Einsendeaufgabe im Themenbereich strategische Unternehmensführung: Strategischer Wandel bei der Gesundheits- und Medizintechnik AG
Behandelt werden die Gründe für Bodo Müller, einen Wandel in der Gesundheits- und Medizintechnik AG zu vollziehen und die Aspekte des Strategiewandels. Anschließend wird auf Change Management, die Balanced Scorecard und die Unternehmensethik eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1.BODO MÜLLERS PLAN
1.1.Gründe für Wandel
1.2.Aspekte des Stategiewandels
1.3. Barrieren und Widerstände
2.CHANGE MANAGEMENT
2.1.Gründe für Scheitern
2.2.Veränderungen meistern
3.STATEGIEIMPLEMENTIERUNG
3.1.Durchsetzung
3.2.Umsetzung
4.BALANCE SCORECARD
4.1.Ursache-Wirkungskette
4.2.Festlegung Ziele, Kennzahlen, Vorgaben und Maßnahmen
5.UNTERNEHMENSETHIK
5.1.Praxisbeispiel
5.2.Unternehmenswerte
5.3.Wertebruch
5.4.Konsequenzen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert den geplanten strategischen Wandel bei der Gesundheits- und Medizintechnik AG, identifiziert mögliche Barrieren im Change-Management-Prozess und erarbeitet unter Anwendung wissenschaftlicher Modelle Lösungsansätze sowie eine strategische Implementierung mithilfe der Balanced Scorecard, ergänzt durch eine kritische Betrachtung unternehmensethischer Aspekte am Beispiel von Meta.
- Strategischer Wandel und dessen Barrieren
- Anwendung des 8-Stufen-Modells nach Kotter
- Implementierung durch Transformation und Anpassung
- Strategische Planung mit der Balanced Scorecard
- Unternehmensethik und deren Bedeutung für den Unternehmenserfolg
Auszug aus dem Buch
2.1. Gründe für Scheitern
Auch für das Scheitern von Bodo Müller´s vorhaben gibt es Gründe, die am Beispiel der Stufen des 8 Stufen Modell´s nach Kotter in der Reihenfolge aufgeführt werden.
Grund 1
Stufe 2: Das Fehlen einer starken Erneuerungs-/Führungskoalition
Bodo Müller rief trotz der Enttäuschung über das abgelehnte Budget eine Arbeitsgruppe ins Leben, was per se, ein richtiger Schritt war. Allerdings konnte er bereits beim ersten Treffen nicht arrangieren, dass alle Beteiligten vor Ort waren. Nur die Hälfte kam der Einladung nach und die Anwesenden konnten nicht von Herrn Müller überzeugt werden bzw. wohnten dem Treffen augenscheinlich nur ungern bei. Demnach konnte man erahnen, dass das Treffen und das Thema einen geringen Stellenwert bei den Marketing Vizepräsidenten hatte.
Grund 2
Stufe 3: Die Kraft der Vision wurde unterschätzt
Zusammenfassung der Kapitel
1.BODO MÜLLERS PLAN: Analyse der Beweggründe für einen strategischen Wandel, der geplanten Aspekte der neuen Marketingstrategie sowie potenzieller Barrieren.
2.CHANGE MANAGEMENT: Untersuchung der Gründe für das Scheitern von Veränderungsvorhaben anhand von Kotters 8-Stufen-Modell und Empfehlungen zur erfolgreichen Meisterung von Wandel.
3.STATEGIEIMPLEMENTIERUNG: Darstellung konkreter Maßnahmen zur Durchsetzung und operativen Umsetzung der Strategie, inklusive Motivation und Mobilisierung der Mitarbeitenden.
4.BALANCE SCORECARD: Erläuterung der Ursache-Wirkungskette sowie Festlegung von Zielen, Kennzahlen und Maßnahmen für die Gesundheits- und Medizintechnik AG.
5.UNTERNEHMENSETHIK: Kritische Analyse von Unternehmenswerten und ethischem Fehlverhalten am Beispiel des Datenskandals bei Meta inklusive der daraus resultierenden Konsequenzen.
Schlüsselwörter
Strategischer Wandel, Change Management, Gesundheits- und Medizintechnik AG, Kotter Modell, Strategieimplementierung, Balanced Scorecard, Unternehmenskultur, Unternehmensethik, Meta, Datenskandal, Stakeholder, Motivation, Organisationsstruktur, Vision, Führungskoalition.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der strategischen Neuausrichtung der Gesundheits- und Medizintechnik AG und den damit verbundenen Herausforderungen im Veränderungsmanagement.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind Change Management, Strategieimplementierung, strategische Unternehmensführung sowie Aspekte der Unternehmensethik.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den strategischen Wandel bei der Gesundheits- und Medizintechnik AG aufzuarbeiten, Fehler in der Umsetzung zu analysieren und ein verbessertes Vorgehen für die Implementierung zu entwickeln.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt das 8-Stufen-Modell nach Kotter für das Change Management, ein Kulturmodell für die Implementierung sowie die Balanced Scorecard als strategisches Steuerungsinstrument.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung des Wandels, die Analyse von Scheitergründen, die strategische Umsetzung und Implementierung, die Anwendung der Balanced Scorecard und eine ethische Fallstudie.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Strategischer Wandel, Change Management, Strategieimplementierung, Balanced Scorecard, Unternehmenskultur und Unternehmensethik.
Warum wird das 8-Stufen-Modell nach Kotter zur Analyse herangezogen?
Es dient dazu, konkret aufzuzeigen, an welchen Punkten der Umsetzung des Plans von Bodo Müller Fehler auftraten, um daraus Lehren für eine erfolgreiche Veränderung zu ziehen.
Wie trägt die Balanced Scorecard zur Strategieumsetzung bei?
Sie verknüpft die strategischen Ziele mit konkreten Kennzahlen, Vorgaben und Maßnahmen über vier Perspektiven und stellt so die Umsetzung auf operativer Ebene sicher.
Welche Rolle spielt die Unternehmensethik in der Arbeit?
Sie dient als kritisches Korrektiv, um zu zeigen, dass ein rein ökonomisch getriebener Strategiewandel ohne ethische Fundierung und Wertekonsens zu massiven Reputationsschäden führen kann, illustriert am Beispiel von Meta.
Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem Beispiel Meta ziehen?
Das Beispiel unterstreicht, dass eine Diskrepanz zwischen proklamierten Unternehmenswerten und realem Handeln, insbesondere bei Datenintegrität, schwerwiegende Konsequenzen für alle Stakeholder nach sich zieht.
- Quote paper
- Kevin Napravnik (Author), 2021, Strategische Unternehmensführung. Strategischer Wandel bei der Gesundheits- und Medizintechnik AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1160838