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Eine Frage des Elternhauses? Nutzungsbarrieren von Grundschulkindern anhand der öffentlichen Musikschulen

Title: Eine Frage des Elternhauses? Nutzungsbarrieren von Grundschulkindern anhand der öffentlichen Musikschulen

Seminar Paper , 2011 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franz Ambelang (Author)

Sociology - Methodology and Methods
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Summary Excerpt Details

In dieser Seminararbeit wird ein quantitatives Erhebungsinstrument entwickelt, mit dem die strukturelle Benachteiligung von Grundschulkindern beim Zugang zu öffentlichen Musikschulen untersucht werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass das Elternhaus als primäre Sozialisationsinstanz einen wesentlichen Anteil an den Nutzungsbarrieren der Kinder hat. Die daran anknüpfenden Hypothesen werden mit Hilfe eines Fragebogens geprüft. Die Studie zielt darauf ab, die Gründe für das Verhalten der Nicht-Nutzer von öffentlichen Musikschulen aufzudecken. Den theoretischen Unterbau hierfür liefert der Kultursoziologe Pierre Bourdieu, der zeigt, dass die Lebenschancen von Kindern maßgeblich von der Kapitalakkumulation und Habitusdisposition der Eltern abhängen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung - Formulierung und Präzisierung des Forschungsproblems
  • Planung und Vorbereitung der Erhebung
    • Warum eine quantitative Methode? - Vor- und Nachteile
    • Konstruktion des Erhebungsinstruments - Begriffsdefinitionen und Operationalisierung
      • Begriffsdefinitionen
      • Operationalisierung
      • Aspekte zum Gesamtaufbau und zur Gestaltung des Fragebogens
    • Stichprobenverfahren
    • Petest
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit zielt darauf ab, Nutzungsbarrieren von Grundschulkindern am Beispiel der öffentlichen Musikschulen zu untersuchen. Hierbei steht die Frage im Vordergrund, inwieweit das Elternhaus die Chancenungleichheit beim Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten beeinflusst.

  • Einfluss des ökonomischen und kulturellen Kapitals der Eltern auf die Nutzung von öffentlichen Musikschulen
  • Repräsentation von Grundschulkindern mit geringem sozioökonomischem Status und Migrationshintergrund in öffentlichen Musikschulen
  • Analyse der strukturellen Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Haushalten
  • Bedeutung der familiären Sozialisation für den Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten
  • Entwicklung von kulturpolitischen Maßnahmen zur Reduzierung von Nutzungsbarrieren

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung definiert das Forschungsproblem und legt die Relevanz der Untersuchung dar. Das Kapitel „Planung und Vorbereitung der Erhebung“ beleuchtet die Gründe für die Wahl einer quantitativen Methode und die Konstruktion des Erhebungsinstruments. Dabei werden Begriffsdefinitionen erläutert und die Operationalisierung der verwendeten Variablen dargestellt.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern Kultursoziologie, Bildungsungleichheit, kulturelle Teilhabe, öffentliche Musikschulen, sozioökonomisches Kapital, Migrationshintergrund, Familiensozialisation, quantitative Forschungsmethoden und Fragebogenkonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt das Elternhaus beim Zugang zu öffentlichen Musikschulen?

Das Elternhaus fungiert als primäre Sozialisationsinstanz. Die Arbeit geht davon aus, dass die Kapitalakkumulation und Habitusdisposition der Eltern maßgeblich darüber entscheiden, welche Nutzungsbarrieren für Kinder bestehen.

Welcher theoretische Ansatz wird in der Studie verwendet?

Die theoretische Grundlage bildet die Kultursoziologie von Pierre Bourdieu, insbesondere seine Theorien zu kulturellem Kapital und Lebenschancen.

Warum wurde eine quantitative Forschungsmethode gewählt?

Die quantitative Methode ermöglicht die Entwicklung eines Erhebungsinstruments (Fragebogen), um Hypothesen zur strukturellen Benachteiligung statistisch zu prüfen und Gründe für das Verhalten von Nicht-Nutzern aufzudecken.

Welche Zielgruppen stehen im Fokus der Untersuchung?

Im Fokus stehen Grundschulkinder, insbesondere solche mit geringem sozioökonomischem Status oder Migrationshintergrund, die in öffentlichen Musikschulen oft unterrepräsentiert sind.

Was ist das Ziel der Operationalisierung in dieser Arbeit?

Die Operationalisierung dient dazu, abstrakte Begriffe wie „Nutzungsbarrieren“ oder „kulturelles Kapital“ in messbare Variablen für den Fragebogen zu übersetzen.

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Details

Title
Eine Frage des Elternhauses? Nutzungsbarrieren von Grundschulkindern anhand der öffentlichen Musikschulen
College
University of Education Ludwigsburg  (Institut für Kulturmanagement)
Course
Forschungsmethoden
Grade
1,0
Author
Franz Ambelang (Author)
Publication Year
2011
Pages
26
Catalog Number
V1153711
ISBN (eBook)
9783346544063
ISBN (Book)
9783346544070
Language
German
Tags
Pierre Bourdieu Habitustheorie Soziale Ungleichheit Musikschule Grundschule Operationalisierung Fragebogen Stichprobenverfahren Quantitative Methode Sozialisation Bildungschancen Kapitalarten Kulturpolitik Migrationshintergrund Hypothese Kulturelles Kapital Ökonomisches Kapital
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franz Ambelang (Author), 2011, Eine Frage des Elternhauses? Nutzungsbarrieren von Grundschulkindern anhand der öffentlichen Musikschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153711
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