Service Robotic im Gesundheitswesen. Analyse der Chancen und Risiken


Hausarbeit, 2020

15 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Problemdarstellung

2 Begriffserklärung
2.1 Serviceroboter
2.2 Pflegeroboter

3 Bedeutung der Service Robotik im Gesundheitswesen
3.1 Einsatzfelder der Pflegerobotik
3.2 Akzeptanz und Chance der Pflegerobotik
3.3 Risiko: Privatsphäre und Datenschutz

4. Fazit

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Hintergrund

Roboter sind längst nicht mehr nur Teil von Science-Fiction-Filmen, sondern sind mittlerweile im privaten Alltag vieler Menschen angekommen. Staubsauger-Roboter, Rasen-Roboter oder Roboter zum Bodenwischen sind in immer mehr Haushalten vorzufinden. Dazu kommt, dass Roboter keinesfalls mehr aus der Industrie wegzudenken sind. Alleine bis 2022 werden weltweit rund 2 Millionen neue Industrie-Roboter in Fabriken installiert.1 Rund 580.000 Einheiten der Industrie-Robotern sind bereits in Europa im Einsatz.2 Genutzt wird dieses intelligente Verfahren, um mit neuen Verbrauchertrends, steigender Nachfrage nach Produktvielfalt oder Herausforderungen durch Handelsbarrieren zu umgehen und dem entgegenzusteuern.3

Eine Branche, die bisher eher wenig mit Robotern zu tun hat, ist der Gesundheitssektor. Im Gesundheitswesen und speziell der Pflege, stößt die Roboter-Technik immer wieder auf ein Akzeptanzproblem, dabei erlebt gerade dieser Bereich 2019 ein Wachstum von 61%.4 3.400 Medizinroboter wurden letztes Jahr verkauft, diese finden hauptsächlich Anwendung in Operationssälen zur Unterstützung von medizinischen Eingriffen oder in der Rehabilitation.5 Die Corona- Pandemie beschleunigt den Personalmangel, oft herbeigeführt durch steigende Überlastung der Pflegekräfte. Weshalb das Gesundheitssystem, gerade im Blick auf den pflegerischen Alltag zu einer innovativen Idee gezwungen wird. Die aktuelle Corona-Krise kann hier neue Chancen für Einsetzfelder von Robotern in Pflegeeinrichtungen bieten.

1.2 Problemdarstellung

Circa 23 Tage im Jahr sind Deutschlands Pflegekräfte laut dem TK-Gesundheitsreport 2019 „Pflegefall Pflegebranche? So geht's Deutschlands Pflegekräften“ nicht arbeitsfähig.6 Im Alltag werden die Pflegenden mit immer wieder neuen beruflichen Herausforderungen konfrontiert. Sei es der Umgang mit provozierenden oder verängstigten als auch zum Teil aggressiven Patienten. Der Umgang mit Gefühlen bei Patientenschicksalen bei schweren Diagnosen, ebenso wie der Kontakt mit dem Tod. Konflikte im Team, aufgrund von steigender Arbeitsverdichtung oder der aktuellen Covid-19-Pandemie stellen für einige Arbeitnehmer*innen eine weitere Schwierigkeit dar.7 Pflegekräfte arbeiten seit einer geraumen Zeit am Limit.8 Dabei wünschen sich nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch viele Patienten eine ausführliche Interaktionen und Kommunikation miteinander, häufig bleibt diese auf der Strecke. Die Bereitstellung von Pflegerobotern im Betreuungs- und Pflegebereich, kann einen Teil der anfallenden Arbeit kompensieren.

Pflegerobotik hat ein enormes Potenzial, indem sie etwa das selbstständige Leben verlängert und Pflegekräften durch die Übernahme von körperlich schweren Tätigkeiten, sowie Transportdiensten eine Mithilfe bietet. Ein Potenzial, welches von Pflegenden oft noch verachtet wird. Seit der Corona-Pandemie, erlebt die Entwicklung von Servicerobotern in der Medizinbranche einen rasanten Trend und immer breitere Einsatzmöglichkeiten.9

Der vorliegende Beitrag legt den Fokus auf die Chancen und Risiken von Pflegerobotern.

2 Begriffserklärung

2.1 Serviceroboter

Das Frauenhofer-Institut definiert „Serviceroboter“, als eine frei programmierbare Bewegungseinrichtung, die teil- oder vollautomatisch Dienstleistungen verrichtet. Dienstleistungen sind dabei Tätigkeiten, die nicht der direkten industriellen Erzeugung von Sachgütern, sondern der Verrichtung von Leistungen für Menschen und Einrichtungen dienen.10

Anhand verschiedener Kriterien lassen sich Serviceroboter klassifizieren. Signifikant für die Hardwareseite, ist neben dem Fortbewegungssystem (z.B. Beine, Räder, Ketten) auch ob der Roboter mit einem bzw. mehreren Manipulatoren und entsprechender Handhabungsfähigkeiten ausgestattet ist oder nicht.11 Schaut man sich die Steuerungsseite an, unterscheidet man zwischen vollautonomen, teilautonomen und teleoperierten Servicerobotern.12

Anhand der Einsatzfelder unterschiedlicher Serviceroboter lassen sich ebenso andere Klassifizierungen festlegen. Dabei ist es möglich, dass für ein und denselben Aufgabenbereich Robotersysteme mit unterschiedlichen technischen Ausprägungen eingesetzt werden.13

2.2 Pflegeroboter

Unter dem Begriff „Pflegeroboter“ werden Robotersysteme verstanden, welche menschliche Pflegekräfte unterstützen oder deren Aufgaben nachkommen.14 Sie übernehmen beispielsweise die Medikamentengabe, das Austeilen und Anreichen von Nahrungsmitteln, helfen bei der Mobilisation oder Lagerung von Patienten und sind im Notfall fähig einen Alarm abzusetzen.15 Aufgrund ihrer unterschiedlichen Funktionen, lassen sich die Pflegeroboter grob in drei Kategorien einteilen. Neben dem Servicerobotern die fähig sind Hol- und Bringdienste zu übernehmen, sind Assistenzroboter in der Lage, Hilfestellung beim Umlagern und Aufrichten von Patienten zu bieten.16 Weiter stehen Unterhaltungsroboter dem Menschen zur Verfügung, welche die geistigen und/oder körperlichen Funktionen der Person animieren.17

3 Bedeutung der Service Robotik im Gesundheitswesen

3.1 Einsatzfelder der Pflegerobotik

Das anerkannte Operationssystem Da Vinci ist bereits in etwa 100 deutschen Kliniken fest etabliert und unterstützt die Operateure etwa in der Thorax- oder Allgemein- und Viszeralchirurgie, es dient dem Operateur als verlängerter Operationsarm.18 Das zwei Millionen Euro teure Operationssystem bringt für den Patienten Vorteile, so kommt es zu einem geringeren Blutverlust, einer besseren Wundheilung sowie äußerlich kleinen Schnittwunden.19 Künftig sollen nicht nur im OP Roboter eingesetzt werden, sondern auch auf den peripheren Stationen. Das Frauenhofer-Institut forscht seit einigen Jahren gezielt an der Frage, ob Roboter eine Option bieten, Personal im Pflegealltag zu entlasten. Als Vorbild dient Japan, hier existiert seit 2015 „Robear“.20 Der Bär-ähnlich gestaltete Assistenzroboter ist fähig Patienten aus dem Bett in einen Rollstuhl zu heben.21 Jeder zweite Mitarbeiter in der Pflege gibt an unter chronischen Rückenschmerzen zu leiden, der „Robear“ kann die körperlich schwere Aufgabe eines Transfers übernehmen und stärkt somit zeitgleich die Rückengesundheit der Pflegekräfte.22 Ein ähnliches Konzept will das Frauenhofer IPA mit „Elevon“ etablieren.23 Dieser Ansatz beschreibt einen multifunktionalen Personenlifter, welcher mit ergänzenden Assistenzfunktionen ausgestattet ist. Die Pflegekraft kann „Elevon“ elektronisch anfordern und die Technik erkennt anhand von Sensoren, wie er seine Aufnahmesysteme entsprechend positionieren muss, um einen angenehmen Transfer zu verrichten.24

Neben „Elevon“ arbeitet man auch an der Entwicklung eines intelligenten Pflegewagens „SeRoDi“.25 Dieser mit Verbandsmaterial oder Wäsche bestückte Pflegewagen soll den Mitarbeitern der Pflege lange Laufwege ersparen und zeitgleich den Materialverbrauch erkennen.26 Per Smartphone bestellt die Pflegkraft den Serviceroboter zum gewünschten Einsatzort, dieser kann sich auch auf einer anderen Etage des Hauses befinden.27 Dank eines 3D-Sensors und Objekterkennungs-Software erkennt der intelligente Wagen, welches Material entnommen wurde und kann den aktuellen Bestand messen.28 Bemerkt der „SeRoDi“, dass Teile der Materialien verbraucht sind, füllt er selbstständig -nach einer digitalen Bestätigung der Pflegekraft-, das zur Neige gehende Pflegeutensil auf.29

3.2 Akzeptanz und Chance der Pflegerobotik

Vieles, was aus Patientensicht noch nach futuristischer Vision klingt, wäre bereits heutzutage möglich. Jedoch herrscht in der Bevölkerung erhebliches Misstrauen gegenüber medizinischen Innovationen wie Pflegerobotern.30 Mehr als die Hälfte der Deutschen (56%) sprechen sich gegen die Pflege einer intelligenten Technologie direkt am Krankenbett aus.31 74% der Bevölkerung könnten akzeptieren, sich Speisen und Getränke von einem Roboter servieren zu lassen. Bei dem sensiblen Thema Medikamente sieht man dies kritischer.32 Gerade einmal 28%, wären bereit, sich Medikamente von einem Roboter bringen zu lassen.33 Dass Ergebnis verdeutlicht, wie groß die Skepsis gegenüber Robotern in der Pflege ist.

Auch unter Pflegenden ist die Idee Pflegeroboter einzusetzen umstritten. Dabei bietet die Technologie viele Chancen, sowohl für Pfleger als auch für zu Pflegende. Roboter leisten einen wertvollen Beitrag zur Optimierung der Lebensqualität erkrankter Personen und stärken zusätzlich die Arbeitsqualität der Fachkräfte.34 Im Alltag leidet oft die psychosoziale Pflege, sprich sich Zeit für ein Gespräch mit dem Erkrankten zu nehmen. Hier kann es hilfreich sein, dass die Roboter Aufgaben, wie das Austeilen von Mahlzeiten übernehmen und die Pflegekräfte die Möglichkeit haben sich auf die Patientenbehandlung zu fokussieren.35

Eine weitere Chance bieten Heberoboter wie „Elevon“, durch die Übernahme des Mobilisierung Vorgangs, können sich Pflegekräfte auf die sozio-emotive Seite konzentrieren.36 Für eine sozio-emotive Pflege ist die leibgebundene Pflegearbeit unerlässlich, sie besteht darin verbal und gestisch Informationen zu vermitteln und gegebenenfalls beruhigend auf den Patienten einzuwirken.37

[...]


1 Vgl. https://www.it-daily.net/it-management/industrie-rpa/23578-die-top-treiber-fuer-den-einsatz-von-industrie-robotern, Zugriff am 04.10.2020

2 Vgl. https://ifr.org/downloads/press2018/2020-09-24 IFR Pressemeldung WR ind^f^Roboe deuischmdd Zugriff am 04.110.2020

3 Vgl. https://www.it-daily.net/it-management/industrie-rpa/23578-die-top-treiber-fuer-den-einsatz-von-industrie-robotern, Zugriff am 04.10.2020

4 Vgl. https://www.springerprofessional.de/roboter/corona-krise/gute-zeiten-fuer-serviceroboter/17917744, Zugriff am 04.10.2020

5 Vgl. https://www.springerprofessional.de/roboter/corona-krise/gute-zeiten-fuer-serviceroboter/17917744, Zugriff am 04.10.2020

6 Vgl. https://www.tk.de/resource/blob/2066542/2690efe8e801ae831e65fd251cc77223/gesundheitsreport-2019-data.pdf, Zugriff am 04.10.2020

7 Vgl. https://www.tk.de/resource/blob/2066542/2690efe8e801ae831e65fd251cc77223/gesundheitsreport-2019-data.pdf, Zugriff am 04.10.2020

8 Vgl. https://www.baua.de/DE/Aneebote/Publikationen/Fakten/BIBB-BAuA-10.pdf? blob=publicationFile&v=6, Zugriff am 04.10.2020

9 Vgl. https://www.sprineerprofessional.de/roboter/corona-krise/eute-zeiten-fuer-serviceroboter/17917744, Zugriff am 04.10.2020

10 Vgl. hups: www.uni-duede imperiamdconieniwimi-care wb 5 .pdf, Zugriff am 04.10.2020

11 Vgl. https://www.uni-due.de/imperia/md/content/wimi-care/wb 5 .pdf, Zugriff am 04.10.2020

12 Vgl. https://www.uni-due.de/imperia/md/content/wimi-care/wb 5 .pdf, Zugriff am 04.10.2020

13 Vgl. https://www.uni-due.de/imperia/md/content/wimi-care/wf 5.pdf, Zugriff am 04.10.2020

14 Vgl. https://link.springer.eom/chapter/10.1007/978-3-658-22698-5_12#Sec2, Zugriff am 04.10.2020

15 Vgl. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-22698-5 12#Sec2, Zugriff am 04.10.2020

16 Vgl. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-22698-5 12#Sec2, Zugriff am 04.10.2020

17 Vgl. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-22698-5 12#Sec2, Zugriff am 04.10.2020

18 Vgl. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0042-102822, Zugriff am 07.10.2020

19 Vgl. https://www.operation-karriere.de/karriereweg/von-beruf-arzt/vor-und-nachteile-des-da-vinci-systems.html, Zugriff am 07.10.2020

20 Vgl. https://www.healthrelations.de/pflegeroboter klinik/, Zugriff am 09.10.2020

21 Vgl. https://www.healthrelations.de/pflegeroboter klinik/, Zugriff am 09.10.2020

22 Vgl. https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Aufsaetze/artikel1446.pdf? blob=publicationFile&v=4, Zugriff am 09.10.2020

23 Vgl. https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Kompetenzen/Roboter--und-Assistenzsysteme/

24 Vgl. https://www.ipa.fraunhofer.de/content/dam/ipa/de/documents/Kompetenzen/Roboter--und-Assistenzsysteme/ Seryiceroboter^itationaereEinrichtungen.pdfj Zugriff am 09.10.2020

25 Vgl. httpsf/ww™. ipa.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/servicerobotik fuer die pffegehtml Zugriff am 09.10.2020

26 Vgl. httpsp/www. ipa.ffaunhpfer.de/de/presse/presseinformatipnen/servicerpbptik fuer die pffegehtml Zugriff am 09.10.2020

27 Vgl. httpsp/www. ipa.ffaunhpfef.de/de/pfesse/pfesseinfpfmatipnen/sefyicefobptik fuer die pffegehtml Zugriff am 09.10.2020

28 Vgl. httpsp//www_ipa_ffaunhpfef_de/de/pfesse/pfesseinfpfmatipnen/sefyicefpbptik fuer die pftegehtmf Zugriff am 09.10.2020

29 Vgl. httpsp//www_ipa_ffaunhpfef_de/de/pfesse/pfesseinfpfmatipnen/sefvicefpbptik fuer die pflegehtml Zugriff am 09.10.2020

30 Vgl. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83493/Umfrage-Wenig^^Ak^eptanz-^^'uer-P't'legeroboter-und-kuenstliche-Intelligenz,

31 Vgl. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83493/Umfrage-Wenig-Akzeptanz-fuer-Pflegeroboter-und-kuenstliche-Intelligenz. Zugriff am 09.10.2020

32 Vgl. https://t1p.de/6w8x,Zugriff am 09.10.2020

33 Vgl. https://t1p.de/6w8x,Zugriff am 09.10.2020

34 Vgl. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-robotik-fuer-gute-pflege.pdf, Zugriff am 09.10.2020

35 Vgl. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-robotik-fuer-gute-pflege.pdf, Zugriff am 09.10.2020

36 Vgl. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-robotik-fuer-gute-pflege.pdf, Zugriff am 09.10.2020

37 Vgl. https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-robotik-fuer-gute-pflege.pdf,

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Service Robotic im Gesundheitswesen. Analyse der Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Köln
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1134871
ISBN (eBook)
9783346506214
ISBN (Buch)
9783346506221
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Serviceroboter, Pflegeroboter, Akzeptanz und Chance, Datenschutz
Arbeit zitieren
Linda Bödefeld (Autor:in), 2020, Service Robotic im Gesundheitswesen. Analyse der Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1134871

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