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Die Außenseiterproblematik im schulischen Kontext

Titre: Die Außenseiterproblematik im schulischen Kontext

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 10 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Julia Jenner (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Die vorliegende Seminararbeit thematisiert die Außenseiterproblematik im schulischen Kontext und versucht das Phänomen des Außenseitertums näher zu beleuchten. Dazu wird zunächst auf den theoriebezogenen Aspekt, demnach auf die Sozialisation in der Schule im Allgemeinen, eingegangen. Was folgt ist ein kleiner Einblick in die Etablierten-Außenseiter-Theorie von Elias und Scotson, welche auch auf die in einer Schule vorzufindende Situation übertragbar ist.

Anschließend wird den Fragen nachgegangen, aus welchen Gründen jemand als Außenseiter stigmatisiert wird, wie diese Prozesse in einer Klasse verstärkt werden und welche Folgen das Außenseitersein nach sich ziehen kann. Am Ende der Arbeit wird auf eine die Interventionsmöglichkeit angeschnitten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialisation in der Schule

3. Etablierte und Außenseiter

4. Ausgrenzung in der Schule

4.1 Gründe der Stigmatisierung von Außenseitern

4.2 Verstärkung der Ausgrenzung

4.2.1 Rolleninternalisierung

4.2.2 Halo-Effekt

4.2.3 Machtstrukturen

4.3 Auswirkungen auf den/die Betroffene/n

5. Intervention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamiken der Außenseiterproblematik innerhalb des schulischen Kontextes und beleuchtet, wie Stigmatisierungsprozesse in Klassengemeinschaften entstehen, verstärkt werden und welche psychischen Folgen dies für betroffene Schülerinnen und Schüler hat.

  • Sozialisationsprozesse in der Schule
  • Die Etablierten-Außenseiter-Theorie nach Elias und Scotson
  • Ursachen und Mechanismen der Ausgrenzung
  • Interventionsmöglichkeiten bei Mobbing und Exklusion

Auszug aus dem Buch

3. Etablierte und Außenseiter

In einer qualitativen Untersuchung über Etablierte und Außenseiter, die zwischen 1958 und 1960 in einem englischen Ort stattfand, haben Elias und Scotson herausgefunden, dass es aufgrund einer einzigen Unterscheidung von zwei Gruppen zu einer Etablierten-Außenseiter-Dynamik kommen kann. Die beiden Gruppen schieden sich weder in sozialem Status, Ethnie noch Beruf; lediglich bestand die eine Gruppe aus zugezogenen Anwohnern, weshalb sie negativ etikettiert und schließlich zur Außenseiter-Gruppe wurde. Die Etablierten haben über die Jahre einige Sozialbeziehungen aufgebaut, wohingegen die Außenseiter aus unterschiedlichen Ländern zugezogen sind und deshalb weniger Verbindungen untereinander hatten. (Elias & Scotson, 1993, S. 26) Ein wichtiges Merkmal der Beziehung zwischen Etablierten und Außenseitern ist die Aufwertung der Etablierten durch die Abwertung der Außenseiter. Die machtstärkere Gruppe schreibt ihren Mitgliedern bessere menschliche Eigenschaften zu; die Machtschwächeren halten die ihnen attribuierten unterlegenen Eigenschaften oftmals für wahr. Der Ausschluss der Außenseiter-Gruppe und ihre Stigmatisierung werden durch soziale Kontrolle und Schimpfklatsch erreicht. Im Grunde geht es bei der Etablierten-Außenseiter-Dynamik stets um Machtverteilung, wie Macht gewonnen und vermehrt wird. (vgl. Windscheid, 2010, S. 7)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Außenseiterproblematik ein und erläutert den Aufbau der Arbeit sowie die theoretische Herangehensweise.

2. Sozialisation in der Schule: Es wird definiert, welche Rolle die Schule als Sozialisationsinstanz spielt und wie Kinder und Jugendliche dort soziale Identität entwickeln.

3. Etablierte und Außenseiter: Dieses Kapitel erläutert die Theorie von Elias und Scotson zur Entstehung von Dynamiken zwischen etablierten Gruppen und Außenseitern.

4. Ausgrenzung in der Schule: Hier wird der Transfer der Etablierten-Außenseiter-Logik auf den Schulalltag vollzogen und die Mechanismen der Ausgrenzung analysiert.

5. Intervention: Das Kapitel diskutiert Maßnahmen und Beratungsangebote, um der Außenseiterproblematik und Mobbing in Schulen entgegenzuwirken.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Themas zusammen und appelliert an die aktive Verantwortung der Lehrkräfte im Umgang mit Ausgrenzung.

Schlüsselwörter

Außenseiter, Schule, Sozialisation, Stigmatisierung, Exklusion, Etablierte, Machtstrukturen, Rolleninternalisierung, Halo-Effekt, Mobbing, Identitätsbildung, Intervention, Prävention, Klassengemeinschaft, Gruppendynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen, die dazu führen, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler in einer Klasse ausgegrenzt werden und zu Außenseitern stigmatisiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind schulische Sozialisationsprozesse, die Dynamik zwischen etablierten Gruppen und Außenseitern sowie die psychologischen Auswirkungen von Ausgrenzung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, das Phänomen des Außenseitertums im schulischen Kontext zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer aktiv intervenieren können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender wissenschaftlicher Konzepte und deren Übertragung auf den spezifischen Kontext einer Schulklasse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Ursachen für Stigmatisierung sowie die Verstärkungsprozesse wie Rolleninternalisierung, Halo-Effekt und Machtstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Außenseiter, Exklusion, Stigmatisierung, Gruppendynamik und pädagogische Intervention geprägt.

Inwiefern beeinflusst der Halo-Effekt die Ausgrenzung in der Schule?

Der Halo-Effekt führt dazu, dass ein einzelnes, negativ bewertetes Merkmal eines Kindes das gesamte Bild der Person verzerrt, wodurch diese leichter in die Rolle des Außenseiters gedrängt wird.

Was versteht man unter Rolleninternalisierung in diesem Kontext?

Dabei übernimmt der betroffene Schüler die ihm zugeschriebene negative Rolle als "Außenseiter", was seine Identitätsbildung beeinträchtigt und die Ausgrenzung weiter verfestigt.

Welche Rolle spielen Lehrkräfte bei der Bekämpfung der Außenseiterproblematik?

Lehrkräfte sind gefordert, Probleme innerhalb der Klassengemeinschaft nicht zu ignorieren, sondern aktiv einzuschreiten und auf externe Hilfsangebote wie Mobbingprävention zurückzugreifen.

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Résumé des informations

Titre
Die Außenseiterproblematik im schulischen Kontext
Université
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Cours
Theorien, Konzepte und Kategorien Bildungswissenschaften, inkl. Einführung in das wiss. Arbeiten
Note
1,0
Auteur
Julia Jenner (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
10
N° de catalogue
V1163773
ISBN (PDF)
9783346568649
Langue
allemand
mots-clé
Sozialisation Etablierte und Außenseiter Stigmatisierung Rolleninternalisierung Halo-Effekt Machtstrukturen Intervention
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Jenner (Auteur), 2019, Die Außenseiterproblematik im schulischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163773
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