiert die Konferenz kritisch vor dem Hintergrund des Imperialismus und Kolonialismus, würdigt aber auch ihre Rolle als Pionier der Ökumene.

6 Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung resümiert die Bedeutung der Konferenz als notwendigen, wenn auch nicht perfekten Wendepunkt für das globale Christentum.

Schlüsselwörter

Weltmissionskonferenz 1910, Edinburgh, Ökumene, Mission, Kommission IV, Animismus, Islam, Imperialismus, John R. Mott, Continuation Committee, Faith and Order, Missionsgesellschaften, Kirchengeschichte, interreligiöser Dialog, Missionare

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Weltmissionskonferenz von 1910 in Edinburgh und deren Bedeutung als Beginn der modernen ökumenischen Bewegung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören der Konferenzablauf, die missionarische Arbeit in verschiedenen Religionen, die Kritik am kolonialen Kontext sowie die institutionellen Folgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Folgen und ekklesiologischen Erkenntnisse der Konferenz sowie deren missionarischen Charakter kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die historische Auswertung von Kommissionsberichten der Weltmissionskonferenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Ablauf, die Arbeit der Kommission IV zu anderen Religionen und die strukturellen Auswirkungen der Konferenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Edinburgh 1910, Mission, Ökumene, Animismus, Islam und Imperialismus.

Warum war der Ausschluss der Glaubensfragen laut Autor ein „Geniestreich“?

Durch das Zurückstellen doktrinärer Differenzen konnten sich die Teilnehmer auf praktische Kooperation und gemeinsame Missionsstrategien konzentrieren.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Imperialismus bei der Konferenz?

Die Arbeit sieht die Mission stark verknüpft mit dem damaligen westlichen Imperialismus und kritisiert die daraus resultierende überlegene Haltung der Missionare.

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Detalles

Título
Die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910. Eine kirchenkritische Untersuchung
Universidad
University of Basel
Calificación
1,3
Autor
Ben Erpelding (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
30
No. de catálogo
V1133565
ISBN (Ebook)
9783346506726
ISBN (Libro)
9783346506733
Idioma
Alemán
Etiqueta
Weltmissionskonferenz Edinburgh 1910
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ben Erpelding (Autor), 2021, Die Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910. Eine kirchenkritische Untersuchung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1133565
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