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Die Europäische Union und die Türkei

Titre: Die Europäische Union und die Türkei

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 10 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Christoph Tschmelitsch (Auteur), Simon Varga (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Türkei hat der Entwicklung ihrer Beziehungen zu den anderen europäischen Ländern stets eine hohe Bedeutung zugemessen. Die türkische Kultur hinterließ im Laufe der europäischen Geschichte immer wieder einen nachhaltigen Einfluss auf einen großen Teil der Süd- und Osteuropäischen Länder. Im 19. Jahrhundert begann die Türkei sich immer stärker mit seinen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen an den anderen Ländern Europas zu orientieren, wenn auch nie vollständig. Nach dem ersten Weltkrieg und der Verkündung der Republik im Jahr 1923 wurde das gesamte Bild Westeuropas als Vor- bzw. als Leitbild genommen. Seit dieser Zeit hat sich die Türkei stark am Westen orientiert, jedoch aber auch eigene Denkweisen, Sitten und Gebräche bewahrt.

Die Türkei gehört zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen und ist Mitglied der NATO sowie der OSZE. Daher lässt sich schließen, dass die Türkei die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union als weiteren wichtigen Schritt in ihrer Geschichte ansieht. Seit knapp über 40 Jahren bemüht sich die Türkei nun ständig um die Zusammenarbeit mit Westeuropa, sowie um die Aufnahme in die EU.

Dennoch ist hier und da des Öfteren zu hören, dass die Türkei gar nicht zu Europa gehöre, sowie dass die EU mit Absicht den möglichen Beitritt der Türkei immer wieder hinausschiebe. Auch innerhalb der Organe der Europäischen Union, so hört man hinter den Kulissen, ist der Beitritt der Türkei zur EU nicht unumstritten. Das Interesse an jener Thematik weckte eine Diskussion mit Studienkollegen über die Rolle der Türkei innerhalb der EU. Somit wählten wir, Christoph Tschmelitsch und Simon Varga, jenes Thema. Aus purem Interesse. Wir sind uns bewusst, dass es sicher qualifiziertere Kollegen geben würde, welche vielleicht persönliche Beziehungen und genauere Hintergründe interessant darstellen und einbringen könnten. Wir beide haben keine familiären Kontakte in die Türkei bzw. türkische Verwandte oder Bekannte, auch waren wir nie längere Zeit in der Türkei. Dennoch ließ und das Thema nicht los. Verstärkt wurde jenes Interesse mit Sicherheit durch den letzten EU – Gipfel welcher in Kopenhagen stattfand.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Abschnitt A.) Problemstellung und persönliches Interesse

Abschnitt B.) Daten und Statistiken

Abschnitt C.) Historische Daten der Problemstellung

Abschnitt D.) Konstellationsanalyse

Abschnitt E.) Konstellationsanalyse

Abschnitt E.) Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die langjährigen Bemühungen der Türkei um einen Beitritt zur Europäischen Union, analysiert den historischen Kontext dieser Beziehungen und bewertet den aktuellen Stand der Erfüllung der politischen Kopenhagener Kriterien auf Basis offizieller Fortschrittsberichte.

  • Historische Entwicklung der Assoziationsbeziehungen zwischen der Türkei und der EU
  • Analyse der sozio-ökonomischen und demografischen Daten der Türkei
  • Untersuchung des Fortschritts bei der Umsetzung politischer Reformen
  • Bewertung von Problembereichen wie Menschenrechte, Justiz und Korruption
  • Diskussion über die Anforderungen der Kopenhagener Kriterien

Auszug aus dem Buch

Abschnitt A.) Problemstellung und persönliches Interesse

Die Türkei hat der Entwicklung ihrer Beziehungen zu den anderen europäischen Ländern stets eine hohe Bedeutung zugemessen. Die türkische Kultur hinterließ im Laufe der europäischen Geschichte immer wieder einen nachhaltigen Einfluss auf einen großen Teil der Süd- und Osteuropäischen Länder. Im 19. Jahrhundert begann die Türkei sich immer stärker mit seinen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Strukturen an den anderen Ländern Europas zu orientieren, wenn auch nie vollständig. Nach dem ersten Weltkrieg und der Verkündung der Republik im Jahr 1923 wurde das gesamte Bild Westeuropas als Vor- bzw. als Leitbild genommen. Seit dieser Zeit hat sich die Türkei stark am Westen orientiert, jedoch aber auch eigene Denkweisen, Sitten und Gebräche bewahrt.

Die Türkei gehört zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen und ist Mitglied der NATO sowie der OSZE. Daher lässt sich schließen, dass die Türkei die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union als weiteren wichtigen Schritt in ihrer Geschichte ansieht. Seit knapp über 40 Jahren bemüht sich die Türkei nun ständig um die Zusammenarbeit mit Westeuropa, sowie um die Aufnahme in die EU.

Zusammenfassung der Kapitel

Abschnitt A.) Problemstellung und persönliches Interesse: Einführung in die historische Westorientierung der Türkei und Darlegung der Motivation der Autoren für die Untersuchung der Beitrittsthematik.

Abschnitt B.) Daten und Statistiken: Zusammenstellung relevanter demografischer und geografischer Fakten zur Türkei als größtem potenziellen Beitrittskandidaten der EU.

Abschnitt C.) Historische Daten der Problemstellung: Rückblick auf die Entwicklung der vertraglichen Beziehungen von 1959 bis zum Beginn der 2000er Jahre inklusive der Bedeutung des Ankara-Abkommens.

Abschnitt D.) Konstellationsanalyse: Detaillierte Betrachtung der Fortschrittsberichte der Europäischen Kommission hinsichtlich politischer und wirtschaftlicher Reformen in der Türkei.

Abschnitt E.) Konstellationsanalyse: Visualisierung der Reformergebnisse in einer Übersichtstabelle und kritische Einordnung der Erfüllung der Kopenhagener Kriterien.

Abschnitt E.) Schlusswort: Resümee der Autoren zur Komplexität der Beitrittsfrage und Ausblick auf die zukünftige notwendige Reformarbeit der Türkei.

Schlüsselwörter

Türkei, Europäische Union, EU-Beitritt, Beitrittsverhandlungen, Kopenhagener Kriterien, Fortschrittsbericht, Menschenrechte, Zollunion, Reformen, Demokratieentwicklung, Regionalpolitik, Internationale Politik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die langjährigen Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union sowie die Aussichten und Bedingungen für einen möglichen EU-Beitritt der Türkei.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Beziehungen, der Datenlage des Landes, den konkreten politischen Reformforderungen der EU und den Kopenhagener Kriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Stand des Eingliederungsprozesses und die Einhaltung politischer Mindeststandards zu bewerten, um den aktuellen Status der Beitrittsbemühungen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse historischer Dokumente sowie der Auswertung aktueller Fortschrittsberichte der Europäischen Kommission zum Beitrittsprozess der Türkei.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der chronologischen Entwicklung seit 1959, der Präsentation statistischer Daten und einer detaillierten Konstellationsanalyse der Reformfortschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen unter anderem EU-Erweiterung, Türkei, Menschenrechte, Zollunion, politische Kriterien und Reformprozess.

Warum ist die regionale Struktur der Türkei laut den Autoren relevant für die EU-Integration?

Die Autoren argumentieren, dass das Fehlen regionaler Selbstverwaltung die Durchsetzung von Menschenrechten erschwere und einen Nährboden für Korruption bilden könne, was den EU-Integrationsprozess belastet.

Wie beurteilen die Autoren die Dauer der bisherigen Beitrittsbemühungen?

Sie bewerten die 43-jährige Bemühungszeit als zwiespältig, da sie einerseits Hartnäckigkeit zeige, andererseits aber auch als Argumentationsgrundlage für Vorurteile gegen den Beitritt diene.

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Résumé des informations

Titre
Die Europäische Union und die Türkei
Université
University of Vienna  (Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Internationale Politik
Note
Sehr Gut
Auteurs
Christoph Tschmelitsch (Auteur), Simon Varga (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
10
N° de catalogue
V11422
ISBN (ebook)
9783638175890
Langue
allemand
mots-clé
EU Türkei Erweiterung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Tschmelitsch (Auteur), Simon Varga (Auteur), 2003, Die Europäische Union und die Türkei, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11422
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Extrait de  10  pages
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