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Empowerment: Führen, Fördern, Motivieren. Das Geheimnis unternehmerischen Erfolges und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit

Título: Empowerment: Führen, Fördern, Motivieren. Das Geheimnis unternehmerischen Erfolges und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit

Tesis , 2002 , 91 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Martina Hassemer (Autor)

Trabajo social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter? Diese Frage wird nicht nur von zahlreichen Führungskräften
aus der Wirtschaft, sondern auch aus den sozialen Organisationen gestellt. Um
konstruktive Motivationsversuche starten zu können, sollten sich Führungskräfte zunächst mit
den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erklärungsversuchen des Phänomens Motivation
vertraut machen.
In der vorliegenden Arbeit soll anhand von Fachliteratur geklärt werden, was Menschen zu
bestimmten Handlungen antreibt und wie sich ihre Motivation erklären lässt.
Mit Hilfe Reinhard Sprengers Werk „Mythos Motivation“ sollen die bisher gängigen
Motivationsbemühungen der Wirtschaftsunternehmen kritisch hinterfragt und alternative
Handlungsweisen aufgezeigt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Frage, worauf es bei der
Mitarbeitermotivation in sozialen Organisationen ankommt. Die Unterschiede in der Berufsmotivation,
die Andersartigkeit von sozialen Organisationen und die zunehmende Dienstleistungsorientierung
im sozialen Bereich sollen angesprochen, und ihre Auswirkungen auf
die Motivation der Mitarbeiter geklärt werden.
Empowerment ist ein Schlagwort, das in der Sozialen Arbeit häufig verwendet wird. In der
vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, welche Bedeutung Empowerment bei der Mitarbeitermotivation
zukommt und welche Konsequenzen dieses Konzept für die Führungskräfte und
die Mitarbeiter mit sich bringt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Hintergründe der Mitarbeitermotivation

2.1 Der Begriff „Motivation“

2.2 Anreizsysteme

2.3 Klassische Motivationstheorien

2.3.1 Inhaltstheorien

2.3.2 Prozesstheorien

2.4 Neue Motivationstheorie

3 Mitarbeitermotivation

3.1 Kommunikation

3.1.1 Informationsaustausch

3.1.2 Zielvereinbarung

3.1.3 Die Bedeutung von Anerkennung und Kritik

3.1.4 Feedback

3.2 Mehr Spielraum und Entfaltung durch Delegation

3.3 Ermöglichung von Lern- und Entwicklungsperspektiven

4 Mitarbeitermotivation in sozialen Dienstleistungsorganisationen

4.1 Soziale Organisationen und ihre Bezugssysteme

4.2 Die Dienstleistung

4.3 Motive, die Mitarbeiter in soziale Dienstleistungsorganisationen führen

4.4 Das Burnout-Syndrom

4.5 Mitarbeitermotivation in der Sozialen Arbeit

4.5.1 Ermöglichung und Förderung von Teamarbeit

4.5.2 Bereitstellung von Supervisionsangeboten

4.5.3 Fortbildung

4.5.4 Feedback

5 Mitarbeitermotivation durch Empowerment

5.1 Der Begriff „Empowerment“

5.2 Die Bedeutung von Empowerment für die Mitarbeitermotivation

5.3 Die Basis für Empowerment schaffen

5.3.1 Die Unternehmenskultur

5.3.2 Das Betriebsklima

5.4 Hindernisse auf dem Weg zum Empowerment

5.4.1 Ablehnung durch die Führungskräfte

5.4.2 Ablehnung durch die Mitarbeiter

5.4.3 Überwindung von Widerständen und Ambivalenz

5.5 Der Weg zum Empowerment

5.5.1 Vorbereitung der Führungskraft auf den Empowerment-Prozess

5.5.2 Teambildung und Teamarbeit

6 Zusammenfassung und Ausblick für die Soziale Arbeit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Mechanismen der Mitarbeitermotivation und analysiert, wie Führungskräfte – insbesondere im Bereich der Sozialen Arbeit – durch moderne Konzepte wie Empowerment die Leistungsbereitschaft und Arbeitszufriedenheit fördern können, anstatt diese durch rein materielle Anreizsysteme zu untergraben.

  • Kritische Auseinandersetzung mit klassischen Motivationstheorien und deren Übertragbarkeit.
  • Die psychologische Bedeutung von Motivation und intrinsischer Arbeitsfreude.
  • Herausforderungen der Mitarbeitermotivation in sozialen Dienstleistungsorganisationen.
  • Analyse des "Empowerment"-Konzepts als zentrales Führungsinstrument.
  • Prävention von Burnout durch professionelle Führung und Teamstrukturen.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Anerkennung und Kritik

Die Rückmeldung darüber, ob ein Ziel erreicht wurde oder nicht, kann im Prinzip gänzlich wertfrei sein und unter bestimmten Bedingungen sogar über technische Geräte, beispielsweise durch zahlenmäßige Auswertungen von vorgegebenen Zielen, erfolgen. Der Vorgesetzte hat die Möglichkeit derartige Basisinformationen zu vermitteln. Meist wird er diese Information mit einer wertenden Stellungnahme, die verbal oder nonverbal geäußert wird, verbinden. Er wird Anerkennung oder Kritik zum Ausdruck bringen. Rasch ausgesprochene Anerkennung oder Kritik sollten im Prinzip in der Beziehung zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern eine Selbstverständlichkeit sein und zum Arbeitsalltag gehören.

Betriebliche Umfragen zeigen jedoch, dass dies keineswegs die Regel ist. Gemäß Comelli/Rosenstiel (2001) äußern in derartigen Befragungen zahlreiche Mitarbeiter, dass ihnen der Vorgesetzte selten mitteilt, ob er mit ihrer Arbeit zufrieden ist oder nicht. Das ist sehr bedauerlich, da in der angemessenen Nutzung von Anerkennung oder Kritik eine erhebliche psychologische Wirkung liegen kann (Comelli/Rosenstiel, 2001, S. 96).

Sowohl beim Anerkennen als auch beim Kritisieren können schwerwiegende Fehler gemacht werden. Im Folgenden soll deshalb aufgezeigt werden, auf was der Vorgesetzte hierbei auf alle Fälle achten muss.

Anerkennung sollte in aller Regel vom unmittelbaren Vorgesetzten selbst ausgesprochen werden, da er den direkten Kontakt zum Mitarbeiter hat und meist am ehesten die Qualität der Arbeit beurteilen kann. Der Inhalt oder Anlass dieser Anerkennung sollten Verhaltensweisen oder Verhaltensergebnisse des Mitarbeiters sein, die an konkreten Ereignissen festgemacht werden können. Beispiele aus der Sozialen Arbeit könnten hierfür unter anderem sein, dass ein Klientenbericht besonders gut verfasst wurde oder dass ein sehr schwieriger Klient für eine bestimmte Maßnahme gewonnen werden konnte. Die Anerkennung kann sich auch auf Inhalte richten, die nicht unmittelbar mit der Leistung zu tun haben. Hier könnte zum Beispiel die Hilfsbereitschaft gegenüber einem Kollegen erwähnt werden. Im Gegensatz zur Kritik kann Anerkennung auch öffentlich ausgesprochen werden (Comelli/Rosenstiel, 2001, S. 99).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Verfasserin motiviert die Wahl des Themas und erläutert die Relevanz der Mitarbeitermotivation speziell für den Bereich der Sozialen Arbeit im Kontrast zur freien Wirtschaft.

2 Theoretische Hintergründe der Mitarbeitermotivation: Es erfolgt eine wissenschaftliche Einführung in den Motivationsbegriff sowie eine kritische Darstellung klassischer Inhalts- und Prozesstheorien.

3 Mitarbeitermotivation: Dieser Abschnitt fokussiert sich auf die zentralen Führungselemente wie Kommunikation, Delegation und die Schaffung von Entwicklungsperspektiven zur Steigerung des Engagements.

4 Mitarbeitermotivation in sozialen Dienstleistungsorganisationen: Hier werden die Besonderheiten sozialer Einrichtungen, die Rolle des Burnout-Syndroms und die spezifischen Anforderungen an Führungskräfte in der Sozialen Arbeit erörtert.

5 Mitarbeitermotivation durch Empowerment: Dieses Kapitel stellt das Empowerment-Konzept vor und analysiert dessen Umsetzung, Hindernisse und die Bedeutung für eine empowernde Unternehmenskultur und Teamarbeit.

6 Zusammenfassung und Ausblick für die Soziale Arbeit: Abschließend werden die wesentlichen Erkenntnisse zusammengeführt und die Notwendigkeit einer stärkeren Integration von Führungskompetenzen in die Ausbildung Sozialer Arbeit betont.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Empowerment, Soziale Arbeit, Führungskompetenz, Burnout-Syndrom, Delegation, Kommunikation, intrinsische Motivation, Anreizsysteme, Teamarbeit, Supervision, Unternehmenskultur, Feedback, Zielvereinbarung, Leistungsbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter motivieren können, ohne dabei auf kurzfristige, materielle Anreize zu setzen, die langfristig eher kontraproduktiv wirken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf klassischen Motivationstheorien, der kritischen Analyse von Bonussystemen sowie der Anwendung des Empowerment-Konzepts im Kontext sozialer Dienstleistungsorganisationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, wie sich Menschen in der Sozialen Arbeit führen lassen, um Engagement und Freude an der Tätigkeit langfristig zu erhalten, da hier materielle Belohnungssysteme keine oder eine untergeordnete Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse aktueller Management- und Motivationsmodelle sowie deren Übertragung auf die speziellen Gegebenheiten sozialer Organisationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse von Kommunikations- und Delegationsinstrumenten sowie die spezifische Betrachtung sozialer Einrichtungen, einschließlich der Prävention des Burnout-Syndroms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Mitarbeitermotivation, Empowerment, Führung in der Sozialen Arbeit, Burnout-Prävention, Kommunikation und Teamarbeit.

Warum ist der Begriff "Empowerment" für soziale Einrichtungen besonders relevant?

Da in der Sozialen Arbeit oft mit hoher Eigenverantwortung und komplexen, nicht standardisierbaren Aufgaben gearbeitet wird, bietet Empowerment die notwendigen Freiräume, um die Potenziale der Fachkräfte bestmöglich zu nutzen und die Identifikation mit der Aufgabe zu stärken.

Wie unterscheidet sich die Motivation in der Sozialen Arbeit von der in der freien Wirtschaft?

Im Gegensatz zu gewinnorientierten Unternehmen stehen in der Sozialen Arbeit die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen und ethische Prinzipien im Vordergrund, was die Bedeutung intrinsischer Motivation gegenüber materiellen Anreizen erhöht.

Final del extracto de 91 páginas  - subir

Detalles

Título
Empowerment: Führen, Fördern, Motivieren. Das Geheimnis unternehmerischen Erfolges und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit
Universidad
Catholic University of Applied Sciences München  (Fachbereich Sozialpädagogik)
Calificación
sehr gut
Autor
Martina Hassemer (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
91
No. de catálogo
V11393
ISBN (Ebook)
9783638175661
ISBN (Libro)
9783656621102
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mitarbeitermotivation Mitarbeiterführung Empowerment
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martina Hassemer (Autor), 2002, Empowerment: Führen, Fördern, Motivieren. Das Geheimnis unternehmerischen Erfolges und seine Bedeutung für die Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11393
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