In dieser Hausarbeit wird die Planung einer Präventionsmaßnahme nach individuellem Ansatz mit dem Schwerpunkt Bewegungsgewohnheiten näher beschrieben. Die Präventionsmaßnahme findet im Rahmen eines Kursprogramms statt.
"Ein schöner Rücken kann entzücken – Ein gesunder Rücken kann zudem beglücken". So soll der Name des Kursprogrammes lauten. Durch die Wahl des Titels, soll die direkte Zielgruppe des Kurses, also all diejenigen mit Rückenproblemen, angesprochen werden. In Hinsicht auf die Primärprävention sollen sich außerdem auch diejenigen angesprochen fühlen, die Rückenbeschwerden gerne vorbeugen und ihnen entgegenwirken möchten.
Das Kursangebot bietet den Teilnehmern neben der Rückenstärkung und Rückenstabilisierung, zudem ein ausgewogenes Dehnangebot sowie eine kurze Schlussentspannung. Außerdem werden den Kursteilnehmern wertvolle Tipps zur rückengerechten Haltung im Alltag, zum Beispiel bei Büroarbeiten, mit auf den Weg gegeben. Dies führt langfristig zu einer gesteigerten Lebensqualität und wird die Teilnehmer "beglücken".
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebot
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme
2 INHALTLICH – ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICH – METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer zielgerichteten Präventionsmaßnahme im Handlungsfeld Bewegung, um Rückenbeschwerden vorzubeugen und die individuelle Lebensqualität durch gezieltes Training zu steigern.
- Analyse der gesundheitlichen Relevanz und des Bedarfs an Rückenprävention
- Erstellung eines 10-wöchigen, modular aufgebauten Kursprogramms
- Vermittlung von Wissen über rückengerechtes Verhalten im Alltag
- Kombination aus physischem Training und psychosozialer Ressourcenstärkung
- Evaluation des Kurserfolgs durch standardisierte Messverfahren
Auszug aus dem Buch
1.3 Bedarf
Immer häufiger wird von der „Volkskrankheit Rückenschmerzen“ berichtet. Denn heutzutage sind Rückenbeschwerden aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken.
Die Krankheitslast Studie „BURDEN“, die von Oktober 2019 bis März 2020 vom Robert-Koch-Institut (RKI) durchgeführt wurde, verdeutlicht in ihren Ergebnissen nochmals, dass von „nur“ 5.000 Befragten alleine schon 61,3% an Rückenbeschwerden in den letzten zwölf Monaten gelitten haben. Außerdem wird im „Journal of Health Monitoring“ des RKI´s berichtet, dass Schmerzen im unteren Rückenbereich fast doppelt so oft vorkommen als im oberen Rücken. Ganze 15,5% der 5.000 Befragten leiden sogar schon an chronischen Rückenbeschwerden.
Das Wissenschaftliche Institut der der AOK (WIdO) berichtet sogar, dass 2019 „fast jeder zehnte AOK-Versicherte Beschäftige einmal wegen Rückenschmerzen nicht arbeitsfähig“ war.
Doch nicht nur Erwachsene und Berufstätige klagen vermehrt über Schmerzen im Rückenbereich, auch Kinder und Jugendliche leiden immer mehr unter dieser neuen „Krankheit“. So gaben laut Deutschem Ärzteblatt bei der „KIGGS“ Langzeitstudie des RKIs knapp drei Viertel der Elf- bis 17- Jährigen an, in den letzten drei Monaten Schmerzen gehabt zu haben, fast die Hälfte davon klagten über Rückenschmerzen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, den Bedarf sowie die Zielsetzungen der geplanten Maßnahme zur Rückenprävention.
2 INHALTLICH – ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird der organisatorische Rahmen definiert, einschließlich Kursinhalten, zeitlichem Umfang, benötigten Ressourcen und Qualifikationen der Kursleitung.
3 INHALTLICH – METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: In diesem Kapitel wird der konkrete 10-wöchige Kursverlauf mit den spezifischen Lernzielen, Inhalten und methodischen Umsetzungsaspekten für jede Kurseinheit detailliert dargestellt.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Dieser Abschnitt beschreibt die Messinstrumente und Zeitpunkte zur Überprüfung der erreichten Interventionsziele hinsichtlich körperlicher und psychischer Faktoren.
Schlüsselwörter
Rückenschmerzen, Primärprävention, Bewegung, Wirbelsäule, Gesundheitsmanagement, Rückenstärkung, Selbstwirksamkeit, Körperliche Aktivität, Alltagshilfen, Evaluation, Muskelfunktionstest, Stressbewältigung, Gesundheitstraining, Präventionsmaßnahmen, Rückengesundheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dient der Ausarbeitung und Planung eines systematischen Präventionsprogramms für Menschen mit Rückenbeschwerden oder zur Vorbeugung solcher Probleme.
Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?
Die zentralen Felder sind die physiologische Stärkung der Rumpfmuskulatur, die psychologische Ressourcenstärkung sowie die nachhaltige Integration bewegungsorientierter Verhaltensweisen im Alltag.
Was ist das primäre Ziel der Maßnahme?
Das primäre Ziel ist die Reduzierung von Rückenschmerzen durch Kräftigung, Dehnung, Koordinationstraining und die Vermittlung von Handlungs- und Effektwissen für einen gesunden Rücken.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Planung verwendet?
Die Planung basiert auf evidenzbasierten Leitlinien zur Rückenschmerzprävention sowie der Anwendung von standardisierten Modellen zur individuellen Gesundheitsförderung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine organisatorische Grobplanung sowie eine methodische Detailplanung, die jede der zehn Kurseinheiten strukturiert und inhaltlich definiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Rückenschmerzprävention, Handlungsfeld Bewegung, Selbstwirksamkeit, Evidenzbasierung, körperliche Fitness und Gesundheitsförderung.
Warum wird zwischen spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen unterschieden?
Die Unterscheidung ist für die Präventionsplanung essenziell, da unspezifische Schmerzen oft durch psychosoziale und verhaltensbedingte Faktoren beeinflusst werden, die durch gezielte Entspannung und Edukation positiv beeinflussbar sind.
Wie erfolgt die Evaluation des Erfolgs?
Der Erfolg wird durch einen Vergleich von Werten vor Kursbeginn und nach Kursende gemessen, wofür unter anderem der Manuelle Muskelfunktionstest nach Janda und Fragebögen zur körperlichen Aktivität genutzt werden.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Rückenschmerzen und Bewegung. Konzepte und Strategien zur individuellen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1150896