Die Hausarbeit Trainingslehre III befasst sich mit dem Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Es wird zunächst eine detaillierte Beweglichkeitstestung durchgeführt. Anschließend wird ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining durchgeführt. Bei der ausgewählten Trainingsperson handelt es sich dabei um eine 25-jährige Probandin.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Manueller Beweglichkeitstest
2.2 Interpretation des Beweglichkeitstests
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Trainingsplan Beweglichkeitstraining
3.2 Begründung Beweglichkeitstraining
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Trainingsplan Koordinationstraining
4.2 Begründung Koordinationstraining
5 TEILAUFGABE 5 – LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Einsendeaufgabe hat zum Ziel, auf Basis einer individuellen Diagnose einen zielgerichteten Trainingsplan zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie der koordinativen Fähigkeiten zu erstellen und diesen wissenschaftlich zu begründen. Im Fokus steht dabei die Analyse muskulärer Dysbalancen sowie die praktische Umsetzung von Dehnungs- und Propriozeptionsübungen.
- Diagnostik der allgemeinen und biometrischen Daten
- Durchführung und Interpretation manueller Beweglichkeitstests
- Erstellung eines strukturierten Dehnprogramms
- Entwicklung eines Koordinations- und Gleichgewichtstrainings
- Wissenschaftliche Fundierung durch Literaturrecherche
Auszug aus dem Buch
2.2 Interpretation des Beweglichkeitstests
Bei Prüfung des manuellen Beweglichkeitstests nach Janda (2000) wurden verschiedene Muskeldefizite nachgewiesen. Es wurden in allen Testverfahren, bis auf die Mm. triceps surae, Defizite nachgewiesen. Dies kann unter anderem an einem jahrelangen Krafttraining ohne Trainingsplan und/oder an der Vorbereitung zum Staatsexamen (8-12 Stunden tägliches lernen am Schreibtisch) liegen. Da keine Defizite der Mm. triceps surae aufgewiesen worden sind, ist daraus zu schließen, dass das Dehnen auch dem Joggen zu dem gewünschten Effekt geführt hat, keine muskulären Defizite aufzubauen und den Muskel leistungsfähiger zu halten.
Der M. iliopsoas weist eine muskuläre Dysbalance auf (vgl. muskuläre Dysbalance in Kapitel 3.2 Begründung Beweglichkeitstraining), was auf das viele Sitzen zurückzuführen sein könnte.
Ein Krafttraining an Geräten über die vollständige Bewegungsamplitude verbessert die Beweglichkeit deutlich (Massey & Chaudet, 1956; Wickstrom, 1963). Aufgrund der Tatsache, dass Defizite vorhanden sind, kann daraus geschlossen werden, dass keine vollständigen Bewegungsabläufe an den Kraftgeräten durchgeführt wurden. Ein Krafttraining ohne genaue Trainingsplanung (Tabelle 1) verdeutlicht die Annahme.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: Erfassung der allgemeinen und biometrischen Daten sowie des Gesundheitszustandes zur Grundlage der Trainingsplanung.
2 TEILAUFGABE 2 – BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Muskelfunktionstests zur Identifikation von Verkürzungen und Dysbalancen.
3 TEILAUFGABE 3 – TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Erstellung eines individuellen Dehnprogramms basierend auf den Testergebnissen inklusive theoretischer Begründung.
4 TEILAUFGABE 4 – TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Ausarbeitung eines Trainingsplans zur Verbesserung der Propriozeption und Gleichgewichtsfähigkeit.
5 TEILAUFGABE 5 – LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftlicher Vergleich zweier Studien zu den Effekten unterschiedlicher Dehnintensitäten auf die Bewegungsreichweite.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskeldiagnostik, Janda, Dehnungsmethoden, Propriozeption, muskuläre Dysbalance, Trainingsplanung, Fitnessökonomie, biometrische Daten, Gleichgewichtstraining, Leistungssport, Bewegungsamplitude, Muskelfunktionstest.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert einen beispielhaften Prozess der Trainingsplanung für eine Probandin, ausgehend von der Anamnese über die Beweglichkeitsdiagnostik bis hin zum konkreten Trainingsplan.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der Beweglichkeit durch gezielte Dehntechniken und der Steigerung der koordinativen Fähigkeiten mittels Propriozeptionstraining.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, durch die Identifikation individueller Defizite einen evidenzbasierten Trainingsplan zu erstellen, der diese Schwachstellen gezielt adressiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden standardisierte manuelle Muskelfunktionstests nach Janda sowie eine Literaturrecherche zu bestehenden Studien im Bereich der Dehntechniken angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Auswertung der Muskelfunktionen sowie die detaillierte tabellarische Darstellung der Übungen für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Beweglichkeitstraining, Propriozeption, Muskeldiagnostik und Trainingsplanung.
Warum spielt die Anamnese für die Trainingsplanung eine Rolle?
Die Anamnese bildet das Fundament, um gesundheitliche Einschränkungen zu berücksichtigen und das Training an den aktuellen Fitnesszustand und die Lebensumstände anzupassen.
Welche Bedeutung hat das Koordinationstraining für die Probandin?
Das Koordinationstraining dient der Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit und der neuronalen Ansteuerung der Muskulatur, insbesondere in einer instabilen Umgebung.
Welche Erkenntnis liefert der Vergleich der Studien?
Der Vergleich verdeutlicht, dass unterschiedliche Dehnintensitäten und -methoden einen signifikanten Einfluss auf die kurzfristige Verbesserung der Bewegungsreichweite haben.
Wie wird das Dehnprogramm in das Training integriert?
Das Dehnprogramm wird gezielt unter Berücksichtigung der diagnostizierten muskulären Dysbalancen und der individuellen Trainingserfahrung der Probandin strukturiert.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Trainingslehre III. Trainingsplanung für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1144519