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Homeoffice und mobile Arbeitsgestaltung. Die Grenzen der aktuellen Gesetzgebung

Titre: Homeoffice und mobile Arbeitsgestaltung. Die Grenzen der aktuellen Gesetzgebung

Thèse de Bachelor , 2021 , 46 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Siegmund (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit du travail
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Bachelorarbeit thematisiert im ersten Teil die rechtliche Analyse der mobilen Arbeitsgestaltung sowie im zweiten Teil die der vorliegenden Gesetzentwürfe. Zunächst gilt es in Teil eins der Arbeit zu erläutern, was unter mobiler Arbeitsgestaltung zu verstehen ist, weshalb die Begriffe Telearbeit, Homeoffice sowie mobile Arbeit näher betrachtet werden. Nach den Begriffsbestimmungen folgt die Untersuchung der rechtlichen Handhabung der mobilen Arbeitsformen in der Praxis. Die Themengebiete Arbeitszeit, Arbeitsschutz, Gestaltung des Arbeitsplatzes, Datenschutz, Haftung und Sozialversicherung sollen von der Untersuchung erfasst werden. Der Sinn und Zweck besteht darin, einen Überblick über die derzeitige rechtliche Situation bei der Inanspruchnahme der mobilen Arbeitsgestaltung zu geben, um mögliche praktische Probleme zu identifizieren. Im zweiten Teil der Arbeit sollen die vorliegenden Gesetzentwürfe betrachtet werden. Nach einer kurzen inhaltlichen Wiedergabe soll herausgearbeitet werden, inwiefern die Gesetzentwürfe für die in den einzelnen Themengebieten identifizierten Probleme Lösungen anbieten. Das Ziel besteht darin, die Frage zu beantworten, ob die Gesetzentwürfe dafür geeignet sind, bestehende rechtliche Unsicherheiten zu beseitigen. Abschließend gilt zu erörtern, ob sich die Schaffung eines rechtlichen Rahmens für die Umsetzung mobiler Arbeit überhaupt als sinnvoll erweist.

"Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus bräuchte." (Ken Olsen, Gründer Digital Equipment Corporation, 1977).

Aus heutiger Sicht betrachtet, gilt die Äußerung als eine derartige Fehlprognose. In der Arbeitswelt 4.0 besteht die Möglichkeit für den Arbeitsnehmer durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien, wozu u.a. Laptops, Smartphones und Tablets gehören, die berufliche Tätigkeit ortsungebunden auszuführen. Auch privat belief sich der Anteil der Smartphone Nutzer in Deutschland 2020 bereits auf 86% , was bedeutet, dass fast jeder Deutsche ein Smartphone nutzt und somit in der Theorie, um die Dimensionen zu verdeutlichen, die Möglichkeit besitzt, ortungebunden zu arbeiten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Mobile Arbeitsgestaltung

I. Begriffsbestimmung

a. Telearbeit

b. Homeoffice

c. Mobiles Arbeiten

II. Rechtsgrundlage

a. Anspruch

b. Pflicht

III. Vor- und Nachteile

a. Arbeitnehmersicht

b. Arbeitgebersicht

C. Rechtliche Rahmenbedingungen

I. Arbeitszeit

a. Dauer und Lage

b. Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

II. Arbeitsschutz

a. Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

b. Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

III. Gestaltung des Arbeitsplatzes

a. Ausstattung

b. Aufwendungsersatz

IV. Datenschutz

a. Schutz personenbezogener Daten

b. Schutz von Geschäftsgeheimnissen

V. Haftung

a. Arbeitnehmerhaftung

b. Haftung Dritter

VI. Sozialversicherung

a. Arbeitsunfall

b. Wegeunfall

VII. Fazit

D. Gesetzentwürfe

I. Mobile Arbeit-Gesetz (MAG)

a. Inhalt

b. Umsetzung

II. Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung mobiler Arbeit (EMAG)

a. Inhalt

b. Umsetzung

III. Praktische Anwendbarkeit

a. Rechtsgrundlage

aa. Antrag (§ 111 Abs. 1 GewO-E)

bb. Erörterungspflicht (§ 111 Abs. 2 GewO-E)

cc. Gesetzliche Fiktion (§ 111 Abs. 3-4 GewO-E)

b. Arbeitszeit

aa. Mobile Arbeit-Gesetz (MAG)

bb. Entwurf zur Erleichterung mobiler Arbeit (EMAG)

c. Arbeitsschutz

d. Gestaltung des Arbeitsplatzes

e. Datenschutz

f. Haftung

g. Sozialversicherung

h. Sonstiges

VIII. Zusammenfassung

E. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die rechtliche Situation der mobilen Arbeitsgestaltung in Deutschland sowie die aktuellen gesetzgeberischen Versuche, hierfür einen rechtlichen Rahmen zu schaffen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob die vorliegenden Gesetzentwürfe (MAG und EMAG) geeignet sind, bestehende Rechtsunsicherheiten in Bereichen wie Arbeitszeit, Arbeitsschutz und Haftung effektiv zu beseitigen.

  • Rechtliche Definition und Abgrenzung von Telearbeit, Homeoffice und mobilem Arbeiten.
  • Analyse der derzeitigen Rechtslage bezüglich Arbeitszeit, Arbeitsschutz, Datenschutz und Haftung.
  • Kritische Würdigung der Gesetzesvorhaben „Mobile Arbeit-Gesetz“ (MAG) und „Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung mobiler Arbeit“ (EMAG).
  • Untersuchung der praktischen Umsetzbarkeit und der Auswirkungen auf die Rechtssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Auszug aus dem Buch

II. Arbeitsschutz

Auch hinsichtlich des Arbeitsschutzes gilt bei der Arbeit außerhalb der Betriebsstätte nichts anderes als am betrieblichen Arbeitsplatz. Demnach ist der Arbeitgeber auch bei einer mobilen Arbeitsgestaltung für den Arbeitsschutz des Arbeitnehmers verantwortlich. Zu beachten sind dabei die Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) sowie der Arbeitsstättenverordung (ArbStättV), wobei es bezüglich der Anwendbarkeit auf die verschiedenen Formen der mobilen Arbeit Besonderheiten gibt, die im Folgenden obendrein betrachtet werden.

a. Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

Das Arbeitsschutzgesetz ist auf alle Formen der mobilen Arbeit anwendbar. Hiernach besteht gemäß § 3 ArbSchG die Verpflichtung des Arbeitgebers erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände, die die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen, zu treffen. Eben diese getroffenen Maßnahmen bedürfen der regelmäßigen Kontrolle (§ 3 Abs. 1 S. 2 ArbSchG), wobei grundsätzlich gilt, die Arbeit so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird. (§ 4 Nr. 1 ArbSchG). Welche Maßnahmen für die Wahrung des Arbeitsschutzes erforderlich sind, ist anhand einer Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG zu identifizieren, wobei mögliche Gefährdungspotenziale unter anderem durch die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes (§ 5 Abs. 3 Nr. 1 ArbSchG) oder psychische Belastungen bei der Arbeit (§ 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG) durch zum Beispiel der Entgrenzung der Arbeitszeit verursacht werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der mobilen Arbeitsgestaltung in der modernen Arbeitswelt und stellt die Relevanz der rechtlichen Analyse der bestehenden Gesetzentwürfe dar.

B. Mobile Arbeitsgestaltung: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffsbestimmungen sowie die rechtlichen Ausgangslagen und das Abwägen von Vor- und Nachteilen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer thematisiert.

C. Rechtliche Rahmenbedingungen: Der Abschnitt untersucht detailliert die bestehende Rechtslage zu Themen wie Arbeitszeit, Arbeitsschutz, Datenschutz, Haftung und Sozialversicherung bei mobilen Arbeitsformen.

D. Gesetzentwürfe: Dieses Kapitel analysiert kritisch die Inhalte und Umsetzungsstrategien der Entwürfe „Mobile Arbeit-Gesetz“ (MAG) sowie des „Entwurf eines Gesetzes zur Erleichterung mobiler Arbeit“ (EMAG).

E. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Gesetzentwürfe zur Beseitigung der identifizierten Rechtsprobleme, wobei es den generellen Handlungsbedarf der Gesetzgebung hervorhebt.

Schlüsselwörter

Mobile Arbeit, Homeoffice, Telearbeit, Arbeitsrecht, Arbeitsschutzgesetz, Arbeitszeitgesetz, Datenschutz, Haftung, Sozialversicherung, Unfallversicherung, Gesetzgebung, MAG, EMAG, Arbeitsgestaltung, Rechtssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Analyse von mobilen Arbeitsformen wie Homeoffice und mobilem Arbeiten sowie der Bewertung politischer Versuche, diese durch neue Gesetze zu regulieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Arbeitszeitregelungen, Arbeitsschutz, Datenschutz, Haftungsfragen bei Schäden sowie der sozialversicherungsrechtliche Status bei mobiler Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, ob aktuelle Gesetzentwürfe tatsächlich die bestehenden rechtlichen Unsicherheiten in der Praxis beseitigen oder ob sie neue Probleme schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit stützt sich auf die rechtliche Analyse von Gesetzesentwürfen, unter Einbeziehung aktueller Literatur, Rechtsprechung sowie Stellungnahmen von Interessenverbänden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der geltenden Rechtslage und eine detaillierte, kritische Analyse der Gesetzentwürfe (MAG und EMAG) hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobile Arbeit, Rechtssicherheit, Arbeitsschutz, Arbeitszeit und Gesetzesentwürfe charakterisiert.

Warum wird im Dokument zwischen Telearbeit, Homeoffice und mobilem Arbeiten unterschieden?

Die Unterscheidung ist rechtlich essenziell, da beispielsweise nur für Telearbeitsplätze spezifische Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung gelten, während für Homeoffice und mobiles Arbeiten keine expliziten gesetzlichen Definitionen vorliegen.

Welche Rolle spielt die gesetzliche Fiktion bei der Erörterungspflicht?

Die gesetzliche Fiktion sieht vor, dass wenn der Arbeitgeber seiner Erörterungspflicht bei einem Wunsch nach mobiler Arbeit nicht nachkommt, die mobile Arbeit für den Arbeitnehmer für einen gewissen Zeitraum als gestattet gilt.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Unfallversicherung bei mobiler Arbeit?

Die Autorin bewertet die Schließung der Versicherungslücke beim Unfallversicherungsschutz als positiven Schritt, weist jedoch darauf hin, dass dies aufgrund der schwierigen Einflussnahme auf private Wohnräume bei Arbeitgebern zu Bedenken führen kann.

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Résumé des informations

Titre
Homeoffice und mobile Arbeitsgestaltung. Die Grenzen der aktuellen Gesetzgebung
Université
Anhalt University of Applied Sciences
Note
1,7
Auteur
Sarah Siegmund (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
46
N° de catalogue
V1153783
ISBN (ebook)
9783346550194
ISBN (Livre)
9783346550200
Langue
allemand
mots-clé
home office arbeitsgestaltung grenzen gesetzgebung
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Citation du texte
Sarah Siegmund (Auteur), 2021, Homeoffice und mobile Arbeitsgestaltung. Die Grenzen der aktuellen Gesetzgebung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1153783
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Extrait de  46  pages
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