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Klara von Assisi. Kopie des Franziskus oder Frau mit reformativem Charakter und Ordensgründerin?

Título: Klara von Assisi. Kopie des Franziskus oder Frau mit reformativem Charakter und Ordensgründerin?

Texto Academico , 2021 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Simon Albert (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Person Klara von Assisi und stellt dabei die Frage, ob sie ihren Orden eigenständig gründete und warum sie keinen gemeinsamen Orden mit Franziskus zusammen gegründet hat.

Diese Fragen sollen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und kirchlichen Rolle der Frau im Mittelalter und den Möglichkeiten in der Kloster- und Ordensgründung durch Frauen anhand von einigen Primärquellen diskutiert werden.

Bei einer historischen Betrachtung des Kloster- und Ordenslebens im Mittelalter stellen die Bettelorden als Laienorden in der Zeit beginnend ab dem 13. Jahrhundert eine starke Strömung von bürgerlicher Partizipation an Gott und der Institution Kirche dar. Der wahrscheinlich populärste und bekannteste Orden ist der Orden der Franziskaner, welcher von Franziskus von Assisi gegründet worden ist und bis heute insbesondere die Werte Armut, Nächstenliebe und Demut lebt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vergleich der beiden Heiligen

2.1 Die Person Klara von Assisi

2.2 Vergleich der beiden Werdegänge von Franz und Klara von Assisi

3. Das Verhältnis der beiden Heiligen

3.1 Franziskus´ Ansichten zu Frauen allgemein

3.2 Verbundenheit/Freundschaft zwischen beiden Heiligen

3.3 Gemeinsame Wertvorstellungen und religiöse Ansichten

3.4 Klara als Kopie des Franziskus?

4. Ordenspolitik im Mittelalter und bei beiden Heiligen

4.1 Allgemeine gesellschaftliche und kirchliche Situation

4.2 Suche nach Anbindung an Franziskus oder Ziel der Gründung einer eigenen Frauengemeinschaft in Form eines Ordens?

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Klara von Assisi und Franziskus von Assisi, um zu klären, inwiefern Klara als eigenständige Ordensgründerin agierte oder lediglich eine weibliche Kopie des Franziskus darstellte. Dabei wird analysiert, wie gesellschaftliche und kirchliche Rahmenbedingungen des Mittelalters die Gründungsprozesse ihrer jeweiligen Gemeinschaften beeinflussten.

  • Vergleich der Lebenswege und Charaktere von Klara und Franziskus
  • Analyse der freundschaftlichen und hierarchischen Bindung zwischen beiden
  • Untersuchung gemeinsamer religiöser Wertvorstellungen wie Armut und Demut
  • Diskussion der Rolle der Frau im mittelalterlichen Ordenswesen
  • Hinterfragung der Eigenständigkeit von Klaras Ordensgründung gegenüber den Strukturen der Kirche

Auszug aus dem Buch

3.1 Franziskus´ Ansichten zu Frauen allgemein

Die Person bzw. der Lebenslauf des Franz von Assisi soll im Folgenden vernachlässigt werden, weil dieser für die vorliegende Hausarbeit nicht relevant ist und zudem bereits hinlänglich bekannt ist. Stattdessen soll sein Frauenbild sowie sein vorsichtiger Umgang mit Frauen und speziell mit Klara hier betrachtet werden:

Der Grundstein für den (vorsichtigen) Umgang des Heiligen mit Frauen lässt sich in der Angst vor Konflikten mit der Kirche ausfindig machen: Zur Vermeidung von nicht keuschem Verhalten und zur vollen Konzentration von Ordensmitgliedern auf das Himmlische, schreibt die Kirche vor, dass Männer und Frauen möglichst wenig Kontakt haben sollen. Außerdem soll der Kontakt, falls er notwendig ist, vor Zeugen stattfinden, um Verstöße gegen die Keuschheit und Skandale zu vermeiden.

Seine Regeln zeichnen sich eben durch diese Trennung beider Geschlechter aus: So besucht er selbst das Kloster der Frauen selten und nur, wenn unbedingt notwendig und erlaubt dies seinen Brüdern nur, wenn diese eine Genehmigung des Papstes vorweisen können. Ein Bruder solle sich dabei aber niemals selbst für den Gang zu den Frauen anbieten, sondern durch mehrere Prüfungen ausgewählt werden. Bei Verstoß gegen diese Regeln oder bei verdächtigem Kontakt zu Frauen ruft Franziskus zunächst zu Ermahnungen auf und schließt jedoch auch einen Rauswurf aus der Gemeinschaft nicht aus. Als höchste Strafe nennt er aber nicht den Rauswurf, sondern den Verlust der Liebe durch Jesus Christus und den Ausschluss vom christlichen Ziel des ewigen Lebens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das historische Umfeld der Bettelorden ein und formuliert die Forschungsfrage nach der Eigenständigkeit Klaras von Assisi im Vergleich zu Franziskus.

2. Vergleich der beiden Heiligen: Dieses Kapitel stellt die Lebensläufe, Charaktere und Motivationen beider Heiligen gegenüber, um Ähnlichkeiten und Unterschiede in ihren Werdegängen aufzuzeigen.

3. Das Verhältnis der beiden Heiligen: Der Abschnitt beleuchtet die persönliche und geistige Verbindung, das Frauenbild des Franziskus sowie die Frage, ob Klara als bloße Kopie ihres Weggefährten zu sehen ist.

4. Ordenspolitik im Mittelalter und bei beiden Heiligen: Hier wird der institutionelle Kontext untersucht, insbesondere der Widerstand der Kirche gegenüber weiblichen Ordensgründungen und der spezifische Gründungsprozess der Klarissen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch die Rolle der Quellenüberlieferung für das heutige Bild von Klara als emanzipierte Ordensgründerin.

Schlüsselwörter

Klara von Assisi, Franziskus von Assisi, Mittelalter, Bettelorden, Ordensgründung, Armut, Kirchengeschichte, Frauenrolle, Klausur, Klarissen, Franziskaner, Imitatio Christi, Gehorsam, Geschlechtertrennung, Klosterleben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Einordnung von Klara von Assisi und ihrem Verhältnis zum heiligen Franziskus, insbesondere im Kontext der Ordensgründungen im 13. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die religiöse Identität von Frauen im Mittelalter, die Struktur der Bettelorden und die Interaktion zwischen den Ordensgründern sowie der römischen Kirche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob Klara eine eigenständige Persönlichkeit mit eigener Reformagenda war oder ob sie lediglich als passive Nachahmerin des Franziskus zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse, wobei Primärquellen wie die Lebensbeschreibungen von Thomas von Celano und die Ordensregeln kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lebensläufe, die emotionale und hierarchische Bindung der Heiligen zueinander sowie die schwierigen politischen Aushandlungsprozesse mit der Kirche hinsichtlich der Regelgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Armut, Eigenständigkeit, Klosterwesen, Geschlechterrollen und Ordenspolitik charakterisiert.

Inwiefern hat die Kirche die Rolle von Klara beeinflusst?

Die Kirche versuchte, Klara durch strikte Klausurvorschriften und männliche Hierarchien in ein traditionelles Bild der untergeordneten Frau zu drängen, wogegen Klara jedoch beharrlich kämpfte.

Warum wird Klara in manchen Quellen als "erste Pflanze" bezeichnet?

Diese Metapher dient dazu, Klara organisatorisch und spirituell fest in das von Franziskus initiierte System einzuordnen, was ihre eigene Rolle als Gründerin historisch teilweise verdeckt.

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Detalles

Título
Klara von Assisi. Kopie des Franziskus oder Frau mit reformativem Charakter und Ordensgründerin?
Calificación
1,7
Autor
Simon Albert (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
16
No. de catálogo
V1163372
ISBN (PDF)
9783346567871
ISBN (Libro)
9783346567888
Idioma
Alemán
Etiqueta
klara assisi kopie franziskus frau charakter ordensgründerin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Simon Albert (Autor), 2021, Klara von Assisi. Kopie des Franziskus oder Frau mit reformativem Charakter und Ordensgründerin?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163372
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