"Frühling" von Christine Nöstlinger. Umgang mit Frühlingslyrik in der Grundschule (2. Klasse Deutsch)


Unterrichtsentwurf, 2015

21 Seiten, Note: 2,5

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Ausgangslage des Unterrichts

1.1 Institutionelle Bedingungen
1.2 Anthropologische Bedingungen
1.2.1 Reflexion der Lerngruppe
1.2.2 Sachstruktureller Entwicklungsstand
1.2.3 Beschreibung einzelner Kinder

2 Sachanalyse
2.1 Der Frühling
2.2 Das Gedicht Frühling von Christine Nöstlinger

3 Didaktische Analyse

4 Zu erreichende Ziele und Kompetenzen
4.1 Bezug zum Bildungsplan
4.2 Ziele

5 Methodische Überlegungen
5.1 Einstieg
5.2 Erarbeitung
5.3 Unterrichtsgespräch und Hinführung
5.4 Arbeitsphase
5.5 Präsentation
5.6 Reflexion und Abschluss

6 Unterrichtsskizze

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

1 Ausgangslage des Unterrichts

1.1 Institutionelle Bedingungen

Die im Jahr 1908 gegründete Schillerschule in Bad Cannstatt ist eine 2-3-zügige Grund-, Haupt- und Werkrealschule mit einem Ganztagesangebot, der für den Werkrealschulbereich verpflichtend ist. Die Schule weist ein großes Einzugsgebiet auf und eine breite Streuung der Sozialschichten ist vorhanden. Im Hauptschulbereich gibt es, zusätzlich zum Unterricht, Arbeitsgemeinschaften (AG’s), ein gemeinsames Mittagessen und ein offenes Freizeitangebot während der Mittagspause. Die Grundschule verfügt, neben dem Ganztagesunterricht, über eine Kernzeiteinrichtung und bietet den Kindern auch die Möglichkeit, an zahlreichen Schulprojekten teilnehmen. Der Spendenlauf, die Projekttage oder der Lesewettbewerb können hierfür stellvertretend genannt werden.

1.2 Anthropologische Bedingungen

1.2.1 Reflexion der Lerngruppe

Die Klasse 2c setzt sich aus 11 Jungen und 8 Mädchen zusammen, also insgesamt 19 Kinder. Ich unterrichte die Klasse in den Fächern Deutsch und Englisch und anteilig im Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur1.

Die Klasse zeichnet sich durch ein gutes und angenehmes Arbeitsverhalten, einen positiven Klassenzusammenhalt sowie ein gutes Sozialverhalten der Kinder untereinander aus. Die meisten Kinder können sich in Einzelarbeitsphasen konzentrieren und ruhig arbeiten, sind motiviert und beteiligen sich aktiv am Unterricht. Allgemein herrscht eine positive Lernatmosphäre.

Unterrichtsstörungen kommen eher selten vor und sind auch meist mithilfe von Gestik und Mimik zu unterbinden.

Der Dreiklang, als Ritual, wird von mir gezielt eingesetzt, um eine Arbeitsphase zu beenden oder um die Aufmerksamkeit der Kinder auf mich zu lenken.

Ich unterrichte die Klasse sehr gerne und habe eine gute, lernförderliche Beziehung zu den Kindern aufgebaut.

1.2.2 Sachstruktureller Entwicklungsstand

Die Klasse 2c hat sich seit Donnerstag letzter Woche bereits mit dem Rahmenthema Frühling im Deutschunterricht beschäftigt. Hierfür wurde, ausgehend von einem Frühlingsspaziergang im nahegelegenen Kurpark, im Unterricht über typische Erscheinungsformen des Frühlings gesprochen und Frühlingswörter auf Plakaten festgehalten. Weiterhin konnten die Kinder schon Erfahrungen mit dem produktionsorientiertem Umgang von Frühlingslyrik sammeln, indem sie ein eigenes „Frühlings-Elfchen“ und ein Akrostichon verfasst haben. Das Auswendiglernen des Frühlingsgedichts Frühling spüren und gemeinsame Singen („Ich lieb den Frühling“) sind weitere Elemente der Unterrichtseinheit, die bisher thematisiert wurden.

Im Hinblick auf die in dieser Stunde anzustreben Kompetenzen (siehe Punkt 4.2), bringen die Kinder schon Vorerfahrungen aus vorhergehenden Deutschstunden mit. Die Kinder können in Gruppen zusammenarbeiten und zu Vorgaben (Bilder oder Begriffe) Wörter oder Sätze gemeinsam finden. Außerdem sind sie in der Lage, Ideen zu einem vorgegebenen Impuls zu entwickeln und diese altersgemäß zu verschriftlichen. Das Ritual des Erzählstuhls ist den Kindern bekannt und sie können einen selbst geschriebenen Text vorlesen. Das gezielte Rückmelden zu Vorträgen der Kinder wird in der Klasse momentan, auch im Hinblick auf die Buchpräsentationen im zweiten Halbjahr, angebahnt

1.2.3 Beschreibung einzelner Kinder

Seit Anfang Februar dieses Schuljahres besucht ein neues Mädchen die Klasse. Ravza hatte zu Beginn größere Probleme sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Sie weinte des Öfteren im Unterricht, weil sie ihre Mutter vermisste. Dies führte teilweise soweit, dass sie sich nicht am Unterrichtsgeschehen beteiligen konnte und wollte. Diese Probleme traten auch bei der Klassenlehrerin auf. Ich habe mich bemüht, auf sie einzugehen und ihr Vorschläge angeboten, um diese Gewöhnungsphase für sie angenehm zu gestalten. Beispielsweise durfte sie mir helfen, Arbeitsmaterialien auszuteilen oder ich habe ihr vorgeschlagen, in der Leseecke ein Buch zu lesen. Im Laufe der letzten Schulwoche hat sich die Situation jedoch gebessert und Ravza gewöhnt sich langsam an ihre neue Lernumgebung. Auf eventuelle Rückfalle reagiere ich mit klaren Anweisungen, da sich gezeigt hat, dass sie darauf am besten reagiert. Diese pädagogische Maßnahme erfolgte in enger Absprache mit der Klassenlehrerin, die ich in diesen Situationen genauso handelt.

2 Sachanalyse

2.1 Der Frühling

Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten der gemäßigten Klimazone, die sich jährlich wiederholt. Der Beginn des Frühlings kann astronomisch, phänomenologisch und meteorologisch festgelegt werden. Auf der Nordhalbkugel beginnt der astronomische Frühling am 21. März jeden Jahres. Im phänomenologischen Kalender werden periodisch wiederkehrende Entwicklungserscheinungen der Natur, beispielsweise der Pflanzen, festgehalten. Im Unterschied zum astronomischen beginnt der meteorologische Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März und umfasst die Monate März, April und Mai2.

2.2 Das Gedicht Frühling von Christine Nöstlinger

Literarische Texte lassen sich den drei Gattungen Dramatik, Epik und Lyrik zuordnen. Charakteristische Merkmale der Lyrik sind unter anderem der Klang, der Sprechrhythmus, der Vers, der Reim und das Metrum. Ein Gedicht ist ein lyrischer Text3, der die eben genannten Merkmale enthalten kann.

Christine Nöstlinger wurde 1936 in Wien geboren und zählt zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Ihre zahlreichen Publikationen wurden bereits vielfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Deutschen Jugendlitertaturpreis4.

Das Gedicht Frühling thematisiert die sinnlichen Erfahrungen, die insbesondere Kinder in dieser Jahreszeit in der Natur machen können. Das Leitmotiv des Gedichts ist der Frühling, was zum einen durch den Titel und zum anderen durch die immer wiederkehrende Erwähnung des Begriffs (Vers 2, 5, 8, 13 und 17) deutlich wird. Zusätzlich verwendet Nöstlinger noch bildsprachliche Elemente, um die typischen Erscheinungsformen des Frühlings hervorzuheben. Dies sind beispielsweise die wärmende Sonne, singende Vögel oder die hellgrünen Tupfen an den Sträuchern. Die letzten fünf Verse des Gedichts beinhalten Aussagen zum Schmecken im Frühling. Hier schreibt Nöstlinger, dass man den Frühling nicht schmecken kann, weil die Erdbeeren noch nicht reif sind. Dadurch könnte Nöstlinger deutlich machen wollen, dass der Frühling vielmehr eine Jahreszeit des Riechen, Sehen, Hören und Fühlens ist. Die Zeit des Schmeckens beginnt, wenn der Sommer Einzug hält.

Formal besteht das Gedicht aus 20 kurzen Versen, die kein erkennbares Reimschema aufweisen. Des Weiteren ist eine Unterteilung in einzelne Strophen nicht erkennbar. Nöstlinger verwendet kurze und leicht verständliche Sätze, sowie einen kindgerechten Wortschatz.

3 Didaktische Analyse

In den Leitgedanken des Bildungsplans wird gefordert, dass der Deutschunterricht integrativ erfolgen soll5. Die Arbeitsbereiche Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachbewusstsein entwickeln werden dabei nicht isoliert, sondern ganzheitlich miteinander verknüpft. Diesem grundlegenden Anspruch wird die heutige Stunde, wie folgt, gerecht. Die Kinder werden in einer Gruppenarbeitsphase und dem anschließenden Unterrichtsgespräch miteinander sprechen und sich auf den konkreten Sprechanlass beziehen. In einer weiteren Unterrichtsphase haben die Kinder die Aufgabe, mit einem Gedicht kreativ-produktionsorientiert umzugehen6. Hinsichtlich der Schreibkompetenz werden die Kinder gefördert, indem sie eigene Schreibideen entwickeln und umsetzen. Das Sprachbewusstsein der Kinder wird ebenfalls gefördert, wenn sie zu einem vorgegebenen Thema Wörter sammeln und sortieren.

In der heutigen Stunde wird das bekannte Kindergedicht Frühling von Christine Nöstlinger als Ausgangspunkt für das Schreiben eigener Textteile thematisiert. Durch den produktionsorientierten Umgang mit dem Gedicht soll den Kindern neben dem inhaltlichen auch ein emotionaler Zugang zum Text ermöglicht werden. Wolfgang Menzel spricht in diesem Zusammenhang von „operativen Verfahren oder Transformationen“7. Dadurch findet ein intensiver Kontakt mit dem Gedicht statt und die Kinder haben die Möglichkeit, individuell zu arbeiten, weil kein einheitliches Ergebnis angestrebt wird. Hierdurch kann einem weiteren wesentlichen Leitgedanken des Deutschunterrichts nach „Differenzierung und Individualisierung“8 entsprochen werden.

Kinder kommen bereits lange vor ihrer Grundschulzeit mit lyrischen Texten in Berührung9, wenn sie von ihren Eltern oder Großeltern Einschlaflieder oder andere Kinderlieder vorgesungen bekommen. Auf diese Weise sind ihnen Sprachrhythmus und Reime bekannt. Hier gilt es in der Grundschule gezielt anzuknüpfen.

Ich habe mich für das Gedicht Frühling von Christine Nöstlinger entschieden, weil es einerseits einen direkten Bezug zur aufkommenden Jahreszeit hat und andererseits lebensweltliche Vorerfahrungen der Kinder anspricht. Der Frühling bietet vielfältige optische und akustische Reize, sowie intensive Geräusche. Diese sinnlichen Erfahrungen werden im Gedicht thematisiert. Des Weiteren ist das Gedicht visuell gut strukturiert und optisch gut für Kinder einer zweiten Klasse zu erfassen. Das jahreszeitliche Gedicht muss nur bedingt didaktisch reduziert werden. Da es in der Stunde um das Verfassen eines eigenen Gedichts bzw. das Ausfüllen von Leerstellen geht, werden formale Aspekte wie Strophe, Vers oder Reimschema nicht thematisiert.

Den Zukunftsbezug sowie die exemplarische Bedeutung der heutigen Stunde sehe ich darin, dass die Kinder für den produktionsorientierten Umgang mit Lyrik weiter sensibilisiert werden und dadurch Freude und Motivation hierfür entwickeln.

Ein weiterer wichtiger Bereich des Bildungsplans ist der fächerübergreifende Bezug, der nach Möglichkeit angestrebt werden sollte10. Diesem didaktischen Prinzip kann durch die vorliegende Stunde entsprochen werden. Seit einigen Wochen wird im MeNuK11 -Unterricht bei der Klassenlehrerin das Thema Frühling behandelt.

Die Stunde ist Teil der Unterrichtseinheit Frühling/Frühlingslyrik. Eine tabellarische Übersicht der Einheit ist im Anhang der vorliegenden Unterrichtsplanung aufgeführt.

4 Zu erreichende Ziele und Kompetenzen

4.1 Bezug zum Bildungsplan

Die Arbeitsbereiche Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachbewusstsein entwickeln sind im Deutschunterricht eng miteinander verknüpft und sollten daher von den Kindern nicht isoliert, sondern ganzheitlich erlebt werden12.

Bei der Kompetenz Sprechen heißt es, „die Schülerinnen und Schüler können verständlich sprechen und anderen verstehend zuhören“13. Des Weiteren können die Schülerinnen und Schüler „kurze Sprüche, Verse und Gedichte auswendig lernen und vortragen“14. Die Kompetenz Lesen/Umgang mit Texten und Medien beinhaltet unter anderem, dass die Schülerinnen und Schüler „Texte anderen laut vorlesen (…) können“15. Die Kompetenz Schreiben – Texte schreiben wird in der heutigen Stunde gefördert, indem die Schülerinnen und Schüler „eigene Textideen entwickeln“ und „selbständig (…) zu vorgegeben Schreibanlässen kurze Texte schreiben“16 können. Hinsichtlich der Kompetenz Sprachbewusstsein entwickeln heißt es, dass die Schülerinnen und Schüler „Wörter unter vorgegebenen Aspekten sammeln und sortieren“17 können.

4.2 Ziele

In der heutigen Stunde soll folgendes Grobziel erreicht werden:

- Die Kinder lernen das Kindergedicht Frühling von Christine Nöstlinger produktionsorientiert kennen, indem sie eine individuelle Schreibidee entwickeln und diese schriftlich, durch das Auffüllen von Leerstellen im Gedicht, umsetzen.

Unter diesem Grobziel lassen sich noch weitere Teilziele fördern:

- Die Kinder können in Gruppenarbeit Wörter zu einem vorgegebenen Thema schriftlich sammeln und sortieren.
- Die Kinder können sich gegenseitig zuhören und sich an Gesprächsregeln halten.
- Die Kinder können Wortkarten und Sätze als Anregungen für ihren individuellen Schreibprozess nutzen.
- Die Kinder können ihr Gedicht verständlich präsentieren, indem sie dieses der Klasse vorlesen.
- Die Kinder können anderen zuhören und ihnen eine gezielte Rückmeldung zum Vortrag geben.

5 Methodische Überlegungen

5.1 Einstieg

Zu Beginn der Stunde werde ich die Kinder und anschließend die heutigen Gäste begrüßen. Daraufhin bitte ich die Kinder das Gedicht Frühling spüren gruppenweise auswendig vorzutragen. Sie haben das Gedicht in der letzten Stunde erst kennengelernt, daher könnte es vorkommen, dass einige Kinder den Vortrag noch nicht sicher beherrschen. Der Vortrag in den Gruppen bietet den Vorteil, dass unsichere Kinder Hilfestellung bekommen und Anknüpfungspunkte im Gedicht wiederfinden können. Außerdem kann die Stunde auf diese Weise gemeinsam begonnen werden. Durch den Gedichtvortrag werden die Kinder auf den Inhalt des Frühlingsgedichts von Christine Nöstlinger eingestimmt, das in der heutigen Stunde thematisiert wird. Anschließend bringe ich drei Bildkarten an der Tafel an, um danach auf das noch fehlende Sinnesorgan (sehen) hinzuweisen, das im Gedicht Frühling thematisiert wird. Hierfür wird das Tafelbild dahingehend gestaltet, dass die Kinder optisch erkennen können, dass noch ein weiterer Sinn fehlt, der nicht im auswendig gelernten Gedicht erwähnt wird. Gegebenenfalls werde ich meine Frage durch Gestik unterstützen. Anschließend wird die letzte der vier Bildkarten an die Tafel gehängt.

Alternativ könnte der Stundeneinstieg auch mittels einer Fantasiereise gestaltet werden, die die Kinder inhaltlich für die vier Sinnesorgane sensibilisiert. Ich habe mich allerdings gegen eine Fantasiereise entscheiden, weil diese, im Vergleich zum vorgetragenen Gedicht, nicht zielführend ist. Eine weitere Möglichkeit sehe ich darin, dass einzelne Kinder das Gedicht Frühling spüren vortragen. Ich habe mich aber bewusst für den gemeinsamen Vortrag entschieden, weil dadurch alle Kinder eingebunden werden können und die Stunde gemeinsam begonnen werden kann.

5.2 Erarbeitung

Im Rahmen eines informierenden Stundeneinstiegs werde ich den Kindern sagen, dass sie heute wieder zu „kleinen Gedichteschreibern“ werden. Im Anschluss daran erkläre ich den Arbeitsauftrag für die kommende Gruppenarbeitsphase. Die Aufgabe der Kinder wird es sein, Wörter und/oder Sätze zu den vier Sinneswahrnehmungen bezüglich des Frühlings zu finden. Sie sollen also notieren, wie man die Jahreszeit riechen, sehen, hören und fühlen kann. Hierfür erhalten die Gruppen ein großes vorbereitetes Plakat und einen Edding. Alternativ könnte jedes Kind ein kleineres Plakat (DIN A3 Format) erhalten. Ich habe mich aber für die Gruppen entschieden, weil hier ein viel intensiverer Austausch stattfinden kann, als in einer Einzelarbeitsphase. Als weitere Alternative könnte jedes Kind in der Gruppe einen Edding erhalten. Hierbei sehe ich das Problem, dass das Plakat dann zu unübersichtlich und unordentlich wird, wenn alle gleichzeitig etwas schreiben wollen. Außerdem würde der gemeinsame Austausch nicht in der gewünschten Form stattfinden.

Die Gruppeneinteilung erfolgt, nach der Erklärung des Arbeitsauftrags, über kleine Bildkarten, die bereits unter den Stühlen der Kinder angebracht sind. Ich habe die Gruppen dahingehend zusammengestellt, dass in jeder Gruppe mindestens eine Strophe des Gedichts Frühling spüren durch ein Kind vertreten ist. Dadurch bringen die Kinder ein gewisses Vorwissen mit. Außerdem kann ich während der Arbeitsphase, wenn die Kinder Probleme beim Finden von Wörtern haben, einen kurzen Hinweis auf das auswendig gelernte Gedicht geben. Nachdem die Kinder ihre Bildkarten unter ihrem Stuhl hervorgeholt haben, weise ich sie auf den Platz im Klassenzimmer hin, an dem die einzelnen Gruppen arbeiten werden. Dazu habe ich bereits zu Stundenbeginn vier laminierte Bildkarten auf dem Boden angebracht. Während die Kinder sich, erfahrungsgemäß, über ihre Bildkärtchen austauschen nutze ich die Zeit und verteile die großen Plakate und Eddings im Klassenzimmer.

[...]


1 Ich habe im Fach Mensch, Natur und Kultur einen Lehrauftrag für das Atelier der Klassenstufe 2. Hier kommen Kinder aus den Klassen 2a, 2b und 2c in Gruppen zusammen und besuchen verschiedene Themenangebote.

2 gl. Aschenmeier 2009, S. 300

3 vgl. Lamping 2011, S. 485

4 vgl. http://www.dtv.de/autoren/christine_noestlinger_3.html

5 vgl. Bildungsplan 2004, S. 42

6 vgl. ebd., S. 45

7 Hass 2008, S. 44

8 Bildungsplan 2004, S. 42

9 vgl. Spinner 2001, S. 173

10 vgl. Bildungsplan 2004, S. 47

11 Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur

12 vgl. Bildungsplan 2004, S. 42

13 ebd., S. 48

14 ebd., S. 48

15 Bildungsplan 2004,, S. 48

16 ebd., S. 48

17 ebd., S. 49

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
"Frühling" von Christine Nöstlinger. Umgang mit Frühlingslyrik in der Grundschule (2. Klasse Deutsch)
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschule) Sindelfingen  (Deutsch)
Note
2,5
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V1146422
ISBN (eBook)
9783346529046
ISBN (Buch)
9783346529053
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsch, Grundschule, Gedicht, Handlungsorientierung, Lyrik, Frühling, Unterricht, Unterrichtsskizze, Referendariat
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, "Frühling" von Christine Nöstlinger. Umgang mit Frühlingslyrik in der Grundschule (2. Klasse Deutsch), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146422

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