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Der Geist der stets verneint. Studie zu Fragen der Dialektik

Título: Der Geist der stets verneint. Studie zu Fragen der Dialektik

Estudio Científico , 2021 , 18 Páginas

Autor:in: Heinz Ahlreip (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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Alle im Kontext der Weltgeschichte stehenden Kardinalthesen sind als Kritik gegen eine aus ideologischer Verblendung entstandenen Annahme einer doppelten Welt und sich daraus ableitenden Hierarchien entstanden. Gemeint sind Luthers Thesen gegen den Papst, die doch den Bauernkrieg befruchteten, mag sich der Autor auch bald nach seinem Ausbruch von ihm distanziert haben. Gemeint sind Marxens Thesen über Feuerbach und Lenins Aprilthesen. Letztere sind deshalb am wirkungsmächtigsten, weil in der Phase des Imperialismus als faulender Kapitalismus die günstigsten Bedingungen für die Ausbreitung revolutionärer Ideen vorliegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Der Geist, der stets verneint

2. Anmerkungen

3. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studie untersucht dialektische Prozesse im historischen und gesellschaftlichen Kontext, insbesondere im Hinblick auf die Negation der Negation und deren Bedeutung für revolutionäre Entwicklungen sowie das Verständnis von Fortschritt.

  • Die kritische Analyse marxistischer und anarchistischer Positionen im Hinblick auf den Kommunismus.
  • Die Bedeutung von Hegels Dialektik für die revolutionäre Theoriebildung.
  • Die Widerlegung agnostischer und skeptizistischer Strömungen durch den dialektischen Materialismus.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit bürgerlichen Fortschrittskonzepten und Evolutionstheorien.

Auszug aus dem Buch

Der Geist, der stets verneint

Spätere ist hier automatisch stets das begrifflich Höhere. Das mag auf den ersten Blick stimmen, nur hätten wir es dann mit einer amputierten Dialektik zu tun. Dialektik gewinnt qualitativ erst dann Substanz, wenn immer der gleichwertige Gegenbegriff, die Negation, mitentwickelt wird. Goethe lässt in seinem ‘Faust‘ Mephisto sagen: Ich bin der Geist, der stets verneint. Hegel hat diese Notwendigkeit am Anfang seiner ‘Logik‘, die er auch ‘Dialektik‘ hätte nennen können, vordemonstriert: Sein und Nichts gehen zugleich ineinander über als Werden. Sie gehen recht eigentlich nicht ins Werden hinein, als wären sie etwas anderes, etwas Vorheriges als Werden. Werden ist Sein und Nichts zugleich. Sein für sich allein, die Ursubstanz der ionischen Naturphilosophen, der Gott der Religionen, sie für sich allein sind sinnlose Laute.

Die dialektische Bewegung ist also die Bewegung des gegenseitigen Durchdringens des Gegenteiligen zu sich selbst als Identität der Identität und der Nicht-Identität zurück. Identität ist Nicht-Identität, Identität ist, jedenfalls für den menschlichen Geist bis heute, ohne ihre Verdopplung nicht zu denken. Identität ist immer eine Bewegung zu sich selbst zurück. Mit anderen Worten: Der kommunistische Urzustand hält sich durch die Geschichte, durch die Phase der Klassenkämpfe hindurch, in der er etwa durch Müntzer in den Bauernkriegen oder 1871 in der Pariser Commune als mitentwickelter Gegenbegriff des weltgeschichtlichen Klassenkampfgeschehens aufblitzte.

Zusammenfassung der Kapitel

Der Geist, der stets verneint: Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung dialektischer Denkmuster und deren Bedeutung für den revolutionären Prozess unter Berücksichtigung von Hegel, Marx, Lenin und Bakunin.

Anmerkungen: Dieses Kapitel enthält detaillierte Quellenbelege und ergänzende Erläuterungen zu den zitierten Autoren und deren Werken.

Literaturliste: Hier werden die verwendeten Primär- und Sekundärquellen alphabetisch aufgelistet.

Schlüsselwörter

Dialektik, Negation, Kommunismus, Marxismus-Leninismus, Anarchismus, Hegels Logik, Klassenkampf, Revolution, Weltgeschichte, bürgerliche Ideologie, Kapitalismus, Aufhebung, Identität, Sozialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht philosophische und historische Aspekte der Dialektik und deren Anwendung auf politische Theorien und revolutionäre Bewegungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rolle der Negation in der Dialektik, die Unterscheidung zwischen marxistischen und anarchistischen Ansätzen sowie die Kritik am bürgerlichen Fortschrittsbegriff.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Dialektik keine eindimensionale Fortschrittslehre ist, sondern ein komplexer Prozess, der notwendigerweise den Gegenbegriff beinhaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine dialektisch-materialistische Methode verwendet, um historische Ereignisse und philosophische Texte kritisch zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Thesen von Luther, Marx und Lenin, Hegels Logik sowie die kritische Abgrenzung des Marxismus vom Anarchismus im Kontext der historischen Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Dialektik, Negation, Klassenkampf, Revolution und die Kritik an der bürgerlichen Ideologie.

Wie bewertet der Autor Hegels Rolle für die revolutionäre Theorie?

Der Autor erkennt Hegel als maßgeblich für das Verständnis der Dialektik an, betont jedoch die Notwendigkeit einer dialektischen Weiterentwicklung über Hegels Idealismus hinaus.

Warum kritisiert der Autor die anarchistische Perspektive?

Die Kritik richtet sich gegen die "anarchistische Ungeduld" und das Auslassen der notwendigen Übergangsphasen im revolutionären Prozess, wie sie etwa bei Bakunin oder Kropotkin erkennbar wird.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Geist der stets verneint. Studie zu Fragen der Dialektik
Autor
Heinz Ahlreip (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
18
No. de catálogo
V1165226
ISBN (PDF)
9783346570741
ISBN (Libro)
9783346570758
Idioma
Alemán
Etiqueta
geist studie fragen dialektik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heinz Ahlreip (Autor), 2021, Der Geist der stets verneint. Studie zu Fragen der Dialektik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165226
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