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Die rumänische Sprache

Teil der romanischen Sprachfamilie

Titre: Die rumänische Sprache

Dossier / Travail , 2007 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Rositsa Trifonova (Auteur)

Romanistique - Philologie roumaine
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die rumänische Sprache weist einen ziemlich großen geographischen Abstand vom
restlichen romanischen Bund auf. Die Sprache, die sich auf der Balkanhalbinsel entwickelt
hat und die zusammen mit dem Italienischen die Subgruppe der Ostromania bildet, ist
Jahrtausende lang von verschiedenen anderen Sprachen beeinflüsst worden, bis sie ihre
heutige Gestalt bekommen hat.
Die ursprungliche Sprache, nämlich das Latein, oder besser gesagt das gesprochene
Vulgärlatein, wurde von den römischen Soldaten ins Gebiet des heutigen Rumaeniens
gebracht. Gleich nach der römischen Eroberung des Territoriums, das damals von den Dakern
bewohnt war, wurden dort viele Soldaten geschickt, weil dieses Gebiet an der Grenze lag und
von dort viele feindliche Völker eindringen konnten. Nach dem Militärdienst bleiben die
meinsten auf dem Territorium des heutigen Rumäniens und so halfen für die Verbreitung des
Vulgaerlateins.2
Aber wer waren die Völker, die zu jener Zeit dort gewohnt hatten, und wieso hatte sich die
römische Sprache durchgesetzt, obwohl so viele verschiedene Sprachen gesprochen wurden?
Man muss sich aber auch fragen, von welchen anderen Sprachen das Rumänische im Laufe
der Zeit beeinflüsst worden ist. Und wenn man die Tatsache kennt, daß Rumänien von vielen
slawisch sprechenden Völkern umgeben ist, kann man die nächste Frage stellen, nämlich: Wie
wird die rumänische Sprache geschrieben- mit lateinischen oder kyrillischen Buchstaben?
In dieser Seminararbeit versuche ich zu zeigen, daß die Wurzeln der rumänischen Sprache
im Lateinischen liegen, und aber auch, dass diese Sprache sich ganz individuell entwickelt
hat, aufgrund ihrer geographischen Lage, der Isolation vom romanischen Sprachbund im
Westen und des Kontaktes mit den slawischen Sprachen, die sie umgeben.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort

II. Geschichte der Romanisierung

1. Die alten Bewohner

2. Die Eroberung

3. Die Romanisierung

4. Das Christentum

5. Die Berührung mit anderen Sprachen und Kulturen

III. Sprachgeschichte

1. Entstehung der rumänischen Sprache

1.1. Die Jireček-Linie

1.2. Die Theorie von E.Petrovici

1.3. Die Etappen der Entwicklung der Sprache

2. Entwicklung der rumänischen Schriftlichkeit

2.1. Die ersten schriftlichen Dokumente

2.2. Das Alphabet

2.3. Erste Versuche um sprachliche Norm zu schaffen, um die Sprache zu standardisieren

IV. Die Varietäten des Rumänischen

1. Dakorumänisch

2. Aromunisch

3. Meglenorumänisch

4. Istrorumänisch

V. Die heutige Gestalt der rumänischen Sprache

VI. Grammatische Besonderheiten des Rumänischen

1. Phonetik, Phonologie, Orthographie und Akzent

2. Morphosyntax

2.1. Substantiv

2.2. Verb

2.2.1. Infinitivformen

2.2.2. Modi und Tempi

2.3. Adjektiv

3. Wortschatz

VII. Die Sprachpflege des Rumänischen seit dem XX Jh.

1. Die Idee zur Sprachverbreitung

2. Die rumänische Akademie

3. Gesetzliche Sprachnormierung

4. Die Entstehung einer Sprachlichen Norm durch Grammatiken und Wörterbücher

5. Die anderen „Sprachkultivierungs“- Organisationen

6. Der Kontakt mit der restlichen Welt nach dem Fallen des Kommunismus

VIII. Die Sprachkultivierung in der Moldau

IX. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die historische Entwicklung, die grammatischen Strukturen und die soziolinguistischen Aspekte des Rumänischen im Kontext seiner Stellung innerhalb der romanischen Sprachfamilie. Dabei wird untersucht, wie die Sprache ihre Identität trotz geographischer Isolation und externer kultureller Einflüsse bewahrt hat.

  • Ursprung und Geschichte der Romanisierung im Raum des heutigen Rumäniens
  • Genese der rumänischen Schriftsprache und Standardisierungsprozesse
  • Strukturelle Besonderheiten in Phonetik, Morphologie und Syntax
  • Einfluss von Fremdsprachen auf den Wortschatz und die Sprachkultur
  • Sprachpflege und deren politischer Kontext im 20. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

3. Wortschatz

Wie alle andere romanische Sprachen entwickelte sich das Rumänische direkt aus dem Vulgärlatein und natürlich weist viele Wörter lateinischen Ursprungs auf. Aufgrund ihrer Isolation von der restlichen romanischen Welt, hat eine große Menge Wörter in der rumänischen Sprache ihren lateinischen Originalstamm erhalten. Andererseits enthält das Rumänische auch Wörter, die in der westlichen romanischen Welt selten oder gar nicht erhalten sind (basilica> biserică Kirche, scire> şti wissen, können usw.).

Die Wortschatzähnlichkeit des Rumänischen wird mit Italienisch auf 77%, mit Französisch auf 75%, mit Katalanisch auf 73%, mit Spanisch auf 71% sowie mit der portugiesischen und rätoromanischen Sprache auf 72% geschätzt. Aber die Lautsprache im Rumänischen unterscheidet sich von der anderen lateinischen Nachfolger indem es Laute kennt, die es aus dem Slawischen übernommen hat, sowie 10% des Wortschatzes aus den Slawen geerbt hat. Die rumänische Rechtschreibung orientiert sich ähnlich stark wie die italienische an der tatsächlichen Aussprache, wenn man bedenkt, dass das Rumänische ein Sortiment an Sonderzeichen hat, um die aus dem Slawischen kommenden Laute auch zu kennzeichnen, die die anderen romanischen Sprachen nicht kennen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Vorwort: Einführung in die geographische und demographische Lage Rumäniens sowie Umriss der Forschungsfrage.

II. Geschichte der Romanisierung: Darstellung der historischen Entwicklung von der dakischen Frühzeit über die römische Eroberung bis zur Christianisierung.

III. Sprachgeschichte: Analyse der Ursprungstheorien sowie der Entwicklung der rumänischen Schriftlichkeit und Standardisierung.

IV. Die Varietäten des Rumänischen: Überblick über die vier Dialektgruppen des Rumänischen und deren geographische Verbreitung.

V. Die heutige Gestalt der rumänischen Sprache: Einordnung in den romanischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie anhand spezifischer Merkmale.

VI. Grammatische Besonderheiten des Rumänischen: Detailanalyse zu Phonetik, Morphosyntax und Wortbildung.

VII. Die Sprachpflege des Rumänischen seit dem XX Jh.: Untersuchung der staatlich gelenkten Sprachkultur, Akademiearbeit und politischer Orthographieänderungen.

VIII. Die Sprachkultivierung in der Moldau: Erörterung der sprachlichen Situation in der Moldau unter russischem und sowjetischem Einfluss.

IX. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der rumänischen Sprache als unikale romanische Erscheinung inmitten eines slawischen Umfeldes.

Schlüsselwörter

Rumänisch, Romanische Sprachen, Vulgärlatein, Sprachgeschichte, Dakorumänisch, Sprachnormierung, Academia Română, Morphosyntax, Slawismen, Romanisierung, Sprachkultur, Linguistik, Phonetik, Sprachwandel, Sprachkontakt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rumänische Sprache als Teil der romanischen Sprachfamilie und untersucht deren historische Entstehung, grammatische Struktur und soziolinguistische Entwicklung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Herkunft, der Dialektologie, den Besonderheiten der Grammatik (wie das Neutrum und der nachgestellte Artikel) sowie der staatlichen Sprachpflege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass das Rumänische zwar seine Wurzeln im Lateinischen hat, sich aber durch geographische Isolation und slawische Kontakte individuell und einzigartig entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine linguistische und historische Analyse, die auf Fachliteratur, archäologischen Befunden und bestehenden sprachwissenschaftlichen Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Sprachgeschichte die vier Dialekte, die morphosyntaktischen Besonderheiten sowie die Sprachpolitik im kommunistischen Rumänien detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprachgeschichte, Romanisierung, Dakorumänisch, Sprachnormierung, Academia Română und morphosyntaktische Besonderheiten.

Warum spielt die Jireček-Linie eine Rolle für die Entstehung der Sprache?

Sie dient als geografische Grenze, um das Entstehungsgebiet der balkanromanischen Sprachen von den gräzisierten Gebieten abzugrenzen.

Welche Rolle spielt die Academia Română?

Sie fungierte als zentrale Institution zur Etablierung einer einheitlichen rumänischen Sprachnorm durch die Erstellung von Grammatiken und Wörterbüchern.

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Résumé des informations

Titre
Die rumänische Sprache
Sous-titre
Teil der romanischen Sprachfamilie
Université
University of Passau
Note
2,3
Auteur
Rositsa Trifonova (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
21
N° de catalogue
V115566
ISBN (ebook)
9783640170371
Langue
allemand
mots-clé
Sprache
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rositsa Trifonova (Auteur), 2007, Die rumänische Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115566
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Extrait de  21  pages
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