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Zahlungskonzepte für das Internet

Título: Zahlungskonzepte für das Internet

Trabajo de Seminario , 2008 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Alexandros Dimitriadis (Autor)

Economía de las empresas - Otros
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Der Internethandel in Deutschland verzeichnet jährlich ein zwei- bis dreistelliges Wachstum. Nach Schätzungen wird dieser bis zum Jahr 2009 sogar auf etwa 694 Milliarden Euro ansteigen. Damit verbunden ist eine immer mehr steigende Anforderung an die Zahlungsverfahren, da es die gewaltigen Internetumsätze möglichst sicher und einfach einzunehmen gilt. In Deutschland kann hierbei auf über 40 verschiedene Zahlungsverfahren zurückgegriffen werden, dies spiegelt auch die hohe Innovativität auf diesem Markt wider. Die klassischen Verfahren, bis auf die Kreditkartenzahlung und die Vorausüberweisung, geraten bei dieser Vielzahl von verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten immer mehr in den Hintergrund. Bequeme Zahlungsverfahren, wie beispielsweise das Bezahlen per E-Mail, erfreuen sich hingegen einer steigenden Beliebtheit.

Neben diesen „E-Mail-basierten“ Verfahren, kann der Interneteinkäufer auch auf so genannte „Billing- und Inkassosysteme“, „Weltkartensysteme“ sowie „Mobil-telefonsysteme“ zurückgreifen. Bei einem solch großen Angebot an Zahlungs-konzepten ist es besonders für die Händler sehr schwierig, sich auf einige Verfahren festzulegen. Wichtige Auswahlkriterien, die zur Entscheidungsfindung dienen, sind zum Beispiel die Gebühren die ein Payment-Provider in Rechnung stellt. Gerade im Internethandel ist dieser Faktor sehr bedeutend, da die Händler, aufgrund des hohen Wettbewerbs, nur geringe Margen erzielen können. Die Gebühren für den Empfang der Zahlungen fallen somit schwer ins Gewicht. Aber auch die Kundenakzeptanz spielt eine wichtige Rolle, da die Kunden, nach einer Umfrage zufolge, bei der Auswahl ihrer Bezugsquelle neben dem Preis auch insbesondere auf die angebotenen Zahlungsverfahren achten.

Viele Unternehmen versuchen sich in diesem schnell wachsenden Markt eben-falls zu etablieren. Jedoch haben einige Zahlungsanbieter, wie zum Beispiel PayPal bei den E-Mail-basierten Verfahren und ClickandBuy bei den Inkasso- und Billing Systemen, ihre Marktposition so ausgeweitet, dass für neue Dienstleister mit dem gleichen Konzept kaum eine bedeutende Erfolgschance existiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zahlungskonzepte für das Internet

2.1 Überblick des Angebotes und der Nutzung

2.2 Klassische Zahlungsverfahren im Internet

2.2.1 Rechnung, Vorkasse und Nachnahme

2.2.2 Lastschrift

2.2.3 Kreditkarte

2.3 Ausgewählte innovative Zahlungsverfahren im Internet

2.3.1 E-Mail-basierte Zahlungssysteme am Beispiel von PayPal

2.3.2 Wertkarten-basierte Zahlungssysteme am Beispiel der Geldkarte

2.3.3 Mobiltelefon-basierte Zahlungssysteme am Beispiel von LUUPAY

2.3.4 Inkasso- und Billing Verfahren am Beispiel von ClickandBuy

3 Auswahl des richtigen Zahlungssystems

3.1 Anforderungen aus Händler- und Kundensicht

3.2 Eigenschaften der einzelnen Zahlungsverfahren

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Vielfalt und Eignung verschiedener Zahlungskonzepte im deutschen E-Commerce, um Händlern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur Auswahl des optimalen Systems zu bieten, welches sowohl Sicherheitsanforderungen als auch Kundenpräferenzen erfüllt.

  • Analyse klassischer Zahlungsverfahren wie Rechnung, Vorkasse und Lastschrift.
  • Untersuchung innovativer E-Payment-Systeme (E-Mail, Wertkarten, Mobiltelefon, Inkasso).
  • Gegenüberstellung von Händler- und Kundenanforderungen an Zahlungssysteme.
  • Bewertung von Kostenstrukturen und Sicherheitsaspekten.
  • Prognose zur zukünftigen Marktentwicklung im Bereich digitaler Bezahlsysteme.

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Wertkarten-basierte Zahlungssysteme am Beispiel der Geldkarte

Bei den Wertkarten-basierten Zahlungsverfahren unterscheidet man zwischen Hardware- und Software-basierten Systemen. Bei Softwaresystemen besitzt der Verbraucher nur eine „virtuelle“ Karte. Zu den Hardware-basierten-Systemen, ergo Systemen, bei dem der Verbraucher die Karte auch real besitzt, zählt unter anderem die GeldKarte. Vertreiber dieser Karte ist das Unternehmen EURO Kartensysteme GmbH. Vor dem Bezahlen kann der Kunde an GeldKarten-Terminals seine Karte mit bis zu 200 Euro aufladen. Seit 2007 können die Verbraucher ihre Karte auch über das Internet aufladen. Hierfür wird leider die Anschaffung einer zusätzlichen Hardware nötig. Durch den Ladevorgang wird konventionelles Geld in „elektronisches“ Geld umgewandelt.

Der Marktanteil der GeldKarte ist beachtlich. In Deutschland waren bis 2007 mehr als 68 Millionen GeldKarten im Umlauf. Auch dieses Verfahren eignet sich für Micropayment-Zahlungen besonders gut, vor allem ist diese Karte bei Automatenzahlungen, wie Parkschein- oder Zigarettenautomaten, sehr beliebt. Die Gebühren, die für den Händler anfallen, sind konkurrenzlos günstig. Es fällt lediglich eine Provision in Höhe von 0,3% des Kaufvolumens, mindestens jedoch einem Cent pro Transaktion, an. Weitere Gebühren für die Nutzung werden nicht in Rechnung gestellt. Aufgrund dieser niedrigen Provisionen und der Zahlungsgarantie, sowie dem Einsparpotential bei den Handlingkosten für Bargeld, ist die GeldKarte bei Händlern und Internet-Shops sehr beliebt. Derzeit gibt es in Deutschland 150.000 Akzeptanzstellen, mit einer steigenden Tendenz.

Der erhoffte Erfolg im Bereich der Internetzahlungen blieb bis jetzt leider aus. Die Verbraucher scheuen sich, die zusätzliche Hardware, die immerhin rund 50 Euro kostet, anzuschaffen. Vor allem weil die Verbraucher eine Zahlung mit der GeldKarte für nicht essentiell empfinden, solange es Alternativen im E-Payment gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Wachstum des Internethandels ein und skizziert die Problematik bei der Wahl passender Zahlungssysteme angesichts einer Vielzahl von Anbietern.

2 Zahlungskonzepte für das Internet: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Online-Zahlungsmöglichkeiten nach Zahlungszeitpunkt und detailliert sowohl traditionelle als auch moderne E-Payment-Verfahren mit ihren Marktführern.

3 Auswahl des richtigen Zahlungssystems: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Anforderungen von Händlern und Kunden an die Datensicherheit und Benutzerfreundlichkeit und bewertet die Eigenschaften der verschiedenen Zahlungsmethoden.

4 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel zieht eine Bilanz über die Entwicklung der Zahlungsverfahren und wagt eine Prognose über die Marktchancen der untersuchten Anbieter im Hinblick auf kommende regulatorische Trends.

Schlüsselwörter

E-Commerce, Internet-Zahlungssysteme, E-Payment, PayPal, Geldkarte, LUUPAY, ClickandBuy, Lastschrift, Kreditkarte, Micropayment, Händleranforderungen, Kundensicherheit, Transaktionskosten, SEPA, Zahlungsabwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Übersicht und Analyse der verschiedenen Konzepte zur Zahlungsabwicklung im deutschen E-Commerce-Markt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind klassische Zahlungsverfahren (Rechnung, Vorkasse) und innovative Systeme wie E-Mail-, Wertkarten-, Mobiltelefon- und Inkassozahlungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren aus Händler- und Kundensicht zu beleuchten, um eine Entscheidungshilfe für die Auswahl des richtigen Zahlungssystems zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die auf Studien von Marktforschungsinstituten und bestehenden Leitfäden für den E-Commerce basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme aktueller Zahlungsanbieter sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Kriterien zur Systemauswahl.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie E-Payment, Zahlungsabwicklung, Online-Handel und Akzeptanz von Internet-Zahlungssystemen definieren.

Warum ist die Integration von Zahlungsanbietern für Händler komplex?

Händler müssen abwägen zwischen Gebührenstruktur, dem Risiko von Zahlungsausfällen und der Kundenakzeptanz, da ihre Gewinnmargen oft nur gering sind.

Welchen Einfluss hat die europäische Vereinheitlichung des Zahlungsraums?

Durch die "Single Euro Payment Area" (SEPA) sollen rechtliche und technische Barrieren abgebaut werden, was internationale Transaktionen deutlich vereinfachen wird.

Welche Rolle spielt die Datensicherheit bei der Systemwahl?

Datensicherheit ist ein zentrales Kriterium; die Arbeit zeigt jedoch, dass die Angst vor Phishing oft auf einer unzureichenden Aufklärung der Nutzer basiert.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Zahlungskonzepte für das Internet
Universidad
University of Applied Sciences Kaiserslautern in Zweibrücken
Curso
Privatkundengeschäft
Calificación
1,3
Autor
Alexandros Dimitriadis (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
27
No. de catálogo
V115724
ISBN (Ebook)
9783640181216
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zahlungskonzepte Internet Privatkundengeschäft PayPal Geldkarte LUUPAY Click and Buy E-Commerce Zahlungsverfahren Kreditkarte Lastschrift Klassische Zahlungsverfahren innovative Zahlungsverfahren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexandros Dimitriadis (Autor), 2008, Zahlungskonzepte für das Internet, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115724
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