Der Begriff Elite begegnet uns im alltäglichen Sprachgebrauch immer häufiger in den unterschiedlichsten Kontexten. Wir sprechen über Finanz-Eliten, Bildungs-Eliten, Sport-Eliten, etc. Eine genaue Begriffsdefinition haben wir dabei meistens nicht im Kopf. Der Begriff Elite hat sich eingebürgert und beschreibt etwas, wovon man eigentlich kein klares Bild hat, aber trotzdem Subjekte der Gesellschaft zuordnen kann. Auch über die Frage, wie sich Eliten konstituieren machen wir uns keine Gedanken, wenn wir über Eliten sprechen.
In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, was der Begriff Elite in der Soziologie überhaupt bedeutet und wie sich Eliten eigentlich rekrutieren. Zu Beginn wird der Begriff Elite unter Berücksichtigung verschiedener theoretischer Ansätze vorgestellt. Im Anschluss wird die Entstehung, bzw. Rekrutierung von Eliten genauer beleuchtet. Daran anschließend erfolgt eine Diskussion der Zugangschancen zum Bildungssystem in Deutschland und wie diese mit dem Zugang zur deutschen Macht-Elite zusammenhängen. Es werden die Ähnlichkeiten der Auswahl in beiden Systemen aufgezeigt und herausgearbeitet wie Bildungsabschlüsse den Einzug in Eliten beeinflussen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- 1. Einleitung
- 2. Der Begriff Elite und seine soziologische Bedeutung
- 2.1 Elite nach Dahrendorf
- 2.2 Elite nach Scheuch
- 2.3 Elite nach Geißler
- 2.3.1 Die deutsche Macht-Elite
- 2.3.2 Elite, Schicht und Bildungszugang
- 2.3.3 Bildungstendenzen und Bildungschancen in Deutschland
- 2.3.4 Die Ursachen der Bildungsungleichheit
- 3. Resümee
- 4. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der deutschen Macht-Elite und dem Einfluss der Bildung auf deren Rekrutierung. Sie analysiert den Begriff Elite aus soziologischer Perspektive und beleuchtet die Entstehung und Rekrutierung von Eliten.
- Die soziologische Definition des Begriffs Elite
- Die Rekrutierung von Eliten, insbesondere in Deutschland
- Die Rolle von Bildung im Zugang zur Macht-Elite
- Die Ursachen der Bildungsungleichheit in Deutschland
- Die Bedeutung von Bildungstendenzen und Bildungschancen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Elite und ihrer Rekrutierung ein. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff Elite aus soziologischer Sicht und diskutiert verschiedene Ansätze zur Definition von Elite. Es werden insbesondere die Ansätze von Dahrendorf, Scheuch und Geißler vorgestellt und in Bezug auf die deutsche Elite analysiert. Die Arbeit endet mit einem Resümee, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Elite, Macht, Bildung, soziale Mobilität, Bildungsungleichheit, Rekrutierung, Deutschland, Macht-Elite, Bildungszugang, Bildungschancen, Soziologie, Dahrendorf, Scheuch, Geißler.
Häufig gestellte Fragen
Wie definiert die Soziologie den Begriff „Elite“?
Elite beschreibt Personengruppen, die aufgrund besonderer Leistungen, Machtbefugnisse oder sozialer Merkmale eine herausgehobene Stellung in der Gesellschaft einnehmen.
Welche Rolle spielt Bildung beim Zugang zur Macht-Elite?
Bildungsabschlüsse fungieren als zentrales Auswahlkriterium für den Einzug in Eliten, wobei der Zugang zum Bildungssystem in Deutschland oft sozial ungleich verteilt ist.
Was sind die Ursachen für Bildungsungleichheit?
Die Ursachen liegen oft in der sozialen Herkunft, dem ökonomischen Status der Eltern und den unterschiedlichen Startbedingungen im Bildungssystem.
Wie rekrutiert sich die deutsche Macht-Elite?
Die Rekrutierung erfolgt über spezifische soziale Netzwerke und hochkarätige Bildungswege, was zu einer gewissen sozialen Selbstrekrutierung führen kann.
Wer sind wichtige Theoretiker zum Thema Elite?
Die Arbeit bezieht sich insbesondere auf die Ansätze von Ralf Dahrendorf, Erwin Scheuch und Rainer Geißler.
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- Dipl. Soz. Carolin Schneider (Author), 2008, Elite durch Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116423