Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „sexueller Kindesmissbrauch“. Zu Beginn soll nach einer Definition des Begriffs geklärt werden, was sexueller Kindesmissbrauch überhaupt bedeutet und wie sexueller Kindesmissbrauch durchgeführt wird. Im Anschluss daran folgt eine Darstellung und Charakterisierung von Täter und Opfer. Es wird auf die Häufigkeit und das Ausmaß von sexuellem Kindesmissbrauch eingegangen, sowie auf die gesellschaftlichen Bedingungen, die zu sexuellen Übergriffen auf Schutzbefohlene führen. Abschließend erfolgt eine Fokussierung auf die Bedingungen für sexuellen Kindesmissbrauch in Familien.
In unserer Gesellschaft ist das Thema sexueller Kindesmissbrauch noch immer stark tabuisiert und die Vorstellung, das sexuelle Übergriffe auf Kinder in Familien passieren, wirkt für den Großteil der Gesellschaft äußerst befremdlich. Es entspricht aber leider Tatsachen, dass gerade in der Familie der ideale Nährboden für gewalttätige Handlungen gegeben ist. „Gewalt spielt sich zu einem großem Teil in der Familie ab. Von niemand sonst werden Kinder, Frauen und Männer so oft geschlagen wie von ihren nächsten Angehörigen. Kinder sind die häufigsten Opfer familialer Gewalt.“ (Habermehrl 1999: 419)
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung.
- 1.1 Definition
- 1.2 Was bedeutet sexueller Kindesmissbrauch?
- 2. Der sexuelle Übergriff.........
- 2.1 Der Täter.
- 2.2 Das Opfer.........
- 3. Die Ursachen sexuellen Missbrauchs an Kindern ....
- 3.1 Familiäre Bedingungen für sexuellen Missbrauch an Kindern
- 4. Zusammenfassung.
- 5. Literaturverzeichnis.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Problematik des sexuellen Kindesmissbrauchs. Ziel ist es, das Thema zu definieren, die Auswirkungen auf Opfer und Täter zu beleuchten und die Ursachen, insbesondere im familiären Kontext, zu untersuchen.
- Definition und Auswirkungen des sexuellen Kindesmissbrauchs
- Charakterisierung von Tätern und Opfern
- Häufigkeit und Ausmaß von sexuellem Kindesmissbrauch
- Gesellschaftliche Bedingungen, die zu sexuellen Übergriffen führen
- Familiäre Bedingungen für sexuellen Missbrauch an Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung definiert den Begriff sexueller Kindesmissbrauch und beleuchtet seine Bedeutung. Im zweiten Kapitel wird der sexuelle Übergriff näher betrachtet, wobei sowohl der Täter als auch das Opfer charakterisiert werden. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Ursachen sexuellen Missbrauchs an Kindern, mit besonderem Fokus auf familiäre Bedingungen.
Schlüsselwörter
Sexueller Kindesmissbrauch, Täter, Opfer, Gewalt, Familie, Machtmissbrauch, Tabuisierung, gesellschaftliche Bedingungen, Familiäre Bedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter sexuellem Kindesmissbrauch?
Es handelt sich um sexuelle Handlungen an Kindern durch Erwachsene oder deutlich ältere Jugendliche, bei denen ein Machtgefälle ausgenutzt wird und die Freiwilligkeit des Kindes nicht gegeben ist.
Warum ist Missbrauch in der Familie besonders häufig?
Die Familie bietet oft einen geschützten Raum mit starken Abhängigkeitsverhältnissen, der leider auch ein idealer Nährboden für gewalttätige Handlungen und Machtmissbrauch sein kann.
Welche Merkmale kennzeichnen typische Täter?
Die Arbeit charakterisiert Täter oft als Personen aus dem direkten Umfeld des Kindes, die Vertrauensverhältnisse systematisch ausnutzen (Grooming), um ihre Taten zu ermöglichen.
Warum wird das Thema in der Gesellschaft oft tabuisiert?
Die Vorstellung, dass Missbrauch im engsten Familienkreis geschieht, ist für viele Menschen so befremdlich und schmerzhaft, dass Verdrängung und Tabuisierung als Abwehrmechanismen dienen.
Welche Auswirkungen hat der Missbrauch auf die Opfer?
Die Folgen sind gravierend und reichen von psychischen Traumata und Entwicklungsstörungen bis hin zu lebenslangen Schwierigkeiten beim Aufbau von Vertrauen und Beziehungen.
- Citar trabajo
- Dipl. Soz. Carolin Schneider (Autor), 2003, "Mein Kind gehört mir!" - Über den sexuellen Missbrauch an Schutzbefohlenen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116417