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Naturpädagogik in der frühen Kindheit. Überblick über naturpädagogische Ansätze und Planung eines Ausfluges mit einer Gruppe

Titre: Naturpädagogik in der frühen Kindheit. Überblick über naturpädagogische Ansätze und Planung eines Ausfluges mit einer Gruppe

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2021 , 24 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Angelina Lorenz (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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In dieser Projektarbeit werden naturpädagogische Konzepte theoretisch beleuchtet und im Rahmen eines Naturausflugs mit den Kindern einer Einrichtung praktisch angewandt. Zunächst werden dafür die zentralen Begrifflichkeiten Natur, Umwelt, Naturpädagogik und Nachhaltigkeit bestimmt. Aufgrund dessen, dass oftmals naturpädagogische Angebote und Projekte als Erlebnispädagogik deklariert werden, wird der Begriff der Naturpädagogik von der Erlebnispädagogik abgegrenzt.

Ebenso wichtig sind die verschiedenen Aspekte von Naturnaher Pädagogik wie die Verbundenheit, die Kreativität, die Selbstständigkeit, die Bewegungserziehung und die Beziehung zu anderen Menschen. Diese Aspekte werden in der Arbeit in Bezug auf naturpädagogische Ansätze erläutern.

Während einer Praxisphase wurde gemeinsam mit den Kindern einer Wohngruppe ein Ausflug mit Zügen des naturpädagogischen Konzepts durchgeführt. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Planung und der Durchführung des Ausfluges, welcher im Anschluss hinsichtlich der verschiedenen Aspekte von Naturnaher Pädagogik ausgewertet wird. Anzumerken ist, dass die Einrichtung keine speziell auf Naturpädagogik ausgerichtete Einrichtung ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen

2.1 Natur

2.2 Umwelt

2.3 Nachhaltigkeit

2.4 Naturpädagogik

3 Abgrenzung der Naturpädagogik von der Erlebnispädagogik

3.1 Begriff der Erlebnispädagogik

3.2 Die Abgrenzung beider pädagogischen Konzepte

4 Aspekte von Naturnaher Pädagogik

4.1 Verbundenheit

4.2 Kreativität

4.3 Selbstständigkeit und Autonomie

4.4 Bewegungserziehung

4.5 Beziehung zu anderen Menschen

5 Ein naturpädagogisches Angebot: Waldmemory

5.1 Die Planung des Angebotes

5.1.1 Die Stellung im Tagesablauf und die Dauer der Beschäftigung

5.1.2 Angaben zur Wohngruppe und den TeilnehmerInnen

5.1.3 Allgemeine und eigene Ziele

5.1.4 Aufgabenerledigung im Vorfeld

5.1.5 Geplanter Verlauf

5.1.6 Ressourcen, mögliche Störungen und Vorgehen

5.2 Die Durchführung des Angebotes

5.3 Die Auswertung in Bezug der Aspekte von Naturnaher Pädagogik

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Naturpädagogik in der frühen Kindheit und reflektiert deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Das primäre Ziel ist es, den nachhaltigen Umgang mit der Natur als Bildungsaspekt zu verdeutlichen und durch die theoretische Herleitung sowie die praktische Durchführung eines naturpädagogischen Angebots für eine Wohngruppe aufzuzeigen, wie Naturerfahrungen die Autonomie, Kreativität und soziale Kompetenz von Kindern fördern können.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen (Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit)
  • Differenzierung zwischen Naturpädagogik und Erlebnispädagogik
  • Zentrale Aspekte naturnaher Pädagogik (Verbundenheit, Kreativität, Bewegung)
  • Planung und Durchführung eines praktischen Naturangebots ("Waldmemory")
  • Reflexion über naturpädagogische Ansätze in der stationären Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

4.2 Kreativität

Ein neugeborenes Kind ist kraftlos, unreif. Im Gegensatz zu vielen anderen Lebewesen braucht ein Menschenkind viele Jahre, bis es für sich selbst sorgen kann. Es ist auf andere angewiesen (vgl. Renz-Polster/Hüther, 2013, S. 11). Arnold Gehlen wagte, Anfang der vierziger Jahre, den Versuch eine Typologie des Menschen zu erstellen. Seine These dazu lautete, dass der Mensch ein Mängelwesen sei. (vgl. Gehlen, 1940) Kinder müssten demnach das Spielen in der widersetzlichen Natur als ziemlich frustrierend einstufen. Immerhin sind sie klein und schwach. Mit diesen Eigenschaften dürften sie nur mit sehr viel Mühe ihre Ziele dort erreichen. Dennoch berichten sie häufig eher von Erfolgen. Kinder haben ein Gespür für Herausforderungen, die sie, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, gerade so noch erreichen können. Ihr Mittel zum Zweck: Kreativität und Fantasie. Gerade das unstrukturierte und natürliche Umfeld verleitet Kinder dazu, einfallsreicher zu interagieren. Es weckt den kreativen Instinkt, welcher in allen heranwachsenden Menschen schlummert. Selbst Gruppenhierarchien werden zur Umstrukturierung angeregt. Während auf künstlich angelegten Geländen zum Spielen oft das Gesetz des körperlich Überlegenen herrscht, läuft im natürlichen Gelände die Anerkennung auf diejenigen hinaus, die Stärken in Sprachkompetenz, Kreativität und Ideenreichtum unter Beweis stellen können. Die Förderung des Fantasiebereiches lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass die Kinder in einem solchen Umfeld ihre Spielsachen selbst herstellen oder suchen und keine vorgefertigten angeboten bekommen. Sie müssen eigenständig Strategien entwickeln. Genau hier liegt der entscheidende Schlüsselfaktor: Eigenständigkeit. (vgl. insgesamt Renz-Polster/Hüther, 2013, S. 49)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Naturpädagogik ein, verortet den Bedarf an Umweltbildung in der heutigen Zeit und beschreibt die Zielsetzung sowie das praktische Vorgehen innerhalb der Projektarbeit.

2 Begriffserklärungen: In diesem Kapitel werden die zentralen theoretischen Begriffe Natur, Umwelt, Nachhaltigkeit und Naturpädagogik definiert, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.

3 Abgrenzung der Naturpädagogik von der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten beider Disziplinen dar und arbeitet die Alleinstellungsmerkmale der Naturpädagogik heraus.

4 Aspekte von Naturnaher Pädagogik: Hier werden pädagogisch relevante Schwerpunkte wie Verbundenheit, Kreativität, Selbstständigkeit, Bewegung und soziale Interaktion in Bezug auf die Arbeit mit Kindern erläutert.

5 Ein naturpädagogisches Angebot: Waldmemory: Dieses Kapitel dokumentiert detailliert die Planung, die Durchführung und die Reflexion eines konkreten Waldangebots mit Kindern und Jugendlichen einer Wohngruppe.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung der Naturpädagogik für die kindliche Identitätsbildung zusammen und betont die Notwendigkeit von Naturräumen für die Entwicklung autarker Menschen.

Schlüsselwörter

Naturpädagogik, Erlebnispädagogik, Kindheit, Nachhaltigkeit, Umweltbildung, Selbstwirksamkeit, Kreativität, Waldmemory, Sozialverhalten, Naturerfahrung, Autonomie, Bewegungserziehung, Verbundenheit, Persönlichkeitsentwicklung, Jugendhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und den positiven Auswirkungen von Naturpädagogik auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere in einem stationären Betreuungskontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Naturverständnisses, die Abgrenzung zur Erlebnispädagogik, sowie die Förderung von Kompetenzen wie Kreativität, Autonomie und soziale Verbundenheit durch Naturerfahrungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie naturpädagogische Methoden genutzt werden können, um bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Umwelt zu schaffen und ihre individuelle Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer praxisbezogenen Fallstudie, in der ein spezifisches pädagogisches Angebot ("Waldmemory") geplant, durchgeführt und reflektiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsbestimmungen, eine vergleichende Analyse zur Erlebnispädagogik, die Darstellung entwicklungspsychologischer Aspekte der Naturpädagogik und die praktische Projektdokumentation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Naturpädagogik, Nachhaltigkeit, kindliche Entwicklung, Waldpädagogik und Selbstwirksamkeit sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich die Naturpädagogik laut der Arbeit von der Erlebnispädagogik?

Die Arbeit stellt heraus, dass Naturpädagogik Naturerlebnisse zur Bewusstseinsbildung und als eigenständigen Lernraum nutzt, während die Erlebnispädagogik oft handlungsorientierte, gruppendynamische Prozesse im Vordergrund hat.

Warum wurde das "Waldmemory" als praktisches Beispiel gewählt?

Das Waldmemory wurde gewählt, um spielerisch das Wissen über die Natur zu erweitern, Konzentration zu fördern und die Kinder dazu anzuregen, ihre Umgebung achtsamer wahrzunehmen.

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Résumé des informations

Titre
Naturpädagogik in der frühen Kindheit. Überblick über naturpädagogische Ansätze und Planung eines Ausfluges mit einer Gruppe
Université
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Note
1,7
Auteur
Angelina Lorenz (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
24
N° de catalogue
V1162745
ISBN (PDF)
9783346565921
ISBN (Livre)
9783346565938
Langue
allemand
mots-clé
naturpädagogik kindheit überblick ansätze planung ausfluges gruppe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Angelina Lorenz (Auteur), 2021, Naturpädagogik in der frühen Kindheit. Überblick über naturpädagogische Ansätze und Planung eines Ausfluges mit einer Gruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1162745
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Extrait de  24  pages
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