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Crossmediale Krisenkommunikation zur Aufmerksamkeitssteigerung in Öffentlichkeit und Politik. Möglichkeiten und Grenzen

Das Bündnis #AlarmstufeRot

Título: Crossmediale Krisenkommunikation zur Aufmerksamkeitssteigerung in Öffentlichkeit und Politik. Möglichkeiten und Grenzen

Tesis de Máster , 2021 , 113 Páginas , Calificación: Sehr gut (1) mit 88,5%

Autor:in: Nicole Schweinberg (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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In dieser Masterarbeit werden die Möglichkeiten und Grenzen von crossmedialer Krisenkommunikation hinsichtlich der Aufmerksamkeitssteigerung in der Öffentlichkeit und in der Politik am Bündnis der bedeutendsten sowie bekanntesten Initiativen und Verbände der deutschen Veranstaltungswirtschaft #AlarmstufeRot untersucht. Krisensituationen stellen eine enorme kommunikative Herausforderung. Nicht jede Firma oder jeder Verein hat die Ressourcen dazu, um ein funktionierendes, präventives Krisenkommunikationskonzept für den Notfall vorzubereiten.

Eine Vielzahl von Kommunikationskanälen steht den Absendern zur Verfügung, um die Öffentlichkeit und deren Zielgruppe up to date zu halten und über die jeweilige Krise zu informieren. Im Fall von #AlarmstufeRot möchte durch die Krisenkommunikation Aufmerksamkeit generiert werden, um auf das Problem der gesamten Branche hinzuweisen und die Bevölkerung für den Stillstand der Branche zu sensibilisieren. In vielen Branchen würde dies durch die verschiedensten Lobbyisten passieren, allerdings besitzt die Eventbranche inklusive der selbstständigen Gewerbetreibenden kaum Lobbyisten.

In dieser Arbeit wird auf die Stadien, den Verlauf sowie auf die Arten und Ursachen von Krisen eingegangen. Weiter werden die Auswirkungen von Krisenkommunikation, die crossmediale Verbands- und Bündniskommunikation sowie die Stärken und Schwächen von crossmedialer Kommunikation theoretisch behandelt. Im Anschluss wird thematisiert, wie eine crossmediale Verbandskommunikation durch Agenda Setting stattfinden kann.

Um die Forschungsfrage zu beantworten, wird eine umfangreiche Feldarbeit geleistet und als Methode eine Kombination aus ExpertInneninterviews und Befragungen gewählt. Die Sicht der ExpertenInnen und deren Erkenntnisgewinnung aus den Interviews spielen eine enorme Rolle, um wissenschaftliche und praktische Ansätze zu vergleichen sowie zu verbessern. Die breit gestreute Umfrage wird Kennzahlen zur Bekanntheit von #AlarmstufeRot liefern.

In der darauffolgenden Erkenntnisgewinnung der Masterarbeit wird sich herausstellen, ob man durch crossmediale Krisenkommunikation die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik steigern kann. Des Weiteren wird geklärt, welche Möglichkeiten und Grenzen sich innerhalb einer crossmedialen Krisenkommunikation ergeben. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, Erkenntnisse anhand der Single Case Study mithilfe von wissenschaftlicher sowie theoretischer Fachliteratur zu gewinnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Motivation

1.1 Problemstellung und Hintergrund von #AlarmstufeRot

1.2 Forschungsziele und Leitfragen der Masterarbeit

1.3 Methode

1.4 Vorgehen und Struktur der Arbeit

2 Die Krise

2.1 Stadien und Verlauf einer Krise

2.2 Krisenursachen und -arten

2.2.1 Krisenursachen

2.2.2 Krisenarten

2.3 Krisenkommunikation

2.3.1 Modelle der Krisenkommunikation

2.3.1.1 Situational Crisis Communication Theory (SCCT)

2.3.1.2 Theorie des öffentlichen Vertrauens

2.3.1.3 Image Restauration Theory

2.3.2 Erfolgsfaktoren und Auswirkungen der Krisenkommunikation

2.3.2.1 Entdramatisieren einer Krise

2.3.2.2 Chancen von Krisen

2.3.2.3 Grenzen der Krisenkommunikation

2.3.2.4 Erfolgreiche Krisenkommunikation

3 Die crossmediale Kommunikation eines Bündnisses

3.1 Bedeutung von Verbands-/Bündniskommunikation

3.2 Crossmediale Kommunikation und ihre Stärken

3.3 Begriffserklärung von Aufmerksamkeitssteigerung

3.4 Crossmediale Kommunikation durch Agenda-Setting

4 Zwischenfazit des theoretischen Teils

5 Empirische Untersuchung

5.1 Methodenwahl und -begründung

5.2 Forschungsdesign der qualitativen Inhaltsanalyse

5.2.1 Forschungsablauf

5.2.2 Auswahl der Experten

5.2.3 Leitfaden und Testinterview

5.2.4 Durchführung Interview

5.2.5 Auswertung

5.3 Forschungsdesign der quantitativen Inhaltsanalyse

5.3.1 Forschungsablauf

5.3.2 Auswahl der TeilnehmerInnen

5.3.3 Testdurchlauf

5.3.4 Durchführung

5.3.5 Auswertung

5.4 Materialuntersuchung und Methodenauswertung

6 Empirische Ergebnisse

6.1 #AlarmstufeRot Auswertung

6.2 Qualitative Auswertung

6.3 Quantitative Auswertung

7 Conclusio

7.1 Beantwortung der Forschungsfrage

7.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht, wie durch crossmediale Krisenkommunikation die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik für die Anliegen der deutschen Veranstaltungswirtschaft, exemplarisch dargestellt am Bündnis #AlarmstufeRot, gesteigert werden kann und welche Möglichkeiten sowie Grenzen sich hierbei ergeben.

  • Grundlagen der Krisenkommunikation und deren theoretische Modelle.
  • Die Bedeutung und Stärken crossmedialer Kommunikation in Bündnissen.
  • Die theoretische Verknüpfung von Krisenkommunikation und Agenda-Setting.
  • Empirische Analyse mittels einer Single Case Study (qualitative Experteninterviews und quantitative Umfrage).
  • Evaluation des Erfolgs und der Grenzen von #AlarmstufeRot.

Auszug aus dem Buch

2 Die Krise

Fast jeder kennt die Redewendung „Ich krieg die Krise…“. Eine Krise ist oftmals mit etwas Negativem behaftet, kennt man diese doch aus seinem privaten Leben. Man steckt in einer Krise und kommt nicht weiter, etwa bei einer Entlassung, bei einer privaten Trennung oder einer Überforderung der ganzen Aufgaben, die man abarbeiten muss. Man wird unfreiwillig sowie unerwartet aus dem gewohnten, gesicherten Alltag geworfen. Das mögliche Ergebnis: Frustration, Gefühlschaos, Wut, Depression oder auch Verzweiflung. Doch die wenigsten sagen, dass sie zwar in einer Krise stecken, diese aber positiv sehen. Die Momentaufnahme ist eher schlecht behaftet, und nicht zu selten entsteht der Eindruck, dass man das einfach nicht schaffen kann. Man muss nicht an Schicksal glauben, aber rückwirkend hat man schon oft gehört, dass eine Krise zwar eine Herausforderung dargestellt hat, aber man stärker und gesünder daraus hervorgegangen ist. Man sieht Dinge mit anderen Augen, man hat neue Kräfte und Ressourcen freigelegt und neue Perspektiven gestaltet. Man wächst an Krisen, man geht einen Schritt weiter, und man ist besser gewappnet für eine neue Krisensituation. Im Nachhinein kann eine Krise eine Chance sein, um zu reifen sowie zu wachsen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Motivation: Das Kapitel führt in die Problematik der Veranstaltungswirtschaft während der Pandemie ein und definiert das Forschungsziel sowie die methodische Herangehensweise.

2 Die Krise: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen zu Krisenstadien, Ursachen und verschiedenen Modellen der Krisenkommunikation.

3 Die crossmediale Kommunikation eines Bündnisses: Hier werden die Grundlagen der Verbands- und Bündniskommunikation sowie die Strategien der crossmedialen Kommunikation und des Agenda-Settings dargelegt.

4 Zwischenfazit des theoretischen Teils: Das Kapitel fasst die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und bereitet den Übergang zur empirischen Untersuchung vor.

5 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Masterarbeit, einschließlich der Auswahl der Experteninterviews und des Online-Fragebogens.

6 Empirische Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die gewonnenen Daten aus den Interviews und der quantitativen Umfrage zur Kampagne #AlarmstufeRot.

7 Conclusio: Die Abschlussbetrachtung beantwortet die Forschungsfrage und zieht ein Fazit zu den Möglichkeiten und Grenzen der untersuchten Krisenkommunikation.

Schlüsselwörter

Krisenkommunikation, Veranstaltungswirtschaft, #AlarmstufeRot, Crossmediale Kommunikation, Agenda-Setting, Öffentlichkeit, Politik, Aufmerksamkeitssteigerung, Bündniskommunikation, Single Case Study, Empirische Untersuchung, Krisenmanagement, Reputation, Vertrauen, Pandemie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen crossmedialer Krisenkommunikation am Beispiel des Bündnisses #AlarmstufeRot während der COVID-19-Pandemie.

Welche Themenbereiche stehen im Fokus?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Krisenkommunikation, die Funktionsweise von Bündnissen, die Strategien crossmedialer Kommunikation sowie die Rolle des Agenda-Settings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie durch gezielte Kommunikation Aufmerksamkeit in Politik und Öffentlichkeit generiert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin wählt eine Single Case Study als Metamethode, kombiniert mit Experteninterviews (qualitativ) und einer Online-Befragung (quantitativ).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu Krisen und Kommunikation sowie einen umfassenden empirischen Teil zur Auswertung der Kampagne #AlarmstufeRot.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Krisenkommunikation, #AlarmstufeRot, Agenda-Setting, Reichweitengenerierung, Reputation und Stakeholder-Management.

Warum wurde die Veranstaltungswirtschaft als Fallbeispiel gewählt?

Die Branche war durch die Pandemie besonders stark von Stillstand und Berufsverboten betroffen, was sie zu einem idealen Beispiel für existenzbedrohende Krisen macht.

Welches Fazit zieht die Arbeit zu #AlarmstufeRot?

Die Kampagne wird als Erfolg gewertet, da sie es geschafft hat, die fragmentierte Eventbranche zu einen, ihr ein Sprachrohr zu geben und politische Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Final del extracto de 113 páginas  - subir

Detalles

Título
Crossmediale Krisenkommunikation zur Aufmerksamkeitssteigerung in Öffentlichkeit und Politik. Möglichkeiten und Grenzen
Subtítulo
Das Bündnis #AlarmstufeRot
Universidad
University of Applied Sciences Burgenland
Calificación
Sehr gut (1) mit 88,5%
Autor
Nicole Schweinberg (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
113
No. de catálogo
V1143549
ISBN (Ebook)
9783346529305
ISBN (Libro)
9783346529312
Idioma
Alemán
Etiqueta
Krisenkommunikation AlarmstufeRot Crossmedial Marketingkommunikation Event Grenzen Möglichkeiten Veranstaltungswirtschaft Unternehmenskommunikation Kommunikationskanal
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nicole Schweinberg (Autor), 2021, Crossmediale Krisenkommunikation zur Aufmerksamkeitssteigerung in Öffentlichkeit und Politik. Möglichkeiten und Grenzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1143549
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