Trainingsplanerstellung für den Mesozyklus. Diagnose, Zielsetzung und Prognose


Einsendeaufgabe, 2019

17 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertest
1.3 Gesundheits- und Leistungsdiagnostik

2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE

3 TRAININGSPLANUNG-MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detaillierte Mesozyklusplanung
3.3 Begründung zum Mesoyzklus

4 LITERATURRECHERCHE

5 LITERATURVERZEICHNIS

6 TABELLENVERZEICHNIS

1 Diagnose

1.1 Allgemeine und biometrische Daten

Tabelle 1: Allgemeine und biometrische Daten des Kunden Herrn L. (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Kunde Herr L. ist 55 Jahre alt, 172 cm groß bei einem Körpergewicht von 77 kg, sein Body-Mass-Index beträgt somit 26 kg/m2, der Kunde nach WHO-Einteilung Präadipös (Vgl. Tab.2). Er ist als Personalmanager tätigt und sitzt bei der Arbeit hauptsächlich auch in seiner Freizeit ist er wenig sportlich aktiv, er geht nur 1x in der Woche für 30 min schwimmen, auch früher trieb Herr L. keinen Sport. Der Kunde hat sich nun entschieden seine Gesundheit sowie seine allgemeine Fitness zu verbessern, zusätzlich möchte er sein Gewicht reduzieren. Herr L. hat einen Ruhepuls von 75 S/min, hierbei beträgt der Norm­wert 60-90 Schläge in der Minute und einen Blutdruck von 149/96 mmHg, welches sich im Bereich der Hypertonie Stufe 1 befindet. Hypertonie ist als Kontraindikator für Aus­dauertraining festgelegt, deswegen sollte ein Arzt über den Trainingsstart entscheiden, jener rät Herrn L. mit dem Ausdauertraining zu Beginnen um seine Gesundheit zu ver­bessern und zunächst die Hypertonie ohne Medikamente zu behandeln. Internistische und orthopädische Probleme liegen nicht vor, Medikamente werden auch nicht eingenommen, der Kunde ist somit voll trainierbar.

Tabelle 2: BMI-Normwerte (modifiziert nach WHO, 2000, S.9)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Blutdruckklassifikationen (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertest

Herr L. wird einen IPN-Fahrradergometer-Ausdauertest durchführen, hierfür wird er zu­nächst in seiner Belastbarkeit voreingestuft, da Herr L. sein gesamtes Leben wenig bis kein Ausdauertraining betrieben hat und einen Ruhepuls von 80 S/min hat, wird er als untrainiert bzw. Beginner eingestuft. Anhand dieser Daten und den Tabellen 4 und 5 kann die Zielherzfrequenz ermittelt werden, wenn diese erreicht wurde ist der Test beendet.

Die Zielherzfrequenz wird bei 135 S/min liegen und es wird kein Pulsaufschlag beachtet, da der Kunde keine ausdauerrelevanten Aktivitäten betreibt.

Tabelle 4: Voreinstufung nach Ruhefrequenz und Lebensalter (modifiziert nach Trunz, 2001; IPN, 2004, S.4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Voreinstufung unter zusätzlicher Berücksichtigung der Trainingshäufigkeit ausdauer­relevanter Aktivitäten (modifiziert nach Trunz, 2001; IPN, 2004, S.4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Fahrradergometertest wird nach dem Belastungsschema der WHO absolviert, hierbei handelt es sich um einen submaximalen Stufentest mit einer Stufendauer von zwei Minu­ten bei einer anfänglichen Wattanzahl von 25 Watt (nach jeder Stufe wird immer um 25 Watt erhöht), die Trittfrequenz sollte 60-80 U/min nicht überschreiten. Nach jeder Minute wird die Herzfrequenz protokolliert, der Test ist beendet wenn die Zielherzfrequenz er­reicht wurde (bei Herrn L. 135 S/min). Gewertet wird die zuletzt durchgefahrene Wattan­zahl, wird allerdings nach einer Minute die Herzfrequenzobergrenze erreicht, wird nur die Hälfte der Stufe gerechnet (zeitinterpoliert). Das Testergebnis verrechnet man im An­schluss mit dem Körpergewicht des Kunden (relative Wattleistung), jene lässt sich dann mit den Normwerten vergleichen.

Tabelle 6: Fahrradergometertest des Kunden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Herr L. hat die Zielherzfrequenz bei 100 Watt erreicht, verrechnet man dies nun mit sei­nem Körpergewicht erhält man die erbrachte Wattleistung pro Kilogramm von 1,30.

Tabelle 7: (Ausschnitt) Normtabelle für submaximalen Radergometerest-Relative Soll-Leistung (Watt/kg) bei Männern (modifiziert nach IPN, 2004, S.8)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus der Tabelle 7 lässt sich schließen, dass die Ausdauer des Kunden unterdurchschnitt­lich ist.

1.3 Gesundheits- und Leistungsdiagnostik

Die Anamnese des Kunden zeigte, dass sich der Gesundheitszustand nicht im optimalen Bereich befindet. Herr L. hat sein Leben lang nie aktiv Sport betrieben, aus diesem Grund ist er als Anfänger/Beginner einzustufen, auch sein BMI im präadipösen Bereich zeigt, dass Bewegung für ihn keine große Rolle spielt. Der Arzt des Kunden empfiehlt ein Aus- dauertraining, da er eine Hypertonie Stufe 1 hat und sportliche Aktivität als Therapiemaß­nahme der Erkrankung entgegenwirken kann. Bewertet man die Testdurchführung wird deutlich, dass das Ergebnis von Herrn L. im unterdurchschnittlichen Bereich ist. Zusam­menfassend lässt sich sagen, dass der Kunde in Bezug auf seinen derzeitigen Leistungs­stand mit niedriger bis moderater Intensität trainieren wird. Außerdem ist Herr L. gefähr­det an einer koronaren Herzerkrankung zu erkranken, wenn er weiterhin nichts für seine Gesundheit tut.

2 Zielsetzung/Prognose

Tabelle 8: Ziele des Kunden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ziel 1 beinhaltet einen gesundheitsbezogenen Zielindikator nämlich die Senkung des Blutdrucks um 10 mmHg systolisch und 8 mmHg diastolisch innerhalb von 12 Wochen, jenes wird anhand einer Blutdruckmanschette gemessen. Das Ziel wurde von seinem Arzt empfohlen, da Ausdauertraining bei leichter Hypertonie ähnlich wie Medikamente wirkt und somit erfolgversprechend ist (Ärztezeitung, 2005). Das zweite Ziel ist ebenfalls ein gesundheitsbezogenes Ziel und befasst sich mit der Gewichtsreduktion von 4kg in 16 Wochen, damit Herr L. einen BMI innerhalb des Normalgewichts erreicht. Eine Ge­wichtsreduktion von 200-250 Gramm pro Woche ist als realistisch einzuschätzen, da der Fettstoffwechsel und somit auch der Mehrkalorienverbrauch des Kunden sehr schlecht sein wird (auf Grund fehlendem Trainings und schlechter Ernährung ) sind 16 Wochen zur Gewichtsreduktion angesetzt, zusätzlich wird der Kunde ein Ernährungsprogramm ausführen um seine Ziele langfristig zu erreichen. Das letzte Ziel ist es die Watt-Soll­Leistung im submaximalen Fahrradergometertest auf 1,40 Watt/kg innerhalb von 12 Wo­chen zu verbessern (Durchschnittsbereich), ein leistungsbezogenes Ziel. Gemessen wird das Ergebnis anhand eines erneuten Fahrradergometertests mit gleichen Bedingungen.

3 Trainingsplanung-Mesozyklus

3.1 Grobplanung Mesozyklus

Tabelle 9: Grobe Planung des Mesozyklus (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Detaillierte Mesozyklusplanung

Tabelle 10: Detaillierte Planung des Mesozyklus Woche 1&2 (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Trainingsplanerstellung für den Mesozyklus. Diagnose, Zielsetzung und Prognose
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V1140592
ISBN (eBook)
9783346516817
ISBN (Buch)
9783346516824
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingsplan, Mesozyklus, Leistungsdiagnostik, Diagnose, Prognose, Planung, Sport, Gesundheit, Prävention, Trainingslehre
Arbeit zitieren
Melissa Awada (Autor:in), 2019, Trainingsplanerstellung für den Mesozyklus. Diagnose, Zielsetzung und Prognose, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1140592

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