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Niedrig-Inferente Auswertung von Unterrichtsdaten

Title: Niedrig-Inferente Auswertung von Unterrichtsdaten

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jennifer Lückerath (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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In vorliegender Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „niedrig-inferente Auswertung von Unterrichtsdaten“ im Rahmen des Seminars „Methoden und Anwendungsfelder der Unterrichtsforschung“.
Während den Vorbereitungen zum gleichnamigen Referat hatte ich anfänglich einige Schwierigkeiten, da ich mir unter den genannten Begriffen wenig vorstellen konnten. Doch nach kurzer Einarbeitungszeit und Informationssammlung in zahlreicher Literatur und dem Internet, wurde das Thema klarer. Ich war überrascht, welch großes und bedeutendes Feld in der Didaktik dahinter steckt. Zum Zeitpunkt des Referats noch etwas unsicher, konnte ich im Laufe des Seminars die Zusammenhänge und Bedeutungen erkennen und das Thema ergab für mich einen nachvollziehbaren Sinn.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärung

1.1.Beobachtung

1.2. Formen von Beobachtung

1.3. Inferenz

2.Unterrichtsforschung

2.1.Lehr-Lern-Forschung

2.2.Vergleichende Bildungsforschung

2.2.1.TIMS-Studie

3. Evaluation von Unterricht

3.1. Die Verschiedenen Vorgehensweisen

4. Videografie im Unterricht

5. Sinn und Zweck

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der niedrig-inferenten Auswertung von Unterrichtsdaten auseinander, um deren Möglichkeiten und Grenzen innerhalb der empirischen Unterrichtsforschung zu bestimmen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Eignung dieser methodischen Vorgehensweise zur Beurteilung von Unterrichtsqualität.

  • Grundlagen wissenschaftlicher Beobachtung und Inferenz
  • Systematik der Unterrichtsforschung und Bildungsforschung
  • Methodische Ansätze der Unterrichtsevaluation
  • Videografie als Anwendungsfeld niedrig-inferenter Beobachtung
  • Kritische Reflexion über Objektivität und Aussagekraft der Methode

Auszug aus dem Buch

4. Videografie im Unterricht

Ein heutzutage gängiges Modell der niedrig-inferenten Beobachtung ist die Videografie im Unterricht. Sie wird vor allem in der Lehrerbildung verwendet und bietet durch die „Konfrontation mit dem eigenen Unterricht und dem Auseinandersetzen mit dem eigenen Verhalten ein Zugang zu dessen Verarbeitung“ und eine mögliche Veränderung.4

Die Videoaufzeichnung im Unterricht bringt viele Vorteile mit sich, jedoch gibt auch einige Nachteile. Auf der „Pro-Seite“ lassen sich Punkte wie ein geringes Kostenniveau, hohe Aufzeichnungsqualität und Objektivität (objektiveres Auge als der Mensch, womit die Fehlerquelle Beobachtungsfehler eliminiert werden kann) und eine hohe Anschaulichkeit nennen. Darüber hinaus ist die ständige Verfügbarkeit der Kamera, Unabhängigkeit von Erfassung und Bewertung (zeitlich und persönlich) sowie eine allgemeine Zugänglichkeit für andere Forschungen als positiv zu bewerten. Der videografierte Unterricht kann unter verschiedenen Aspekten zu verschiedenen Zwecken analysiert, immer wieder neu und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und international und transdisziplinär verglichen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin erläutert die thematische Hinführung zur niedrig-inferenten Auswertung von Unterrichtsdaten im Rahmen des Seminars zur Unterrichtsforschung.

1. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Beobachtung und Inferenz sowie deren Bedeutung für das wissenschaftliche Arbeiten.

2.Unterrichtsforschung: Es werden die Bereiche der Lehr-Lern-Forschung und der vergleichenden Bildungsforschung in ihrer Systematik erläutert.

3. Evaluation von Unterricht: Hier werden Erhebungsverfahren und spezifische Beobachtungsschemata vorgestellt, die zur Evaluation von Unterricht dienen.

4. Videografie im Unterricht: Dieses Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Videoaufzeichnungen in der Lehrerbildung.

5. Sinn und Zweck: Es wird die Komplexität von Unterricht als geplantem Handlungsfeld diskutiert und das didaktische Dreieck zur Analyse methodischen Handelns eingeführt.

6. Resümee: Die Autorin fasst zusammen, dass die niedrig-inferente Beobachtung zwar eine hohe Objektivität bietet, jedoch für eine tiefgehende Beurteilung der Unterrichtsqualität nur eingeschränkt geeignet ist.

Schlüsselwörter

Niedrig-inferente Auswertung, Unterrichtsforschung, Beobachtung, Inferenz, Lehr-Lern-Forschung, Evaluation, Videografie, Objektivität, Unterrichtsqualität, Empirische Sozialforschung, Didaktisches Dreieck, Classroom Observation Schemes, Bildungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung der niedrig-inferenten Auswertung von Unterrichtsdaten im Kontext der Unterrichtsforschung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Beobachtung und Inferenz, die Differenzierung von Lehr-Lern-Forschung und vergleichender Bildungsforschung sowie die Anwendung von Videografie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwieweit niedrig-inferente Verfahren als objektives Instrument zur Bewertung von Unterrichtsqualität in der Schulpraxis taugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturarbeit, die verschiedene Beobachtungsschemata (wie Flanders oder COLT) vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Kodierverfahren für Unterricht und untersucht kritisch den Nutzen und die ethischen Implikationen der Videografie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Beobachtung, Inferenz, Unterrichtsforschung, Videografie und Evaluation einordnen.

Wie unterscheidet sich niedrig-inferente von hochinferenter Beobachtung?

Niedrig-inferente Beobachtung beschränkt sich auf direkt beobachtbare Fakten mit geringem Interpretationsspielraum, während hochinferente Verfahren stärkere Schlussfolgerungen und Interpretationen des Beobachters erfordern.

Welche Rolle spielen Ethik und Persönlichkeitsrechte bei der Videografie?

Da Videografie tief in die Privatsphäre eingreift, betont die Autorin, dass ethische Gesichtspunkte bei der Dokumentation von Unterrichtsgeschehen zwingend beachtet werden müssen.

Warum ist das "Didaktische Dreieck" für die Analyse relevant?

Es dient als formales Gerüst, um das komplexe Gefüge aus Lehrer, Schülern und Thema methodisch zu strukturieren und die äußeren Merkmale einer Beobachtung zuzuordnen.

Was ist das Hauptergebnis des Resümees?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Methode zwar eine hohe relative Objektivität und Messbarkeit besitzt, aber aufgrund ihrer Oberflächlichkeit nur begrenzte Aussagen über die eigentliche Unterrichtsqualität zulässt.

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Details

Title
Niedrig-Inferente Auswertung von Unterrichtsdaten
College
University of Wuppertal
Course
Methoden, Ergebnisse und Anwendungsfelder in der Unterrichtsforschung
Grade
2,3
Author
Jennifer Lückerath (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V114287
ISBN (eBook)
9783640156146
ISBN (Book)
9783640156269
Language
German
Tags
Niedrig-Inferente Auswertung Unterrichtsdaten Methoden Ergebnisse Anwendungsfelder Unterrichtsforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Lückerath (Author), 2006, Niedrig-Inferente Auswertung von Unterrichtsdaten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/114287
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