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Urteilskritik zum Spielhallenurteil des BayVerfGH. Entscheidung vom 28. Juni 2013

Título: Urteilskritik zum Spielhallenurteil des BayVerfGH. Entscheidung vom 28. Juni 2013

Trabajo de Seminario , 2021 , 31 Páginas , Calificación: 11,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Derecho - Derecho público / Otros
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Die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs betrifft die Neuregulierung des Spielhallenrechts nach der Föderalismusreform. Sie ist in vielfacher Hinsicht interessant, ins. weil Regelungen eines Staatsvertrags Gegenstand der Entscheidung sind.

Verf. führt knapp (A.) in den Gegenstand der Entscheidung ein und benennt die zwei zentralen Aspekte, auf die sie sich bei ihrer Untersuchung konzentrieren will.

In Teil B nimmt sie die Entscheidung zunächst als Ganzes in den Blick. Sie erläutert die vorausgehende Rechtslage, die Folgen der Entscheidung und geht etwas vertiefter auf die Grundrechtsproblematik des Falles ein. Insoweit ist sie von der Entscheidung überzeugt.

In Teil C setzt sie sich vertieft und kritisch mit der verfassungsrechtlichen Prüfung des Gerichtshofs der Übergangsregelungen und der Härtefallklauseln auseinander. Sie kommt dabei mit nachvollziehbaren Gründen zu einer anderen Bewertung als der Gerichtshof.

In Teil D beschreibt und kritisiert sie die Zurückhaltung des Gerichts gegenüber dem Gesetzgeber. Während die Kritik an der Zurückhaltung bei der Prüfung von Bundes(verfassungs)recht nicht durchweg überzeugt, wirft die Verfasserin berechtigte Kritik an der Reichweite der Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers bei Grundrechtseingriffen auf.

Im Fazit (E.) werden die Ergebnisse kurz zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. EINLEITUNG

B. DIE SPIELHALLEN-ENTSCHEIDUNG IN IHREN GRUNDZÜGEN

I. DIE ANGEGRIFFENEN RECHTSVORSCHRIFTEN IM KONTEXT DER ZEIT

II. FOLGEN DES URTEILS

1. Rechtliche Folgen

2. Wirtschaftliche Folgen

III. GRUNDRECHTLICHE RELEVANZ

1. Berufsrechtlicher Anwendungsbereich des Art. 101 BV

2. Eigentumsgrundrecht

3. Zwischenergebnis

C. UMGANG MIT VERFASSUNGSRECHTLICHEN GRUNDSÄTZEN

I. ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN

1. Übergangszeitraum von fünf Jahren

2. Übergangszeitraum von einem Jahr

3. Stichtagsregelung

II. HÄRTEFALLKLAUSEL

1. Inhalt und Reichweite der Härtefallklausel

2. Umgang mit Konkurrenzsituationen – Wesentlichkeitsgebot

D. DIE VERFASSUNGSRICHTERLICHE ZURÜCKHALTUNG

I. PRÜFUNG VON BUNDESRECHT

1. Verringerung der Kontrolldichte

2. Argumentation des Gerichts

II. DIE EINSCHÄTZUNGSPRÄROGATIVE DES GESETZGEBERS

1. Der omnipotente Gesetzgeber

2. Reichweite der Einschätzungsprärogative

3. Anwendung auf den Fall

III. KOHÄRENZ

E. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert kritisch die Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs vom 28. Juni 2013 zum Spielhallenrecht. Dabei wird untersucht, wie das Gericht mit verfassungsrechtlichen Prinzipien, insbesondere dem Vertrauensschutz und dem Wesentlichkeitsgebot, umgegangen ist und inwieweit eine verfassungsrichterliche Zurückhaltung bei der Prüfung von Landesrecht gegenüber dem Gesetzgeber methodisch gerechtfertigt ist.

  • Verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Spielhallenregulierung
  • Vertrauensschutz und Übergangsregelungen bei Gesetzesänderungen
  • Grenzen der Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers
  • Methodik der verfassungsrichterlichen Kontrolldichte
  • Kohärenz des Konzepts der Spielsuchtbekämpfung

Auszug aus dem Buch

Die Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers

Der Gesetzgeber sieht in der Abstandsregelung sowie im Verbot des baulichen Verbunds ein geeignetes Mittel zur Suchtbekämpfung und zum Jugendschutz. Das Gericht stellt diese Einschätzung nicht in Frage, da fachbezogene Erwägungen des Landesgesetzgebers nur daraufhin überprüfbar seien, ob sie eindeutig widerlegbar oder offensichtlich fehlerhaft sind. Das Gericht verweist dabei auf seine ständige Rechtsprechung, nachdem es die Einschätzungen und Wertungen des Gesetzgebers nicht mit seinen eigenen substituieren darf. Hiermit wird dem Gesetzgeber eine Einschätzungsprärogative im Bereich der Eignung und Erforderlichkeit der Maßnahme gewährt und gleichzeitig die Kontrolldichte des Gerichts verringert. Dies entspricht zwar der ständigen Rechtsprechung des Gerichtshofs, zu Recht, kann sich hier jedoch die Frage gestellt werden, ob dem Gesetzgeber ein solcher, der gerichtlichen Kontrolle zumindest teilweise entzogener, Spielraum gewährt werden sollte und wenn ja, wie weit dieser im vorliegenden Fall reichen darf. Letztlich soll überprüft werden, ob sich dies im Ergebnis auf die Verhältnismäßigkeitsprüfung des Gerichts ausgewirkt hat.

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Spielhallenrechts und die verfassungsrechtliche Popularklage gegen den 1. Glücksspieländerungsstaatsvertrag.

B. DIE SPIELHALLEN-ENTSCHEIDUNG IN IHREN GRUNDZÜGEN: Darstellung der angegriffenen Rechtsvorschriften, der rechtlichen sowie wirtschaftlichen Folgen des Urteils und der grundrechtlichen Relevanz.

C. UMGANG MIT VERFASSUNGSRECHTLICHEN GRUNDSÄTZEN: Kritische Analyse der Übergangsbestimmungen und der Härtefallklausel sowie deren Vereinbarkeit mit dem Vertrauensschutz und dem Wesentlichkeitsgebot.

D. DIE VERFASSUNGSRICHTERLICHE ZURÜCKHALTUNG: Untersuchung der verringerten Kontrolldichte des Gerichts bei der Prüfung von Bundesrecht und der Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers.

E. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende methodische Kritik an der Entscheidung des BayVerfGH und Ausblick auf künftige Entwicklungen im Glücksspielrecht.

Schlüsselwörter

Spielhallenrecht, BayVerfGH, Glücksspielstaatsvertrag, Verfassungsmäßigkeit, Popularklage, Vertrauensschutz, Härtefallklausel, Wesentlichkeitsgebot, Einschätzungsprärogative, Kontrolldichte, Suchtbekämpfung, Grundrechte, Berufsfreiheit, Eigentumsschutz, Kohärenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der verfassungsrechtlichen Analyse der Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs zum Spielhallenrecht aus dem Jahr 2013, insbesondere hinsichtlich der Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Abstandsregeln für Spielhallen, die Verfassungsmäßigkeit von Übergangsfristen, das Eigentumsgrundrecht von Betreibern und die verfassungsrichterliche Zurückhaltung gegenüber dem Gesetzgeber.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entscheidung des BayVerfGH methodisch kritisch zu hinterfragen, um zu prüfen, ob die verfassungsrechtlichen Begründungen und die angewandte Kontrolldichte des Gerichts überzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine dogmatische Analyse der Urteilsbegründung unter Einbeziehung verfassungsrechtlicher Lehrmeinungen, der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sowie fachspezifischer Literatur durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der grundrechtlichen Relevanz, den Umgang des Gerichts mit Verfassungsgrundsätzen wie dem Vertrauensschutz und die kritische Beleuchtung der verfassungsrichterlichen Zurückhaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Spielhallenrecht, Einschätzungsprärogative, Verhältnismäßigkeit, Kontrolldichte und Vertrauensschutz charakterisiert.

Warum wird die Stichtagsregelung im Urteil als problematisch angesehen?

Der Autor kritisiert, dass die Begründung des Gerichts, es sei für informierte Kreise mit dem Staatsvertrag zu rechnen gewesen, dogmatisch fragwürdig ist, da die Beschlussfassung der Ministerpräsidenten nicht öffentlich erfolgte.

Wie bewertet der Autor die "Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers"?

Der Autor hinterfragt, ob dem Gesetzgeber in diesem Umfang ein der gerichtlichen Kontrolle entzogener Spielraum eingeräumt werden sollte und kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung im vorliegenden Fall methodisch nicht vollständig überzeugt.

Final del extracto de 31 páginas  - subir

Detalles

Título
Urteilskritik zum Spielhallenurteil des BayVerfGH. Entscheidung vom 28. Juni 2013
Universidad
LMU Munich
Calificación
11,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
31
No. de catálogo
V1146567
ISBN (Ebook)
9783346526038
ISBN (Libro)
9783346526045
Idioma
Alemán
Etiqueta
Spielhallenrecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Urteilskritik zum Spielhallenurteil des BayVerfGH. Entscheidung vom 28. Juni 2013, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1146567
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