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Trauma und Schule. Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern

Beziehungsarbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Titel: Trauma und Schule. Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern

Hausarbeit , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jördis Moning (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach einem angemessenen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die aufgrund von Traumatisierungen Verhaltensauffälligkeiten in der Schule zeigen. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Beziehungsarbeit mit traumatisierten Schülerinnen und Schülern.

Zunächst wird der Begriff der Traumatisierung erläutert und in diesem Zuge darauf eingegangen, welche Faktoren diese verursachen können. Dabei werden die unterschiedlichen Formen und Folgen in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung kurz aufgezeigt. Im Anschluss daran wird sich der Frage gewidmet, welche Auswirkungen traumatische Erlebnisse in Bezug auf die Lernfähigkeit und das Verhalten in der Schule haben können. Letztlich wird auf dieser Grundlage erarbeitet, wie das System Schule mit dieser Herausforderung umgehen sollte. Die Entwicklung von Bindungssicherheit und die Unterstützung der Selbstbemächtigung stehen in Hinblick auf die Beziehungsarbeit in der Schule an dieser Stelle im Fokus.

Dementsprechend lässt sich als Ziel dieser Arbeit festhalten, den Begriff der Traumatisierung zu erläutern und dabei aufzuzeigen, inwiefern Lehrkräfte Symptome in der Schule erkennen und auf dieser Grundlage mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern arbeiten können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 TRAUMATA

2.1 DEFINITION

2.2 ENTSTEHUNG UND VERLAUF

2.3 FORMEN

2.4 DIE ‚POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG‘ ALS FOLGE VON TRAUMATISCHEN ERLEBNISSEN

3 TRAUMA UND SCHULE

3.1 VERHALTENSAUFFÄLLIGKEITEN UND LERNSCHWIERIGKEITEN

3.2 DAS SYSTEM SCHULE ZU EINEM SICHEREN ORT WERDEN LASSEN

4 BEZIEHUNGSARBEIT MIT TRAUMATISIERTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

4.1 BINDUNGSTHEORIE

4.2 BINDUNGSORIENTIERTE PÄDAGOGISCHE ARBEIT - ENTWICKLUNG VON BINDUNGSSICHERHEIT IN DER SCHULE

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte traumatisierten Kindern und Jugendlichen begegnen können, die im Schulalltag Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Das primäre Ziel ist es, den Begriff der Traumatisierung zu klären und evidenzbasierte pädagogische Handlungsoptionen aufzuzeigen, die durch gezielte Beziehungsarbeit Sicherheit und Lernchancen fördern.

  • Grundlagen der psychosozialen Traumatologie und Definitionen.
  • Auswirkungen traumatischer Erlebnisse auf Lernfähigkeit und schulisches Verhalten.
  • Gestaltung der Schule als sicherer Ort durch Struktur und verlässliche pädagogische Rahmenbedingungen.
  • Bindungstheoretische Ansätze zur Förderung von Bindungssicherheit bei traumatisierten Schülern.
  • Praktische Methoden der Beziehungsarbeit zur Unterstützung der emotionalen Stabilisierung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Das System Schule zu einem sicheren Ort werden lassen

Es hat sich gezeigt, dass das System Schule für traumatisierte Kinder und Jugendliche einige Schwierigkeiten bereithält, die zu bewältigen sind. Laut Ulrike Ding gelte das Herstellen einer „Waage zwischen professioneller Distanz, empathischem Verhalten, Verständnis und Zuwendung“ als Anforderung an die Institution Schule. Das bedeutet, dass das Übernehmen der Erziehungsverantwortung als Aufgabe festgehalten werden kann. Zudem soll die Schule den Schülerinnen und Schülern Raum zur Erholung geben und nicht nur als Ort zum Lernen kognitiver Inhalte angesehen werden. Die Neugierde der Kinder soll geweckt werden, die Atmosphäre soll durch Zugewandtheit, Sicherheit und Präsenz gekennzeichnet sein, sodass eine stärkende Umgebung geschaffen wird. Durch ein Netzwerk verschiedener Professionen müsse es gelingen, traumatisierten Kindern und Jugendlichen eine wichtige Unterstützung auf dem Weg der Heilung zu sein.

Folgende strukturgebende Elemente können dazu beitragen, dass die Schule für traumatisierte Kinder und Jugendliche zu einem sicheren Ort werden kann. Da es betroffenen Schülerinnen und Schülern oft schwerfällt, mit den gängigen Unterrichtsmethoden zu arbeiten, ist es wichtig, ihnen klare Strukturen zu geben, indem beispielsweise Tagespläne sichtbar aufgehängt und besprochen werden. Zudem müssen Regeln formuliert werden, die Verhaltensweisen in der Schule aufzeigen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, dass alle Lehrkräfte, die in der jeweiligen Klasse eingesetzt werden, über die Regeln und Rituale informiert werden, damit keine Unterbrechungen entstehen können, die für betroffene Kinder und Jugendliche schwer zu bewältigen wären. Letztlich ist es ebenso wichtig, Entspannungsphasen einzuplanen, wobei insbesondere auch in offenen Unterrichtsstunden wie beispielsweise im Sportunterricht auf eine strukturierte Planung geachtet werden sollte. Letztlich gibt es die Sprachstruktur, die jedoch mit der Beziehungsstruktur einhergeht und dementsprechend ebenso im folgenden letzten Kapitel dieser Arbeit aufgegriffen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik traumatisierter Schüler im Schulalltag und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 TRAUMATA: Theoretische Herleitung des Traumabegriffs, dessen Entstehungsursachen, Formen sowie die klinische Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung.

3 TRAUMA UND SCHULE: Analyse der Auswirkungen traumatischer Erlebnisse auf das Lern- und Sozialverhalten und Anforderungen an die Schule als sicherer Interaktionsraum.

4 BEZIEHUNGSARBEIT MIT TRAUMATISIERTEN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN: Darstellung bindungstheoretischer Grundlagen und praktischer pädagogischer Ansätze zur Entwicklung von Sicherheit und Vertrauen.

5 FAZIT: Zusammenfassende Reflexion der zentralen Ergebnisse hinsichtlich der Notwendigkeit emotionaler Stabilität für schulische Teilhabe.

Schlüsselwörter

Trauma, Schule, Beziehungsarbeit, Bindungstheorie, Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten, Psychotraumatologie, pädagogische Praxis, Bindungssicherheit, emotionale Regulation, Strukturierung, Traumapädagogik, Selbstbemächtigung, Schüler, Lehrkraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den professionellen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die aufgrund traumatischer Erlebnisse in der Schule durch Verhaltensauffälligkeiten oder Lernstörungen auffallen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Felder sind die psychologische Definition von Traumata, die Auswirkungen auf das Gehirn und das Verhalten sowie spezifische pädagogische Konzepte zur Beziehungsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrkräfte Symptome traumatisierter Kinder erkennen und durch eine bindungsorientierte Gestaltung des Schulalltags einen sicheren Rahmen für Lernprozesse schaffen können.

Welche wissenschaftlichen Ansätze finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt vor allem die psychosoziale Traumatologie und die Bindungstheorie nach John Bowlby als theoretisches Fundament für die pädagogische Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Traumabegriffs, die Auswirkungen auf das System Schule und die konkrete Ausgestaltung der pädagogischen Beziehungsarbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Traumapädagogik, Bindungssicherheit, Strukturgebung, emotionale Regulation und Beziehungsarbeit.

Welche Rolle spielt die Bindungstheorie in der pädagogischen Arbeit?

Die Bindungstheorie dient dazu, das Verhalten traumatisierter Schüler als Ausdruck gestörter Bindungsdynamiken zu verstehen und die Lehrkraft als verlässliche Bezugsperson für positive Neuerfahrungen zu etablieren.

Wie kann Schule konkret zu einem „sicheren Ort“ werden?

Dies gelingt laut Arbeit durch klare Strukturen, verlässliche Regeln, Transparenz im Unterricht, Entspannungsphasen und eine empathische, wertschätzende Grundhaltung der Lehrkräfte.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Trauma und Schule. Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern
Untertitel
Beziehungsarbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen
Note
1,7
Autor
Jördis Moning (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1165632
ISBN (PDF)
9783346574893
ISBN (Buch)
9783346574909
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trauma Traumatisierung Verhaltensauffälligkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jördis Moning (Autor:in), 2020, Trauma und Schule. Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165632
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Leseprobe aus  15  Seiten
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