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Umweltaspekte im Umgang mit dem PC

Title: Umweltaspekte im Umgang mit dem PC

Term Paper , 2001 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Wittwer (Author)

Computer Science - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die gewaltige technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte schreitet immer schneller voran und bringt immer neuere und leistungsstärkere Produkte auf den Markt, die einer stetig steigender Nachfrage der Konsumenten und der Industrie gegenüberstehen.
Möglichst »viel Computer« zu einem geringen Preis heißt dabei die Devise. Erst das Mitte der achtziger Jahre aufkommende allgemeine Umweltbewusstsein führten zu einer kritischen Würdigung dieses Fortschritts. Es zeigte sich nämlich, dass Lebenszyklen elektronischen Geräte - besonders die der Computer und deren Komponenten - sich von mal zu mal verkürzen und die Frage nach einer angepassten, umweltgerechten Entsorgung immer mehr in den Vordergrund rückt. Vermeidung von Abfall und die Verwertung gebrauchter Produkte sind hierbei wichtige Ziele des Umweltschutzes, da mögliche Schadstoffbelastungen vermieden, Ressourcen geschont und Deponieraum eingespart werden können.
Jedoch nicht nur die Entsorgung der Geräte verdient hierbei ein besonderes Augenmerk, auch das Umweltverhalten während der Produktion und im laufenden Betrieb spielt eine große Rolle:

Wie sieht der Energieverbrauch aus?
Wie hoch sind die Lärm- bzw. Strahlungsemissionen?
Welche und wie viele Ressourcen werden für die Produktion benötigt?

Fragen, die sich die Industrie neben der Abfallproblematik zu stellen hat und diese mit immer noch recht zaghaften Ansätzen versucht zu beantworten.

Inhalt:
1) Der PC - ein Sorgenkind
2) Richtlinien und Prüfsiegel
3) Energieverwaltungsfunktionen
4) Fazit

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Der PC - ein Sorgenkind

1.1 Das Abfallproblem

1.2 Elektronikschrott-Richtlinie

1.3 Lösungsansätze

2. Richtlinien und Prüfsiegel

2.1 Allgemeine Richtlinie für den PC

2.2 Richtlinien für den Bildschirm

2.3 Richtlinien für den Drucker

2.4 Der blaue Umweltengel

2.4.1 Anforderungen

2.4.2 Auszug aus dem Verzeichnis der Anwender

3. Energieverwaltungsfunktionen

3.1 APM und ACPI

3.2 SpeedStep-Technologie von Intel

3.3 „PowerNow!“ von AMD

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die ökologischen Auswirkungen der Produktion und Nutzung von PCs sowie deren Peripherie kritisch zu beleuchten und Möglichkeiten zur Ressourcen- und Energieschonung aufzuzeigen.

  • Umweltbelastung durch Hardwareherstellung und Elektronikschrott
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Entsorgungsrichtlinien
  • Bedeutung von Umweltzeichen und Prüfsiegeln (z.B. Energie-Star, TCO)
  • Energiemanagement-Funktionen und Stromspartechnologien bei CPUs
  • Vergleich verschiedener Druckertypen unter ökologischen Aspekten

Auszug aus dem Buch

1. Der PC - ein Sorgenkind

Computer entwickeln sich zunehmend zu dem Standardarbeitswerkzeug in Büros und auch in privaten Haushalten. Für den Anwender erscheint dabei der PC als »sauberes Gerät«, das auf den ersten Blick außer Storm nicht sehr viel Ressourcen beansprucht. In Wirklichkeit jedoch fallen allein schon bei der Herstellung zahlreiche Abfallprodukte an, die eine starke Belastung für Mensch und Umwelt darstellen. Wie umfangreich sich diese umwelttechnischen Aspekte erweisen, verdeutlicht recht eindrucksvoll Abbildung 1.

Augenscheinlich wird bei der Nutzung des PCs lediglich Energie verbraucht und beim »Ableben« des Gerätes Müll produziert. Aber schon bei der Produktion elektronischen Geräte werden zahlreiche Schadstoffe freigesetzt und Wasser wird stark verschmutzt; so werden im Durchschnitt 33.000 Liter Wasser belastet, um einen Computer herzustellen. Da PCs mit zu den komplexesten elektronischen Geräten zählen, erweist sich die Produktion als äußerst anspruchsvoll: Bis zu 4.000 verschiedene Kunststoffe, Metalle und andere Stoffe werden in den Bauteilen miteinander verbunden, dabei müssen die Rohstoffe sehr hochwertig sein, um beim späteren Einsatz höchsten Anforderungen genügen zu können.

„Halogenhaltige Flammschutzmittel, bei deren Verbrennung giftige Dioxine freigesetzt werden können, sind bei den großen Herstellern zwar weitestgehend aus den Geräten verbannt, die Ersatzstoffe sind allerdings nicht immer unproblematisch: Antimontrioxid ist als krebserregend eingestuft, Triphenylphosphat hat sich als Kontakt-Allergen herausgestellt, das auch in der Luft von Büroräumen nachzuweisen ist. Letztendlich ist auch PVC als Kabelummantelung problematisch.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten technischen Fortschritt und das wachsende Umweltbewusstsein im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus elektronischer Geräte.

1. Der PC - ein Sorgenkind: Dieses Kapitel thematisiert die ökologischen Probleme bei der Herstellung und Entsorgung von Personal Computern sowie die schwierige Entsorgungssituation.

2. Richtlinien und Prüfsiegel: Es werden gängige Prüfsiegel und Umweltnormen für PC-Komponenten vorgestellt, die den Anwender bei einer umweltbewussten Kaufentscheidung unterstützen sollen.

3. Energieverwaltungsfunktionen: Dieser Abschnitt analysiert Technologien zum Stromsparen in Prozessoren und Systemen, um den Energieverbrauch im laufenden Betrieb zu reduzieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit für ein Umdenken in Industrie, Politik und bei den Verbrauchern zusammen, um die Umweltbelastungen durch PC-Systeme langfristig zu mindern.

Schlüsselwörter

Elektronikschrott, PC-Produktion, Umweltzeichen, Energieverbrauch, Nachhaltigkeit, Entsorgung, Flammschutzmittel, Recycling, CPU-Energieverwaltung, TCO, APM, ACPI, SpeedStep, PowerNow, Umweltschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökologischen Auswirkungen, die durch die Produktion, Nutzung und Entsorgung von PCs sowie deren Peripheriegeräte entstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen Abfallproblematik, gesetzliche Entsorgungsrichtlinien, verschiedene Umweltsiegel für Hardware und moderne Technologien zur Energieeinsparung bei Computer-Prozessoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die umwelttechnischen Schattenseiten moderner Computertechnik aufzuzeigen und Strategien zu diskutieren, wie sowohl Hersteller als auch Anwender den ökologischen Fußabdruck minimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse technischer Spezifikationen, Umweltstandards und existierender Studien zum Thema Elektronikschrott und Energiemanagement.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Schadstoffproblematik, die Bewertung verschiedener Prüfzertifikate für Hardware und einen detaillierten technischen Vergleich von Stromsparmechanismen bei Prozessoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Elektronikschrott, Nachhaltigkeit, Energiemanagement, Hardware-Recycling, Umweltsiegel und Energieeffizienz.

Wie unterscheidet sich "PowerNow!" technologisch von Intels SpeedStep?

Während Intels SpeedStep meist nur zwei feste Zustände für Spannung und Takt bietet, kann AMDs "PowerNow!"-Technologie Spannung und Takt dynamisch in bis zu 32 Stufen je nach Systemauslastung anpassen.

Welche Rolle spielen Kunststoffgehäuse beim Umweltschutz?

Das Dokument erläutert, dass Kunststoffgehäuse für eine bessere Recyclingfähigkeit sortenrein bestehen müssen, frei von schädlichen halogenhaltigen Flammschutzmitteln sein sollten und einfach demontierbar gestaltet sein müssen.

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Details

Title
Umweltaspekte im Umgang mit dem PC
College
University of Applied Sciences Essen  (Fachbereich Informatik)
Course
Betriebsinformatik
Grade
1,3
Author
Daniel Wittwer (Author)
Publication Year
2001
Pages
29
Catalog Number
V1151
ISBN (eBook)
9783638107235
ISBN (Book)
9783638637145
Language
German
Tags
Umweltaspekte Umgang Betriebsinformatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Wittwer (Author), 2001, Umweltaspekte im Umgang mit dem PC, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151
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