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Armenfürsorge in Innsbruck

Geschichte der wichtigsten, heutigen sozialen Einrichtungen

Title: Armenfürsorge in Innsbruck

Seminar Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 2

Autor:in: Philipp Strobl (Author)

Business economics - Economic and Social History
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Die vorliegende Arbeit soll einen kleinen Einblick in die neuere Geschichte der Innsbrucker Armenfürsorge geben. Neben meinem persönlichen Interesse an diesem Thema, ging es mir auch darum, erstmals eine Chronologie dieses, literarisch noch nicht sonderlich gut erfassten Themas zu ermöglichen. Ganz bewusst habe ich dabei besonderes Augenmerk auch auf eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten heutigen privaten Institutionen der Armenfürsorge gelegt, da diese eine essentielle Rolle in unserem so genannten zweiten (und gleichzeitig auch letzten) sozialen Versorgungsnetzes zu leisten haben. Da diese Arbeit die neuere Geschichte behandeln soll, enden die historischen Beschreibungen der einzelnen Institutionen jeweils bei ihren individuellen Anfängen. Da ich mit meiner Darstellung in der heutigen Zeit beginne und dann bis in die Anfänge der jeweiligen Institution zurückgehe, ergibt sich kein einheitlicher Abschluss mit einem bestimmten Jahr. Es wird vielmehr so sein, dass die Arbeit im jeweiligen Gründungsjahr der einzelnen sozialen Einrichtungen, naturgemäß auch zu unterschiedlichen Zeiten endet.
Um einen besseren Überblick über dieses vielseitige Thema bieten zu können, werde ich meine Arbeit in drei Bereiche trennen.
Zu Beginn möchte ich einige Definitionen des Begriffes der Armut darstellen. Gleichzeitig sollen hier aber auch die historischen Vorstellungen von Armenfürsorge kurz erläutert werden.
Der zweite Teil soll einen Überblick über die einzelnen Institutionen des zweiten sozialen Netzes in Innsbruck ermöglichen, wobei besonders auch auf deren Tätigkeitsfelder eingegangen wird.
Im letzten Abschnitt werde ich mich der Geschichte der heutigen sozialen Einrichtungen zuwenden. Die Beschreibungen können, wie bereits erwähnt, nicht mit einem Fixdatum enden. Sie werden vielmehr unterschiedlich weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Da ich für den Raum Innsbruck keine einheitliche Literatur zu diesem Thema finden konnte, war ich Großteils auf Internetberichte, Angaben in Tiroler Zeitschriften und mündliche Auskünfte der einzelnen Institute angewiesen. Auf diese Informationen stützt sich dann zum Großteil auch meine Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition – Armut kurz und bündig

3 Armenfürsorge heute – Innsbrucks wichtigste soziale Einrichtungen und ihre Funktionen

4 Wie es begann – Geschichte der heutigen sozialen Einrichtungen Innsbrucks

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in die neuere Geschichte der Innsbrucker Armenfürsorge, wobei der Fokus auf einer detaillierten Chronologie und der Beschreibung der wichtigsten privaten Institutionen liegt, die als essenzielle Akteure im sozialen Versorgungsnetz fungieren.

  • Definition des Begriffs Armut und historische Einordnung der Armenfürsorge.
  • Analyse des Innsbrucker Sozialhilfesystems und der Rolle der Subsidiarität.
  • Detaillierte Darstellung moderner sozialer Einrichtungen wie ISD, DOWAS, Caritas und Verein Neustart.
  • Untersuchung der historischen Entwicklung der wichtigsten heutigen Sozialeinrichtungen.
  • Bewertung des Outsourcing-Prozesses von staatlichen Aufgaben an private NGOs.

Auszug aus dem Buch

3 Armenfürsorge heute – Innsbrucks wichtigste soziale Einrichtungen und ihre Funktionen

Wie sieht es denn nun aus, dieses Netz, das uns und unsere Mitmenschen vor dem Absacken in die absolute Armut retten soll? Besonders wichtig ist, dass es sich dabei um ein Zusammenspiel der verschiedensten Organisationen handelt, sowohl von Staatlichen als auch von Privaten. Die rechtliche Grundlage für die staatliche Hilfe schafft in Tirol das TGSG, das Tiroler Grundsicherungsgesetz. Das dort definierte Primärziel ist die Garantie der Führung eines menschenwürdigen Lebens für jeden Landesbürger.

Die Sozialhilfe stellt das so genannte zweite Netz der sozialen Absicherung dar. Sie tritt nur dann in kraft, wenn die anderen Grundformen unseres Sozialsystems nicht mehr greifen. Das heißt, dass die Sozialhilfe erst dann gewährt wird, wenn Sozialversicherungen, sowie staatliche Versorgungsmodelle (Kriegsopfer-, oder Heeresversorgungsgesetz) nicht mehr zur Anwendung kommen. Anders als bei Versicherung und Versorgung sind ihre Leistungen dabei nicht planmäßig und vorhersehbar, sondern den Bedürfnissen des konkreten Einzelfalles angepasst. Das heißt aber gleichzeitig auch, dass die Sozialhilfe jedem gewährt werden muss, dessen Lebensbedarf nicht sichergestellt ist.

Dabei spielt in Tirol die Staatsbürgerschaft des Hilfesuchenden keine Rolle. Hier haben auch Ausländer den gleichen Anspruch auf Hilfe. Das ist nicht in jedem Bundesland so. Teilweise gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Diese sehr uneinheitliche Situation ergibt sich aus den aufgeteilten Kompetenzen. Jedes Bundesland hat seine eigenen Sozialhilfeverordnungen, ist also quasi selbst für seine Armen zuständig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die neuere Geschichte der Innsbrucker Armenfürsorge ein und erläutert die methodische Herangehensweise, bei der Institutionen von der Gegenwart bis zu ihrem Gründungsjahr untersucht werden.

2 Definition – Armut kurz und bündig: Dieses Kapitel definiert verschiedene Formen der Armut, wie absolute, relative und subjektive Armut, und beleuchtet den historischen Wandel der Armutsbekämpfung vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

3 Armenfürsorge heute – Innsbrucks wichtigste soziale Einrichtungen und ihre Funktionen: Es wird das aktuelle soziale Netz Innsbrucks beschrieben, wobei die Rolle staatlicher Grundsicherung und die zunehmende Bedeutung privater Organisationen durch Outsourcing hervorgehoben werden.

4 Wie es begann – Geschichte der heutigen sozialen Einrichtungen Innsbrucks: Der Autor zeichnet die historischen Ursprünge und Entwicklungen bedeutender Innsbrucker Sozialeinrichtungen wie der ISD, der Caritas, des Vereins Neustart und des DOWAS nach.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst den Wandel der Armutsstruktur und der Fürsorgekonzepte zusammen und reflektiert die Effektivität der heutigen Kooperation zwischen öffentlichen Stellen und privaten Anbietern.

Schlüsselwörter

Armenfürsorge, Innsbruck, Sozialhilfe, Armutsbekämpfung, soziale Einrichtungen, ISD, DOWAS, Caritas, Verein Neustart, Wohnungslosenhilfe, Subsidiarität, Outsourcing, Sozialarbeit, Existenzminimum, soziale Sicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die neuere Geschichte der Armenfürsorge in Innsbruck mit besonderem Fokus auf die wichtigsten heutigen sozialen Institutionen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Armut, die historische Entwicklung der Fürsorgekonzepte und die heutige Struktur des sozialen Versorgungsnetzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, erstmals eine Chronologie der Innsbrucker Armenfürsorge zu erstellen und die Arbeit privater Institutionen innerhalb des sozialen Sicherungssystems detailliert aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Da keine einheitliche Literatur existierte, stützt sich die Arbeit primär auf Internetberichte, Tiroler Zeitschriften, mündliche Auskünfte und bestehende Diplomarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der aktuellen Sozialhilfe-Strukturen und eine detaillierte historische Betrachtung einzelner Akteure wie Caritas, ISD und DOWAS.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Sozialhilfe, Armutsbekämpfung, Outsourcing und Institutionengeschichte zusammenfassen.

Wie unterscheidet sich die Hilfe der ISD von anderen Angeboten?

Die ISD fungiert als weitläufige Unternehmung der Stadt Innsbruck, die von Kinderzentren bis zur Wohnungslosenhilfe ein breites Spektrum abdeckt und durch Outsourcing effizient soziale Aufgaben bündelt.

Warum ist das "Migrationshaus" der Caritas in der Analyse besonders?

Es unterscheidet sich von anderen Einrichtungen dadurch, dass die Bewohner zeitlich unbegrenzt bleiben können, was zwar eine langfristige Betreuung ermöglicht, aber oft zu Wartelisten führt.

Welche Rolle spielt der Verein Neustart im Innsbrucker Sozialgefüge?

Neustart ist spezialisiert auf die Bewährungshilfe und die Betreuung von Haftentlassenen, um deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

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Details

Title
Armenfürsorge in Innsbruck
Subtitle
Geschichte der wichtigsten, heutigen sozialen Einrichtungen
College
University of Innsbruck  (Institut für Geschichtswissenschaft)
Course
Proseminar in Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Grade
2
Author
Philipp Strobl (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V116599
ISBN (eBook)
9783640183203
ISBN (Book)
9783640183418
Language
German
Tags
Armenfürsorge Innsbruck Proseminar Wirtschafts- Sozialgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Strobl (Author), 2008, Armenfürsorge in Innsbruck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116599
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