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Das Bewusstseinssystem als Problematik der pädagogischen Steuerung

Titre: Das Bewusstseinssystem als Problematik der pädagogischen Steuerung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 22 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Etienne Pflücke (Auteur)

Pédagogie - Théorie de la science, Anthropologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das menschliche Handeln erfolgt entweder bewusst oder unterbewusst. In diesem
Zusammenhang muss auch die Aufmerksamkeit betrachtet werden. Sie wird in der
Psychologie im visuellen Bereich in reizgesteuerte und zentralgesteuerte Aufmerksamkeit,
zweitere wird wiederum in geteilte und gerichtete Aufmerksamkeit differenziert. Was hat die
Aufmerksamkeit nun mit dem Bewusstsein und Unterbewusstsein zutun?
Die reizgesteuerte Aufmerksamkeit erfolgt unwillkürlich und daher auch unterbewusst.
Befinden wir uns zum Beispiel auf einem Konzert inmitten einer großen Menschenmenge und
suchen eine bestimmte Person, die sich uns durch Winken zu erkennen gibt, so erfolgt diese
Wahrnehmung durch Sinnesreize unseres Auges, also unterbewusst und automatisch.
Die zentralgesteuerte Aufmerksamkeit wird willentlich, über einen längeren Zeitraum
und themenabhängig im Vergleich zur Reizgesteuerten, gelenkt. Das lässt sich wiederum gut
an einem Beispiel erläutern: Studenten, die an einem Seminar teilnehmen, konzentrieren sich
in der Regel über den gesamten Seminarzeitraum bewusst auf die vom Dozenten dargestellten
Sachverhalte und nicht auf den Hausmeister, der am Fenster den Rasen mäht.
Geteilte und gerichtete Aufmerksamkeit erfolgen beide bewusst. Geteilte
Aufmerksamkeit liegt bei der Ausführung mehrerer gleichzeitiger Tätigkeiten vor,
exemplarisch das Telefonieren während des Autofahrens. Im Gegensatz dazu konzentriert
man sich im Fall der gerichteten Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe räumlicher, visueller,
habitueller oder auditiver Art, beispielhaft das Abschreiben einer PowerPoint-Präsentation als
Einzelprozess.
Der Mensch als biologisches System ist dementsprechend in der Lage seine
Konzentration bewusst zu lenken. Trotzdem laufen vielerlei menschliche Handlungsprozesse
vegetativ und parallel ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das Bewusstseinssystem

1.1 Biologische Grundlagen

1.2 Sozial-gesellschaftliche Grundlagen

1.3 Emotionale, mentale und kontextuelle Grundlagen

2 Der pädagogische Steuerungsprozess

3 Interaktionen als Basis des gesellschaftlichen Daseins

4 Reaktionen hervorgerufen durch Interaktion

4.1 Entstehen der Reaktion

4.2 Formen von Reaktionen

5 Das Kommunikationssystem

5.1 Kommunikationsarten

5.2 Voraussetzungen und Bedingungen

6 Lösungsansätze

6.1 Emotionalität

6.2 Mentalität

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das menschliche Bewusstseinssystem im Kontext der pädagogischen Steuerung. Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen individuellen kognitiven Prozessen, sozialen Interaktionen und der gesellschaftlichen Struktur aufzuzeigen, um Ansatzpunkte für eine effektive pädagogische Einflussnahme zu identifizieren.

  • Grundlagen des Bewusstseinssystems (biologisch, sozial, emotional)
  • Dynamik des pädagogischen Steuerungsprozesses
  • Interaktion als Fundament gesellschaftlichen Zusammenlebens
  • Differenzierung menschlicher Handlungs- und Reaktionsformen
  • Strukturen und Voraussetzungen des menschlichen Kommunikationssystems
  • Lösungsansätze zur Beeinflussung von Emotionalität und Mentalität

Auszug aus dem Buch

1.1 Biologische Grundlagen

Das menschliche Handeln erfolgt entweder bewusst oder unterbewusst. In diesem Zusammenhang muss auch die Aufmerksamkeit betrachtet werden. Sie wird in der Psychologie im visuellen Bereich in reizgesteuerte und zentralgesteuerte Aufmerksamkeit, zweitere wird wiederum in geteilte und gerichtete Aufmerksamkeit differenziert. Was hat die Aufmerksamkeit nun mit dem Bewusstsein und Unterbewusstsein zutun?

Die reizgesteuerte Aufmerksamkeit erfolgt unwillkürlich und daher auch unterbewusst. Befinden wir uns zum Beispiel auf einem Konzert inmitten einer großen Menschenmenge und suchen eine bestimmte Person, die sich uns durch Winken zu erkennen gibt, so erfolgt diese Wahrnehmung durch Sinnesreize unseres Auges, also unterbewusst und automatisch.

Die zentralgesteuerte Aufmerksamkeit wird willentlich, über einen längeren Zeitraum und themenabhängig im Vergleich zur Reizgesteuerten, gelenkt. Das lässt sich wiederum gut an einem Beispiel erläutern: Studenten, die an einem Seminar teilnehmen, konzentrieren sich in der Regel über den gesamten Seminarzeitraum bewusst auf die vom Dozenten dargestellten Sachverhalte und nicht auf den Hausmeister, der am Fenster den Rasen mäht.

Geteilte und gerichtete Aufmerksamkeit erfolgen beide bewusst. Geteilte Aufmerksamkeit liegt bei der Ausführung mehrerer gleichzeitiger Tätigkeiten vor, exemplarisch das Telefonieren während des Autofahrens. Im Gegensatz dazu konzentriert man sich im Fall der gerichteten Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe räumlicher, visueller, habitueller oder auditiver Art, beispielhaft das Abschreiben einer PowerPoint-Präsentation als Einzelprozess.

Der Mensch als biologisches System ist dementsprechend in der Lage seine Konzentration bewusst zu lenken. Trotzdem laufen vielerlei menschliche Handlungsprozesse vegetativ und parallel ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Bewusstseinssystem: Dieses Kapitel erläutert die biologischen, sozial-gesellschaftlichen sowie emotionalen Grundlagen menschlichen Handelns und die Rolle der Aufmerksamkeit.

2 Der pädagogische Steuerungsprozess: Hier wird der Prozess der Erziehung und Bildung als komplexes, von vielen Faktoren beeinflusstes System dargestellt, das sich an die jeweilige soziale Gemeinschaft anpasst.

3 Interaktionen als Basis des gesellschaftlichen Daseins: Dieses Kapitel beschreibt Interaktionen als Grundlage des gesellschaftlichen Lebens, die primär der Bedürfnisbefriedigung dienen und zur Systemstabilisierung führen.

4 Reaktionen hervorgerufen durch Interaktion: Die Entstehung und verschiedenen Formen menschlicher Reaktionen auf soziale Interaktionen, wie intentionales Handeln oder affektionale Prozesse, werden hier analysiert.

5 Das Kommunikationssystem: Es wird die menschliche Fähigkeit zur Kommunikation untersucht, einschließlich der Differenzierung nach Medien und Kompetenzvoraussetzungen.

6 Lösungsansätze: Dieses Kapitel diskutiert Konzepte zur Lösung von Konflikten im gesellschaftlichen Gefüge durch gezielte Beeinflussung von Emotionalität und Mentalität.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontextorientierten, an biologischen und sozialen Bedingungen ausgerichteten pädagogischen Steuerung.

Schlüsselwörter

Bewusstseinssystem, pädagogische Steuerung, soziale Systeme, Interaktion, Kommunikation, Erziehung, Bildung, Handlungstheorie, Emotionalität, Mentalität, Medienkompetenz, Systemtheorie, Bedürfnisbefriedigung, Fremdreferenz, Selbstreferenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Bewusstseinssystem als zentralen Faktor in pädagogischen Steuerungsprozessen und analysiert dessen Einbettung in soziale und gesellschaftliche Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die biologischen und sozialen Grundlagen des Bewusstseins, die Dynamik von Interaktion und Kommunikation sowie Möglichkeiten der pädagogischen Einflussnahme auf Emotionalität und Mentalität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die komplexen Wechselwirkungen zwischen Individuum, Interaktion und Gesellschaft zu beleuchten, um zu verstehen, wie pädagogische Prozesse effektiv gestaltet und gesteuert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Synthese relevanter Erkenntnisse aus der Kommunikationswissenschaft, Soziologie (Systemtheorie) und Psychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die biologischen Grundlagen, den pädagogischen Steuerungsprozess, die Rolle von Interaktionen und Kommunikation sowie Ansätze zur Beeinflussung der menschlichen Mentalität und Emotionalität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bewusstseinssystem, pädagogische Steuerung, Interaktion, Kommunikation, Erziehung, Bildung, Systemtheorie und soziale Referenz.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Reaktionsformen?

Die Arbeit differenziert Reaktionen unter anderem nach Spontanität, Wirkungsdauer, Wirkungsbreite sowie nach dem Motivationsgrad (intrinsisch vs. extrinsisch).

Welche Rolle spielen Medien im Kommunikationssystem?

Medien dienen als notwendige Vermittler, die nach Harry Pross in primäre, sekundäre, tertiäre und quartäre Medien unterteilt werden, wobei jede Stufe spezifische Kompetenzen der Nutzer erfordert.

Warum ist die Unterscheidung von Selbst- und Fremdreferenz wichtig?

Diese Unterscheidung ist für die pädagogische Steuerung fundamental, da sie erklärt, wie Individuen ihre Handlungen entweder aus eigenem Antrieb (Selbstreferenz) oder durch externe Bezugnahme (Fremdreferenz) ausrichten.

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Résumé des informations

Titre
Das Bewusstseinssystem als Problematik der pädagogischen Steuerung
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
2,7
Auteur
Etienne Pflücke (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
22
N° de catalogue
V115422
ISBN (ebook)
9783640173488
ISBN (Livre)
9783640173747
Langue
allemand
mots-clé
Bewusstseinssystem Problematik Steuerung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Etienne Pflücke (Auteur), 2007, Das Bewusstseinssystem als Problematik der pädagogischen Steuerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115422
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Extrait de  22  pages
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