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Bilanzierung von Fußballspielern: Ein internationaler Vergleich

Título: Bilanzierung von Fußballspielern: Ein internationaler Vergleich

Trabajo de Seminario , 2004 , 19 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Dipl.-Kfm. Lutz Völker (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit soll zunächst die aktuelle Bilanzierungspraxis der Vereine
der Bundesliga in Deutschland nach dem BFH-Urteil vom 26.08.1992 betrachtet
werden. Entscheidende Bedeutung kommt weiterhin dem „Bosman-
Urteil“ des EuGH zu, welches bezüglich seiner Auswirkungen dargestellt
werden soll. Die Bilanzierung der Spielerwerte ist einschließlich der
Folgeprobleme zu diskutieren.
Weiterhin wird untersucht, wie sich die Bilanzierung unter Anwendung der
International Accounting Standards/International Financial Reporting Standards
(IAS/IFRS) darstellt, welche in Zukunft möglicherweise nationale
Rechnungslegungsstandards ganz oder teilweise ersetzen könnten.
Schließlich soll zum Vergleich kurz die Rechtslage im „Mutterland des Fußballs“
Großbritannien beleuchtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bilanzierung in Deutschland

2.1 BFH-Urteil vom 26.08.1992

2.2 Das „Bosman-Urteil“ des EuGH

2.3 Kritische Würdigung der Aktivierung

2.4 Folgeprobleme der Aktivierung

3. Bilanzierung nach IAS/IFRS

3.1 Relevanz der IAS/IFRS

3.2 Bilanzierungskriterien nach IAS 38

3.3. Folgebewertung

4. Bilanzierung in Großbritannien

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Ansätze zur bilanziellen Erfassung von Fußballspielern als Vermögenswerte in Deutschland im Vergleich zu internationalen Standards (IAS/IFRS) und Großbritannien, um die Zulässigkeit und Problematik einer Aktivierung zu analysieren.

  • Aktuelle Bilanzierungspraxis unter Berücksichtigung deutscher Gerichtsurteile (BFH, EuGH/Bosman-Urteil).
  • Kritische Analyse der Aktivierungsvoraussetzungen nach HGB.
  • Anwendung der International Accounting Standards (IAS 38) auf Spielerwerte.
  • Vergleichende Betrachtung der Rechtslage in Großbritannien (FRS 10).

Auszug aus dem Buch

2.2 Das „Bosman-Urteil“ des EuGH

Einen neuen Impuls hat die Diskussion um die Aktivierung von Spielerwerten durch das „Bosman-Urteil“ des EuGH erhalten. Bis zu diesem Urteil hatten Fußballvereine gemäß nationalem und europäischem Reglement bei der Verpflichtung eines neuen Spielers an dessen bisherigen Verein auch bei abgelaufenem Vertrag eine Ausbildungs- und Förderungsentschädigung zu bezahlen. Nachdem jedoch im Falle des belgischen Berufsfußballers Bosman aufgrund dieser Transferregelungen ein Wechsel zu seinem neuen Verein verhindert wurde, hatte der Europäische Gerichtshof die Zulässigkeit solcher Transferentschädigungen vor dem Hintergrund der Freizügigkeit zu prüfen. In diesem Zusammenhang setzte er sich außerdem mit den im europäischen Fußballsport bis dato üblichen Ausländerklauseln auseinander.

Die Kernaussagen des „Bosman-Urteils“ lassen sich wie folgt zusammenfassen:

• Die durch Sportverbände aufgestellten Regeln, nach denen ein Berufsfußballspieler bei Ablauf des Vertrages nur dann von einem Verein eines anderen Mitgliedstaats beschäftigt werden kann, wenn dieser dem bisherigen Verein eine Transferentschädigung gezahlt hat, verstößt gegen Artikel 48 EWG-Vertrag (Art. 39 EGV n.F.).

• Die durch Sportverbände aufgestellten Ausländerklauseln verstoßen ebenfalls gegen Artikel 48 EWG-Vertrag (Art. 39 EGV n.F.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs und die daraus resultierende Notwendigkeit einer Bilanzierung von Spielern als maßgebliche Vermögenswerte.

2. Bilanzierung in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die deutsche Praxis basierend auf dem BFH-Urteil von 1992 und den Auswirkungen des Bosman-Urteils sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Aktivierung nach HGB.

3. Bilanzierung nach IAS/IFRS: Hier wird die Anwendbarkeit der internationalen Standards IAS 38 auf Fußballer untersucht und die Problematik der Bilanzierung selbsterstellter gegenüber erworbenen Spielerwerten analysiert.

4. Bilanzierung in Großbritannien: Dieses Kapitel beleuchtet kurz die Entwicklung und Anwendung des Standards FRS 10 zur Bilanzierung von Spielerwerten im britischen Fußball.

5. Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse der unterschiedlichen Ansätze in einer vergleichenden Übersicht zusammengefasst und bewertet.

Schlüsselwörter

Bilanzierung, Fußballspieler, Spielerwerte, Profifußball, BFH-Urteil, Bosman-Urteil, IAS 38, IFRS, HGB, Transferentschädigung, Aktivierung, immaterielle Vermögenswerte, FRS 10, Nutzungsdauer, Wertminderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die bilanzielle Behandlung von Fußballspielern als Vermögenswerte in professionellen Fußballvereinen unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Rechnungslegungsvorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das deutsche Bilanzrecht (HGB), die Auswirkungen von EU-Gerichtsurteilen auf den Transfermarkt sowie die Anwendung internationaler Standards wie IAS/IFRS.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Berechtigung und die methodische Umsetzung der Aktivierung von Spielern als Vermögensgegenstände in der Bilanz kritisch zu hinterfragen und zu vergleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtsvergleichende und bilanztheoretische Analyse, die Fachliteratur, Gesetzestexte sowie aktuelle Bilanzierungspraxis auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt das deutsche Steuer- und Handelsrecht, die Auswirkungen des Bosman-Urteils, die Kriterien nach IAS 38 sowie einen Ländervergleich mit Großbritannien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bilanzierung, Spielerwerte, Aktivierung, Profifußball, IAS 38 und Transferentschädigung charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Bosman-Urteil in diesem Kontext?

Das Urteil führte dazu, dass Transferentschädigungen bei Vertragsende entfielen, was die Basis der Argumentation für die Aktivierung nach BFH-Auffassung nachhaltig schwächte.

Warum wird die Aktivierung selbsterstellter Spielerwerte nach IAS abgelehnt?

Die Aktivierung scheitert an der schwierigen Zuordenbarkeit von Ausbildungs- und Entwicklungskosten sowie der mangelnden Verlässlichkeit bei der Bewertung einzelner Spielerwerte.

Wie unterscheidet sich die Bewertung nach IAS 38 vom deutschen HGB?

Die IAS-Standards sind aufgrund des „Fair-Value“-Prinzips aktivierungsfreundlicher als das HGB, welches stark vom Vorsichtsprinzip geprägt ist.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Bilanzierung von Fußballspielern: Ein internationaler Vergleich
Universidad
University of Hagen  (Lehrstuhl für Unternehmensrechnung und Controlling)
Curso
Seminar
Calificación
2,3
Autor
Dipl.-Kfm. Lutz Völker (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
19
No. de catálogo
V113837
ISBN (Ebook)
9783640150915
ISBN (Libro)
9783640156399
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilanzierung Fußballspielern Vergleich Seminar
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Kfm. Lutz Völker (Autor), 2004, Bilanzierung von Fußballspielern: Ein internationaler Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/113837
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