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Ansätze der Sozialpädagogik als Antwort auf institutionelle Machtasymmetrien gegenüber migrantischen Jugendlichen

Titre: Ansätze der Sozialpädagogik als Antwort auf institutionelle Machtasymmetrien gegenüber migrantischen Jugendlichen

Dossier / Travail , 2021 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Judith Rau (Auteur)

Sociologie - Divers
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, Institutionen und darunter fallend insbesondere Institutionen der Sozialen Arbeit zu beleuchten. Anlass dazu bieten die Ausschlusstendenzen, die jenen innewohnen und unter anderem migrantische Jugendliche in bestimmten Sozialräumen betreffen können. Wie die Soziale Arbeit und ferner Streetwork und Antidiskriminierungspädagogik als Felder der Sozialen Arbeit darauf reagieren können, soll im Verlauf der Arbeit analysiert werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Institutionen im Sozialraum

2.1 Soziale Einrichtungen als Institutionen

2.2 Institutionelle Hierarchieverhältnisse

2.3 Machtwirkungen auf Migrant:innen

2.4 Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber migrantischen Jugendlichen

2.5 Soziale Ungleichheit

3 Ein soziologischer Blick auf Gerechtigkeit

4 Wahrnehmung der Diversität der Lebenswelten von Jugendlichen

5 Gegenentwürfe zu Exklusivität auf institutioneller Ebene

5.1 Ansatz Streetwork und aufsuchende Sozialarbeit

5.2 Antidiskriminierungspädagogik

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle institutioneller Machtasymmetrien im Sozialraum und deren exkludierende Wirkung auf migrantische Jugendliche. Ziel ist es, sozialpädagogische Gegenentwürfe, insbesondere Streetwork und Antidiskriminierungspädagogik, auf ihre Wirksamkeit zu prüfen, um migrantische Jugendliche in ihren Lebenswelten zu erreichen und struktureller Diskriminierung entgegenzuwirken.

  • Analyse von Institutionen als Repräsentationsorte gesellschaftlicher Machtstrukturen
  • Untersuchung von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung
  • Bedeutung von Gerechtigkeit und Teilhabe in sozialen Systemen
  • Konzeptualisierung von aufsuchender Sozialarbeit und Streetwork als Gegenentwürfe

Auszug aus dem Buch

2 Institutionen im Sozialraum

Zu Beginn dieses Kapitels sollen Institutionen einer mehrperspektivischen Definition unterzogen werden. Im weiteren Verlauf folgt die Auseinandersetzung mit den Institutionen sowie spezifisch sozialen Einrichtungen innewohnenden Machtgefällen. Jene Machtgefälle werden folglich in Verbindung mit der Repräsentation von Institutionen gegenüber Migrant:innen untersucht. Als kontextual relevanter Teilaspekt des Untersuchungsgegenstandes jener Arbeit ist zudem die Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Umgang mit migrantischen Jugendlichen zu verstehen. Dementsprechend soll dieser ebenfalls im Rahmen dieses Kapitels Erwähnung finden.

Der Institutionenbegriff unterliegt diverser, uneinheitlicher Definitionen und bezeichnet im Sinne eines allgemeinen Sprachgebrauchs eine Einrichtung, die mittels kooperierender Mitarbeitenden zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe dient (Hillmann, 2007, S.381). Nach einem grundlegenderen soziologischen Verständnis sind Institutionen als Muster menschlicher Beziehungen, welche aus gesellschaftlichen Ordnungsvorstellungen resultieren, zu erfassen. Ferner bringt der Institutionenbegriff nach jenem Verständnis zum Ausdruck, dass zwischenmenschliche Interaktionen und Verhaltensformen Produkte menschlicher Kultur und nicht biologisch determiniert sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, wie Institutionen in Deutschland exkludierend auf migrantische Jugendliche wirken und welche Rolle Soziale Arbeit bei der Auseinandersetzung mit diesen Machtasymmetrien einnimmt.

2 Institutionen im Sozialraum: Dieses Kapitel definiert Institutionen soziologisch, beleuchtet deren Machtgefälle und diskutiert, wie sie zur sozialen Ungleichheit und Ausgrenzung von Migrant:innen beitragen.

3 Ein soziologischer Blick auf Gerechtigkeit: Der Abschnitt diskutiert Gerechtigkeit nach Nancy Fraser als Ermöglichung von Teilhabe und fordert die Überwindung ausschließender institutioneller Hürden.

4 Wahrnehmung der Diversität der Lebenswelten von Jugendlichen: Hier werden die spezifischen Lebenswelten und die Identitätskonstruktion migrantischer Jugendlicher unter Berücksichtigung von Diversität und drohender Kulturalisierung betrachtet.

5 Gegenentwürfe zu Exklusivität auf institutioneller Ebene: Das Kapitel evaluiert Handlungsansätze der Sozialen Arbeit, um durch lebensweltorientierte Angebote und Antidiskriminierungspädagogik institutionelle Exklusion abzubauen.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Streetwork und Antidiskriminierungspädagogik notwendige, wenngleich nicht alle Probleme lösende, Ansätze zur Förderung von Teilhabe und Gerechtigkeit darstellen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Institutionelle Diskriminierung, Migrantische Jugendliche, Sozialraum, Machtasymmetrien, Streetwork, Antidiskriminierungspädagogik, Soziale Ungleichheit, Teilhabe, Lebensweltorientierung, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Intersektionalität, Identitätskonstruktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie soziale Institutionen in Deutschland durch Machtstrukturen exkludierend auf migrantische Jugendliche wirken und wie die Soziale Arbeit darauf reagieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf institutioneller Diskriminierung, sozialer Ungleichheit, den Lebenswelten migrantischer Jugendlicher sowie Gegenstrategien wie Streetwork.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob aufsuchende Sozialarbeit durch die Aushebelung von institutionellen Hierarchien und Ausgrenzungsformen migrantische Jugendliche erreichen und ihrem gesellschaftlichen Bild kritisch begegnen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung soziologischer Fachliteratur zum Thema Institutionen, Diskriminierung und Sozialer Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Institutionen, die Analyse von Diskriminierungsmechanismen, die theoretische Verortung von Gerechtigkeit sowie die Vorstellung praktischer pädagogischer Gegenentwürfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind institutionelle Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Migrationsgesellschaft, Streetwork und Teilhabegerechtigkeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Organisation und Institution?

Die Arbeit greift auf Wolff zurück, der eine begriffliche Trennung vornimmt, da eine Reform der Rahmenbedingungen einer Organisation nicht automatisch einen Wandel der darin verankerten, tieferliegenden Institutionen bewirkt.

Warum ist das Konzept der Intersektionalität für die Untersuchung wichtig?

Intersektionalität ist entscheidend, um die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Diskriminierungsformen – etwa Rassismus und religiöser Feindlichkeit gegenüber muslimischen Jugendlichen – besser erfassen zu können.

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Résumé des informations

Titre
Ansätze der Sozialpädagogik als Antwort auf institutionelle Machtasymmetrien gegenüber migrantischen Jugendlichen
Note
1,0
Auteur
Judith Rau (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
22
N° de catalogue
V1156993
ISBN (PDF)
9783346552211
ISBN (Livre)
9783346552228
Langue
allemand
mots-clé
Migrantische Jugendliche Streetwork Pädagogik Soziale Arbeit türkei-und arabischstämmige Jugendliche Institutionen institutionelle Macht Antidiskriminierungspädagogik Intersektionalität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Judith Rau (Auteur), 2021, Ansätze der Sozialpädagogik als Antwort auf institutionelle Machtasymmetrien gegenüber migrantischen Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1156993
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Extrait de  22  pages
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