Videotrends auf YouTube. Die Faszination von Make-up-Tutorials


Hausarbeit, 2015

25 Seiten, Note: 15


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung: mediale Verbreitung von Videoclips auf YouTube

2. Hintergrund: Die Online-Plattform YouTube

3. Kategorisierung der YouTube-Clips

4. Betrachtung und Analyse eines YouTube-Clips: das Make-up-Tutorial
4.1 Beschreibung der videoanalytischen Stilmittel und der Medienästhetik
4.1.1 Die Aufnahmesituation
4.1.2 Set und Stilmittel
4.1.3 Kommunikation mit den Zuschauern
4.2 Etablierung der Fan-Community: Konstruktion von Authentizität
4.2.1 Authentizität und Evidenz
4.2.2 Suggerieren von Vertrautheit und Nähe
4.2.3 Professionalisierung und Serialität der Make-up-Tutorials
4.3 Selbstdarstellung und Selbstadressierung

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis
6.1 YouTube-Videoclips

7. Abbildungsverzeichnis

1. Einführung: mediale Verbreitung von Videoclips auf YouTube

Die Mehrheit der Jugendlichen schaut heutzutage kein Fernsehen mehr, sondern YouTube, konkret: Dagi Bee, Gronkh und die Außenseiter. Es handelt sich um YouTube-Stars, die regelmäßig Videoclips auf YouTube laden. In einem Artikel der FAZ wird beschrieben, wie bei einem Kölner Messestand „Hunderte von Fans auf Autogramme und Selfies mit ihrem Star“1 Dagi Bee warten. Es scheint, dass die neuen Idole der kreischenden Teenager heutzutage nicht mehr Boygroups, wie zum Beispiel die Backstreet Boys, sind, sondern ‚einfache‘ Menschen, die Videos von sich im Internet veröffentlichen und sich somit eine Fangemeinde aufbauen. So wie Dagi Bee, sie gibt Schminktipps und redet in ihren Videos über ihr Leben oder beantwortet Fragen ihrer Zuschauer und Zuschauerinnen. Die YouTuber2 kommunizieren mit ihren Fans über Online-Videos, Kommentarfunktion und sozialen Netzwerken, geben Tipps und Ratschläge und verdienen nebenbei durch Kooperationen mit Firmen, Produktplatzierungen und Werbung ihr Geld. Die jugendlichen Fans kümmert das wenig, sie sind komplett von der Authentizität ihrer Vorbilder überzeugt. Doch wie entsteht diese extreme Faszination? Wie kommt es zu der viralen Verbreitung dieser YouTube-Videos, die einen ‚normalen‘ Menschen wie Dagi Bee innerhalb kürzester Zeit zum Teenie-YouTube-Star werden lassen. Was sind typische ästhetische Merkmale der Videos? Zeigen sie Gemeinsamkeiten in ihrer medialen Ästhetik auf? Weitere interessante Fragestellungen, die in der folgenden Arbeit bearbeitet werden sollen, drehen sich um die Identitätskonstruktion und Praktiken der Selbstdarstellung der YouTube-User.

2. Hintergrund: Die Online-Plattform YouTube

Die partizipatorische Online-Videoplattform YouTube ermöglicht seit ihrer Gründung im Februar 2005 über einer Milliarden Nutzer das Ansehen, Kommentieren, Hochladen und Verlinken von home videos, Musikvideos, TV-Clips und sonstigen Videoclips. YouTube ist seit dem Tag der Gründung eine der erfolgreichsten Online-Plattformen des Web 2.0: „Täglich werden auf YouTube Videos mit einer Gesamtdauer von mehreren hundert Millionen Stunden wiedergegeben und Milliarden Aufrufe generiert.“3 Schon nach einem Jahr, im Oktober 2006, wird die Plattform von Google aufgekauft. Die beliebtesten Videos erfahren häufig eine extrem schnelle und weitreichende, ‚virale‘ Verbreitung. Das Teilen und Verlinken der Videos auf anderen sozialen Netzwerken und Blogs steigert zusätzlich deren Bekanntheitsgrad.4 Dies trifft vor allem auf Videos zu, die von Privatpersonen erstellt und hochgeladen werden und sich in verschiedene Kategorien, von vlog über follow me around zu let’s play Videoclips einteilen lassen.

Von anfänglichen Amateuren haben sich die erfolgreichen Videoproduzenten zu dem Beruf des ‚YouTubers‘ professionalisiert. Sie können eine große Fangemeinde mit oftmals über einer Millionen Abonnenten vorweisen. Die jungen YouTube-Stars können durch das Angebot des YouTube-Partnerprogramms ihre Inhalte durch Werbung monetisieren.5 Zusätzlich verdienen sie durch Produktplatzierungen und Kooperationen mit diversen Firmen hochstellige Beträge und haben bereits die Aufmerksamkeit der Presse erhalten.6 Zudem können sie Multi-Channel-Networks beitreten. Damit sind Unternehmen, welche ein Netzwerk aus mehreren YouTube-Kanälen verbindet, gemeint. Sie bieten den Betreibern einzelner Kanäle Unterstützung bei „Produktentwicklung, Zusammenstellung des Programms, Finanzierung, Cross-Promotion, Partner-Management, Verwaltung digitaler Rechte, Monetarisierung/Vertrieb und/oder Aufbau eines Publikums“7 an. Dafür erhält das Unternehmen Anteile am Gewinn des YouTubers. Bekannte Multi-Channel-Netzwerke in Deutschland sind zum Beispiel Mediakraft Networks oder TubeOne Networks. Viele YouTuber, wie zum Beispiel auch Dagi Bee, sind Mitglied desselben Multi-Channel-Netzwerks und werben füreinander. Die Vernetzung findet auch außerhalb YouTubes auf Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram und Tumblr statt. Auch YouTube selbst treibt die Professionalisierung der Videoclips voran. Zum Beispiel bietet die Eröffnung der YouTube- Spaces YouTubern Studios an, die mit modernster Technik ausgestattet sind.8

3. Kategorisierung der YouTube-Clips

Wie auch andere soziale Netzwerke dient YouTube größtenteils der visuellen Selbstinszenierung seiner Nutzer. Die sogenannten „ egoclips9 umfassen einen Großteil der auf YouTube hochgeladenen Videos. Sie zeichnen sich durch eine besonders „exzessive[…] narzisstische[…] Selbstdarstellung“10 aus und erfahren eine hohe virale Verbreitung. In der Kategorie egoclip lassen sich weitere Clipunterarten auffinden, die jedoch oft nicht eindeutig abzugrenzen sind und mehreren Bereichen zugeordnet werden können. Sie sind flexibel und veränderbar. Sie entwickeln sich stets weiter, indem tagtäglich neue Videoclips hochgeladen werden. Meist ähneln sich die Clips von verschiedenen YouTubern inhaltlich sowie visuell, beispielsweise vlogs und follow me arounds (fma). Ersteres setzt sich aus den Wörtern Video und Blog zusammen und bezeichnet ein Videoformat, in welchem die Person Dinge aus ihrem Leben erzählt, ähnlich einem visuellen Tagebuch und dieses Video schließlich auf sozialen Netzwerken veröffentlicht. Letzteres bedeutet, dass die Kamera (und somit auch die Zuschauer) den gesamten Tag der Darsteller mitverfolgt. Oft werden fma an besonderen Anlässen oder auf Urlauben und Reisen gedreht. Eine weitere Sonderform stellen sogenannte tags dar: Der Darsteller wird von einem anderen Vlogger getaggt und muss daraufhin ein Video zu einem bestimmten Thema drehen. Oft spielen persönliche Dinge oder Fakten aus dem Leben der YouTuber eine zentrale Rolle. Beispiele sind FAQ tag (frequently asked questions; der Darsteller beantwortet Fragen seiner Fans, die meist seine Person betreffen), 10 things about me tag (der Darsteller erläutert zehn Fakten über sich selbst) , boyfriend/girlfriend tag (Fragen der Fans zur Beziehung der YouTuber werden im Video beantwortet, oft zusammen mit dem jeweiligen Partner). Neben den eher selbstbezogenen Videos bilden Clips, die eine Objektfixierung aufweisen, einen Großteil der auf YouTube hochgeladenen Videos. Sie können jedoch trotzdem den egoclips zugeordnet werden, da auch hier die Selbstdarstellung im Vordergrund steht und sich die Darsteller über die jeweiligen Objekte selbst inszenieren. Dazu gehören:

- Vorstellung neuer Mode- und/oder Lieblingsartikel (z.B. summer favourites)
- Präsentation neu eingekaufter Mode- und Beauty-Artikel (shopping hauls)
- Beschreibung von Dingen, die sich in der Handtasche befinden (What’s in my purse) oder Apps, die sich auf dem Handy befinden (What’s on my phone)
- Kommentierung des Auspackvorgangs von neu gekauften Artikeln (unboxing)

Weitere Unterarten sind Aufzählungs-Clips. Hier werden z.B. ‚10 Arten von Verwandten‘, ‚10 Arten von Exfreunden‘ oder ‚Probleme unter Geschwistern‘ auf humoristische Art und Weise vorgestellt. Des Weiteren bieten challenges oder collabs (collaborations) Entertainment für die Zuschauer. Zwei oder mehrere YouTuber treten gegeneinander an und müssen sich in der ‚Wahrheit oder Pflicht challenge‘ (der Darsteller muss sich zwischen ‚Wahrheit‘ oder ‚Pflicht‘ entscheiden und die Frage, die ihm gestellt wird, wahrheitsgemäß beantworten oder die Pflichtaufgabe ausführen; ähnlich dem jugendlichen ‚Flaschendrehen-Spiel‘) oder der ‚Flachwitz challenge ‘ (die YouTuber lesen sich gegenseitig Witze vor; derjenige, der am wenigsten lacht, gewinnt) beweisen. Diese collabs finden häufig unter YouTubern statt, die demselben Multi-Channel-Netzwerk angehören und suggerieren eine große Freundschaft innerhalb der YouTube-Community. Generell tauchen diese verschiedenen Videoclip-Formen in regelmäßigen Abständen immer wieder unter den professionalisierten YouTubern auf.

Einen auffällig beliebten Stellenwert haben jedoch Beauty- oder Make-up-Tutorials. Nach Ramón Reichert sind Make-up-Tutorials Teil von „kulturellen und sozialen Aushandlungsprozessen“11, da sie einerseits nicht als vollendetes, sondern als improvisiertes ‚Werk‘ betrachtet werden können und andererseits zur Interaktivität aufrufen. Er vergleicht dieses Phänomen mit kunsttheoretischen Ansätzen des Fluxus, Happening und der Intermedia der 60er Jahre, welche auf die Interaktion zwischen Künstler, Werk und Publikum abzielen. Make-up-Tutorials können in diesem Rahmen als Genre der Film- und Medienwissenschaften angesehen werden und demnach in ihrer kulturellen und medialen Praxis untersucht werden. Sie gehören der Kategorie der Tutorials oder Anleitungsvideos an, da sie einen bestimmten Schminkvorgang erläutern. Sie können zudem den egoclips aufgrund ihres selbstdarstellerischen Gehalts zugeordnet werden. Andere Arten, wie zum Beispiel vlog und haul, vermischen sich zudem mit Beauty-Tutorials. Oft werden gekaufte Beauty-Artikel präsentiert und gleichzeitig angewendet. Zusätzlich sind Kommentare oder Informationen über private Dinge der jeweiligen Darsteller Bestandteil der Tutorials.

4. Betrachtung und Analyse eines YouTube-Clips: das Make-up-Tutorial

Im Make-up-Tutorial stellt der YouTuber einen bestimmten Schminkvorgang am eigenen Gesicht vor und erläutert die einzelnen Schritte. Eine Bandbreite an Videos existieren in diesem Bereich: von my daily make-up routine über get ready with me zu Halloween-Make-up-Anleitungen und Haarfrisuren-Tutorials lässt sich jegliches Anleitungsvideo auf YouTube finden. Die Länge der Videoclips beträgt meist 10 bis 15 Minuten. Im Folgenden sollen, die sich wiederholenden ästhetischen Stilmittel des Make-up-Tutorials und ihr Zweck untersucht werden.

4.1 Beschreibung der videoanalytischen Stilmittel und der Medienästhetik

4.1.1 Die Aufnahmesituation

Die scheinbar spontanen und planlos aufgenommenen Videos sind vor der Aufnahme entsprechend vorbereitet. Das Set beziehungsweise der Hintergrund im Bildausschnitt wird gezielt ausgewählt. Die Darstellerinnen müssen während des Videos die Schminkutensilien nicht mehr suchen, sondern haben sie griffbereit vorliegen. Dementsprechend muss vor dem Dreh ein grobes Konzept existieren, das den Schminkablauf sowie die notwendigen Schminkobjekte festlegt.12

Für den Videodreh werden leicht verfügbare Aufnahmegeräte genutzt, wie zum Beispiel die Webcam des Laptops oder Computers. Das Gerät wird vor oder neben einen Spiegel gestellt und die Darstellerinnen platzieren sich wiederrum vor dem Spiegel. Die Frauen schminken sich also vor dem Spiegel und der Kamera, während sie einerseits ihr Gesicht im Spiegel betrachten und sich andererseits auf dem Bildschirm über die synchron übertragene Aufnahme beobachten. Sie können somit die Aufzeichnung überwachen und gegebenenfalls pausieren.13 Dieses filmische Set wird von Reichert als „Versuchs- und Selbstbeobachtungsanordnung“14 beschrieben, da sich die Frauen selbst auf dem Spiegelbild sowie auf dem Videobild beobachten. Der direkte Blick in die Kamera kann somit auch simuliert werden. Dieses Aufzeichnungsverfahren ähnelt dem Closed Circuit, bei der das Aufnahmemedium (in diesem Fall die Webcam) mit dem Abbildungsmedium (hier der Computer-, oder Laptopbildschirm) direkt verbunden ist.15 Die daraus resultierende „Gleichzeitigkeit von Realität und Abbild“16 wird bei Installationen der Medienkunst genutzt, um den Betrachter mit seinem eigenen Abbild zu konfrontieren (z.B: Bruce Naumans Live-taped video corridor17).

Die Darstellerinnen können dadurch die eigenen Handlungen synchron auf dem Bildschirm mitverfolgen und erleben sich selbst nicht mehr in der Gegenwart, sondern in einer „medial erweiterten Realität“18. Dieses Phänomen lässt sich an den Aussagen einer YouTuberin in einem ihrer Videos beobachten19:

[…] vor so `ner Kamera zu sprechen, weil eigentlich fühlt man sich auch ein bisschen doof. Wenn ich jetzt eigentlich so `nen Realitätscheck mache und realisiere was ich eben grad tue, ich sehe mich selbst hier, ich habe hier diese Linse und habe da zwar trotzdem das Gefühl, dass ich mit ganz Vielen spreche […]20

Es scheint, als ob die Darstellerin sich ihrer Situation der versetzten Realität bewusst wird, denn in der oben zitierten Szene ‚realisiert‘ sie die Gegenwart. Dies suggeriert, dass sie sich normalerweise dessen nicht bewusst ist. Die Videoherstellerin empfindet sich daher in einer „zeitversetzten Wiedergabe, die eher Erinnerungs- oder dokumentarischen Charakter aufweist“21.

4.1.2 Set und Stilmittel

Im Vordergrund des Bildausschnitts ist die (zumeist) weibliche Darstellerin des Schminkvideos in einer Nah- oder Großaufnahme von Kopf bis Schulter zu sehen. Sie präsentiert sich im privaten häuslichen Umfeld. Im Hintergrund lassen sich Möbel des Schlaf- oder Wohnzimmers erkennen. Private Gegenstände sind Teil der mise-en-scene. Auf dem Screenshot von Lauren Lukes Make-up-Tutorial ist beispielsweise ein großer Teddybär, der auf dem Bett platziert ist, im Hintergrund sichtbar22. Die Kamera bleibt statisch und das Video ist oft in einer einzigen Einstellung ohne Schnitt gedreht. Während des gesamten Videos bewegt sich nur die Darstellerin, welche durch die feststehende Webcam auch dazu gezwungen ist, die Schminkutensilien selbst in die Kamera zu halten, um den Zuschauern eine nähere Ansicht auf die Verpackung oder das Schminkobjekt zu geben oder den Produktnamen leserlich zu machen23. Ansonsten beschränken sich ihre Bewegungen meist auf Kopf und Hände, die zum Schminken, der Gestik oder dem Zeigen von Schminkobjekten, benutzt werden. Die Videos zeichnen sich durch eine Low-Tech-Ästhetik aus: Qualitätsschwache und grobkörnige Aufnahmen, die improvisiert und spontan scheinen und nicht einer Nachbearbeitung oder Montage ausgesetzt worden sind.24

Dabei fallen Ähnlichkeiten mit den filmästhetischen Mitteln des frühen Films um 1900 auf. Kamerabewegungen und Montage waren eher selten oder so gut wie gar nicht vorhanden. Der Bildausschnitt blieb statisch, während die Bewegung von den gefilmten Personen ausging und nicht von der Kamera. Wie im frühen Film ist die Bewegung in den Schminktutorials von der gefilmten Person abhängig. Indem die Darstellerin selbst die Schminkutensilien in die Kamera hält und somit die Bewegung von ihr, anstatt der Kamera ausgeht, wird gewissermaßen Realität suggeriert. Es entsteht, mit den Worten Reicherts, der Eindruck, „dass es das Leben selbst sei, das sich in das Medium einschreibe“25.

[...]


1 Zimmer-Amrhein, Florian: Youtube-Star „Dagi Bee": Dagi und wie sie die Welt sieht. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/youtube-star-dagi-bee-dagi-und-wie-sie-die-welt-sieht-13120516-p2.html (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

2 In der vorliegenden Arbeit wird aus Gründen der Vereinfachung die männliche Form benutzt. Weibliche sowie männliche Personen sind dabei stets mit eingeschlossen.

3 YouTube: Statistik. https://www.youtube.com/yt/press/de/statistics.html (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

4 Vgl. Miller, Michael: YouTube 4 You. Indianapolis, IN (Que) 2007, S. 7-9.

5 Vgl. Google: Was ist das YouTube-Partnerprogramm? https://support.google.com/youtube/answer/72851?hl=de (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

6 Vgl. Schneider, Martin/ Tanriverdi, Hakan: So viel verdienen Youtube-Stars. http://www.sueddeutsche.de/digital/videoplattform-so-viel-verdienen-youtube-stars-1.2349565 (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

7 YouTube: Multi-Channel-Netzwerke: Grundlagen. http://www.youtube.com/yt/creators/de/mcns.html (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

8 Vgl. Fuest, Benedikt: YouTube macht sich für die Werbung hübsch. http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article137432031/YouTube-macht-sich-fuer-die-Werbung-huebsch.html (zuletzt aufgerufen am 05.05.2015).

9 Richard, Birgit/ Grünwald, Jan/ Recht, Marcus/ Metz, Nina: Flickernde Jugend - Rauschende Bilder: Netzkulturen im Web 2.0. Frankfurt am Main (Campus) 2010, zit. in: Richard, Birgit: Vom Hipster zum Black Metal: True vs. Fake auf YouTube und Flickr. In: Hugger, Kai-Uwe (Hrsg.): Digitale Jugendkulturen. Wiesbaden (Springer VS) 2014, S. 49.

10 Ebd.

11 Reichert, Ramón: Make-up-Tutorials auf YouTube. In: Abend, Paulo/ Haupts, Tobias/ Müller, Claudia (Hrsg.): Medialität der Nähe: Situationen – Praktiken – Diskurse. Bielefeld (transcript) 2012, S. 103.

12 Vgl. Reichert 2012, S.106.

13 Vgl. Reichert 2012, S. 106.

14 Ebd., S. 105.

15 Vgl. ebd., S. 106.

16 Helfert, Heike: Raum Zeit Technikkonstruktionen: Aspekte der Wahrnehmung. http://www.medienkunstnetz.de/themen/medienkunst_im_ueberblick/wahrnehmung/11/ (zuletzt aufgerufen am 12.05.2015).

17 In Naumans Installation von 1969-70 betritt der Betrachter einen zehn Meter langen und 50 cm breiten Korridor, an dessen Ende zwei Monitore übereinandergestellt sind. Auf dem unteren Monitor läuft eine Videoaufnahme des Ganges, während auf dem oberen Monitor die Closed Circuit Aufzeichnung einer am Eingang des Korridors montierten Kamera zu sehen ist. Der Betrachter, der den Gang entlangschreitet, wird mit seinem eigenen Abbild auf dem Bildschirm konfrontiert, umso näher er den Monitoren kommt. Ein Gefühl der Irritation der Raum- und Zeiterfahrung wird ausgelöst, da der Betrachter sich von hinten sieht und sich zudem auf dem Bildschirm von sich selbst zu entfernen scheint (vgl. Medien Kunst Netz: Bruce Nauman. http://www.medienkunstnetz.de/werke/live-taped-video-corridor/ (zuletzt aufgerufen am 26.05.2015)).

18 Reichert 2012, S. 107.

19 Alle Zitate aus YouTube-Videos sind wortwörtlich übernommen. Dies beinhaltet auch umgangssprachliche Äußerungen und andere Abweichungen der gesprochenen Sprache.

20 SofiaBeautyCafe: Wie kann man anfangen Beauty-Videos zu drehen? https://www.youtube.com/watch?v=fcTESlCciKk (zuletzt aufgerufen am 23.05.2015), 1:30-1:45.

21 Reichert 2012, S. 107.

22 Vgl. Abbildung 1, S.9.

23 Vgl. Abbildung 2, S.9.

24 Vgl. Reichert 2012, S. 108-110; sowie Tolson, Andrew: A New Authenticity? Communicative Practices on YouTube. In: Critical Discourse Studies, Jg. 7, Nr. 4, 2010 http://www.tandfonline.com/doi/abs/ 10.1080/ 17405904.2010.511834#.VW9TSFJAbIU (zuletzt aufgerufen am 26.05.2015), S. 280.

25 Reichert 2012, S. 110.`

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Videotrends auf YouTube. Die Faszination von Make-up-Tutorials
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
15
Autor
Jahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V1157790
ISBN (Buch)
9783346558275
Sprache
Deutsch
Schlagworte
YouTube, Make-up Tutorial, authentizität, neue Medien, Medienästhetik
Arbeit zitieren
Daniela Heß (Autor:in), 2015, Videotrends auf YouTube. Die Faszination von Make-up-Tutorials, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1157790

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