Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías

Der Einfluss einer reflektierten Handynutzung auf digitalen Stress, FoMO und Online-Vigilanz. Eine quantitative Studie

Título: Der Einfluss einer reflektierten Handynutzung auf digitalen Stress, FoMO und Online-Vigilanz. Eine quantitative Studie

Tesis (Bachelor) , 2021 , 54 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Sabrina Brechtel (Autor)

Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit wird die Verbindung zwischen der Intensität der Handynutzung, den damit verbundenen kognitiven Prozessen und dem Empfinden von digitalem Stress anhand folgender Forschungsfrage untersucht: Inwiefern beeinflusst eine reflektierte Handynutzung das digitale Stressempfinden der Nutzer:innen? Und inwieweit wird dieser Effekt durch die Konstrukte der Online-Vigilanz und FoMO beeinflusst?

Aber nicht nur die Art und Weise der Handynutzung nimmt Einfluss auf die Entstehung von digitalem Stress. Insbesondere die kognitiven Prozesse, die unweigerlich mit der Mediennutzung verbunden sind, scheinen dabei eine zentrale Rolle zu spielen. So konnte bereits ein Zusammenhang zwischen der permanenten mentalen Verbundenheit der Nutzer:innen mit ihrer Online-Umgebung, die sog. Online-Vigilanz, und dem Auftreten von digitalem Stress aufgezeigt werden. Und auch die Angst, wichtige Informationen und soziale Ereignisse aus der eigenen Online-Umwelt zu verpassen, beschrieben durch das Konstrukt FoMO ("Fear of Missing Out"), konnte sowohl mit erhöhtem Stressempfinden der Nutzer:innen als auch mit der Intensität und Häufigkeit der Handynutzung in Verbindung gebracht werden.

Aus diesem Grund ist es relevant zu untersuchen, inwieweit eine reflektierte Handynutzung das Maß an Online-Vigilanz und FoMO verringern kann und dadurch auch das Ausmaß an digitalem Stress. Die Studie untersucht dies anhand einer Online-Befragung von 160 deutschsprachigen Internetnutzer:innen im Alter zwischen 18 und 76 Jahren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Digitale Medien und Stress

2.2. Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Folkman (1984)

2.3. Digital Detox vs. Reflektierte Handynutzung

2.4. Das reflexiv-impulsive Modell nach Strack und Deutsch (2004)

2.5. Online-Vigilanz (OV)

2.5.1. Salienz

2.5.2. Reaktivität

2.5.3. Monitoring

2.6. FoMO („Fear of Missing Out“)

2.7. Forschungsmodell und Hypothesen

3. Methode

3.1. Studienanlage

3.2. Operationalisierung

3.3. Durchführung

3.4. Stichprobe

4. Ergebnisse

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss einer reflektierten Handynutzung auf das Stressempfinden von Internetnutzer:innen. Die zentrale Forschungsfrage adressiert dabei, inwiefern ein bewusster und kontrollierter Umgang mit mobilen Geräten digitalen Stress reduziert und ob dieser Effekt durch die Konstrukte Online-Vigilanz und FoMO mediiert wird.

  • Zusammenhang zwischen Handynutzung und digitalem Stress
  • Bedeutung der Online-Vigilanz (Salienz, Reaktivität, Monitoring) als Stressfaktor
  • Einfluss von FoMO ("Fear of Missing Out") auf die Mediennutzung und das Stressempfinden
  • Analyse von Bewältigungsstrategien durch reflektierte Handynutzung

Auszug aus dem Buch

2.3. Digital Detox vs. Reflektierte Handynutzung

„Media Fasting“, „Digital Detox“ oder „Media Sabbat“: zahlreiche Schlagworte beschreiben inzwischen den Wunsch vieler Menschen nach digitaler Abstinenz. Diese Begriffe gewinnen in den letzten Jahren zunehmend an Popularität und haben sich insbesondere in den sozialen Netzwerken zu einer Art Trend entwickelt (Sutton, 2017; Ugur & Koc, 2015). Sie beschreiben eine Form des Medienverzichts, bei der bewusst für eine bestimmte Zeitdauer auf digitale Medien wie das Smartphone verzichtet wird und sich stattdessen dem „real life“, dem Hier und Jetzt, dem Alltag und seinen sozialen Kontakten „face to face“ gewidmet wird. Syvertsen und Enli (2020) definieren Digital Detox als „a periodic disconnection from social or online media, or strategies to reduce digital media involvement“ (S. 1). Der Gedankengang ist hierbei folgender: Wenn für längere Zeit auf die Nutzung des Smartphones verzichtet wird, dann entgeht man der ständigen Erreichbarkeit, dem Erwartungsdruck anderer, dem enormen Angebot und der Überforderung an Informationen etc. Diese Abkopplung und die daraus gewonnene Zeit und Freiheit, soll digitalen Stress folglich effektiv verringern und das eigene Wohlbefinden steigern, indem wertvolle Ressourcen freigegeben und gewonnen werden.

Diese Idee beruht auf der Annahme, dass temporäre Pausen als Mittel zur Bewusstseinssteigerung und zum Erwerb von Selbstregulation dienen können, um Stress zu reduzieren und die Präsenz im Hier und Jetzt zu erhöhen (Glomb, Duffy, Bono & Yang, 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zerrissenheit heutiger Mediennutzer zwischen Vernetzung und dem Bedürfnis nach Rückzug sowie die Relevanz von digitalem Stress für das Wohlbefinden.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Konstrukte wie das transaktionale Stressmodell, Online-Vigilanz, FoMO und reflektierte Handynutzung, aus denen die Forschungshypothesen abgeleitet werden.

3. Methode: Hier wird das Design der quantitativen Online-Befragung, die Operationalisierung der verwendeten Skalen und die Stichprobenzusammensetzung erläutert.

4. Ergebnisse: Die statistische Auswertung mittels Regressions- und Mediationsanalysen zeigt den negativen Zusammenhang zwischen reflektierter Handynutzung und digitalem Stress auf.

5. Diskussion: Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse interpretiert, in den Kontext der aktuellen Forschung gestellt, Limitationen benannt und ein Ausblick für zukünftige Studien gegeben.

Schlüsselwörter

Reflektierte Handynutzung, digitaler Stress, Online-Vigilanz, FoMO, Fear of Missing Out, Stressbewältigung, Smartphone-Nutzung, Medienpsychologie, Online-Befragung, Technostress, soziale Verbundenheit, Medienkompetenz, kognitive Ressourcen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob eine reflektierte Handynutzung als Strategie dienen kann, um den Stress zu reduzieren, der durch die ständige Nutzung digitaler Medien entsteht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind digitaler Stress, die psychologischen Konzepte der Online-Vigilanz und FoMO sowie die Wirksamkeit einer bewussten Selbstregulation bei der Handynutzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den indirekten Einfluss von reflektierter Handynutzung auf das Stressempfinden zu belegen und zu prüfen, inwieweit Online-Vigilanz und FoMO diesen Zusammenhang mediieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Online-Befragung (N=160) durchgeführt, deren Daten mithilfe von linearen Regressionen und Mediationsanalysen statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Stress- und Mediennutzungsmodelle sowie die methodische Umsetzung und Interpretation der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Reflektierte Handynutzung, digitaler Stress, Online-Vigilanz, FoMO und Medienpsychologie sind die Kernbegriffe der Studie.

Inwiefern beeinflusst das Alter der Teilnehmer die Ergebnisse?

Post-Hoc-Analysen bei jüngeren Teilnehmern (18-30 Jahre) bestätigten die Haupteffekte für Online-Vigilanz, zeigten jedoch Unterschiede in der Wirkung von FoMO.

Wie unterscheidet sich "reflektierte Handynutzung" von "Digital Detox"?

Während Digital Detox als zeitlich begrenzter, oft vollständiger Verzicht verstanden wird, zielt eine reflektierte Handynutzung auf eine dauerhafte, intrinsisch motivierte kognitive Verhaltensumstellung ab.

Final del extracto de 54 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Einfluss einer reflektierten Handynutzung auf digitalen Stress, FoMO und Online-Vigilanz. Eine quantitative Studie
Universidad
University of Mannheim  (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
Sabrina Brechtel (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
54
No. de catálogo
V1151415
ISBN (Ebook)
9783346545183
ISBN (Libro)
9783346545190
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digitaler Stress Fomo digital detox online vigilanz reflektierte Handynutzung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Brechtel (Autor), 2021, Der Einfluss einer reflektierten Handynutzung auf digitalen Stress, FoMO und Online-Vigilanz. Eine quantitative Studie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1151415
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  54  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint