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Analyse und Bewertung der Ausgestaltung einer globalen Mindestbesteuerung

Möglichkeiten und Grenzen der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle in den Marktstaaten

Título: Analyse und Bewertung der Ausgestaltung einer globalen Mindestbesteuerung

Trabajo de Seminario , 2021 , 30 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Manuel Fischer (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die OECD an Lösungen für diese Herausforderungen der Besteuerung. 2015 konnte sie mit dem BEPS-Projekt einen ersten Meilenstein legen. Vier Jahre später veröffentlichte die OECD den Konzeptvorschlag einer globalen Mindestbesteuerung. Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Forschungsfrage, ob und inwieweit dieser dazu beitragen kann, die steuerlichen Herausforderungen in Bezug auf multinationale Konzerne zu bewältigen.

Zu Beginn der Seminararbeit werden die Herausforderungen, vor denen die internationalen Steuersysteme stehen, beschrieben. Dabei liegt der Fokus auf Unternehmen der digitalen Wirtschaft. Um ein tiefer gehendes Verständnis der digitalen Wirtschaft zu erhalten, werden infolgedessen die Charakteristika dieser erläutert. Im dritten Kapitel werden die von der OECD unternommenen Bestrebungen zur Lösung der aufgezeigten Herausforderungen der Besteuerung aufgezeigt.

Im Zuge dessen wird zunächst das BEPS-Projekt beleuchtet. Zudem wird das 2019 gestartete Projekt BEPS-2.0 sowie dessen beiden tragenden Säulen erarbeitet. Anschließend werden die Inhalte und die Konstruktion der von der OECD geplanten globalen Mindestbesteuerung erläutert, um so das Fundament für die in Kapitel vier folgende Analyse und Bewertung zu gießen. Anschließend analysiert diese Seminararbeit, ob und inwieweit die Implementierung einer weltweiten Mindestbesteuerung die Herausforderungen bewältigen kann. Zudem wird auf offene Fragen und Problemfelder eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Untersuchung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Herausforderungen bei der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle

2.2 Merkmale der digitalen Wirtschaft

3 Bestrebungen der OECD zur Lösung der steuerlichen Herausforderungen

3.1 Das BEPS-Projekt

3.2 Die Globale Mindestbesteuerung

4 Bewertung des Konzeptvorschlags der globalen Mindestbesteuerung

4.1 Pillar Two als Lösung der steuerlichen Herausforderungen?

4.2 Problemfelder und offene Fragen

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob und inwieweit der Konzeptvorschlag der globalen Mindestbesteuerung der OECD dazu beitragen kann, die aktuellen steuerlichen Herausforderungen in Bezug auf multinationale Konzerne, insbesondere im Kontext digitaler Geschäftsmodelle, zu bewältigen.

  • Analyse der steuerlichen Problematik digitaler Geschäftsmodelle und fehlender Anknüpfungspunkte.
  • Untersuchung des BEPS-Projekts und der globalen Mindestbesteuerung (GloBe).
  • Bewertung von Pillar Two hinsichtlich des internationalen Steuersatzwettbewerbs.
  • Diskussion von Problemfeldern wie Doppelbesteuerung und Verwaltungsaufwand.

Auszug aus dem Buch

2.1 Herausforderungen bei der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle

Nach derzeitigen steuerrechtlichen Grundsätzen steht einem Staat immer dann ein Besteuerungsrecht zu, sofern ein räumlicher Zusammenhang zwischen dem Steuerpflichtigen und dem Hoheitsgebiet dieses Staates besteht. Dies kommt sowohl bei der unbeschränkten als auch bei der beschränkten Steuerpflicht zum Tragen. So definiert § 1 Abs. 1 Satz 1 EStG, dass eine unbeschränkte Einkommensteuerpflicht für natürliche Personen immer dann gegeben ist, wenn diese ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach §§ 8 bzw. 9 AO im Inland haben. Die beschränkte Einkommensteuerpflicht stellt zwar nicht auf den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ab, jedoch wird erneut ein räumlicher Bezug über den Ausdruck „inländische Einkünfte“ in § 1 Abs. 4 i. V. m. § 1a und § 49 EStG hergestellt.

Auch bei juristischen Personen wird der Ansatz des räumliche Bezugs vom Gesetzgeber verfolgt. § 1 Abs. 1 KStG bestimmt, dass Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, welche ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung im Inland haben, unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtig sind. Dabei werden der Sitz und die Geschäftsleitung einer Organisation in §§ 11 bzw. 10 AO definiert. Eine beschränkte Körperschaftsteuerpflicht knüpft gem. § 2 KStG erneut an die inländischen Einkünfte gem. § 49 EStG und somit an den räumlichen Bezug an.

Die Gewerbesteuer knüpft ebenfalls an den räumlichen Zusammenhang an. Gem. § 2 Abs. 1 GewStG unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb der Gewerbesteuer, soweit er im Inland betrieben wird. Als im Inland betrieben wird ein Gewerbebetrieb angesehen, sofern dieser im Inland eine Betriebsstätte unterhält. Der Betrieb durch einen Inländer oder einen Wohnsitz des Inhabers im Inland ist hierbei nicht entscheidend.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung, Zielsetzung und Gang der Untersuchung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die bestehenden steuerrechtlichen Grundsätze des räumlichen Bezugs erläutert und die spezifischen Merkmale der digitalen Wirtschaft analysiert.

3 Bestrebungen der OECD zur Lösung der steuerlichen Herausforderungen: Dieses Kapitel behandelt das BEPS-Projekt sowie die Einführung der globalen Mindestbesteuerung durch das Projekt BEPS-2.0.

4 Bewertung des Konzeptvorschlags der globalen Mindestbesteuerung: Eine detaillierte Analyse, inwieweit Pillar Two den Steuersatzwettbewerb mindern kann und welche praktischen Problemfelder dabei auftreten.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial der globalen Mindestbesteuerung vor dem Hintergrund der verbleibenden Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Konzernbesteuerung, Digitalisierung, Globalisierung, OECD, BEPS-Projekt, Pillar Two, Globale Mindestbesteuerung, Betriebsstätte, Steuerwettbewerb, Gewinnverlagerung, Besteuerungsrecht, Steuersatzuntergrenze, Niedrigsteuerländer, Steuersystem, Einkommensteuer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den steuerlichen Herausforderungen, die durch die Digitalisierung und Globalisierung für internationale Steuersysteme entstehen, und untersucht die Ansätze der OECD zur Lösung dieser Probleme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle, das BEPS-Projekt, die globale Mindestbesteuerung (Pillar Two) und die Auswirkungen auf den internationalen Steuerwettbewerb.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Bewertung der Forschungsfrage, inwieweit der Konzeptvorschlag der globalen Mindestbesteuerung (Pillar Two) die steuerlichen Herausforderungen durch multinationale Konzerne bewältigen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse steuerrechtlicher Grundlagen, der Auswertung von OECD-Berichten sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit der aktuellen deutschsprachigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Betriebsstättenbesteuerung, die OECD-Reformprojekte (BEPS) sowie die konkrete Bewertung von Pillar Two inklusive offener Problemfelder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind globale Mindestbesteuerung, Pillar Two, Digitalisierung, Gewinnverlagerung und internationaler Steuerwettbewerb.

Was genau versteht man unter dem "race to the bottom" im Kontext dieser Arbeit?

Das "race to the bottom" bezeichnet den Trend der OECD-Staaten, ihre Körperschaftsteuersätze kontinuierlich zu senken, um im internationalen Wettbewerb als Standort für multinationale Konzerne attraktiv zu bleiben.

Warum wird im Dokument eine Harmonisierung der Bemessungsgrundlage gefordert?

Da verschiedene Staaten unterschiedliche Regelungen zur Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlage haben, erschwert dies die einheitliche Anwendung von Pillar Two und führt zu potenziellen Doppelbesteuerungen.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Analyse und Bewertung der Ausgestaltung einer globalen Mindestbesteuerung
Subtítulo
Möglichkeiten und Grenzen der Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle in den Marktstaaten
Universidad
University of Bremen
Curso
Konzernbesteuerung
Calificación
1,7
Autor
Manuel Fischer (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
30
No. de catálogo
V1139746
ISBN (Ebook)
9783346513779
ISBN (Libro)
9783346513786
Idioma
Alemán
Etiqueta
GloBe Proposal GloBe globale Mindeststeuer globale Mindestbesteuerung Pillar Two Pillar One race to the bottom Steuersatzwettbewerb Global Anti-Base Erosion Global Anti Base Erosion BEPS BEPS Projekt income inclusion rule switch-over rule undertaxed payments rule subject to tax rule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Manuel Fischer (Autor), 2021, Analyse und Bewertung der Ausgestaltung einer globalen Mindestbesteuerung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1139746
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