Zeit der Arbeitslosigkeit in ländlichen Gemeinden der neuen Bundesländer - anhand ausgewählter Einflussgrößen


Bachelorarbeit, 2008

65 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

0 Einleitung

1 Arbeitslosigkeit
1.1 Geschichtliche Eckpfeiler und Arbeitsmarktentwicklung seit 1949
1.2 Ursachen in den neuen Bundesländern
1.3 Die Ausnahme in den Hartz IV-Gesetzen: Hilfebedürftige unter 25 Jahre.
1.4 Generelle Folgen von Arbeitslosigkeit

2 Strukturdaten zu Schorstedt und dem Ortsteil Grävenitz
2.1 Infrastruktur in Schorstedt 2008
2.2 Vergleich möglicher Arbeitsplätze 1990 und 2008

3 Konzept und Anlage der empirischen Untersuchung
3.1 Die Phasen einer empirischen Untersuchung..
3.2 Die Entwicklung des Fragebogens..
3.2.1 Phase I: Formulierung des Forschungsproblems...
3.2.2 Phase II: Planung und Vorbereitung der Erhebung
3.2.3 Phase III: Datenerhebung.
3.2.4 Phase IV: Datenauswertung.

4 Die Darstellung der empirischen Ergebnisse
4.1 Daten zu den allgemeinen Angaben der Arbeitslosen
4.2 Angaben zur Erwerbs- und Arbeitslosigkeit der Probanden
4.2.1 Die Dauer der Arbeitslosigkeit
4.2.2 Das Arbeitsverhältnis vor dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit
4.2.3 Die Gründe der Arbeitsplatzkündigung
4.3 Befragungen der Teilnehmer zum Job-Center
4.3.1 Erreichbarkeit und Zugang zum Job-Center
4.3.2 Das Interaktionsmuster des Job-Centers in Gesprächs- Situationen
4.3.3 Die Maßnahmenangebote der Agentur für Arbeit
4.4 Persönliches Engagement
4.5 Persönliche Aussichten zur eigenen Arbeitslosigkeit
4.6 Schlussfolgerungen der empirischen Ergebnisse

5 Einige Einflussgrößen, die das Fortbestehen der Arbeitslosigkeit fördern könnten
5.1.1 Betrachtung des wirtschaftlichen Aspektes
5.1.2 Betrachtung des politischen Aspektes
5.1.3 Betrachtung des individuellen Aspektes
5.1.4 Betrachtung des gesellschaftlichen Aspektes
5.2 Bestehende Interventionsmaßnahmen und weitere Änderungsvorschläge
5.2.1 Das Öko-Dorf Brodowin e.V.
5.2.2 Die Ökologische Beschäftigungsinitiative Krummenhagen e.V.

6 Fazit

7 Literatur- und Quellenverzeichnis

8 Anhang

Abbildungsverzeichnis

Hauptteil:

Abbildung 1: Verteilung der Arbeitslosigkeit in Schorstedt nach Geschlecht und Alter (2007)

Abbildung 2: Verteilung der Probanden nach Geschlecht und Alter

Abbildung 3: Verteilung der Arten der Personenhaushalte

Abbildung 4: Dauer der Arbeitslosigkeit in Jahren

Abbildung 5: Arbeitsverhältnis vor der Arbeitslosigkeit

Abbildung 6: Gründe zur Arbeitsverhältnisauflösung

Abbildung 7: Zufriedenheit der Probanden mit Fallmanagern des Job-Centers in Interaktionssituationen

Abbildung 8: Gründe für Unzufriedenheiten mit dem Job-Center / Fallmanager

Abbildung 9: Art der erhaltenen Maßnahmen

Abbildung 10: Jahresangabe der letzten stattgefundene Maßnahme

Abbildung 11: Anzahl bisheriger Maßnahmen

Abbildung 12: Schätzung der Probanden über jährliche Arbeits- platzvorschläge

Abbildung 13: Persönliche Wege der Arbeitssuche

Abbildung 14: Maximal gewünschte Entfernung zum Arbeitsplatz

Abbildung 15: Gründe gegen Umzug..

Anhang:

Abbildung 1: Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit im früheren Bundesgebiet

Abbildung 2: Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Ost und West

Abbildung 3: Bruttoinlandsprodukt Vergleich der Bundesländer 2007

Abbildung 4: Arbeitslosequote Sachsen-Anhalts im Mai 2008

Abbildung 5: Verteilung der Einwohner Schorstedts nach Alter und Geschlecht (2007)

Abbildung 6: Arbeitsplätze in Schorstedt – Vergleich 1990 und 2008

Abbildung 7: Erwerbstätigenanteile in West- und Ostdeutschland 1950-1997

Abbildung 8: Fragebogen

Abbildung 9: Angabe über schulpflichtige Kinder

Abbildung 10: Anzahl im Haushalt lebender schulpflichtiger Kinder

Abbildung 11: Rentner im Haushalt

Abbildung 12: Anzahl im Haushalt lebender Rentner

Abbildung 13: Vorhandene Lebenspartnerschaft

Abbildung 14: Erwerbstätigkeit des Partners

Abbildung 15: Art der Bezüge von der Agentur für Arbeit

Abbildung 16: Erreichbarkeit des Job-Centers und Zugangs- zufriedenheit der Probanden

Abbildung 17: Angaben über regelmäßige Maßnahmenangebote

Abbildung 18: Bezug der Maßnahmen zum Wunsch – Arbeitsbereich

Abbildung 19: Erhalt regelmäßiger Arbeitsplatzvorschläge

Abbildung 20: Arbeitsaussicht

Abbildung 21: Montagearbeit

Abbildung 22: Umzug oder Verkauf des Hauses

0 Einleitung

Meine Motivation für die Thesis „Zeit der Arbeitslosigkeit in ländlichen Gemeinden der neuen Bundesländer“ entstand in einem Seminar während des Studiums zum Bachelor of Arts Soziale Arbeit an der HAWK Hildesheim. Während eines Seminars zur Arbeitslosigkeit erfuhr ich, dass der prozentuale Anteil Langzeitarbeitsloser relativ gering wäre bzw. mit der Länge der Arbeitslosigkeit prozentual geringer werde. Der Großteil der Arbeitslosen trete nach maximal zwei Jahren wieder in den Arbeitsalltag ein. Diese Aussagen verwunderten mich, da ich in Sachsen-Anhalt geboren bin und von dem Wohnort meiner Kindheit, sowie den umliegenden ländlichen Gemeinden und der Situation der Einwohner einen Eindruck habe, der diesen Informationen widerspricht. Durch die Diskrepanz meines persönlichen Eindrucks und der im Seminar erfahrenen Informationen entstanden für mich offene Fragen: a) Wie hoch ist der Anteil Langzeitarbeitsloser im ländlichen Bereich? und b) Kommt der Großteil der gemeldeten Arbeitslosen in ländlichen Gemeinden nach maximal zwei Jahren wieder ins Berufsleben? Aus diesem Grund sollte sich meine Bachelor-Thesis mit der ländlichen Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt, vornehmlich in Kleingemeinden, beschäftigen und die aus dem Widerspruch resultierende Hauptfrage untersuchen: Gibt es Einflussgrößen, die eine Verlängerung von Arbeitslosigkeit begünstigen? Für die Soziale Arbeit hätten die Erkenntnisse die Wichtigkeit insoweit, dass ein notwendiger Handlungshintergrund der professionellen, praktischen Sozialen Arbeit aufgezeigt wird und dass das multidimensionale Problem Arbeitslosigkeit etwas aufgeschlüsselt werden würde. Dadurch wären Problembereiche besser selektierbar und es könnten geeignete Maßnahmen, die wiederum sinnvoll verschiedene Problembereiche verknüpfen würden, angewendet werden. Also könnten durch den Zusammenhang der Erkenntnisse auch gleichermaßen neue Lösungswege für die Gemeinde Schorstedt ersehen werden. Zusätzlich würden Grenzen der Sozialen Arbeit und weiterer Zuständigkeiten gezeigt werden. Allerdings könnten aber auch Bereiche aufgezeigt werden, die bis dato in ihren Zusammenhängen für einige Personen- oder Berufskreis nicht ersichtlich gewesen sind und somit eventuelle Wissenslücken schließen.

Um die Hauptfrage in der Arbeit in einem durchführbaren Rahmen zu klären, untersuchte ich unter dem Einsatz einer Forschungsstudie meinen Heimatort Schorstedt, eine dörfliche Gemeinde, mit besonderem Augenmerk auf die dort herrschende Arbeitslosigkeit. Da es in dieser Region mehrere Gemeinden mit ähnlichen Bedingungen und Strukturen gibt, wären die Ergebnisse teilweise oder gänzlich übertragbar.

Leider sind keine Studien über ländliche Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern recherchierbar, doch um einen Einstieg in dieses Thema zu finden, besorgte ich mir auf Anraten das Buch „Die Arbeitslosen von Marienthal“ von Marie Jahoda. Allerdings stellte ich fest, dass gravierende Unterschiede zu meiner bevorstehenden Studie bestanden. Aus diesem Grund werde ich die Studie von Marienthal nicht in dieser Thesis berücksichtigen. Für die Grundlagenvermittlung zum Thema Arbeitslosigkeit benutzte ich u. a. auch ältere Literatur, da die Ursachen zeitlich etwas zurückliegen und in diesen Büchern oft ausführlicher beschrieben wurden. In der recherchierten neueren Literatur waren kaum Informationen über die Arbeitslosigkeit der neuen Bundesländer zeitlich vor und nach der Wiedervereinigung. Ebenso auffällig war, dass die Ursachen je nach Aktualität des Buches stetig kürzer beschrieben wurden.

Im ersten Kapitel wird zunächst in das Thema Arbeitslosigkeit eingeführt. Durch kurze Ausführungen werden einige Grundlagen wie Begriffsbestimmung, die geschichtliche Entwicklung, die Ursachen in Ostdeutschland, gesetzliche Sonderfälle und generelle Folgen aufgezeigt.

Das zweite Kapitel soll dem Leser einen Einblick in den untersuchten Ort Schorstedt ermöglichen. Es werden Einwohnerdaten aus einem Interview vom 04. Dezember 2007 mit der Gemeindeverwaltung bekannt gegeben. Zusätzlich wird die Infrastruktur aufgezeigt und mit der von 1990 verglichen. Die besondere Betrachtung liegt hier auf die Anzahl der Arbeitsplätze, woraufhin kurz auf die Dunkelziffer der Arbeitslosen, u. a. resultierend aus der Arbeitspflicht in der ehemaligen DDR, eingegangen wird.

Das dritte Kapitel legt die Grundlagen für die empirische Untersuchung dar. Es wird dazu verkürzt auf die Entwicklungsphasen einer empirischen Untersuchung eingegangen. Auf diese Grundlagen aufbauend werden die Entstehungsphasen des Fragebogens dargestellt.

Im vierten Kapitel erfolgt die Ergebnisdarstellung der durchgeführten Forschung. Dazu werden die allgemeinen Daten der Probanden kurz aufgezeigt um die Teilnehmer vorzustellen. Als nächstes erfolgt eine Anamnese der Arbeitslosensituation u. a. mithilfe der Darstellung der Berufssituation vor der Arbeitslosigkeit und den Gründen der Arbeitsplatzkündigung. Danach wird das subjektive Erleben der Probanden in ihrer Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit bzw. dem Job-Center gezeigt, woraufhin abschließend die eigene persönliche Arbeitssuche und die erwarteten beruflichen Zukunftschancen vorgestellt werden. Zum Abschluss dieses Kapitels werden die Schlussfolgerungen und Interpretationen der Forschung erstellt.

Im folgenden Kapitel werden die möglichen Einflussgrößen zusammengefasst, die aus dem Bericht resultieren und die Arbeitslosigkeit fördern könnten. Ebenso werden die Interventionsmaßnahmen der Gemeinde Schorstedt und mögliche weitere Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.

Das Fazit ist das sechste Kapitel und umfasst u. a. einen eigenen Eindruck über die empirischen Ergebnisse und der Literaturrecherche.

1 Arbeitslosigkeit

Je nach wissenschaftlicher Disziplin ist die Definition von Arbeitslosigkeit etwas verschieden. Von der ökonomischen, soziologischen und juristische Definitionsform wird die letztgenannte nach dem SGB III gewählt, da im Verlauf der Bachelor-Thesis der Bezug stärker zwischen den Hartz IV-Gesetzen und der Sozialen Arbeit gezogen wird. Im § 119 SGB III (Arbeitsförderung) wird die Arbeitslosigkeit wie folgt definiert: „…(1) Arbeitslos ist ein Arbeitnehmer, der

1. nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht (Beschäftigungslosigkeit),
2. sich bemüht, seine Beschäftigungslosigkeit zu beenden (Eigenbemühungen) und
3. den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht

(Verfügbarkeit)…“

Als Arbeitslose/r gilt man weiterhin, selbst wenn ein Ehrenamt oder eine berufliche Beschäftigung bzw. Tätigkeit mit weniger als 15 Stunden in der Woche ausgeführt wird. Dieser Zustand bleibt, so lange wie der Arbeitslose für eine berufliche Eingliederung zur Verfügung steht, Eigenbemühungen für die Beendigung der Arbeitslosigkeit zeigt und die Vorschläge der Agentur für Arbeit annimmt und diesen nachgeht.[1]

Bei einer Arbeitslosigkeitsdauer ab einem Jahr besteht lt. § 18 SGB III die Langzeitarbeitslosigkeit.[2]

Durch die Definition von Arbeitslosigkeit entstehen Personenkreise, die sich außerhalb der Arbeitslosenstatistik befinden, aber trotzdem keiner geregelten Erwerbstätigkeit nachgehen und Transferleistungen vom Staat beziehen. Zu den Personenkreisen der versteckten Arbeitslosigkeit gehören u. a. Umschüler, nicht gemeldete Personen, Personen in Fortbildungen.

1.1 Geschichtliche Eckpfeiler und Arbeitsmarktentwicklung seit 1949

In der ersten Phase (1949-1960) waren der Wiederaufbau nach dem Krieg und das Wirtschaftswunder für den Arbeitsmarkt bedeutend. Die Arbeitslosenquote von 10,4% wurde in diesem Zeitraum auf 1,3% gesenkt, trotz dass Flüchtlinge, einschließlich derjenigen aus Ostdeutschland, nach Westdeutschland kamen und aufgenommen wurden. Die Schwierigkeiten in dieser Zeit waren das nur langsam beginnende Wirtschaftswachstum, der deutliche Frauenüberschuss bei den Erwerbsfähigen in der Nachkriegszeit und die steigende ländliche Arbeitslosigkeit, da Einwanderer wegen städtischem Wohnungsmangel dort angesiedelt wurden. Im Lauf des Wirtschaftswachstums wurde eine enorme Anzahl von Arbeitsplätzen geschaffen.[3]

Die zweite Phase dauerte von 1961 bis 1973. Vollbeschäftigung war während dieser Zeit üblich und vollzog sich bis zum ersten Ölpreisschock (1973). Die demografischen Bedingungen wandelten sich, so dass in diesem Zeitabschnitt ein Arbeitskräftemangel spürbar war. Die Anzahl der möglichen erwerbstätigen Personen wurde geringer, da in der Kriegszeit weniger Kinder geboren wurden, die nun das erwerbsfähige Alter erreichten. Zusätzlich veränderten sich Arbeitsbedingungen, so dass sich die Ausbildungszeit verlängerte und die Arbeitszeit verkürzte. Um den Arbeitskräftemangel zu minimieren wurden ausländische Arbeitskräfte als Gastarbeiter angeworben. Als 1973 die Konjunktur stärker rückläufig war, erließ die Bundesregierung einen Anwerbe- und Einreisestopp zur Arbeitsaufnahme.[4]

Ab 1974 war die dritte nennenswerte Phase. Seit dem hält sie an und ist von der Massenarbeitslosigkeit geprägt. In dieser Zeit kam es wiederum zu demografischen Veränderungen. Die geburtenstarken Jahrgänge nach der Kriegszeit und in den 60er Jahren, sowie die Ausländerzuwanderung führten zu einem höheren Anteil Erwerbsfähiger, der die Zahl der Arbeitsplätze bei weitem überstieg. Zusätzlich nahm die Erwerbsbeteiligung der Frauen zu. Einerseits wollten sie sich beruflich verwirklichen und andererseits spielte der (vielleicht notwendige) Beitrag zum Familieneinkommen eine Rolle. Durch die Wiedervereinigung 1990 hat sich der Schwerpunkt der Arbeitslosigkeit besonders auf die Bürger der neuen Bundesländer verlegt. Durch mehrere Rezessionen wurden Arbeitsplätze abgebaut, wobei im Nachhinein bei einer positiven wirtschaftliche Entwicklung wieder neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Problematik bestand aber in dem enormen Zuwachs an erwerbsfähigen Personen, der nicht ausgeglichen werden konnte und Arbeitslosigkeit bedingte. Durch die Wirtschaftskrisen wurde sie noch verstärkt und hält bis heute an. (siehe Anhang, Abb. 1, S.51)[5]

1.2 Ursachen in den neuen Bundesländern

Da der Fokus stärker auf entscheidende Ursachen in den neuen Bundesländern gerichtet werden soll, bezieht sich dieses Unterkapitel fast ausschließlich auf die Betrachtung von Ostdeutschland.

Der erste zu nennende Grund für den Arbeitslosenanstieg ist die verschieden hohe Erwerbsbeteiligung in Ost- und Westdeutschland vor der „Wende“. Mitunter entstand der höhere Erwerbsanteil in Ostdeutschland durch die hohe Berufstätigkeit ostdeutscher Frauen. Ebenso war der Anteil von Normarbeitsverhältnissen (dauerhafte Vollzeitbeschäftigung) in Ostdeutschland höher, auch wenn dies niedrig produktive Tätigkeiten waren, die zudem gering entlohnt wurden.[6] Die Frauen konnten Berufstätigkeit und Familiengründungen bzw. -arbeit besser vereinen, da das Betreuungsangebot für Kinder durch Kinderkrippen und -gärten, sowie Hortplätze stark vertreten war. Durch das enorme Betreuungsangebot für Kinder waren einerseits viele Frauen in diesem Bereich angestellt und gleichzeitig konnten Frauen ganztags ihrer jeweiligen Arbeit nachgehen.

Bis zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung gab es in der ehemaligen DDR ein Gesetz, das für jeden DDR-Bürger einen Arbeitsplatz „garantierte“, ihn sogar zur Ausübung eines Berufes verpflichtete. In der DDR-Verfassung vom 7. Oktober 1974 stand im Artikel 24: „…(1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht auf Arbeit. Er hat das Recht auf einen Arbeitsplatz und dessen freie Wahl entsprechend den gesellschaftlichen Erfordernissen und der persönlichen Qualifikation…

(2) Gesellschaftlich nützliche Tätigkeit ist eine ehrenvolle Pflicht für jeden arbeitsfähigen Bürger. Das Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit. …“[7]

Mit der Wiedervereinigung fiel dieses Gesetz weg und ebenso wie das Gesetz gingen Arbeitsplätze abhanden, da der freie Wettbewerb von den unterschiedlichen Märkten der ehemaligen DDR nicht erfüllt werden konnte. Zusätzlich stieg die Arbeitslosenzahl in den neuen Bundesländern, da der Verlust von ca. 840.000 Arbeitsplätzen bewusst eingeführt wurde. Diese Arbeitsplätze bezogen sich auf staatliche Stellen und Sektoren wie die Rüstungsindustrie, das Militär, die Staatssicherheit, usw.[8] Während dieser Zeit wurden durch den Abbau der Infrastruktur u. a. eine Vielzahl an Betreuungsmöglichkeiten wie Krippen und Kindergärten geschlossen, die selbst in kleinen Gemeinden ihren festen Bestand hatten. Genauso erging es beispielsweise Einkaufsläden und landwirtschaftlichen Betrieben in dörflichen Kleingemeinden.

Die höhere Arbeitslosigkeit Ostdeutschlands im Gegensatz zu Westdeutschland ist immer noch eine Folge der Deindustrialisierung seit und nach der Wende. Die wirtschaftliche Situation hat sich während der Jahre nicht verbessert, was am Bruttoinlandsprodukt ersichtlich ist (siehe Anhang, Abb. 3, S.52). In den neuen Bundesländern liegt das Bruttoinlandsprodukt deutlich unter dem der alten Bundesländer. Das zeigt, dass hier die Wirtschaftskraft noch immer gering ist. Da es aber eine hohe Zahl an Menschen im erwerbfähigen Alter gibt, aber die verschiedenen Wirtschaftsbereiche geringer vorhanden sind, ergibt sich dadurch eine Differenz zwischen den Erwerbstätigen und den Arbeitsplätzen. Diese Differenz bilden die Arbeitslosen.[9]

Seit der Vereinigung hat sich bis heute die Erwerbstätigkeit durch den Arbeitsplatzabbau besonders im ostdeutschen Raum verändert und nimmt weiterhin ab (siehe Anhang, Abb. 2, S.51). Während in den alten Bundesländern die Erwerbstätigkeit gleich blieb, hat sie sich in den neuen Bundesländern bisher um 18,8% verringert, was ebenso knapp 1/5 der Arbeitsplätze vom Ausgangsjahr 1991 ausmacht.[10]

Ebenso hatte die Rationalisierung von Arbeitsplätzen, um diese effizienter und ökonomischer zu gestalten, als Folge die Arbeitsplatzreduzierung. Die ostdeutschen Märkte sollten technisch, arbeitsorganisatorisch und wirtschaftsstrategisch verändert werden um auf dem Weltmarkt zu bestehen.[11]

Ein weiterer Faktor, der die Arbeitslosigkeit ansteigen ließ, war die Umstrukturierung von Normarbeitsverhältnissen in Nicht-Normarbeitsverhältnisse (z. B. Teilzeit, Minijobs, usw.). Dadurch wurden zwar im ersten Augenblick mehr Arbeitsplätze geschaffen, doch diese hatten ein geringeres Einkommen zur Folge, so dass bis heute die betreffenden Personen angehalten sind mehrere Jobs parallel inne zu haben. Nur auf diese Weise können Einkommenseinbußen wieder beglichen werden, aber dadurch wird die Anzahl der Arbeitsplätze verringert und wiederum die Arbeitslosenzahl erhöht.[12]

Ein weiterer wesentlicher Aspekt sind die beruflichen Qualifizierungen ostdeutscher Erwerbsfähiger.[13] Wie bereits in diesem Unterkapitel eingangs erwähnt, wurden von den ostdeutschen Erwerbsfähigen in der DDR viele niedrig produktive Tätigkeiten, mit oftmals geringerer Eignung, eingenommen. Die Personen, die bereits vor dem Mauerfall im Berufsleben standen, verfügen nach den heutigen wirtschaftlich geforderten Standards meist nicht über ausreichende berufliche Qualifizierungen bzw. sie wurden nach der Wiedervereinigung in vielen Berufen nicht anerkannt. In verschiedenen Berufsbereichen wurde innerhalb einer Zeitspanne von einigen Jahren die Gelegenheit gegeben an einem Zusatzseminar bzw. einer Fortbildung mit abschließender Prüfung teilzunehmen. Dadurch erhielt man die staatlich anerkannte Qualifizierung des jeweiligen Berufes. Die Berufserfahrung wurde meist als erbrachter und bestandener Praxisteil anerkannt. Diese Qualifizierungsmaßnahmen waren oft mit Kosten verbunden, die der Betroffene selbst übernehmen musste. Die Personen, die sich diese nicht leisten konnten, keine Informationen über die Notwendigkeit erhielten, keine Motivation hatten oder die Maßnahmen nicht als wichtig erachteten, sind nun mitunter im Feld der unqualifizierten Erwerbsfähigen und meist bei den Arbeitslosen vertreten. Da die Maßnahmen nur für einen bestimmten Zeitraum angeboten wurden, ist die Eventualität auf eine anerkannte Qualifizierung vertan.

1.3 Die Ausnahme in den Hartz IV-Gesetzen: Hilfebedürftige unter 25 Jahre

Da nicht die Erläuterung des gesamten Hartz IV-Gesetztes Hauptbestandteil dieser Arbeit ist, sollen in diesem Abschnitt die Sonderregelungen der Hilfebedürftigen unter 25 Jahren zusammenfassend vorgestellt werden. Da in Schorstedt, wie später noch gezeigt wird, ebenfalls Arbeitslose leben, die unter 25 Jahre sind, wird dieser Bereich mit einbezogen.

Mit dem vollendeten 18. Lebensjahr besteht die Volljährigkeit. Bis zur Überarbeitung des Reformgesetzes erhielt jeder Volljährige die Möglichkeit auf einen Anspruch auf den Eckregelsatz, trotz dem Zusammenleben mit den Eltern in einem Haushalt. Ebenso konnten sie eine Wohnung beziehen, für die sie ebenfalls vom Staat finanzielle Unterstützung bekamen. Zum 1. Juli 2006 wurden neue Regelungen in die Hartz IV-Gesetze eingeführt, die zunächst bewirken, dass Volljährige, sofern sie das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, bei Leistungsberechnungen mit in die Bedarfsgemeinschaft der Eltern integriert werden (§ 7 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 4 SGB II) und erhalten nicht mehr den vollen Eckregelsatz, sondern 80% (entspricht 276 Euro) davon (§ 20 Abs. 2 Satz 2 SGB II) . Sollten die Hilfebedürftigen unter 25 Jahren in eine eigene Wohnung beziehen, ohne das im Vorfeld mit dem zuständigen Amt abgeklärt zu haben, erhalten sie ebenfalls nur 80% der Eckregelleistung (§ 20 Abs. 2a SGB II).[14] Das Einholen der Zusicherung ist für Arbeitslosengeld II - Empfänger eine Obliegenheit und kann mit der Einhaltung zur fortlaufenden Finanzierung ohne Übergangsfrist dienen. Allerdings bedeutet die Zusicherung nicht automatisch eine Zustimmung zur eventuellen Kostenübernahme, sondern die Angemessenheit der Wohnung bezüglich der gesetzlichen Bedingungen.[15]

Seit dem 1. April 2006 gibt es für Hilfebedürftigen unter 25 Jahren die zweite Verpflichtung eine weitere Zusicherung beim Leistungsträger einzuholen. Vor einem Wohnungswechsel ist generell zu erfragen, ob sie überhaupt umziehen dürfen (§ 22 Abs. 2a SGB II) und somit eventuell Leistungen für die Erstausstattung einer Wohnung (§ 23 Abs. 3 Nr.1, Abs. 6 SGB II) erhalten. Sollte das Einholen der Zusicherung nicht im Vorfeld geschehen sein, werden Kosten für Unterkunft und Heizung nicht übernommen bzw. es werden keine Leistungen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr für die Wohnung gezahlt.[16] Allerdings führen nach § 22 Abs. 2a Satz 2 SGB II besondere Härtefälle bzw. Umstände zur Zusicherung bei volljährigen Hilfebedürftigen unter 25 Jahren. Hierzu gehören schwerwiegende soziale Probleme im Zusammenleben mit den Eltern oder sonstiger im Haushalt befindlicher Personen (z. B.: Partner, Ehegatte), ein notwendiger Umzug für die Arbeitsmarktintegrierung oder ähnliche schwerwiegende Gründe. Ist einer dieser Tatbestände erfüllt, kann ausnahmsweise auch von dem Erfordernis der "zusätzlichen" vorherigen Zustimmung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, diese Zusicherung einzuholen.[17]

1.4 Generelle Folgen von Arbeitslosigkeit

Momentan liegt die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt bei 14,5%. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Ostdeutschland befindet sich bei 13,4%. (siehe Anhang, Abb. 4, S.53). Bei der regionalen Betrachtung der Arbeitslosenquote wurde festgestellt, dass die Stendaler Region im Mai 2008 eine Quote von 15,5% hatte.[18] Da die Arbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt im Vergleich zu anderen Bundesländern hoch ist, wandert ein Teil der Bevölkerung (u. a. auch Arbeitslose) wegen besserer Arbeitsaussichten ab. Die Folge davon sind so genannte „schrumpfende“ Städte und Gemeinden. Um dagegen zu wirken und zusätzliche Kosten zu sparen, wurde in verschiedenen Regionen die Gebietsreform eingeführt und Landkreise zusammengeschlossen. Die Gemeinden und Kommunen versuchen zu reagieren, indem sie ihre Attraktivität für Bewohner steigern. So werben sie u. a. um Bürger aus den alten Bundesländern und um die jüngere Generation, damit sie nicht abwandert.

Da Arbeitslosigkeit ein vielschichtiges Problem ist, sollen unter diesem Bereich einige Probleme und daraus entstehende Folgen für die Betroffen aufgezeigt werden.[19] Durch die Ausübung einer Arbeit sollen die Arbeitnehmer eigentlich ihre sozialen Bedürfnisse befriedigen, sie sollen eine Unanhängigkeit in ihrem Leben erhalten und über den Verdienst ihr Leben organisieren und finanzieren können. Mit dem Wegfall der Arbeit und dem Erhalt des Eckregelsatzes von 345 Euro monatlich sind diese „Freiheiten“ nicht mehr möglich. Einerseits führt das zu einer finanziellen Abhängigkeit und somit auch stetige Rechtfertigung bzw. sozialen Offenbarung dem Staat gegenüber. Andererseits kann dieser Zustand zu psychischen Problemen führen, in dem beispielsweise wegen der Verarmung, Ausgrenzung und Diskriminierung das eigene Selbstwertgefühl sinkt.[20] Je länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto größer wird das Gefühl in der Gesellschaft nicht benötigt zu werden und gleichfalls nicht mehr Teil dieser zu sein.[21] Weitere Folge der Dauer können die steigende Hoffnungslosigkeit, Suchterkrankungen, sowie die Resignation und einhergehende Depressionen sein. Ebenso werden andere Gesundheitsbereiche in Mitleidenschaft gezogen. Die Zahnvorsorge und -behandlung werden dadurch nahezu unerschwinglich. Besuche bei Allgemein- und Fachärzte werden durch erwartete Kosten (z.B. Praxisgebühren) vermieden.

Die Arbeitslosigkeit hatte indirekt eine Umstrukturierung im wirtschaftlichen Bereich zur Folge. Eine Vielzahl an Normarbeitsverhältnissen wurde zu Nicht-Normarbeitsverhältnissen (Teilzeit, Minijobs, usw.), so dass sich die heutigen Einkommenshöhen unterschiedlich gestalten und die Arbeitnehmer und deren Familien Einkommensverluste verbuchen.[22] Mehr junge und qualifizierte Frauen gehen ins Berufsleben, um sich beruflich zu verwirklichen oder um das Familieneinkommen aufzubessern. Durch diese Veränderung der Erwerbsbeteiligung entsteht ein Verdrängungswettbewerb. Personen, vor allem aber auch Männer, die weniger qualifiziert sind (z. B. ausländische Mitbewohner und Ältere) driften dadurch in die Arbeitslosigkeit und somit oft ins Abseits.[23] Dieser Aspekt ist zugleich Ursache und Folge der Arbeitslosigkeit.

Eine weitere Folge aus der Langzeitarbeitslosigkeit ist, dass die Betroffenen von Unternehmen kaum gewählt werden, da sie aufgrund längerer Zeiträume außerhalb des Arbeitslebens schwieriger zu integrieren sind und meist die individuellen beruflichen Qualifikationen den Fortschritten des Berufs nicht gerecht oder dass ihre bisherigen Qualifizierungen ungültig werden. Dadurch sind sie beispielsweise weniger einsetzbar oder die Kosten der Einarbeitungszeit sind für die Unternehmen unrentabel.[24]

Umso mehr Menschen arbeitslos und sogar langzeitarbeitslos sind, desto stärker gerät die gesellschaftliche, marktwirtschaftliche und politische Struktur ins Schwanken.[25] Während der damaligen Arbeitsmarktentwicklungen wurde das Solidaritätsprinzip eingeführt. Dadurch leistet die Gesellschaft bis heute gegenseitige Verantwortungsübernahme u. a. in Form von Transferleistungen. Um das Prinzip einhalten zu können, werden von den Bürgern Steuern in die Sozialversicherung gezahlt. Im Bezug auf Arbeitslosigkeit wird von den arbeitenden Bürgern ein Beitrag in die Arbeitslosenversicherung geleistet, der wiederum als Transferleistung ausgezahlt wird. Eine Problematik entsteht, wenn der Anteil Arbeitsloser steigt, da mit diesem Anteil ebenfalls die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung steigen müssen. Allerdings sinkt mit steigendem Arbeitslosenanteil ebenso die Zahl der Erwerbstätigen, was zur Folge hat, dass eine kleiner werdende Anzahl Menschen für eine größer werdende Betroffenengruppe aufkommen muss. Dadurch werden die Lohnnebenkosten der Erwerbstätigen höher und ihr Nettoeinkommen dementsprechend geringer. So kann es geschehen, dass sie trotz Arbeit nicht wesentlich mehr Einkommen zur Verfügung haben als Bezieher von Transferleistungen. Wenn durch diese Situation der Großteil der deutschen Bevölkerung weniger Einkommen zur Verfügung hat, wirkt sich das ebenso auf deren Kaufkraft und somit auf die wirtschaftliche Situation aus. Das wiederum könnte zu weiteren Arbeitsplatzverlusten führen.

Politisch bedeutet das mitunter ein Spagat zwischen Bürger- und Wirtschaftsbegehren. Um die Transferleistungen abdecken zu können und zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit zu finanzieren, steigen meist die Steuern der Bürger und muss ein Teil des Bundeshaushaltes abgeführt werden. Ebenso ist die Zwangslage, dass die Wirtschaftssteuern angemessen sein müssen, damit einerseits die Wirtschaft einen steuerlichen Beitrag leistet und andererseits das Land für Unternehmen interessant bleibt und der Standort Deutschland beibehalten wird.

2 Strukturdaten zu Schorstedt und dem Ortsteil Grävenitz

Um die folgenden Strukturdaten und Einwohnerverhältnisse in diesem Kapitel beschreiben zu können, wurde die Gemeindeverwaltung von Schorstedt am 04. Dezember 2007 interviewt. Die Auskünfte werden in den folgenden Seiten beschrieben und zusammengefasst.

Der Ort Schorstedt ist eine kleine Gemeinde, die sich in dem Bundesland Sachsen-Anhalt in der Region Altmark befindet. Der zugehörige Ortsteil Grävenitz liegt von ihr fast 2 km nördlich. Die Gemeinde liegt zwischen drei Städten und einer Vielzahl kleinerer Gemeinden. Die südwestlich nächstgelegene Kleinstadt ist Bismark mit einer Entfernung von 11 km. Im nordöstlichen Bereich und 16 km entfernt befindet sich die Kleinstadt Osterburg. Die Kreisstadt Stendal mit ca. 37000 Einwohnern liegt südöstlich von der Gemeinde Schorstedt und ist 24 km entfernt.

[...]


[1] Vgl. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (2002: 60)

[2] Vgl. Stascheit (2007: 211)

[3] Vgl. Schader-Stiftung (o. J.) nach: Zit. Hradil (2001: 187ff.), sowie Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 36)

[4] Vgl. ebenda

[5] Vgl. Schader-Stiftung (o. J.) nach: Zit. Hradil (2001: 187ff.), sowie Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 36, 67 ff.)

[6] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 33 f.)

[7] Zit. Ideetion Internet- & Verlagsgesellschaft mbH (o. J)

[8] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 64 f.)

[9] Vgl. Statistisches Bundesamt (2006: 579 ff.)

[10] Vgl. Bundeszentrale für politische Bildung (2005) nach: Statistisches Bundesamt (2004)

[11] Vgl. Scurrell (1999: 17)

[12] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 49)

[13] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 63)

[14] Vgl. Sozialverband Deutschland e.V. (2006)

[15] Vgl. ebenda

[16] Vgl. ebenda

[17] Vgl. ebenda

[18] Vgl. Bundesagentur für Arbeit (2008)

[19] Vgl. Scurrell (1999: 7)

[20] Vgl. Kirchler (1993: 69) und Kirchler (1993: 78 f.) nach Zit. Kieselbach & Schindler (1984)

[21] Vgl. Scurrell (1999: 15 ff.) und Kirchler (1993: 69)

[22] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 22 f.)

[23] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 24)

[24] Vgl. Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen (1998: 76 f.)

[25] Vgl. Fehn (1997: 17)

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten

Details

Titel
Zeit der Arbeitslosigkeit in ländlichen Gemeinden der neuen Bundesländer - anhand ausgewählter Einflussgrößen
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Veranstaltung
Bachelor-Thesis zur Erlangung des Grades Bachelor of Arts Soziale Arbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
65
Katalognummer
V115731
ISBN (eBook)
9783640170999
ISBN (Buch)
9783640172849
Dateigröße
851 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitslosigkeit, Einflussgrößen, Soziale Arbeit, neue Bundesländer, Sachsen-Anhalt, ländliche Gemeinden
Arbeit zitieren
Mia Schmalenberg (Autor), 2008, Zeit der Arbeitslosigkeit in ländlichen Gemeinden der neuen Bundesländer - anhand ausgewählter Einflussgrößen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/115731

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